Frage von belak, 310

Wäre die Menschheit ohne das Christentum fortgeschrittener?

Habe Family Guy geguckt die haben eine Zeitreise gemacht und dann kaum heraus ohne das Christentum wäre die Menschheit um 100 Jahre weiter ! Stimmt das? was wäre die Menschheit ohne christentum also nur mit dem Islam?

Antwort
von Hamburger02, 89

Die katholische Kirche hat jahrhunderte lang die Wissenschaften unterdrückt, das ist noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderst eindeutlíg belegbar. Durch die Abspaötung der Protestanten und durch die Aufklärung verlor sie aber mehr und mehr Macht, um dies zu tun und genau da begann der wissenschaftliche Fortschritt.

Ohne kath. Kirche, der Vertreterin der Christenheit im Mittelalter, wären wir schon viel weiter.

Mit dem Islam statt kath. Kirche wärs aber noch schlimmer. Sieht man ja heute, welche wissenschaftlichen Leistungen und technischen Errungenschaften aus islamischen Ländern kommen...praktisch keine.

Kommentar von Mark1616 ,

Die kath. Kirche hat aber auch die Erkenntnisse der Antike archiviert. Sie verfügte über Jahrhunderte hinweg über das Bildungsmonopol in Europa. M.M.n. hat die kath. Kirche in Europa viel schlechtes Verbrochen, aber wir wären heute ohne sie auch nicht "weiter", denn wir hätte all das Wissen der Vergangenheit erneut erarbeiten müssen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Überliefert und gerettet wurden die antiken Schriften zunächst von den Arabern zu einer Zeit, in der die kath. Kirche sämtliche Schriften außer der Bibel vernichten ließ.

Dann gab es im Mittelalter einzelne Mönche mit Bildungshunger, die dann die Schriften von den Arabern übernahmen und großenteils heimlich damit gearbeitet haben, indem sie sie z.B. in Latein übersetzten. Eine herausragende Bildungs-Person in diese Richtung ist Roger Bacon. Das durfte der Vatikan allerdings alles nicht wissen. Als sie doch von seinen wissenschaftlichen Arbeiten und Ansichten hörten, wurde er eingesperrt.

Daher behaupte ich, es waren einzelne Katholiken (was anderes gabs damals auch nicht), die gegen den Willen der Oberhäupter die Schriften der Araber übernahmen. Roger Bacon stellte z.B. mal fest, dass eine Klosterbibliothek, die mehr als 3 Bücher aus dem arabischen habe, üppig bestückt und privilegiert sei. Und ich behaupte, wenn es keine RKK gegeben hätte, wäre der Wissenstransfer noch wesentlich schneller vonstatten gegangen.

Antwort
von CalicoSkies, 52

Servus,

Aber natürlich wäre die Menschheit ohne das Christentum fortgeschrittener.

Durch das Christentum und die fortschreitende Christianisierung der Welt folgte auf eine Hochphase der Antike das sogenannte "dunkle Zeitalter" - eine Zeit in der die Errungenschaften der Anmtike verloren gingen und uns um Jahrhunderte zurückgeworfen haben.

Im Geschichtswerk "The History of the Decline and Fall of the Roman Empire" von Edward Gibbon wird auf genau das eingegangen - der Autor macht das Christentum größtenteils für den Untergang des römischen Reichs verantwortlich, was diesen Rückschritt ausgelöst hat.

Ob der Islam ohne Christentum überhaupt erst entstanden wäre ist fraglich - du musst hier die historischen Umstände bedenken, unter denen der Islam entstanden ist.

Siehe auch das Bild was ich angehängt habe :3

Lg

Kommentar von Franz1957 ,

An der vertikalen Achse des Diagramms, die die Bezeichnung "SCIENTIFIC ADVANCEMENT" trägt, sind weder Werteskala noch Einheit angegeben. Das ist nicht genau das, was man sich unter fortgeschrittener wissenschaftlicher Kommunikation vorstellt. Was genau bedeutet das Diagramm denn?

Kommentar von Kajjo ,

Woher stammt die Grafik? Gibt es dazu nähere Erläuterungen?

Dass das Christentum sehr lange Zeit quasi jeglichen Fortschritt gestoppt hat, ist leider Fakt. Bis auf Buchdruck oder so ist nicht viel geworden...

Sagt der Kaiser zum Papst: Pass auf, halt du sie dumm, ich halt sie arm!

Antwort
von Jogi57L, 49

Kommt drauf an, wie man "Fortschritt" definiert .....

Klar hat die christliche Kirche diverse Fortschritte und Neuerungen blockiert, weil sie nicht ins "Weltbild" passten....

Deine Frage bezieht sich darauf, ob mit " nur Islam" die Menschheit fortgeschrittener wäre....

ich denke, diese Antwort muss ich nicht extra ausführlich erklären....

Mit "nur Islam" hätte es vermutlich gar keinen technologischen Fortschritt gegeben....

... und alle würden sich nach wie vor mit links den Popo wischen und mit rechts essen....

es gäbe ja keine Desinfektionsmittel... vermutlich nicht Mal ausreichend "Waschgelegenheiten".....

... und vor lauter Angst... "haram" zu machen, gäbe es keinen Radio, kein TV, und erst recht nicht IT

Antwort
von Purphoros, 113

Das Christentum war und ist ein Hemmnis für wissenschaftlichen und sozialen Fortschritt. Zumindest das kann man definitiv sagen.

Wären wir ohne Christentum weiter, als wir es jetzt sind? Das ist eine sehr komplexe frage.

Zum einen ist das Christentum nicht die einzige Religion. Wenn sie nie existiert hätte, wäre ihr Platz von einer anderen eingenommen worden. Tatsächlich gab es in den christianisierten Ländern auch zuvor eine Vielfalt an Religionen, die häufig Naturgöttern huldigten. Es ist denkbar, dass diese sich vermischt und gefestigt hätten, wenn das Christentum nicht gewesen wäre. Allerdings hätte man auch da vermutlich die ersten Forscher, die dem Ackergott ins Handwerk pfuschen wollten, eben jenem Gott kurzerhand geopfert. 

Und wie ist es ohne Religion? Was, wenn dieser ganze Gotteswahn nie existiert hätte? Es würde deutlich werden, dass Religion nur die Spitze des Eisbergs war. Das eigentliche Problem, zu dem auch Religiöse Ignoranz zählt, ist Gruppendenken.  

Menschen verschreiben sich Ideologien, und dann teilen sie den Rest der
Welt in diejenigen, die diese Ideologie teilen, und die "Anderen".

Schau dich doch einfach mal ein Wenig im Internet um. Rechte zoffen sich mit Linken, Konservative mit Liberalen, und vom modernen Feminismus will ich gar nicht erst anfangen. XBox-Fans führen Krieg mit Playstation-Fans, es sei denn, sie verbünden sich als Konsoleros gegen PC-Spielefans. Selbst hier glauben einige, bashen zu müssen, weil jemand Family Guy schaut, anstatt mal eingehend über die eigentliche Frage nachzudenken..

Moderne Mythen werden ebenso bereitwillig geglaubt wie die alten, nur sind es eben heute keine abenteuerlichen  Geschichten über Götter, sondern alltägliche Mythen, die einem ein Bekannter erzählt, weil er sie mal selbst von einem Bekannten gerhört hat, oder Quark, den irgendein Spinner auf youtube verzapft. Eine bedeutende Rolle spielt dabei auch, ob der Mythos die eigene Ideologie unterstützt.

Das reicht von relativ harmlosen Mythen wie "Rotz in der Nase hochziehen ist ungesund" zu politisch bedeutsamen Mythen wie "Frauen kriegen 20% weniger", das aus einer undifferenzierten Statistik stammt und sich trotz Gegenbeweis hartnäckig hält. Oder der Mythos von gefährlichen Atomkraftwerken, denn ganz klar sind neue Atomkraftwerke auch nach Jahrzehnten der intensiven Forschung ebenso unsicher wie damals in Tschernobyl. Fukushima ist auch komplett verstrahlt und weiträumig unbewohnbar. Bis man mal die Fakten prüft.

Was tut uns also die Religion an, das wir uns nicht auch selbst antun würden? Ist Religion nicht vielleicht nützlich, um dem Rationalen Verstand als Übung und Mahnung zu dienen, sich vor den subtileren Mythen und Ideologismen in Acht zu nehmen, so wie ein leicht zu bekämpfender Impfstoff uns gegen tödliche Krankheiten immunisiert?

Der Mensch braucht keine Götter um sich zum Affen zu machen. Das steckt uns schon von Geburt an in den Genen.

Kommentar von Garfield0001 ,

nicht das Christentum War das Hemmnis sondern "die Kirche". Gott sagt selbst dass wir uns die Erde Untertan machen sollen. heißt auch: erforschen etc. wenn das "Kirche" falsch verstehen kann das Christentum Doch nix dafür

Kommentar von Purphoros ,

Das, mein bester, ist gleichbedeutend. Man darf zwar gerne zwischen Religion und Glaube differenzieren, aber dfie Differenzierung zwischen Religion und Kirche ist nicht sinnvoll 

Das Christentum ist der organisierte Glaube an Gott/Jesus, und die Kirche ist die Institution, die den Glauben organisiert. Da könnte man ja auch sagen: "Picasso war ein schlechter Maller, aber seine Bilder sind gut." 

Kommentar von waldfrosch64 ,

 Garfield0001

Was hat den die Kirche konkret falsch verstanden ? 

Kommentar von DrBraune ,

1. Ist fukuschima verstrahlt 2. Ich setze die These, dass die Menschen ohne Religion lange nicht so weit wären, da es wichtige regeln nicht gäbe(10 Gebote) 3. Ohne den glauben etwas anderes ( besseres) zu sein wären wir auch nicht so weit, denn so wurden kriege begonnen! 4. Die These dass man nur mit dem Islam, der Autor vergisst die erste monoteistische Religion, weiter wäre ist falsch. Man muss sich galt mal überlegen WO DIE WICHTIGEN SACGEN ERFUNDEN WURDEN und WO MAN SICH IMMER NOCH WEGEN EINER ANDEREN GLAUBENSWEIßE(innerhalb einer Religion) ABMETZELT! das kann weiterhelfen und man muss keine beleidigende fragen stellen!

Kommentar von Purphoros ,

Ähm... Dein Wohnzimmer ist auch verstrahlt. Kein Witz. Entscheidend ist die Strahlungsmenge, und ob sie gefährlich ist.

Hast du tatsächliche Messungen der Strahlung in Fukushima sowie deren Bedeutung recherchiert? Und damit meine ich nicht die reißerischen Darstellungen von nuklearem Niederschlag, der hoch genug wäre, die Westamerikanische Küste in ein Ödland zu verwandeln und Millionen zu töten, was aber seltsamerweise nie passiert ist. Selbst etablierte Nachrichtensender haben das aufgegriffen und völlig ungeprüft ausgestrahlt. He, das ist mal eine Strahlung, die wirklich gefährlich ist.

Informier dich doch bitte bei zuverlässsigen Quellen, also vorzugsweise mit Videobeweis bei der Messung und Berichterstattern mit wissenschaftlichem Hintergrund, über die tatsächlichen Strahlungswerte. Vergleiche sie mit den Strahlungswerten, denen du duch tagtäglich aussetzt, und mit Werten, die eine tatsächliche Gefahr darstellen. Erst prüfen, dann behaupten.

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Tatsächlich hat Religion mehr Kriege verursacht, als sie je verhindern könnte, falls das denn überhaupt irgendwann passiert ist. Wenn du mir belegen kannst, dass Religion auch nur einen einzigen Krieg verhindert hat...

