Bald obdachlos was tun? Lebensituation so unmöglich =(

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Hallo Pokerprincess, du befindest dich im Moment in einer schwierigen Situation und dass du sagst, du befindest dich in einem tiefen Loch, aus dem du nicht mehr herauskommst, zeigt mir, wie verzweifelt dich das macht. Du sagst, dass dir die Movitation fehlt und dass du jemanden brauchst, der dich an der Hand packt und dich unterstützen kann. Ich glaube, dass es dir wirklich sehr helfen würde, wenn du dich jemandem anvertrauen könntest und mit deiner Angst nicht mehr alleine bleiben musst. Da du ja sagst, dass es niemanden gibt, der im Moment diese Rolle übernehmen könnte, kannst du es ja auch bei einer Beratungsstelle versuchen und dir so Unterstützung holen. Wenn du dort nicht hingehen oder lieber anonym bleiben willst, gibt es auch gute anonyme Angebote, bei denen du anrufen oder hinschreiben kannst. Wie wäre es mit der Telefonseelsorge? Du sagst selbst, dass du verstehst, dass der Freund deiner Schwester mit ihr alleine zusammen leben will und deshalb ist dir sicher auch klar, dass es, auch wenn er dir dieses Datum nicht genannt hätte, nicht so weiter gehen könnte, dass du ewig auf ihn und deine Schwester angewiesen bist. Ich verstehe sehr gut, dass dich dieses Datum im Moment sehr unter Druck setzt und dass du große Angst vor diesem Tag hast. Du darfst dich deswegen aber jetzt auf keinen Fall hängen lassen. Mache alles was du kannst, um den Freund deiner Schwester zu überzeugen, dass du selbst auch ausziehen möchtest. So sieht er, dass du auch freiwillig gehen möchtest und er dich nicht raus schmeisen muss. Das ist deshalb gut, weil du ihm dann sagen kannst, was du alles schon gemacht hast und dass es dir sehr leid tut, dass du es nicht auf diesen Termien geschafft hast. Bevor er dich rausschmeist, wird es ihm bestimmt lieber sein, wenn er weis, dass du wirklich alles tust um wieder auf eigenem Fuß zu stehen und dafür ein paar Wochen später ausziehen wirst. Probiers doch mal aus! Was du auf jeden Fall machen solltest, um deinen Willen zu demonstrieren, aber auch falls das schief läuft und du wirklich am 19. ausziehen musst 1. Kümmere dich auch jeden Fall gleich morgen darum, dass du wieder einen Reisepass und Papiere bekommst 2. Suche nach einem Job. Das muss kein Job für immer sein, aber wenigstens als Übergangsmöglichkeit. Wenn du nur Zeitungen austrägst, hin und wieder auf kleine Kinder aufpasst, in einem Supermarkt verkaufst, für ältere Menschen einkaufen gehst oder so etwas machst, verdienst du zwar nicht so viel dabei, aber das ist besser als nichts, weil du im Moment jedes Geld brauchst, dass du bekommen kannst! Versuche es doch einmal mit einer Anzeige in der Zeitung. 3. In der Zeit, in der du dich bei deiner Schwester und ihrem Freund befindest, bist du Gast. Helfe so gut du kannst im Haushalt mit, biete extra Dienste an und übernehme Aufgaben, damit sie deine Anwesenheit auf jeden Fall nicht als Last empfinden müssen sondern als angenehme Gesellschaft. Ich weis, dass es sehr schwer sein wird für dich, das umzusetzen, aber mache alles was du tun kannst um so schnell wie möglich wieder auf eigenen Füßen stehen zu können und denke in der übrigen Zeit nicht zu oft über das datum nach, sondern verbringe die Zeit mit Freunden oder lenke dich mit anderen Dingen ab, die dir Spaß machen, denn wenn du darüber zu viel nachdenkst, wirst du nicht die Motivation finden, die Sache in  Angriff zu nehmen! Ich wünsche dir viel Kraft und dass du es schaffst die eine eigene Existenz aufzubauen lg saphira

Liebe Saphira.... danke für deine Antwort und Anteilnahme.. Ich weiß nicht was los ist mit mir oder was genau die Ursache für mein "tiefes Loch" ist.. Ich weiß nur es hat schon früh begonnen.. ich hatte schon meine eigene Wohnung und bin sehr viel Arbeiten gegangen.. aber irgendwie bekomme ich es nicht auf die reihe das es anhält... irgendwann kommt der zeitpunkt wo irgendetwas schief geht.. ich meinen job verliere,meine wohnung.. oder sonstige schicksaals schläge die mich wieder runter ziehen.. dann verkrieche ich mich einfach.. ich gehe mich auch vorstellen.. aber ich denke mir immer dass ich den job nicht bekommen werde.. mein selbstbewusstsein ist am Tiefpunkt.. so wie meine gesammte gefühlswelt...

Grade voher hat mein Schwager zu mir gesagt das ich eine Belastung für Ihn bin... und ich merke es auch an seiner Mimik wenn er mich sieht.. es ist glaub ich ganz einfach zu verstehen.. ich habe momentan kein geld.. (ab und zu mache ich "jobs" wo ich 40 euro bekomme) aber er zahlt das essen und ich kann auch nichts zur miete beisteuern.. auch meine schwester verdient nichts und kostet somit nur.. Ich räume immer wieder zusammen und versuche mit kleinen gesten (zb kaufe ich sekt und erdbeeren damit die 2 sich einen schönen abend machen können) ihnen zu zeigen das ich Dankbar bin... und dass bin ich.. aber ich glaube da kann man nichts mehr machen.. Es hat sich einfach dieser Zorn und Druck bei ihm und bei mir aufgestaut... er meinte zu mir das er dieses Datum festlegt damit ich auf die Beine komme.. Vielleicht hat er Recht damit.. Aber ich fühle mich eben alleine Hilflos.... Bei mir ist im februar dieses Jahres alles zusammen gekommen... Ich habe meine Wohnugn verloren, meine 2 jährige beziehung ging zu brüche,mein vater starb, meine mutter ist drogenabhängig,ich habe meinen job verloren und ich fühle mich einfach nur noch schlecht.. manchmal ist es wirklich so schlimm das ich nur noch schreien könnte.. ich habe diese unglaublich große wut n mir... dieses gefühl nutzlos zu sein.. alleine zu sein.. Ich habe einfach niemanden bei dem ich mich wirklich wohl fühle.. keiner versteht mich.. was kein wunder ist da ich mich selber auch nicht verstehe... Ich habe einfach nur angst dann am 19.ten Obdachlos zu sein.. somit wirklich alles zu verlieren... Einfach diese vorstellung bringt mich zum weinen und zum schreien.. aber wie komme ich da raus? Ich bin leider nicht selbstständig und das ist traurig.. denn immerhin bin ich 19. jahre alt...

Glaub mir.. ich wünsche mir nichts sehnlicheres als ein heim zu haben wo ich mich wohlfühle.. am besten alleine.. denn ich bin immer peinlich berührt wenn ich IHN sehe zb.. ich muss mich wohl fühlen... Ich möchte einfach ein leben haben... zu wissen von jemanden abhängik zu sein.. RICHTIG abhängig... dass tut einfach weh.. denn er Entscheidet jetzt im moment über mich..

Ich weiß nicht wo genau ich hingehen kann um mit jemanden zu reden.. am telefon ist das nicht wirklich möglich weil ich nicht ungestört wäre...

Nochmal,VIELEN DANK für deine tolle und lange Antwort... und das du das ernst nimmst....

Danke.. Jasmin

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@Pokerprincess

Liebe Jasmin, du sagst, dass du nicht genau weißt, was die Ursache dafür ist, dass du dich in diesem Loch befindest. Ich kann mir gut vorstellen, wie es dir mit dem Gefühl, dass du dich in einem Loch befindest, gehen muss. Wenn einem, so wie dir die Existens unter den Füßen weggerissen wird und innerhalb von kurzer Zeit so viele Dinge passieren, wie sie dir im Februar passiert sind, ist es verständlich, dass du im Moment hilflos bist und nicht mehr daran glauben kannst, dass du es wieder schaffen wirst. Aber du kannst es schaffen, wenn du wieder an dich glaubst. Ich weiß, dass das im Moment sehr schwer für dich ist, aber ich glaube, es würde dir helfen, positiver zu denken, weil dir dann viel mehr gelingen wird. Denke doch mal über das nach, was du schon alles gut gemacht hast, und versuche dir klar zu machen, dass du sie auch in Zukunft wieder gut machen kannst. Du hast es schon einmal geschafft einen Job zu bekommen und hattest auch schon eine eigene Wohnung. Dass du mit 19 Jahren noch nicht so selbstständig bist, wie jemand der 30 ist und schon ein gesichertes Einkommen hat, ist klar. Aber das kannst du von dir auch noch garnicht erwarten, weil du mit 19 noch viele Erfahrungen machen musst und sehr viele in deinem Alter auch noch bei ihren Eltern wohnen und deshalb auch garnicht so selbstständig sein müssen. Ich finde es bewundernswert, wie du trotz der, für dein Alter sehr hohen Belastung und ohne Unterstützung von Eltern, versuchst auf eigenen Beinen zu stehen. Es ist toll, dass du auch schon zu Vorstellungsgesprächen gegangen bist. Du bist um einiges reifer, als andere, in deinem Alter und musst mit mehr fertig werden. Dass es mit diesen Vorstellungsgesprächen nicht funktioniert hast, führst du selbst darauf zurück, dass du, wenn du zu den Gesprächen gegangen bist, von Anfang an gedacht hast, du würdest den Job sowieso nicht bekommen. Du hast Recht damit, dass es vielleicht daran lag. Wenn du selbst nicht an dich glaubst, strahlst du das aus und leider merken andere das meistens auch. Ich hatte, als ich deine Worte gelesen habe das Gefühl, dass du denkst, es würde sich garnicht lohnen, wenn du versuchst wieder aus dem Loch heraus zu kommen, weil irgendwann wieder alles schief läuft und du dir dann umsonst alles aufgebaut hast und wieder in das Loch rutschen würdest. Ich verstehe gut, dass du das manchmal denkst, wenn dir das schon öfters passiert ist. Aber macht das nicht die Momente, in denen du dich nicht in dem Loch befindest gerade zu etwas schönem, für das es sich lohnt, immer wieder zu versuchen, aus dem Loch heraus zu springen? Ja, im Leben gibt es auch Zeiten, wo Schicksaalschläge dich herunter ziehen, aber es gibt auch andere und die wirst auch du wieder öfters erleben, wenn du an dich glaubst und versuchst, aus dem Loch heraus zu kommen. Wenn du wieder selbstbewusster werden möchtest, würde es dir vielleicht helfen, wenn du einmal darüber nachdenkst, warum du nicht an dich und deine Talente glaubst. War das schon immer so oder hat das erst im Februar angefangen, weil so viel passiert ist? Gibst du dir die Schuld daran, dass du gerade in dieser Situation steckst? Vielleicht hast du deinen Job verloren, aber das kommt vor. Es ist natürlich nicht schön, aber es wäre auch nicht so schlimm, wenn du Eltern hättest, zu denen du gehen kannst, so wie es viele andere in deinem Alter machen würden. Du kannst nichts dafür, dass deine Mutter Probleme hat, die sie im Drogenrausch vergessen will, dass dein Vater gestorben ist, oder dass deine Beziehung nicht mehr funktioniert hat. Wenn es nicht mehr passt, ist es gut, eine Beziehung zu beenden und das war auch kein Fehler. Es sind Dinge passiert, die du nicht selbst beeinflussen konntest und deshalb bist du nicht Schuld daran. So wie ich dich hier wahrnehme, bist du eine verständnissvolle, liebe und einfühlsame junge Frau. Du willst deinem Schwager nicht auf der Tasche liegen und wünschst dir nichts mehr, als wieder unabhängig zu sein und eine eigene Wohnung zu haben. Glaube wieder an dich, denn du bist es wert, dass du dich selbst liebst und dir auch Fehler zugestehst!  Wenn du schreien willst, dann gehe irgendwo hin, wo du dich sicher fühlst und schreie, bis du nicht mehr weiter schreien kannst. Wenn du weinen willst, weine bis keine Tränen mehr kommen, aber friss die Trauer nicht in dich hinein. Jeder hat das Recht Verluste zu beweinen, sei es ein Angehöriger, der Job oder die Wohnung. Wenn du deine Wut herauslassen willst, dann mache Sport, schlage auf einen Boxsack ein, schreibe deiner Mutter einen Brief, wie enttäuscht du von ihr bist (du musst ihn nicht abschicken) oder zerreise Dinge, bei denen es nicht schlimm ist, wenn sie kaputt gehen. Es ist verständlich, dass du wütend bist, weil das alles ausgerechnet dir passieren musste, aber du lässt diese Wut an dir selbst aus, wenn du dir dafür die Schuld gibst. Erlaube dir, die Wut anders zu verabreiten. Das kann unglaublich befreiend sein und dir wieder Kraft geben, dich selbst zu akzeptieren.

