Bio: Versuch zur Wirkung eines Enzyms

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Maltose (Malzzucker) ist ein Disaccharid und hat die chemische Summenformel C12H22O11. Disaccharide bestehen aus zwei einzelnen Ringmolekülen - Monosacchariden (hier 2 Glucosen) - in einer Verknüpfung über einen gemeinsamen Sauerstoff (alpha 1,4-glykosidische Bindung). Durch eine saure Hydrolyse (Zugabe von Salzsäure) kann man die diglycosidische Verknüpfung wieder aufspalten und erhält daher Glucose, die in der lösung nachweisbar ist. Dazu wird eine entsprechend hohe Aktivierungsenergie benötigt.

Mit Hilfe des Enzyms Maltase lässt sich dies ebenfalls bewerkstelligen..man sprciht daher von enzymatischer Hydrolyse. Maltase spaltet 1,4-verbundene α-D-Glucosereste (hier die Maltose) und es entsteht letztendlich α-D-Glucose als Produkt. Dabei wird aber durch die Aktivität des Enzyms eine niedrigere Temperatur benötigt. In diesem Fall ein Temperaturoptimum von 36 Grad (Körpertemperatur) bei dem das Enzym Maltase seine optimale Wirkung besitzt. Eine Temperatur von 100 Grad wie in Versuch 1 würde das Enzym dagegen denaturieren und damit zerstören. Beide Versuche haben die gleichen Reaktionsprodukte.

vielen Dank für deine Hilfe :)

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