Wie kann ich mein altes Leben hinter mir lassen?

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6 Antworten

SChau mal ob du für ein paar Tage / Wochen zu einer Deiner Schwestern ziehen kannst.

Deine Mutter hat ihre eigene Art, um den Tod Deines Vaters, IHRES Mannes(!!) zu verarbeiten. Du gehst damit anders um. Das ist okay. Jeder so wie es für ihn gut ist. Aber wenn Du sie jetzt auch noch verlässt, fühlt sie sich total alleine.

Du brauchst Deine Ruhe, das verstehe ich. Vielleicht kannst Du mit Ihr vereinbaren, dass 2 Stunden am Tag Ruhe herrschen, so eine Art "Mittagsruhe" oder so. Irgendwie müsst Ihr Euch einigen.

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Kommentar von tanja142001
08.11.2015, 11:53

danke ja du hast recht... ich muss auch an meine mutter denken :/

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hallo.

dein verlust tut mir sehr leid!

du hast glück im unglück was das haus angeht. bei soviel platz ist es doch bestimmt möglich nicht den ganzen tag im gleichen zimmer sein zu müssen wie deine mutter.

ich kann mir gut vorstellen das alles mega anstrengend ist. vielleicht besteht die möglichkeit nochmal mit deiner mutter zu reden. sag ihr das du dir sorgen um sie machst und das deine bewältigungsstrategie eher etwas mit ruhe zu tun hat, statt mit einer dauerbeschäftigung. bitte sie um rücksichtnahme.

ich verstehe das der "putzzwang" nerven kann und trotzdem hast du wieder glück im unglück. deine mutter könnte auch versuchen das mit alkohol(andere drogen) oder anderen männern zu kompensieren.

wenn du jetzt hals über kopf fliehst kann es sein das du deine mutter auch noch verlierst. nicht im sinne von tod sondern die beziehung die zwischen euch existiert.

ich finde auch du solltest dir jemand suchen bei dem du dich mal richtig über alles auskotzen kannst. in vielen großen städten gibt es den so genannten sozial-psychatrischen dienst(SPD). Ich arbeite zeitweillig mit der Berliner (Pankwo) Niederlassung zusammen und die wissen was sie tun. Bestimmt können die dir helfen mit der ganzen Situation umzugehen.

Ich wünsche dir auf jeden fall alles was du brauchen kannst damit es euch bald wieder besser geht!

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Kommentar von tanja142001
08.11.2015, 11:53

dankeschön !

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Lass deine Mutter jetzt auch nicht alleine, das würde ihr das Herz brechen! Versuche ruhig mit ihr darüber zu reden. Lg

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Das ist sicher eine schwierige Situation für euch. Dein Vater, der Gefährte Deiner Mutter, ist erst 3 Monate tot, das ist nicht lang. Deine Mutter trauert und dies ist, wie sich ihre Trauer ausdrückt. Sie versucht wohl auch, ihren eigenen Gedanken davonzurennen. Doch das kann man eben nicht. 

Auch Du nicht, denn seinen Kopf nimmt man immer mit. Mann kann nicht vor seinem Leben davonrennen. Was Du über alles denkst, das ist Dein Leben. Nicht die Umgebung ist Dein Leben, sondern wie Du über diese Dinge urteilst, das ist Dein Leben. Den einen macht etwas fröhlich, den anderen macht dasselbe traurig. 

Du trauerst selbst wohl auch noch, obwohl. es sich bei Dir eben anders ausdrückt. Du willst Dein altes Leben zurück und weißt doch, dass das nicht möglich ist. Nichts bleibt für immer, alles ist ständig der Veränderung unterworfen - das ist das einzigste, was wirklich sicher ist. 

Vielleicht gibt es irgendwelche Kur-Angebote, wo Du Dich mal vom Alltag erholen kannst, oder Deine Mutter fährt auf eine Kur? Oder Ihr macht eine Mutter/Kind-Kur? Du brauchst auf jeden Fall einen Ansprechpartner für Deine Probleme. Denn so sehr Du auch rennen möchtest, Dein Kopf kommt mit.

Liebe Grüße und ich wünsche Euch beiden alles Gute!

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Kommentar von tanja142001
08.11.2015, 11:57

danke für die antwort

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Hey,

das mit deinem Vater tut mir wirklich leid. Ich bin vom Prinzip her, in der gleichen Situation wie du. Meine Eltern leben zwar noch beide, aber sie streiten sich jeden 2. Tag. Manchmal habe ich mir schon überlegt einfach wegzurennen. Einfach weg aus dieser Welt! Mein Tipp an dir ist, suche die Gemeinschaft auf! Spreche mit deiner besten Freundin/besten Freund darüber. Mir hat es auch geholfen. Wenn das dann immernoch nicht hilft dann ziehe vielleicht zu deiner Oma/Opa oder zu jemanden aus deiner Familie. Probiere es aber am besten erstmal noch mal mit deiner Mum darüber zu reden und macht euch mal einen entspannten Abend. Und wenn deine Mum etwas machen möchte dann hindere sie daran!

Das ist jetzt erstmal mein TIPP.

LG

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Hallo

Das tut mir erst einmal sehr Leid, was Dir wiederfahren ist.

Bei Dir äußert sich Dein Verlußt in dem Du einfach wegrennen willst. Das halte ich für keine gute Idee. Deiner Mutter geht es schlecht. setze Dich zu Ihr drücke Sie sag wir schaffen das, wir müssen jetzt stark sein, lass uns nach vorn schauen, das bringt sonnst alles nichts, wir können es nicht ändern usw.

Du must auch einmal Deine Mutter zu Dir locken, setzt Dich auf die Couch und weine leise vor Dich hin. Das kann Sie unmöglich ignorieren.

Sprich ruhig mit Ihr, zeig Ihr draußen das Leben, dass es weiter geht. Geht beide einen Kaffee trinken.

Sprich mit Ihr so richtig von Tochter zu Mutter

Melde Dich immer mal

Gruß

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Kommentar von tanja142001
08.11.2015, 11:55

danke! das werd ich nochmal tun...

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