Beim Meditieren sollte ich auf meine Atmung konzentrieren, doch wenn ich auf meine Atmung konzentriere, stelle ich mir das Zellatmung dann bildlich vor, Tipps?

2 Antworten

Das ist kein Problem. Vorstellung ist der Meditation zuträglich. "Abgelenkt" sein ist in Ordnung und erwünscht. Alles was du machst, während du meditierst, stärkt deine Meditation und desto mehr du dir vorstellst, desto mehr du dich aus der echten Welt entfernst oder auch nicht, desto mehr kannst du dich in den Zustand versetzen, den du erreichen möchtest.

Mfg

Unser unruhiger Geist tut alles Mögliche, um sich zu beschäftigen... Manche denken während der Meditation an den nächsten Einkauf, oder den letzten Streit. Manche "hören Musik im Kopf" ( Ohrwurm ), oder stellen sich eben die Zellatmung vor.

Das ist ganz normal. Registriere einfach, was geschieht, beachte es nicht weiter und konzentriere dich wieder auf deinen Atem. Auch, wenn das nur für Sekunden klappt, ehe die nächste Ablenkung oder der nächste Gedanke auftaucht...

Es geht darum, es bewusst wahrzunehmen, als das, was es ist: ein Gedanke, eine Erinnerung, eine Vorstellung. Mehr nicht.

Du lernst dadurch, dass du dich immer wieder und wieder und wieder geduldig und beharrlich deinem Atem zuwendest, dich nicht wie eine "Nussschale auf dem Ozean" hin und herwerfen und treiben zu lassen, sondern im Hier und Jetzt zu bleiben ( auch, wenn dein Geist das "langweilig findet" )...

Aber, verbeiße dich nicht in diese Aufgabe. Versuch nicht, deinen Geist zu etwas zu zwingen, was er noch nicht gelernt hat !

Ajahn Brahm hat dazu eine lustige und lehrreiche Geschichte erzählt:

https://www.youtube.com/watch?v=TSagWnF1xm0

Ich wünsche dir nicht nur viel "Erfolg" beim Üben, sondern auch viel Freude !

Liebe Grüße: Manu

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung