13-Jährige Mitschülerin raucht, trinkt, kifft.

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oha.. naja, ganz ehrlich? Wenn sie jetzt nicht mehr zu überreden ist und nich spätestens vor ihrem 16. Lebensjahr rafft, dass es so absolut "nix gut" ist...Dann... Sie ist verloren. So einfach ist das leider. Verloren. Chancenlos. Bodenlos. Fertig. Leben kaputt und leben im Sumpf...

irgendwie häufigen sich solche situationen in letzter zeit.. teenager, die schon in so frühen alter mit kiffen, saufen und rauchen anfangen.. ich glaub nicht, das sie auf dich hören wird, wenn du das so in etwa zu ihr sagst, aber du kannst ihr versuchen klar zu machen, wie gefährlich diese dinge sind, und wie schlimm sie ausgehen können. ich war einmal mit ner freundn von mir (14 jahre alt, raucherin) bei einer vorlesung über rauchen, die möglichen folgen und wie man am besten aufhören kann, von einem professor. danach hat sie wenigstens verstanden, wie schlimm das ganze ausgehen kann. also bei ihr hat es aufjedenfall etwas bewirkt, und sie hat sich das rauchen abgewöhnt. vielleicht hast du ja auch einmal die möglichkeit, mit ihr so etwas zu machen. mit dem trinken ist es genau das gleiche: mach ihr klar, wie viele teenager in ihrem alter sich schon einmal ins koma gesoffen haben und dabei teilweise ihr leben verloren haben! vielleicht redest du auch einmal mit ihren eltern, die ihr diese sachen auch noch weiter verinnerlichen könnten. ich hoffe, das sie dann versteht, was sie eigentlich tut, denn so etwas kann schlimm enden

Ich glaube nicht, dass das Konsumverhalten der Mitschülerin das eigentliche Problem ist, sondern Deine emotionale Einstellung zu ihr. Natürlich ist es aus Sicht von "reifen Erwachsenen" falsch mit 13 bereits mit drei verschiedenen Drogensubstanzen (Alk, Nikotin, Cannabis) zu hantieren, aber in anderen Ländern müssen 13jährige bereits den Lebensunterhalt der Familie bestreiten, indem sie in Steinbrüchen arbeiten oder auf Kakao-Plantagen oder beim Teppichknüpfen ausgebeutet werden.

Deine "Hilfe" wird die Mitschülerin danken ablehnen, weil sie nicht die Gefahren sieht. Jedenfalls sieht sie diese Gefahren als nicht so gravierend wie Du. Klar ist aber, dass sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln will und sich dabei von niemandem aufhalten lässt.

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