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@Xsaphira94X

Könntest du dir vorstellen, das auszuprobieren? Mir geht es immer so, wenn es mir schlecht geht. Ich habe eine Phase in der ich wütend bin und traurig und dann lasse ich alles aus mir heraus. Es hilft mir, mir selbst nicht die Schuld zu geben und weiter zu machen. Vielleicht hilft dir das ja auch? Du sagst, das du nicht weißt, wo du hingehen sollst, um mit jemandem zu reden, weil du am Telefon nicht ungestört bist, und es ist ja klar, dass du dabei keine Mithörer haben möchtest. Eine andere Möglichkeit wäre das Internet. Als du hier diese Frage geschrieben hast, warst du, denke ich, ungestört und das könntest du ausnutzen. Es gibt Beratungsstellen, an die du dich per Mail wenden kannst und die findest du bestimmt, wenn du in google nach einer Mailberatung für junge Menschen suchst. Falls du keine findest, kannst du mich auch nochmal fragen, ich müsste irgendwo noch eine Liste mit guten Mailberatungen haben. Natürlich ist eine Beratung über das Internet nicht so effektiv, wie eine persönliche. Hast du denn schon einmal darüber nachgedacht, zu einer Beratungsstelle in deiner Umgebung zu gehen? Du wärst dort natürlich nicht mehr anonym, hättest aber eine bessere Unterstützung und meistens geht es schneller als auf eine Antwortmail zu warten. Das Gute ist, dass solche Beratungsstellen Schweigepflicht haben. Ich wünsche dir so sehr, dass du wieder an dich selbst glauben kannst, denn du kannst es schaffen! Viele liebe Grüße Xsaphira94X

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@Xsaphira94X

hallo saphia

Deine Worte tun gut und bauen auf. Danke dir erstmal dafür.Seid einigen Tagen hat sich auch einiges bei mir getan.. ich bin zwar noch nicht aus dem Loch herrausen aber ich bin bereit etwas dafür zu tun.. ich komme auch mit meinem schwager besser aus.. weil ich einfach versuche meinen frust,die wut und die traurigkeit nicht herauszulassen.. somit fühlt er sich nicht unter druck..

Ich habe auch versucht mit meiner mutter etwas zu reden.. das hat aber leider nicht sehr lange geklappt.. es ist einfach zu viel wut in mir und ihr.. das wird ewig zwischen uns stehen...Auch habe ich mich erkundigt wegen einer "unterkunft" da der termin immer näher rückt..'Morgen gehe ich zu einer beratungsstelle für obdachlose.. und bald bekomme ich auch mein geld vom staat.Ich weiß nicht ob ich bereit für eine Terabie bin.. denn das bedeutet das ich meinem Leben angesicht- zu angesicht sehe.. Vieles ist mir auch einfach zu peinlich um darüber zu sprechen.. da steckt eine blockade in mir..

Es gibt Tage an denen ich mich gut fühle.. an dennen ich mich auch wohl fühle.. die "sonne" genießen kann.. aber die Tage an denen es mir dreckig geht,die tage wo ich mich nur verkriechen möchte... die überwiegen.. Heute hatte ich mit meiner Mutter einen schlimmen Streit.. Ich habe ihr versucht zu vermitteln wie es mir geht.. aber sie hat es wieder mal als vorwurf verstanden.. (gut.. bisschen vorwurf war schon dabei...)Ich hatte in diesem moment das gefühl das ich einfach nicht mehr kann.. die vorstellung das hier irgendwie ein Messer in meine hand gelang.. und ich mich schneide war einfach beruigend.. immer öfter denke ich mir das das sowieso keinen sinn hat.. aber es liegt an mir das es nicht voran kommt.. nehmen wir zb. einen job..Ich musste gleich nach der schule arbeiten gehen weil ich sonst nichts zum leben hatte.. und kellnerin war der "einfachste" job wenn man ungelernt ist.. ich hatte schon viele jobs.. aber meistens wurde ich meinentwegen gekündigt (abrechnung falsch,schlampig.. usw)es ist einfach nicht mein traumberuf.. ich fühle mich immer unterfordert.. gelangweilt.. Ich weiß einfach nicht wo ich hineinpasse.. etwas kreatives.. etwas wo ich abends völlig erschöpft ins bettz falle.. einfach etwas wo man das gefühl hat etwas geleistet zu haben..

