Ariana Grande Studiomikrofon?

2 Antworten

Beliebte Mikrofone sind das Brauner Vma, Das Brauner VM1, Neumann u87, Neumann u47, Telefunken u47,   Manley Reference, Gefell m990, etc. Die sind in einer unprofessionellen Aufnahmeumgebung aber allesamt verschwendet. Es besteht aber durchaus auch die Möglichkeit, dass sie die ein oder andere Aufnahme durch ein Shure sm7 oder sm57 gesungen hat.

Allerdings bringt dich die Auswahl des Mikrofons dem Klang inhrer Stimme nicht näher. Das Mikrofon wird vor allem auf Grund deiner eigenen Stimme und der Aufnahmeumgebung ausgewählt.

Das Gefell m990 kann ich persönlich sehr empfehlen. Gut, das Telefunken liegt jetzt vielleicht nicht unbedingt in deiner Preisklasse, aber OK 😅 Sonst 1a Antwort. Selbst das beste Mikro nützt bei ner schlechten Post Produktion nichts.

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@Pagiguan

"Selbst das beste Mikro nützt bei ner schlechten Post Produktion nichts." Umgekehrt wird ein Schuh draus, da es bei einer von vorn herein guten Aufnahme kaum was zu tun gibt. Da ist das Ausgangsmaterial schon gut und alles, was damit passiert nur noch "design".

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Es gibt alles in der Modernen Musikproduktion: es kommt nicht auf das Mirko, sondern den der dahinter steht an. Ich persönlich hab ein Kondensatormikrofon mit Nierencharakteristik und das liefert 1a Ergebnisse (allerdings wird ein Audio Interface benötigt). Du kannst ja im Internet mal nach "The T Bone SCT 700" schauen. Des weiteren gibt es auch noch Mirkofone mit Kugelcharakterisik, welche meiner Meinung nach aber eher nicht so gut sind. Es kommt immer auf die Post Production an,da kann man das Volle Potenzial des Mikros erst entfalten. Und btw: Ariana Grande nimmt nicht immer das gleiche Mikro soweit ich weiss.

Das Sct 700 ist so schlecht, dass sich da auch nicht viel "entfalten" lässt und in keinem professionellen Studio zu finden. Im übrigen konmt ein gutes Mikrofon gleich an zweiter Stelle hinter einem guten Sänger und zusammen mit guter Raumakustik. Ein Studio ist schließlich keine Kläranlage...

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@TheStone

Also ich bekomme mit meinem SCT 700 sehr gute Aufnahmen hin, kein Rauschen, klare Klangqualität, klingt wie aus einem professionellen Studio. Ich wüsste nicht was da schlecht daran wäre, außer dass es halt nicht das teuerste ist...

Wenn du wüsstest wo ich das schon überall gefunden hab...^^

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@DeineMudda64

Wo denn? 

Genau wie das Rode NT1a klingt das Teil auf Anhieb sehr wuchtig, wegen der überrepräsentierten Höhen und Bässe. Bei genauerem hinhören klingen aber die Höhen nach Blechdose und beim Einsatz eines EQ stellt man relativ schnell fest, dass keine Substanz da ist.

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@TheStone

Ehhhhhhhmm....woher hast denn das? Wenn der Preamp für das Mikro schlecht ist, dann kann das schonmal passieren. Wenn ich was aufnehme hab ich nicht das Gefühl dass Höhen oder Bässe zu stark sind. Das passiert nur wenn man den Mindestabstand von 20-30 cm nicht einhält: es tritt der sogenannte Nahbesprechungseffekt ein. Am Anfang hatte ich das auch , klar, da hatte ich das ja auch noch nie gemacht, aber inzwischen halte ich diesen Abstand ein und Höhen, Mitten und Bässe sind gleich stark ausgeprägt. N Kondensatormikro is halt nich so einfach wie n Kugelmikro. Wenn man den si mit den bocals dann master, klingt es wie aus dem Studio, kein übertönten Bässe in der Stimme, keine zu starken Zischlaute oder ähnliches. Ich komm damit zurecht und die Stimme klingt gut :D

Würde mich mal interessieren wo du diesen Test gefunden hast.

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@DeineMudda64

"Würde mich mal interessieren wo du diesen Test gefunden hast." 

Ich hab's ausprobiert.

Übrigens ist Kugelmikrofon und Kondensatormikrofon kein Widerspruch. 

"Das passiert nur wenn man den Mindestabstand von 20-30 cm nicht einhält" Nein , das ist die Grundamstimmung des Mikrofons um kleine Kinder zu beeindrucken. Vergleich das Mikrofon mal mit einem C414  oder einem U87.

