Bio-Frage: Enzymkonzentration & Substratkonzentration

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wenn du mal vom eigenen körper ausgehst: ab ner gewissen menge an substrat sind ja die enzyme "gesättigt" und es bildet sich ja graphisch diese sättigungskurve.

wenn du nun mehr enzyme hinzugibst, dann kann auch mehr substrat aufgenommen werden (vgl. schlüssel-schloss-prinzip)....die kurve würde also einen sattelpunkt bilden und dann weiter ansteigen, bis auch dann wieder alle enzyme gesättigt sind!

im praktischen ist es allerdings sehr unwahrscheinlich, dass die enzymkonzentration erhöht wird, wenn die substrate schon alle verbraucht sind!:)

ich hoffe ich konnte dir helfen, bei fragen ruhig melden:)

lg:x

Also in dem Versuch hat man einfach mehr Enzyme als Substrate. Die Frage ist nur was dann passiert. Bei mehr Substraten steigt die Kurve ja an. Aber wenn man einfach davon ausgeht, dass keine Substrate nachkommen... Was passiert dann?

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@Lilihexe

ihr habt aber auch das diagramm mit der substratkonzentration auf der x-achse und der reaktionsgeschwindigkeit auf der y-achse oder?

du kannst das ja mal aufzeichnen:)

aber wenn kein substrat mehr folgt müsste die "kurve" im grunde fast steil nach oben verlaufen, denn je weniger substrat, desto schneller kann die reaktion ablaufen!!

hilft dir das?:)

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Die Umsatzgeschwindigkeit steigt, ist ja mehr Enzym da, das das Substrat umsetzen kann. Guck in deinem Buch nochmal bei der Michaelis-Menten-Gleichung, da müsste was dazu stehen auch mit Diagrammen.

Enzyme setzen ja die Reaktionsenergie herunter. Daher dürfte eine höhere Enzymkonzentration zu stärkeren Reaktionen im Körper führen (Kp ob dir das was hilft^^)

Gruß

Enzyme verringer die Aktivierungsenergie, dass heißt eine Reaktion läuft leichter ab. Die freiwerdende Energie bleibt aber immer gleich, das Enzym ändert ja nicht die Reaktion an sich, es erleichter sie nur. Es ist aber auch egal, wie viele Enzyme da sind, die Aktivierungsenergie ist nur von der Art der Enzyme abhängig, nicht von der Menge

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Enzyme verringer die Aktivierungsenergie, dass heißt eine Reaktion läuft leichter ab. Die freiwerdende Energie bleibt aber immer gleich, das Enzym ändert ja nicht die Reaktion an sich, es erleichter sie nur. Es ist aber auch egal, wie viele Enzyme da sind, die Aktivierungsenergie ist nur von der Art der Enzyme abhängig, nicht von der Menge

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Die Enzyme "zersetzen" das Substrat, bzw. bilden mit diesen einen Enzym-Substrat-Komplex nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Wenn also die Enzymmenge erhöht wird, und viele Enzyme auf ein Substrat kommen, wird dieses schneller aufgebraucht, die gewünschte Reaktion wird schneller mit einer höheren Stärke ablaufen.

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