Braucht man als Security eine besondere Ausbildung?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es ein seriöes Unternehmen ist, dann schon. Das sorgt dann schon von sich aus dafür, daß eine entsprechende Ausbildung bei dem Personal vorhanden ist.

Aber leider gibt es auch auf diesem Gebiet einige schwarze Schafe. Die stellen Personal ohne jede Fachkenntnis zu Billiglohn ein, kassieren selbst aber gut ab. Gutes Sicherheitspersonal zeichnet sich u. A. durch Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen, richtige Verhältnismäßigkeit aus und kehren nicht den Rambo hervor.

Als "Security", also Sicherheit, brauchst du genauso wenig eine Ausbildung wie als "Maturity". Dein Eindruck ist schon richtig: Oft werden da Schlägertypen genommen, denen man nicht im Dunkeln begegnen möchte. Das ist ja ein wesentliches Kriterium für ihre Auswahl; sie sollen Angst machen.

ja, es gibt spezielle kurse z.b. bei der ihk als sicherheitsfachkraft. die meisten arbeitgeber stellen nur noch leute mit diesen zertifikaten ein.

Normalerweise muss man die Sachkundeprüfung für das Bewachungsgewerbe nach § 34a abgelegt haben: "Wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde."

leider falsch, für den Schutz fremden Lebens reicht die Unterricht bei der IHK (40 Unterrichtsstunden mit anschließender Wissensfeststellung > keine Prüfung!). Näheres in der Bewachungsverordnung oder bei der zuständigen Stelle der IHK. Das Bewachungsgewerbe ist erlaubnispflichtig - dies hat nichts mit den Mitarbeitern "an der Front" zu tun. Wenn übrigens Clubs ihre Sicherheitsleute selbst anstellen, brauchen diese überhaupt keine Ausbildung oder Qualifikation. Man benötigt die Sachkunde nach § 34a GewO, wenn die "Türsteher" über eine Sicherheitsfirma beschäftigt sind und fürSichwerheit im Club sorgen.

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Einstiegsvoraussetzung für eine Tätigkeit im Bewachungs- / Sicherheitsgewerbe

Unterweisung nach §34a bei der IHK
Umfang für Sicherheitsmitarbeiter: 40 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten

Weitere Qualifikation für weitere Tätigkeiten ist die Sachkundeprüfung nach §34a

Dann gibts noch zwei Ausbildungsberufe: Fachkraft für Schutz und Sicherheit (3 Jahre) Servicekraft Schutz und Sicherheit (2 Jahre) und die IHK geprüfte Schutz und Sicherheitskraft (IHK Orüfung nach 2 bzw 5 Jahren im Sicherheitsgewerbe möglich)

Last but not least den Meister Schutz und Sicherheit (Industriemeister)

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