Ich würde immer noch gerne wissen, wo du das überall gefunden hast. Seit ich professionell mit Tontechnik zu tun habe, ist mir das in noch keinem professionellen Studio unter gekommen. (wobei die Verwendung davon durchaus ein Grund für mich wäre an der Kompetenz des Tontechnikers zu zweifeln und mir ein anderes Studio zu suchen.)

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@TheStone

In Studios von n paar Freunden, aber die benutzen doch kein 150€ als Hauptmikro...lol, das sind keine Heimwerker wie ich...
Aber wir haben das mal verglichen: mit dem SCT und irgend nem Professionellen (ich glaub das war eins von Behringer) aufgenommen und bearbeitet: bis darauf dass die Höhen halt n bisschen lauter beim SCT warn, war ez nich wirklich Differenz...aber egal
Also wenn das wirklich, ausser im Bass und den Höhen keine Subtanz hat...dann kannst mir n Mikro empfehlen (möglichst unter 250€) welches deiner Meinung Subtanz hat und über xlr läuft?
Also ich persönlich hab kein Problem mit den Mitten oder das es irgendwie flach klingt, ich hebe im Editing die Mitten immer n bisschen an und das passt dann eig auch sehr gut, also wenn da wirklich was fehlt, dann würden meine Vocals mit nem richtigen Mic absolut geil klingen...bin mal gespannt was du mir empfehlen kannst^^

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@DeineMudda64

" irgend nem Professionellen (ich glaub das war eins von Behringer) " Es gibt kein professionelles Mikrofon von Behringer.

Im low budget Bereich ein SM57 hinter einem Popfilter: 

https://www.youtube.com/watch?v=xS18hqLV_NQ in dem Video kannst du bewundern, wie es weit besser klingt, als und sich besser in einen Mix einfügt, als das Signal vieler low- und midprice Großmembrankondensatormikrofone. 

Das SM-57 ist übrigens durchaus auch auf vielen legendären Produktionen als Gesangsmikrofon zum Einsatz gekommen.

Ich persönlich würde, wenn ich keine hundertprozentig gute Aufnahmeumgebung und mindestens tausend Euro für ein Mikrofon hätte, ein SM-57 mit Popfilter bei niedrigem Budget, ein SM-7b bei mittlerem Budget und akzeptabler Aufnahmeumgebung, und ein EV-RE 20 mit Spinne und Popfilter bei mittlerem Budget und guter Aufnahmeumgebung empfehlen. 

Meiner Meinung nach werden Großmembrankondensatormikrofone erst ab dem AKG C414 für c.a. € 1000,- und einem nahezu perfekten Aufnahmeraum interessant. (wobei es auch da Situationen gibt, in denen man mit einem SM 7b, SM57 oder Re-20 besser fährt...)

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@TheStone

Okay danke.

Aber ein Problem besteht bei den Mikros die du mir empfohlen hast: der Frequenzgang ist zwar durchgängig, jedoch nehmen diese Mikros nicht alle Frequenzen auf, meist werden die Höhen über 15khz bzw. 18khz nicht aufgenommen...dadurch klingt die Stimme halt dumpf. Das mit dem Bass fände ich jetzt nicht weiter tragisch, aber wenn bei einem Mikrofon die Höhen fehlen, dann hat es ja auch keine richtige Präsenz im Mix: "P" "S" und "F" sind dann ja nicht so deutlich (hat man in deinem Video auch gesehen). Gibt es evtl noch Mikros (die einen kontinuierlichen Frequenzgang haben)welche von 20 Hz (evtl auch von 50) bis 20khz aufnehmen?

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@DeineMudda64

"Aber ein Problem besteht bei den Mikros die du mir empfohlen hast: der Frequenzgang ist zwar durchgängig, jedoch nehmen diese Mikros nicht alle Frequenzen auf, meist werden die Höhen über 15khz bzw. 18khz nicht aufgenommen...dadurch klingt die Stimme halt dumpf" Zunächst einmal ist das ein Frequenzbereich, der für einen durchschnittlichen Erwachsenen nicht hörbar ist. Dadurch klingt die Stimme nicht dumpf. Das was du vielleicht als "dumpf" empfindest, sind die Mitten, die präsenter sind, als bei Billigkondensatormikrofonen. Wenn du auf die mitten achtest, auf dem Video, können nur die höherpreisigen Mikrofone, wie das Neumann U87 mithalten. 

Wenn du etwas Mixingerfahrung hast, wirst du auch merken, dass das genau der Frequenzbereich ist, in dem der Gesang ohnehin landet. Der Bereich > 10 kHz wird für gewöhnlich durch die Becken zugedeckt.

"Das mit dem Bass fände ich jetzt nicht weiter tragisch," 

Wir reden hier nicht von Bass, sondern von Menschlichen Stimmen. In diesem Fall sogar von einer Mädchenstimme, bei der sich unter 200Hz überhaupt nichts tut.

