Caesar vs. Augustus

2 Antworten

Octavian war der Adoptivsohn Cäsars, da er keine männliche Kinder hatte. Cäsar war ein brillanter Feldherr während Augustus einer der besten Staatsmänner der Geschichte war. Die Aufgaben des Feldherrn überliess er somit dem zuverlässigen und genialen Feldherr Agrippa. Augustus war, wie Mussolini, ein Verehrer Cäsars und wollte dessen Tod mit Antonius zusammen rächen, was schlussendlich zur zweiten Triumviratszeit führte, die mit Antonius, Lepidus und Octavian ausgeübt wurde, die ganz nach Vorbild der ersten Triumviratszeit unter Cäsar, Pompeius und Crassus entstand. Ganz im Gegensatz zu Cäser wollte Octavian den schein aufwerfen, dass er im Diensten des Senates stand und der Senat im Prinzip das Sagen hat, obwohl klar war, dass dies nicht so war. Somit fühlte sich der Senat geehrt und unterstützte ihn beim Kampfe gegen Antonius und Kleopatra, dessen schlussendlicher Sieg mit dem Selbstmord der zwein zur Pax Romana führte, dessen Höhepunkt im Jahre 27 v. Chr. war, nämlich der Ernennung des Ehrennamen für Octavian, der Augustus lautete. Eine monarchische Ordnung mit einer republikanischen Fassade war entstanden, das Prinzipat.

Zunächst sind beide miteinander verwandt. Augustus wird von Caesar als Nachfolger adoptiert. Beide haben nach alleiniger Macht gestrebt, allerdings hat Augustus sich besser "verkauft".

Caesar hatte mit der Überschreitung des Rubikon einen Bürgerkrieg ausgelöst und nachdem er Rom in seiner Gewalt hatte, ernannte er sich selbst zum " dictator perpetuus" (= Herrscher auf Lebenszeit). Schon damit machte sich Caesar besonders bei dem hohen Senatsadel nicht beliebt. Auch ließ er sich wie nach östlicher Tradition wie einen Gott behandeln und verehren. Zudem führte er den Isiskult wegen seiner Geliebten Kleopatra in Rom verehren und setzte Isis der Venus gleich. Der Senatsadel sah sich deswegen bestrebt die Republik "wiederherzustellen", indem man Caesar am Iden des März 44 v. Chr umbringen ließ.

Kommen wir nun zu Augustus: Als alleiniger Erbe stellte er ein Privatheer auf, um erstens seine Machtposition herzustellen und zweitens die Mörder seines Adoptivvaters zu bestrafen. Mit dem Aufstellen seines Heeres brach Octavian ähnlich wie Caesar das römische Gesetz, da lediglich der Senat das Recht besaß ein Heer aufzustellen. Nachdem er in den Folgejahren nicht nur die republikanischen Kräfte ( Brutus, Cassius), sondern auch seine Bündnispartner Antonius und Lepidus ausgeschaltet hatte, gab er dem Senat 27 v. Chr. seine Macht wieder, eine demütige Geste und eben auch geniales Selbstmarketing. Dafür bekam er vom Senat den Ehrentitel " Augustus", was ihn gegenüber allen anderen erhob. Außerdem gab sich Augustus bescheiden. Er übte nicht mehr nach einem Anschlag das Amt des Konsuln aus, sondern verfügte nur über tribunizische Gewalt. Somit war er sakrosant ( = unantastbar). Zudem war er Statthalter vieler römischer Kolonien und zog aus diesen finanzielle und militärische Stärke. Den Senatsadel ersetzte er nach und nach durch treue Gefolgsleute und sicherte sich damit deren Loyalität.

P.S: res gestae lesen!

mfg Aphaiton.

Gute Kurzfassung, DH!

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Danke is echt sau gut. Mit nochn paar andern kombiniert wird der Vortrag sau gut!!! :D :D

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