Es ist auch naiv zu glauben, dass ohne Religion keine Regeln oder Moral existieren würde. Das wird zwar gerne von Vertretern selbiger Religionen behauptet, ist aber völliger Humbug. Es gibt mehr als genug wissenschaftliche und philosophische Arbeiten zum Wesen und der Entstehung von Moral und Gesetz, religiöse Dogmen sind da absolut nicht nötig. Tatsächlich war der einzige Zweck, den Religion bei der Bildung von Moral erfüllt hat, eine "Argumentationshilfe", die es bestimmten Menschen ermöglichte, ihre Moralvorstellungen als unanfechtbaren göttlichen Willen zu deklarieren und abweichende Ideen zu unterdrücken. Religion ist auch der moralischen Entwicklung mehr Hindernis als Stütze.

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Dass du Kritik an der "nur Islam"-Hypothese als Kommentar zu meiner Antwort äusserst, obwohl meine Antwort eben nicht von einer "nur Islam"-Situation ausgeht,, zeugt nicht gerade von gut strukturiertem Denken. Bitte behandle in Kommentaren zu meiner Antwort nur Kritikpunkte, die auch tatsächlich etwas mit meiner Antwort zu tun haben.

Ein weiterer Tip: Grossbuchstaben machen deinen Kommentar nicht glaubwürdiger, ebenso wie Schreien in einer Diskussion nicht von intelligenz zeuigt.

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Danke, dass du mir mit deinem Kommentar ein lebendiges Beispiel lieferst und meine Antwort bekräftigst.

Antwort
von JTKirk2000, 71

Das ist ein gewaltiges "wäre". Nehmen wir einmal an, es hätte ohne das finstere Mittelalter den Fortschritt gegeben, den wir heute kennen. Dann hätte es vermutlich schon vor Jahrhunderten die Entdeckung der Kernkraft gegeben und, sofern die Entwicklung in Europa im letzten Jahrhundert bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges dieselbe gewesen wäre, hätten die Nazis nicht nur vorübergehend den größten Teil Europas besetzt, sondern vermutlich die ganze Welt - und das nicht nur vorübergehend. Moral ist nämlich nicht zwangsläufig auf einem vergleichbarem Niveau entwickelt, wie naturwissenschaftliche Erkenntnis und technische Entwicklung.

Vielleicht wären wir fortgeschrittener gewesen, aber wir wären es wohl nicht geblieben. Albert Einstein sagte einmal: "Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen." Dabei bezog er sich auf das Vernichtungspotential von Kernwaffen, wie sie erst im Kalten Krieg entwickelt wurden.

Kommentar von Dummie42 ,

Das sind aber komische "Wenns". Vielleicht wäre Hitler ein ganz anderer Mensch geworden, wenn er nicht mit viel Prügel römisch-katholisch erzogen worden wäre, vielleicht hätte es dann gar kein 3. Reich gegeben oder aber vielleicht hätte es zumindest nie einen Holocaust gegeben, hätten die christlichen Kirchen nicht 2000 Jahre lang den Antijudaismus in ihre Schäfchen gepflanzt. Luther war in dem Punkt ja auch ein schlimmer Finger.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Die "wenns" sind deshalb so komisch, weil das "Wäre" in der Frage so gewaltig ist. 

Kommentar von Mark1616 ,

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass mit einer fortschrittlicheren Entwicklung die Kirche nukleare Kreuzzüge geführt hätte.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Nur dass das Problem dann darin liegt, dass wir der frühen römisch- katholischen Kirche überhaupt erst das Mittelalter verdanken. Folglich schließt die Fragestellung die Möglichkeit also aus.

Antwort
von Franz1957, 79

Hier wird Fortschritt als etwas dargestellt, das in einer bestimmten geraden Richtung "weiter" geht. Etwa so, als ob die Entwicklung der Menschheit abliefe wie eine Eisenbahnfahrt: vielleicht mit Verspätung durch Haltesignale oder Sabotage an der Lok, aber immer auf der Schiene entlang.