"aber wenn bei einem Mikrofon die Höhen fehlen, dann hat es ja auch keine richtige Präsenz im Mix: "P" "S" und "F" sind dann ja nicht so deutlich" Das liegt nicht an einem Frequenzbereich über 15 kHz. S-Laute liegen zwischen 6 und 8 kHz und starke P und F Laute entstehen durch Luft die auf die Membran trifft. Beides ist übrigens ein bekanntes Problem bei Großmembrankondensatormikrofonen, gegen das man mit Popfiltern, Deessern und geschicktem Einsatz von Kompüressoren vorgeht.

Das Problem bei einer Gesangsaufnahme mit einem Kondensatormikrofon ist, dass bei einer modernen Produktion vielfach komprimiert wird und mehrfach die Höhen geboostet werden, weswegen praktisch bei jedem Schritt im Mixing und Mastering die Plosivlaute und Sibillanten zu einem größeren Problem werden. Durch den Einsatz eines dynamischen Mikrofones entsteht dieses Problem von vorn herein gar nicht in diesem Ausmaß, was die Bearbeitung bedeutend einfacher macht. Wenn dir Plosivlaute fehlen, kannst du auch einfach den Popfilter weglassen. Meiner Meinung nach sind die dann allerdings überrepräsentiert.

"dann ja nicht so deutlich (hat man in deinem Video auch gesehen). Gibt es evtl noch Mikros (die einen kontinuierlichen Frequenzgang haben)welche von 20 Hz (evtl auch von 50) bis 20khz aufnehmen?" Zunächst einmal hat keines der von mir empfohlenen Mikrofone einen linearen Frequenzgang. Allerdings sind sie sehr mixfreundlich.

Ein linearer Frequenzgang ist in diesem Fall auch gar nicht gefragt, den hat ein Großmembranmikrofon tendenziell auch nicht und ein Röhrengroßmembranmikrofon erst Recht nicht. Wenn es darum geht, eine möglichst akurate, unververfälschte Aufnahme zu bekommen, ist ein Kleinmembrankondensatormikrofon mit einem Transistorimpedanzwandler das Werkzeug der Wahl, wie etwa die Mikrofone von Schöps, das Neumann KM 184 oder das Shure KSM 141. 

Ein dynamisches Mikrofon bis 20kHz ist mir nicht bekannt, allerdings interessieren mich Datenblätter auch weniger. 

Ich bestreite nicht, dass Großmembrankondensatormikrofone tendenziell brillanter klingen, jedoch geht das bei einem Preis nennenswert unter 1000 € zu lasten anderer Dinge, wie Verzerrungen in den Höhen, unterrepräsentierte Mitten, etc. Oft sind diese Mikrofone auch schon so abgestimmt, dass ein eingebauter "Loudnesseffekt" (überrepräsente Höhen und Tiefen) den Laien von der eher schlechten Qualität ablenken soll.

Dazu kommt, dass Großmembrankondensatormikrofone ohnehin nur in einem guten Studio Sinn machen, da sie die Raumakustik weit mehr aufzeichnen, als dynamische Mikrofone. Viele Laien benutzen dann einen sog. Akustikschirm hinter dem Mikrofon, dieser lässt durch den Kammfiltereffekt das Signal jedoch zusätzlich blechern klingen, was bei einem minderwertigen Kondensatormikrofon ohnehin schon der Fall ist...( http://www.sengpielaudio.com/LiveEndDeadEndUndDasReflexionFilter.pdf )

Letztlich ergibt der Einsatz eines Großmembrankondensatormikrofons für einen Laien keinen Sinn.

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@TheStone

Nachtrag: Die meisten Aufnahmen von Bono's Gesang in U" Tracks wurden übrigens mit einem SM-57 aufgenommen...

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@TheStone

Was ist eigentlich mit dem Rhode NT1-a? Und kann man "Instrumentenmikrofone" auch für Vocals benutzen?

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@DeineMudda64

"Was ist eigentlich mit dem Rhode NT1-a?"

Ich find's grausam, blechern und äußerst Zickig nachzubearbeiten.

Sowas wie "Instrumentenmikrofone" gibt's eigentlich im Studio nicht. Klassischen Gesang kannst du mit den selben Mikrofonen aufnehmen, wie Streicher, ein Klavier oder Schlagzeugbecken (Kleinmembrankondensatormikrofone), Großmembrankondensatormikrofone werden ebenso für's Klavier benutzt, wie für Celli, Kontrabässe, manchmal auch Saxophone, etc.

Dynamische Mikrofone wie das SM 7b, das SM 57 oder das EV Re-20, das Sennheiser MD441, das MD 421 oder Bändchenmikrofone findest du im Einsatz für Gesang und Sprache, vor Gitarrenamps, am Schlagzeug, vor Blechbläsern, etc.

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