Aluminium edelstahl stahl gleitlager frage

3 Antworten

Stahl oder Edelstahl haben zu Aluminium eine extrem hohe Fessneigung. Besser wenn du ein sogenanntes Sinterlager verwendest. Du musst nur Verkanntungen vermeiden. Es ist aber für kleine Lagerungen, auch in der Industrie üblich. So sind z.B.Staubsaugermotoren mit Sinterlagern gelagert, Diese sind bei Fa. Conrad zu bekommen. Auch für geringere Bewegungen geeignet. Bei axialer Bewegung( also in Längsrichtung der Welle) ist vorsicht geboten, weil der im Sinterlager vorhandene Schmierstoff aus dem Lager entweichen kann und möglicherweise abgeschleudert wird und verloren geht. Sinterlager sind gepresste Messing oder Stahlkorngrößen im Zehntelbereich, die im Glühofen so erhitz werden, dass die Körner an den Korngrenzen verschmelzen. Dadurch erhalten diese Lager ihre Festigkeit. Nach dem Erkalten werden diese im Autoklaven unter Vakuum mit Öl (meist SAE 10) getränkt. Diese Lebensdauerschmierung reicht z.B. für ein Lüfterleben im PKW. Der Einbau kann durch einpressen oder einkleben (z.B. Loctide) erfolgen, inder Regel mit einem zehntel Klebespalt. Für eine Edelstahlwelle sollte ein Messing Sinterlager verwendet werden mit geschliffener Oberfläche mit 2-4µm Rautiefe. Beim Einkleben kann man eine Verkanntung von Welle und Lager leichter vermeiden. Gleitlager benötigen ein Lagerspiel von 2 bis 4 Promill (also tausenstel vom Wellendurchmesser). In deinem Fall 3 bis max. 5 hundertstel Millimeter. Es ist also gar nicht so einfach. (Fressneigung ist eine durch die Bewegung entstehende Erhitzung, örtliche Verschmelzung)

Viel Glück

Hi, kommt auch darauf an wieviel Last auf der Welle ist. Bei zu großer Last wird sich die Stahlwelle in das Alu einarbeiten. Besser währ eine Messingbuchse, oder ein richtiges Lager,welches Du in den Alublock einschrumpfen kannst.

Das kann auf die Dauer gar nicht gut gehen: Das Aluminium wird anfressen und dann ist es mit dem Stahlrohr kaltverschweisst. Für was brauchst du denn das Ganze?

Problem bei einem Versuch zur Wärmeleitfähigkeit von Stahl, Kupfer und Aluminium

Hallo, ich hoffe sehr, dass ihr mir weiterhelfen könnt!!!

Aktuell habe ich die Aufgabe einen kleinen Versuch zum Thema Wärmeleitfähigkeit aufzubauen. Dazu habe ich drei Proben von Materialien, jeweils mit einem Durchmesser von 8mm und einer Länge von 200 mm.

Die Idee ist ganz simpel: Tauche die 3 Proben jeweils mit dem einen Ende gleich tief in ein Wasserbad mit einer Temperatur von 80 °C und messe die Veränderung der Temperatur am anderen Ende der Stäbe.

Folglich muss sich der Kupferstab am schnellsten erhitzen, danach das Aluminium und danach der Stahl. Dies ist allerdings nicht der Fall, denn wenn ich den Versuch durchführe, erhitzt sich das Aluminium am schnellsten und danach kommt erst das Kupfer.

Liegt das möglicherweise daran, dass sich an meinem Kuper eine Oxidationsschicht gebildet hat?

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