Diese Vorstellung ist falsch und ihr liegt ein reaktionäres Weltbild zugrunde, das den Menschen keine freie und kreative Selbstbestimmung ihrer Entwicklung zugesteht, weil "die Zukunft" immer schon vorgegeben ist als das, wohin "der Fortschritt" nach Auffassung der jeweils tonangebenden Minderheit hingeht.

Eine offene Gesellschaft freier Menschen ist eine, die sich solche Konzepte nicht auferlegen läßt und stattdessen darüber nachdenkt, was für Zukünfte sie zur Wahl hat, und auf welche hin sie sich bewußt hin entwickeln, d.h. "fortschreiten" will.

Eine Gesellschaft, die darauf verzichtet und sich die Richtung von ihren Eliten verordnen läßt, muß logischerweise unter dem Gefühl leiden, nicht da hingekommen zu sein, wo sie vielleicht lieber hingekommen wäre. Dafür dann Schuldige zu suchen, war immer schon eine der Lieblingsbeschäftigungen des Kleinen Mannes.

Antwort
von Nijori, 76

Hmm ob die anderen Religionen aus dieser theistischen Ecke da weniger unterdrückt hätten?
Ich hab große Zweifel, Wissenschaft ist eine Gefahr für jede Religion die sich zu ernst nimmt und auf ihrer religiösen Basis weltliche Macht aufbauen will.

Aber vllt sollten wir alle dem Christentum dafür dankbar sein, denn wer weiß ob wir uns dann nicht schon vor 100 Jahren selbst ausgerottet hätten.

Wir sind jetzt nochimmer nicht reif genug für das Maß an Technologie das wir haben und meiner Meinung nach hätte uns sonstwas gerne noch 1000 Jahre zurückhalten können obwohl ich zweifel das wir jemals lernen wo unsere Grenzen sind.

Die Menschheit ist leider wie ein kleines Kind das mit Feuer spielt, obwohl ein kleines Kind deutlich schneller begreift wenn es sich verbrennt.
Die Menschheit im allgemeinen ist leider recht lernresistent, selbst wenn ihr schon der A rsch in vollen Flammen steht sehen wir nicht, das wir uns selbst ein Feuerzeug drunter gehalten haben.

Antwort
von suziesext06, 69

schau einfach mal die islamische Welt genau an, also so "fortschrittliche Länder ohne Christentum", wie Iran, Ägypten, Libanon, Jemen, Pakistan, Afghanistan, Sudan, Bangladesh, schau dir die sozialen Verhältnisse dort an, die Stellung der Frau, die Bildungsverhältnisse, Menschenrechte, die politischen Verhältnisse, das BSP.

Dann findest du die korrekte Antwort auf deine Frage.

Kommentar von Dummie42 ,

Ähm ja. Du machst also die Gleichung "Christlich  = Fortschrittlich" auf. Ich würde ja eher sagen, erst der Säkularismus/Laizismus sorgt dafür, dass sich Länder wissenschaftlich, wirtschaftlich und kulturell  frei entwickeln können.

Kommentar von suziesext06 ,

"Du machst also die Gleichung "Christlich  = Fortschrittlich" nein, offensichtlich mach ich nichts auf, sondern lies dir die obige Frage genau durch, da steht "die Menschheit ohne christentum also nur mit dem Islam?"

Ey Leute lest, lest genauer, und dann antwortet nicht aus der Hüfte, wie John Wayne mit sein Schiessfinger, sondern mitn Verstand, glasklar. Macht uns allen die Kommunikation n paar Pfund leichter. Danke  :)

Kommentar von marylinjackson ,

Ja, leider so isses, hast es mal wieder erkannt,suzie. 

Antwort
von Eselspur, 51

Nein, wäre sie nicht. 

