Chloralkali-elektolyse...warum Amalgamverfahren statt membranverfahren?

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3 Antworten

Beim Amalgamverfahren sind erhebliche Aufwendungen nötig, die Quecksilber-Emissionen zu reduzieren. Der erzeugte Wasserstoff kann z.B. nicht ohne Nachreinigung zu Hydrierungen verwendet werden, da das Quecksilber die Hydrierkatalysatoren vergiften würde. Dafür erhält man ein reines Chlorgas. Das Membranverfahren erfordert eine sehr hohe Reinheit der Kochsalzlösung, die Lebensdauer der Membranen ist oft gering und das Chlor ist sauerstoffhaltig.

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Heutzutage sind eigentlich Diaphragma- und Membranverfahren weit vorherrschend. 

Energetisch ist der Unterschied nicht so groß (in der Gesamtenergiebilanz inklusive Vor- und Nachbereitung von Edukten und Produkten) und die Produktionsverfahren waren eher abhängig von dem lokalen Markt, der Verfügbarkeit der Ausgangsmaterialien, Energiekosten/-Verfügbarkeit usw.).

Das Amalganverfahren wird primär durch die immer weiter steigenden Umweltschutzanforderungen ausgebremst (Hg-Emmissionen...)

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Beim Amalgamverfahren ist die Natronlauge quecksilberverseucht, ansonsten chlorid- und hypochloritverseucht.

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