Ich habe oft das gefühl einfach in etwas reinzuboxen.. die ganze wut ablassen.. aber ich komm mir selber zu blöd vor.. ausserdem wenn ich dieser person, wegen der ich traurig oder böse bin, treffe kommen all die gefühle wieder hoch.. bei meiner mutter ist es am schlimmsten.. jedes mal nach einen besuch fühle ich mich als ob ich sterbe.. diese leere in mir..

Ich möchte einfach ganz normal leben.. eine eigene wohnung.. unabghängigkeit.. eine familie.. =(.. ich möchte meinen ex vergessen an dem ich noch so stark hänge.. Es ist einfach nicht leicht... Aber irgendwie gehts immer weiter...

Ja du hast recht... ich gebe mir die schuld an allem.. aber im grunde ist es auch so.. ich bin schuld an dem verhältniss zu meiner mutter.. schuld an meiner obdachlosigkeit.. schuld daran das ich keinen job habe.. schuld daran an dem beziehungs ende meines ex... (das mich TROTZD ALLER anderen probleme am meisten fertig macht.. (du kannst das bei meinen andern fragen nachlesen) und vielleicht auch am tod meines vaters...

Und diese schuld.. das ist einfach unfassbar.. ich habe immer so ein schlechtes gewissen.. wegen allem..

Das einzige das mich wirklich aufbaut ist anderen Ratschläge zu geben.. anderen zu helfen.. das kann ich gut.. aber meine eigenen ratschläge in die tat umsetzen geht einfach nicht...

Ich danke dir soo sehr für deine langen und aufrichtigen nachrichten =)