Antwort
von realsausi2, 49

100 Jahre ist wohl eher untertrieben. Im Mittelalter hat das Christentum in Europa Wissen gezielt unterdrückt, die Bildung verhindert. Von anderern Barbareien mal ganz abgesehen.

Alles, was fortschrittlich war, wurde bekämpft, Wissen, dass nicht in das enge Schema der Doktrin passte, gezielt vernichtet.

Es gab in ganz Nordeuropa nicht ein Bruchteil soviele Bücher wie in einer einzigen Bibliothek im muslimischen Mittelmeer. Und die paar Bücher, die man dort, wo lesen erlaubt war, nämlich in den Klöstern, finden konnte, beschäftigten sie ausschließlich mit Religion.

Sozial, rechtlich, wissenschaftlich und intellektuell war das vom Christentum geprägte Europa ein schwarzes Loch, ein Totalausfall.

Aber es ist ja nicht so, dass das wirklich zu Ende wäre.

Kommentar von DrBraune ,

dann guck mal in den nahen Osten und sag mir was das dann ist

Kommentar von realsausi2 ,

Wo ist da jetzt der Zusammenhang?

Kommentar von marylinjackson ,

Der "Totalausfall oder das schwarze Loch im vom Christentum geprägten Europa" sah anders aus.

Der Mainzer Johannes Gutenberg lernte in einem Kloster Latein. Er hat durch seine  Erfindung des Buchdrucks nach dem Bibel-Druck auch die Grundlagen für die  wissenschaftliche universitäre Entwicklung in Deutschland, Europa und der ganzen Welt geschaffen.

Aus wiki:
 1997 wurde Gutenbergs Buchdruck vom US-Magazin Time-Life zur bedeutendsten Erfindung des zweiten Jahrtausends gewählt.

Aber auch die Gotik ist kein schwarzes Loch...

Was die Medizin betrifft, kannten weder Christen noch Muslime die Ursachen des "Schwarzen Tods" oder der Pest. 

Antwort
von Ninombre, 111

Familiy Guy ist ja eine Top-Quelle für wissenschaftliche Thesen. Kannst ja mal andersrum überlegen, wie weit wir wären, wenn Leute was sinnvolles tun würden, statt Family Guy zu schauen ;-)

Kommentar von Micromanson ,

Oh, es gibt Sinnvolleres als sich über Gesellschaftskritik Gedanken zu machen. Verstehe.

Kommentar von Ninombre ,

auf dem Niveau sehe ich da tatsächlich wenig Sinn. Die Schlussfolgerung "ohne Christentum" = "nur Islam" sagt schon einiges. Auf dem Level kommt da nichts wirkliches zu stande.

Kommentar von DrBraune ,

Genau deiner Meinung ich überlege gerade was ein Moslem machen würde wenn man seine Religion so beleidigt! Ich finde es sehr schade, dass so eine Frage nicht gelöscht wird!! Dickes minus an den Support ❗

Antwort
von martin7812, 49

Unser Geschichtslehrer hat uns damals darauf aufmerksam gemacht, dass die Frage "was wäre gewesen wenn" fast nie beantwortbar ist.

Zunächst einmal glaube ich nicht, dass die Religion daran schuld ist, dass die Menschheit im Mittelalter und in den Jahrhunderten danach (Zeitalter der Hexenverbrennungen) so "rückständig" geblieben ist:

In einem anderen Kommentar habe ich bereits geschrieben, dass die Machthaber damals das Lesen der Bibel verboten haben, weil die Leute sonst gemerkt hätten, dass Behauptungen, die christliche Religion würde z.B. wissenschaftliche Forschungen verbieten, schlichtweg Lügen sind.

(Diese Information habe ich bei einem Vortrag einer Theologieprofessorin aufgesachnappt.)

Es muss also irgendwelche anderen Gründe gegeben haben, warum wissenschaftliche Forschungen damals unterdrückt bzw. verboten worden sind, die nichts mit der Religion zu tun gehabt haben können. (Ansonsten hätte man die Leute ja nicht über den Inhalt der Bibel belügen müssen.)

