Biologie- allosterische Hemmung und kompetitive Hemmung

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Liebe/r arkhamax,

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich probiers mal:

hier gehts um enzymhemmung, also zuerst mal allgemein dazu: es geht hauptsächlich um medikamente, wie sie bestimmte enzyme hemmen und damit aktivitäten unterdrücken. solche substanzen, die die aktivität eines enzyms hemmen nennt man "inhibitoren". es gibt 3 arten von enzymhemmung: kompetetive, nicht kompetetive und unkompetetive:

  • kompetetive: hier konkurriert der inhibitor mit dem natürlichen substrat um die bindung an das enzym. wenn man jedoch die substartkonzentration genügend erhöht bringt jedoch die hemmung nichts.

  • allostoresche hemmung: prinzipiell sind allestorische effekte solche, die sich an einer anderen stelle äußern als sie ausgelöst werden. man könnte sagen, sogenannte "fernkampfwaffen". im gegensatz zur kompetetiven hemmung (welche am katalytischen zentrum ansetzt) setzt diese außerhalb des katalytischen zentrums an. enzyme besitzen verschiedene bindestelle für metaboliten, hier setzt die allestorische hemmung an.

ahja, hab nochmal auf wiki mein wissen aufgefrischt: http://de.wikipedia.org/wiki/Enzymhemmung#Allosterische_Hemmung

eine erhöhung der substratkonzentration bewirkt bei der allosterischen hemmung nichts, nur ein entfernen des inhibitors lässt das enyzm "weiterarbeiten"

lol und ich seh grad wie oft ich "allosterisch" falsch geschrieben habe..peinlichpeinlich

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Und die bewirken dann eine Konformitätsveränderung am aktiven Zentrum, wo das Substrat eingentlich andocken müsste?

Klasse, danke!

Aber hast du Beispiele in welchen Meidkamenten, bzw. wo diese Medikamente dann einsetzen?

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@arkhamax

ich bin mir nicht sicher ob eine konformationsänderung statt findet, ich denke eher nicht. es geht hier ums andocken ansich. bei einer kompetitiven hemmung wird die katalytische aktivität eines enzyms herabgesetzt. ein kompetitiver inhibitor erhöht also den Km-Wert (michaels-menten konstante: umso niedriger, umso affiner sind die enzyme) und lässt die V-max unverändert (reaktionsgeschwindigkeit).

bei der allosterischen hemmung jedoch: http://flexikon.doccheck.com/Enzym#Allosterische_Hemmung laut doccheck.com verändert die allosterische hemmung die konformation, sodass das substrat nicht mehr in das enzym passt.

bei der allosterischen hemmung bleibt Km unverändert aber die Vmax wird reduziert.

ein relativ spezifisches beispiel ist "Methotrexat", wird bei der krebstherapie verwendet. es hemmt die dihydrofolat-reduktase kompetitiv. dadurch wird die DNA synthese der tumor-zellen gehemmt.

bei der allosterischen hemmung ist (glaube ich zumindest!!) acetylsalicyl-säure (ASS aka Aspirin) ein gutes beispiel.

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@arkhamax

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Naja, mich haben wohl die Fachbegriffe abgeschreckt ^^

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