Argumente gegen Hinrichtung Ludwig XVI?

7 Antworten

genau, ich schließe mich FroniFragerin zu!! Schiller hat in seinem Drama "Die Räuber" auch die Republik gefordert, als die Republik aber in Frankreich ausgebrochen ist, hat er die abgelehnt. In dem Drama fordert er einen sittlichen Umgang der Menschen miteinander, als Vorraussetzung dafür, dass eine humanistische Gesellschaft entstehen kann. Sag das doch einfach....Klar hat Ludwig XVI. Fehler gemacht, aber humanisiert und sittlich ist das nicht, wenn man Menschen tötet, nur wenn sie etwas negatives sagen. Wurde ja auch gemacht....Tausende sind geköpft worden.

danke das hat mir geholfen ;)

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Jetzt überlief mich ein leichter Schauder. Es ist leicht Gründe für eine Hinrichtug zu finden, da hoffe ich doch sehr, daß du nicht vorhast, mal später im Gesetzgebenden Bereich tätig zu sein.

Mir scheint eine Hinrichtung doch eine recht einmalige, nicht zu revidierende Maßnahme zu sein, die durch nichts zu gerechtfertigen ist. Absetzung, Entziehung aller Ämter, Vertreibung ins Exil, Beschlagnahmung seines Vermögens. Wäre doch auch eine Maßnahme gewesen. Was haben den die anderen Adeligen verbrochen, außer mit einem Adelsprädikat oder Titel geboren worden zu sein? Die Guillotine wurde doch eher als Mord- denn als Bestrafungsinstrument eingesetzt, um eine ganze Klasse auszurotten. Später wurde sie ja für alle Revolutionsgegner und politischen Feinde benutzt.

Ludwig der XVI. schrie zwar nicht Hurra über die Revolution, zeigte sich aber Kompromiß- und Verhandlungsbereit. Doch dies war wohl garnicht so geplant. Die Monarchie sollte auf Biegen und Brechen abgeschafft werden.

Nach meiner persönlichen Meinung gibt es keine Argumente FÜR eine Hinrichtung

So war das nicht gemeint. Die Aufgabe war Gründe AUS DER SICHT DER JAKOBINER zu finden & nicht aus meiner. Ich wusste nur nicht wie man dagegen argumentieren könnte.

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@MegaNadeschda

Die Sicht der Jakobiner hättest du ruhig in deine Frage einflechten dürfen. Trotzdem wäre meine Antwort nicht sehr viel anders ausgefallen. Auch wenn zu der Zeit eine Todeststrafe fast zum Alltagsgeschäft gehörte, moralisch kann ich da nicht mithalten. Ein Kompliment an dich, daß du die Frage noch immer begleitest.

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Meine Anerkennung liebe Merzherian und DH für Deine präzisen Erklärungen!

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Der Kasus Knacktus ist doch eigentlich der, dass man nur überzeugter Humanist ist, wenn man die Todesstrafe grundsätzlich ablehnt - auch wenn man betroffen scheint von den Untaten eines anderen!

Ja das habe ich mir auch schon überlegt. Aber unser Geschilehrer nimmt immer alles sehr genau und daher würde dann glaub sowas von ihm kommen wie : Aber die Menschen- und Bürgerrechtserklärung sagt nichts konkretes über Hinrichtung. :D

Du weißt sicher am besten wie er genommen werden muss. Was mich betrifft würde ich ihm das nicht durchgehen lassen. Pappnase die.

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Es ist das ungeschriebene Gesetz der Revolution: Blut muss fließen. Die Hinrichtung des Königs hatte natürlich unglaublichen Symbolgehalt und zeigte, dass das altre System abgeschafft ist.

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