Die wahren Gründe (meine Vermutung: Angst um Machtverlust) hätte es aber auch ohne Religion gegeben, so dass die Machthaber eben andere Ausreden gefunden hätten, warum sie wissenschaftliche Forschungen nicht erlauben.

Auf der anderen Seite kann man nicht wissen, ob nicht die eine oder andere Idee, die zu einer wichtigen Erfindung geführt hat, den Menschen ohne christliche Religion erst später gekommen wäre:

So wird behauptet, dass die Idee zur Pendeluhr einem Erfinder beim Gottesdienst gekommen wäre, der in der Kirche an Ketten hängende Leuchter beobachtet hätte.

Ohne Religion hätten die Menschen diese Erfindung - wenn die Story stimmt - erst später gemacht; ohne die Pendeluhr wäre dann ein vielleicht eine andere Erfindung erst viel später gekommen; ohne die andere Erfindung hätte es Motoren und Computer vielleicht nie gegeben ...

... man kann es einfach nicht wissen.

Antwort
von Dhalwim, 78

Wahrscheinlich nicht anders. Ich meine, dann wäre eben irgendeine andere Religion oder Ideologie entstanden und durchgesetzt worden (Es gibt zahlreiche Religionen und Weltbilder/- anschauungen). Oder wer weiß, vielleicht wären wir dann alle Strenggläubige Atheisten! XD

Ne Spaß beiseite, letzlich wäre halt irgendwas anderes geschehen.

Antwort
von dadita, 56

Ohne das Christentum gäbe es auch den Islam nicht, er ist nur eine Kopie, wie auch das Christentum eine Kopie des Judentums ist, welches wiederum eine Kopie anderer, älterer Religionen ist.

Dass die Menschheit ohne das Christentum weiter wäre, ist mit ziemlicher Sicherheit korrekt. Aber garantiert nicht wegen dem Islam, sondern weil Religionen im allgemeinen eine Kette am Bein des Fortschritts sind. 

Das durch das Christentum eingeläutete dunkle Zeitalter hat die Entwicklung der Menschheit massiv behindert, auch danach behinderte die Kirche den Fortschritt wo sie nur konnte. Der Islam war im Mittelalter etwas besser, aber auch dessen Lehren waren letzten Endes rückständig.

Erst die Aufklärung, das stetige zurückdrängen der Macht der Religion, machte Fortschritt und eine moderne Gesellschaft möglich. 

Kommentar von brownsugarsugar ,

...und das in christlich geprägten Regionen, wohlgemerkt!

Kommentar von DrBraune ,

Ja in den islamischen ist man immer noch im Mittelalter

Antwort
von arevo, 44

Lieber Fragensteller, hast Du Dir schon die Frage gestellt oder eine entsprechende Zeitreise unternommen, ob es der Menschenheit ohne der sogenannten Friedensreligion nicht besser ginge ?.

Antwort
von Franz1957, 11

Noch etwas ist mir aufgefallen: Die Formulierung "Menschheit ohne Christentum also nur mit dem Islam" präsentiert uns einen bemerkenswerten Weltentwurf.

Den Entwurf einer Welt, in der es Judentum, Hinduismus, Buddhismus, Taoismus, Shintoismus weder gibt noch überhaupt je gegeben hat. Ebensowenig die einheimischen alten Religionen in Iran, Mexiko und Peru wie auch die der Jäger und Sammler von Alaska bis Australien.

So ein Weltbild ist entweder das eines Dorfbewohners des Frühmittelalters in einer entlegenen Gegend, vielleicht in Vorderasien, abseits aller Städte und Handelswege. Oder es ist das Weltbild einer totalitären Gesellschaft, die eine radikale "Endlösung" hinter sich und ihr historisches Gedächtnis nahezu vollständig ausgelöscht hat. Oder beides auf einmal.

