Apple Macbook- am Kabel lassen oder Batterie nutzen?

5 Antworten

Die MacBooks (Pro) haben ein sehr intelligentes Power Management. Lass es am Netz und mach Dir keinen Kopf.

Jeder Ladezyklus verkürzt die Lebensdauer des Akkus. Ein Ladezyxklus ist bei den MB aber nicht JEDES Laden. Wenn es nur kurz mit Akku genutzt wurde und noch 97% Ladung da sind, wird nicht geladen. Wenn die Ladung z.B. noch 80% beträgt und es ans Netz kommt, wird es zwar geladen, aber das ist noch kein Ladezyklus. Ein Ladezyklus ist es erst bei 100%. D.h. an diesem Beispiel, man könnte 5 x 20% nachladen, DAS wäre erst ein Zyklus.

Wenn Du es permanent am Netz läßt, ist das i.O., einal monatlich entladen / laden genügt. Dafür kannst Du zur Erinnerung einfach einen entsprechenden Eintrag in iCal machen, der jeden 4. Sonntag wiederholt wird. Apple bietet auch ein entsprechendes Kalenderabo an.

Du kannst dein MacBook problemlos sowohl ständig an der Steckdose lassen, solange du ab- und zu auch mal den Akku benutzt, als auch ständig den Akku benutzen und immer wieder aufladen, wenn der bei nur noch wenigen % ist.

Mein MacBook ist jetzt 5 Jahre alt, hat mehr als 1400 Ladezyklen (Originalakku) hinter sich und die maximale Batteriekapazität beträgt noch 92% vom Anfangswert, also ist der Akku nur ganz wenig abgenutzt. Ich benutze das MacBook täglich (ca. 8 Stunden), in der Zeit hängt es zu 50% an der Steckdose, weil ich es leid bin ständig das Kabel hinter mir her zu schleppen. Und der Akku macht problemlos 3-4 Stunden durch (klingt wenig, der Mac ist aber auch schon von 2008) ;-)

Du solltest deinen Akku auf jeden Fall ab- und zu kalibrieren - Näheres dazu findest du durch googeln auf der Appleseite. Dabei musst du den Akku komplett laden und dann wieder entladen (mit jeweils 5-10 Stunden Wartezeit nach dem vollständigem Auf- und Entladen), um dem MacBook beizubringen wie hoch die momentane maximale Kapazität ist, damit die Prozentanzeige und Restnutzungsdauer richtig angezeigt wird ;-)

Um's kurz zu fassen - Es spielt keine Rolle.

Gruß

 - (Apple, MacBook)

Ich würde ihn immer mal voll aufladen und voll entleeren. Insbesondere, wenn du ihn eher zuhause benutzt. Das schont den Akku.

Ist allerdings nicht so gravierend, wenn du ihn trotz halbvoller Batterie mal am Strom hängen hast.

okay... auf der apple homepage steht irgendwas davon, dass der bis zu 1000mal aufladbar ist... das kommt mir so wenig vor... aber ich hab auch keine ahnung von technik ;)

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Hallo,

grundsätzlich gilt für fast alle Akku-Sorten (NiCd, NiMH, Li-Ion), dass sie länger leben, wenn sie nicht überladen werden. Da aber das Laden von Akkus eine Wissenschaft für sich ist und vor allem diese Wissenschaft sehr kostspielig zu sein scheint, wird genau hier bei fast allen Herstellern gespart: Bei der Lade-Logik!

Der Nutzer möchte gern, dass sein Akku möglichst kurze Ladezeiten hat und nicht ewig am Netzteil hängen soll – aber er möchte auch, dass sein Akku eine möglichst lange Lebenszeit hat.

Beides zusammen ist meist sehr kostspielig, denn die Lade-Logik muss exakt den aktuellen "Füllstand" eines teilentladenen Akkus messen können, um dann exakt diese Menge an Kapazität wieder zu befüllen. Und die kurzen Ladezeiten von Akkus gehen nur mit speziellen, teuren Zellen, die schnellladefähig sind und sich bei diesem hochstromigen Verfahren nicht so schnell erwärmen... (Es gibt –nebenbei gesagt– noch ein paar mehr Rahmenbedingungen, die bei dieser "Wissenschaft" eine Rolle spielen... aber das würde hier zu weit führen...)

Alle Verfahren, die die verschiedenen Rahmenbedingungen nicht beachten (entweder nicht exakt oder gar nicht die Restkapazität messen oder Akku-Zellen, die nicht schnellladefähig sind) führen zu einem relativ raschen Ableben des Akkus...

Aber das nur als Hintergrundrauschen...

Die Erfahrung zeigt, dass ein Akku –und das trifft auf alle Akkus in Notebooks zu– deutlich länger hält, wenn Du ihn NUR zum Aufladen ans Netzteil schließt. Ist er nach Angaben der Lade-Logik voll, solltest Du ihn rasch abklemmen und ihn so lange herunterfahren, bis das MacBook in den Ruhezustand fällt. Das führt nebenbei auch noch zu einem so genannten "Formieren" der Akku-Logik, die im Akku des MacBooks eingebaut ist und dadurch zurückgesetzt wird. Dieses Zurücksetzen hilft bei der genauen Feststellung der Restladung und zur Kontrolle des Ladevorgangs...

Also, ich hoffe, das war nicht zu abgehoben?

Liebe Grüße Georg

ich habe es immmer am kabel, hatte genug von apple und bin jetzt windows7 besitzer =D

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