Mina

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@Pokerprincess

Liebe Mina, ich freue mich sehr zu hören, dass sich bei dir in den letzten Tagen schon einiges getan hat, und dass du beschlossen hast, nicht aufzugeben. Es ist schön, dass du dich dafür entschieden hast zu einer Beratungsstelle für Obdachlose zu gehen und auch bald dein Geld vom Staat bekommst. Wenn du überlegst, dass du vor kurzem noch ohne Aussichten auf Geld und Unterstützung warst, hast du in dieser kurzen Zeit schon einen großen Fortschritt gemacht. Das Loch wird jetzt schon ein bisschen kleiner und vielleicht kannst du die Sonne ja wirklich schon früher wieder sehen, als du selbst erwartest. Du sagst, dass du nicht weißt, ob du bereit bist für eine Therapie, weil du dann deinem Leben Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen wirst. Ich verstehe gut, dass es für dich nicht leicht ist, über manche Dinge zu reden und die du eigentlich lieber vergessen würdest, als dich intensiv mit ihnen zu beschäftigen. Es ist ok, wenn du es peinlich findest mit jemandem darüber zu reden, den du gar nicht kennst. Du bist sicher nicht die einzige, der es so geht, weil keiner gerne möchte, dass andere in seinem "Leben herum wühlen" (jetzt mal übertrieben ausgedrückt). Wenn du das Gefühl hast, du möchtest dich dringend jemandem anvertrauen, der alles für sich behält, was du erzählst, der dir gute Tipps geben und dich unterstützen kann, dann wäre eine Beratung vielleicht das Richtige. Du selbst musst entscheiden, ob dein Wunsch nach Unterstützung oder dein Wunsch nach Privatsphäre größer ist. Egal wie du dich entscheidest, beides ist ok. Falls du dir unsicher bist, kannst du ja auch einfach mal zu einer Beratungsstelle hingehen und schauen, wie es dort ist. Du musst nicht gleich deine ganze Lebensgeschichte erzählen, wenn du dich dabei unwohl fühlst, es reicht, wenn du mit etwas unwichtigerem anfängst. So kannst du schauen, wie es dir damit geht, ohne zu viel von die preis zu geben. Wenn du danach nicht wieder hin gehen möchtest, musst du das nicht. Die Entscheidung liegt da ganz bei dir. Ich finde es echt stark von dir, dass du versucht hast, deiner Mutter klar zu machen, wie du dich fühlst. Bei dem, was zwischen euch in der Vergangenheit schon alles vorgefallen ist, verstehe ich gut, dass es sehr schwer für dich ist, ihr keine Vorwürfe zu machen. Auch wenn du deine Mutter an deinen Vater erinnerst, ist es falsch von ihr, ihre Wut, die sie auf ihn hat auf dich zu übertragen. Du kannst schließlich nichts für das, was zwischen ihnen vorgefallen ist. Es ist dein gutes Recht wütend auf sie zu sein, denn sie hat dich mit ihrer Haltung dir gegenüber natürlich auch sehr verletzt. Deshalb wundert es mich auch nicht, dass du dir die Schuld an allem gibst. Wenn einem immer wieder das Gefühl gegeben wird, dass man alles falsch macht (noch dazu jemand, der sich eigentlich liebevoll um einen kümmern sollte), fängt man an, das zu glauben. Aber es ist wichtig, dass du dir immer wieder klar machst: DU bist nicht an allem Schuld was passiert ist! Vielleicht hast du in deinem Job Fehler gemacht, aber Fehler zu machen ist menschlich und es wäre schlimm, wenn du keine machen würdest, weil du dann nichts aus ihnen lernen könntest. Gerade in deinem Alter bist du noch dabei deine Selbstständigkeit zu entwickeln und da ist das richtig und wichtig. Außerdem ist es noch schwerer bei einem Job alles richtig zu machen, wenn man selber keinen Spaß daran hat. An dem Verhältnis zu deiner Mutter bist du ganz sicher nicht Schuld, denn du bist es nicht, die deine Schwester bevorzugt und dich vernachlässigt hat. Das war sie und sie hat das getan, als du in einem Alter warst, in dem du sie sehr dringend gebraucht hättest. Du warst noch ein Kind als euer Verhältnis schlechter wurde und hättest daran nichts ändern können, dass sie dir weniger Spielsachen und Klamotten gegeben hat, wie deiner Schwester. Als Mutter hätte sie merken müssen, dass ihr ein schlechtes Verhältnis zueinander habt und dir genau so viel Liebe schenken, wie deiner Schwester. Du kannst nichts dafür, wenn sie in dir deinen Vater sieht, gegen den sie etwas hat. Was deinen Vater betrifft, weiß ich natürlich nicht, was passiert ist, aber ich glaube nicht, dass du an seinem Tod Schuld bist. An dem Beziehungsende mit deinem Ex bist du auch nicht Schuld. Er hat dich verraten, als er dich bei der Polizei beschuldigt hat, um sich selbst zu schützen. Auf mich wirkt es so, als ob er einfach nur zu feige war, zu gestehen was er getan hat und dann statt dessen dich "ans Messer geliefert" hat. Dann ist es ja auch kein Wunder mehr, wenn er sich jetzt nicht mehr traut, dir unter die Augen zu treten und sich nicht mehr meldet. Ich verstehe sehr gut, dass er dir trotz allem immer noch fehlt, vorallem weil er ja auch ein sehr guter Freund von dir war. Es fällt schwer zu glauben, dass man einen Menschen, den man gut zu kennen geglaubt hat, falsch eingeschätzt hat. So wie er sich bei diesem Vorfall dir gegenüber verhalten hat, war er Egoistisch und Feige. Davor war er ein Mensch, mit dem du dich sehr gut

