Big band gitarre

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

http://www.gitarreweb.de/gitarrenakkorde.html

...sei als Anregung gedacht. In der Tat gibt es natürlich unzählige Bücher und Akkordtabellen (mit Griffen für die Gitarre in verschiedenen Lagen).
Als Gitarrist in einer Bigband bist du primär mal für die richtige Groove mitverantwortlich (zusammen mit Bass, Schlagzeug u. ev. vorhandenem Piano).
Was aber nicht heißt, dass die Akkorde nicht stimmen müssen, was aber wiederum nicht bedeutet, dass du immer alle angegebenen Optionstöne (Tensions) mitschrummen musst (wäre zwar optimal, aber diese kommen ohnehin meist im Bläsersatz vor).
Wenn du dich noch schwer tust mit Akkorden wenn da beim Akkordsymbol noch so "Dinge" dabeistehen wie beispielsweise b9, 9, 11, #13, etc., dann kannst du natürlich die Akkorde verkürzen, aber folgende Akkordtöne solltest du immer mitspielen (wenn sie angegeben sind):
7 (kleine Septime) bei Moll- u. Dur-Akkorden - z.B.: G7, Bbm7,...
Maj7 (auch j7, M7, oder nur ein Dreieck,... große Septime) - z.B.: AbMaj7, FmMaj7,...
die Sext (6) - z.B.: C6, Dm6,...
Vorhalte wie Sus4 oder (seltener) Sus2 - etwa: Dsus4, D7sus4,...
Verminderte bzw. halbverminderte Akkorde sind immer als solche zu spielen! - G°, Am7b5,.. b5 (verminderte Quinte) taucht in der Jazzharmonik sehr häufig auf, da "darfst" du auf keinen Fall die reine Quinte spielen!

Klingt jetzt vielleicht etwas verwirrend, darum würde ich dir auf alle Fälle empfehlen, dich mit Jazzharmonik intensiver auseinanderzusetzen um die Grundlagen zu verstehen - du tust dir dann leichter, die musikalische Struktur von beliebigen BigBand-Jazz-Stücken zu erfassen und dann auch zu spielen - das Üben der Akkorde und Akkordfolgen wird dadurch natürlich (leider) nicht überflüssig... ;-)
Ich schreib dir das, weil ich in einer ähnlichen Situation war und als nichteinmalnotenlesenkönnender Bassanfänger in einer Big Band und später Jazzband das Bassspielen erlernt habe - ohne Auseinandersetzung mit der Theorie stünde ich immer noch am Anfang...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi! Ich bin mit Sicherheit selbst nicht gut genug, um Dir jetzt Spieltipps zu geben. Aber es gibt für ein Smartphone (habe Android, Apple weiß ich nicht) eine tolle App, die sich "SmartChord" nennt. Einfach Griff bei dem entsprechenden Tool eingeben und man bekommt alle möglichen Griffbilder, wie und wo der Akkord noch gegriffen werden kann.

Schau Dir das mal an, falls das eine Option ist. Gruss

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Übernommen? Gesicht zeigen und zugeben, dass Du überfordert bist, sonst wird das nichts. Wenn man Dir Geduld entgegenbringt, lässt man Dir Zeit zum Üben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von oetschai
05.02.2015, 11:07

Übernommen?

...würd ich erst mal nicht sagen... Viele Hobbygittareros kriegen schon die Panik, wenn da mal "nur" eben Bm7 steht, weil sie halt keine Ahnung von Harmonielehre haben und sich Akkordgebilde, die über einen Dreiklang hinausgehen (abgesehen vom Dominantseptakkord...), einfach nicht oder nur schwer vorstellen können.
Jazzharmonik ist nun mal doch um einiges komplexer als die popigen 4-chords-roundabouts, die munter übers Pop-Radio versprüht werden... ;-)
Und.. ja... Geduld UND Beharrlichkeit UND Mut zur Unvollkommenheit sind da jetzt angesagt - kein vernünftiger Big Band - Leader wird von einem Anfänger sofort Toplevel erwarten.

0

Welches System verstehst du nicht? Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Akkordnotation. Der Buchstabe steht allerdings immer für die grundsätzliche Tonart, soviel wird dir aber klar sein. Wo genau liegt dein Problem?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Domovoi
04.02.2015, 19:08

Es geht nicht um die notation, sondern um generell vereinfachte Akkorde, da der Wechsel zwischen komplizierten barregriffen nicht schnell genug geht. Kann man also Töne weglassen und trotzdem den gleichen Effekt erzielen? (Ausreichenden Effekt für rythm guitar)

0

"die Akkorde", "das System"

Keine Ahnung, was du meinst. Werd doch mal konkret!

Ansonsten: Als Big-Band-Gitarrist hat man doch kaum etwas anderes zu tun als Akkorde zu schrammeln Und natürlich sind Jazzakkorde ein bisschen kniffliger als Metal-Powerchords.

Wenn man dann ausgerechnet mit den Akkordwechseln Probleme hat ist man vielleicht einfach der falsche Mann für den Job.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?