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@Xsaphira94X

verstanden, und viel tolles erlebt hast. Dass das nicht von Dauer war, liegt daran wie er sich in dieser Situation verhalten hat, nicht an dir. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es für ihn nicht so toll war, dass seine Familie nicht mit dir als seine Freundin einverstanden war und er deshalb irgendwann dem Druck, der von Seiten seiner Familie gekommen ist, nicht mehr standhalten konnte. Was denkst du darüber? An deiner Obdachlosigkeit bist du nur in so fern Schuld, dass du Fehler gemacht und deinen Job verloren hast. Dafür, dass du gleich anfangen musstest zu arbeiten nach der Schule und auch keine Ausbildung machen konntest, kannst du nichts. Du bist 19 Jahre alt, bemühst dich so sehr darum, alles richtig zu machen und es auch denen Recht zu machen, auf die du eigentlich verständlicherweise wütend bist und kannst gut anderen Menschen helfen und Tipps geben! Du musst kein schlechtes Gewissen haben, wegen dem was passiert ist, denn du bist ein toller Mensch und wenn deine Mutter und dein Schwager dir die Chance geben würden, das zu zeigen und es schätzen würden, könntest du es selbst wahrscheinlich auch viel leichter glauben. Sie sehen in dir garnicht den Mensch, der du wirklich bist, weil du mit deinem Vater verglichen wirst oder von deinem Schwager in das Klischee Arbeitslos gesteckt wurdest. Aber du bist nicht dein Vater und kein faules Mädchrn, das nicht arbeiten will. Du willst, aber die Chance dazu hat sich dir noch nicht geboten. Wenn du gerne anderen Menschen hilfst und ihnen Tipps gibst, könntest du in deiner Freizeit doch vielleicht auch etwas soziales machen. Da kannst du anderen helfen und hast etwas, worauf du dich immer freuen kannst. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es dir gut tun würde, dieses Talent einzusetzen und weiter auszubauen. Man lernt bei so etwas meistens auch viele nette Leute mit ähnlichen Talenten kennen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man bei so etwas auch viel für sich selbst mitnimmt und sich unheimlich weiter entwickelt. Außerdem ist das natürlich ein super Pluspunkt, wenn du dich für einen Job bewirbst. Was sagst du dazu? Du könntest dabei auch deine Kreativität einsetzen, weil so etwas nicht unterfordernd ist. Ich finde es super, dass du einen Beruf möchtest, bei dem du auch deine Grenzen austesten kannst und nicht nur gelangweilt bist. Das ist eine gute Voraussetzung dafür, etwas zu finden. Leider bekommt man solche Sachen meistens nur mit einer Ausbildung und für die brauchst du natürlich Geld. Weißt du, ob es eine Möglichkeit gibt, Zuschüsse für eine Ausbildung zu bekommen? Dann könntest du eine Ausbildung machen und sie mit einem Nebenjob finanzieren. Das wäre dann zwar wieder etwas anspruchsloses, aber nur als Übergang. Hast du schon einmal einen Test gemacht, was für Ausbildungen oder Berufsrichtungen für dich geeignet sind? Da kannst du bestimmt etwas finden, bei dem du kreativ sein und vielleicht auch mit Menschen zusammen arbeiten kannst. Du sagst, dass es Momente gibt, in denen du die Vorstellung, dich selbst mit dem Messer zu verletzen, beruhigend findest. Ich verstehe gut, dass du einen Weg suchst um die Wut und den Druck in dir abzubauen, aber das ist für deinen Körper natürlich nicht besonders gut und kann zur Sucht werden. Druck abbauen ist wichtig, und wenn du dich nicht wohl fühlst dabei, laut zu schreien oder aus etwas einzuschlagen, könntest du es zum Beispiel auch beim Joggen ausprobieren. Ich kann dir nicht sagen, ob das bei dir hilft um den Druck abzubauen, denn jedem hilft etwas anderes am besten, aber du kannst ja mal versuchen es herauszufinden. Wenn du wütend bist kannst du versuchen noch schneller zu laufen. Das spürst du auch körperlich, aber es ist nicht so ungesund. Du musst dich für deine Gefühle auch nicht schämen, denn sie sind verständlich und gehören zu dir. Du darfst dich so fühlen, wie du dich nunmal fühlst und ich könnte mir vorstellen, dass es dir helfen würde, wenn du dir diese Gefühle zugestehen würdest. Auch wenn es dir vielleicht im ersten Moment schwach oder komisch erscheint auf etwas einzuschlagen, ist es eigentlich sehr stark, wenn man auf sein Inneres hört. Es ist unheimlich schön zu lesen, dass es in deinem Leben auch wieder Tage gibt, an denen du die "Sonne" geniesen kannst. Halte dich an diesen Momenten fest, denn sie sind wertvoll und es lohnt sich für sie zu leben. Wie wäre es, wenn du dir schöne Erlebnisse und Momente einfach aufschreibst und wenn es dir nicht gut geht, kannst du sie nachlesen? Du kannst auch aufschreiben, bei was du alles ein Stück weiter gekommen bist und was du gut kannst. Dir wird auffallen, dass das eine ganze Menge ist ;) du machst gute Fortschritte und ich glaube daran, dass du es schaffen kannst Mina, viele liebe Grüße Saphira

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*Du musst Dir einen neuen Pass besorgen.Dann suchst Du Dir eine Wohnung.Du gehst zum Sozialamt und beantragst Harzt 4,die Miete zahlt Dir das Amt.Nimm eine kleine Einzimmerwohnung.Dann suchst Du Dir einen Job und schon geht es aufwärts.Lass Dich bloss nicht hängen.

Hallo Prinzess, probier es mal in einem Frauenhaus, wenn Du Glück hast, beherbergen sie Dich kurzzeitig und helfen Dir auch bei der Suche nach einer kleinen Wohnung, jobst Du noch? Wenn Du etwas Geld verdiehnst, ist die Situation nicht so schwer. Ich drück Dir ganz fest die Daumen, das Du aus Deinem Loch heraus findest, es Dir bald etwas besser geht und sich Deine Situation zum Guten ändert. Ganz liebe Grüße, Martha

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Warum werden Menschen freiwillig Obdachlos?

Viele Menschen also von den die Obdachlos sind leben ja freiwillig so weil das anscheinend für sie das Leben ist nur frage ich mich was das für Vorteile hat so zu Leben

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Leider verstarb unerwartet und ohne ersichtliche Beschwerten davor, ihr Vater vor knapp 3 Monaten. Und seit dem... Stehen wir vor dem größten Problem: eine Wohnung finden.
Die Erben, also der leibliche Sohn, des Pflegevaters, hat am selben Tag die Wohnung (in der wir auch leben) rücksichtslos gegenüber uns gekündigt (!) (ist das soweit rechtens dass er sich über das wohnhafte Pflegekind stellen kann/darf?), mit den Worten: "ich sehe es nicht ein für euch auch nur ein Cent zu zahlen". Da diese Wohnung mit 800.- Kaltmiete auch zu teuer für uns gewesen wären, half und Übergangsweise das Jugendamt aus, wo meine Freundin geholfen hat, die letzten drei Monate uns in der Wohnung zu behalten.
Nun suchen wir seit 3 Monaten aktiv nach einer Wohnung, weit über 80 Wohnung sind angeschrieben worden, weitere 20/25 wurden angerufen - und seither stellte sich nichts als positiv heraus.
Versuche mit dem Landratsamt zu klären, ob die Möglichkeit bestehen würde, diese Wohnung zu halten, bis wir was finden: aussichtslos. Die zugehörige Schule möchte diese Wohnung zwingend haben, und spätestens zum 04.09.2016 ist die Wohnung zu räumen.
Wir sind verzweifelt. Und wirklich schwer getroffen, zum einen der Tod mit dem wir klar kommen müssen, die fehlende Unterstützung, sowohl der Ämter als auch anderen Personen, und die aussichtslose Suche nach einer Unterkunft.
Wir haben bereits versucht, Schwesternwohnheim - voll mit Wartelisten. Baugenossenschaften... Ebenfalls voll mit mir zu einem Dreiviertel Jahr Wartezeit.
Wir haben wie oben geschrieben mit dem Landratsamt versucht zu reden, ebenfalls mit Jugendamt, Arbeitsamt, Rathaus, evangelische Kirchengemeinde, Caritas,...
Meine Eltern sind auch nicht bereit uns aufzunehmen, da ihre Wohnung zu klein ist, und meine Mutter selbstständig ist mit ihrer Praxis im Haus. Und es daher nicht einsieht, uns aufzunehmen. Auch nicht vorübergehend. Außerdem ist das Verhältnis auch nicht förderlich, sodass dies auch nicht in Frage kommen würde.
& das Jugendamt möchte meine Freundin mit 21 noch in eine Pflegefamilie stecken. Was wir auf keinen Fall wollen.
Info zu uns:
Ich bin Festangestellt bei der mit Einkommen 1.500.- (Netto).
Meine Freundin macht ab September eine Ausbildung.
Nun wollte ich mich an euch wenden, ob es Möglichkeiten gibt, uns zu helfen?
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Die Worte einer Frau aus dem Landratsamt war "wenn Sie nichts finden, so gehen Sie halt ins Obdachlosenheim"...
Viele Grüße

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