Ob das in 100 Jahren real sein könnte? Die Vorstellung ist gruselig.

Antwort
von DrBraune, 30

Du vergisst die Juden

Antwort
von PeVau, 43

Da kann man erstens nur spekulieren und zweitens kann man nicht außer Acht lassen, dass die islamische Welt ihren einstigen Vorsprung eingebüßt und seit 500 Jahren wissenschaftlich, technisch und kulturell immer weiter an Boden verloren hat.

Richtig ist, dass das lateinische Christentum im Abendland entscheidend dazu beigetragen hat, die alte antike Kultur zu zerstören und altes antikes Wissen vergessen zu lassen. Anstatt zu leben und das Leben zu verbessern, hatte man sich auf das Jenseits vorbereitet, antike Bildungstraditionen wurden vernachlässigt und als ketzerisch gebrandmarkt.

Erst mit dem ausgehenden Mittelalter wurden langsam die religiösen Fesseln für die Wissenschaft gelockert, die immer mehr ein Hindernis für Wirtschaft und Gesellschaft darstellten. Mit großen Erfindungen, Entdeckungen und neu erwachter Lust an Wissenschaft ("Oh Jahrhundert! Oh Wissenschaften: Es ist eine Lust, zu leben." - Ulrich von Hutten, 1518) erwachte das christliche Abendland und machte sich auf, den Vorsprung des Orients aufzuholen. Mit der Aufklärung begann sich Europa vom Christentum zu emanzipieren. Bildung, nicht nur Bibelkenntnis, wurde ein hohes Gut und es entwickelte sich eine Kultur des Wissens und des Wissenserwerbs.

Der Orient hatte diese Startschwierigkeiten nicht. Teilweise auch christlich, wurde hier aber kein Bildungskahlschlag betrieben. Antike Wissenschaft geriet nicht ins Vergessen und wurde weiter gepflegt. So kam es, dass im Mittelalter das abendländische Europa im Vergleich mit dem Orient ein Hort der ungebildeten, rückständigen Barbaren war. Der Islam übernahm die antike Wissenskultur und förderte sie. So wurde das islamische Emirat von Cordoba (später Kalifat) eine Hochburg von Kultur und Wissenschaft in Europa.

Allerdings gab es dort auch schon damals religiöse Scharfmacher, denen die Verweltlichung der Kultur durch Wissenschaft ein Dorn im Auge waren. Anstatt sich von der Religion zu emanzipieren, gewannen diese immer größeren Einfluss, womit Naturwissenschaften vor allem aber auch die Geisteswissenschaften, auf den absteigenden Ast gerieten. Besonders augenfällig wurde das unter der Herrschaft der strenggläubigen Almohaden in Andalusien, die ihre Wurzeln in Nordafrika hatten. Berühmte arabische Philosophen, die in der Tradition griechischer Philosophie mit Logik und Argumentation Unklarheiten und scheinbare Widersprüche ihrer Religion zu beseitigen versuchten, wurden zunehmend zur Zielscheibe von Angriffen durch islamischen Traditionalisten.

In dieser wachsenden Denkfeindlichkeit konnten sich auch die Wissenschaften nicht weiter entwickeln. Auf eine Belebung der Wissenschaften und der Kultur durch eine islamische Aufklärung wartet man bis heute. So geriet die ehemals fortschrittliche islamische Welt in die koloniale Abhängigkeit von Europa, was für die Entwicklung natürlich auch nicht förderlich war.

Als Resümee kann man daraus schlussfolgern, dass Religionen, die für sich die Vorherrschaft im Denken und Handeln der Menschen beanspruchen und andere Denkweisen unterdrücken, jedem Fortschritt entgegenstehen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Aus Wiki:
Universitäre Bildung.

...Die aus dem christlichen Bildungswesen und -gedanken des mittelalterlichen Westeuropas entstandene Universität gilt als eine klassisch europäische Schöpfung. Die Ursprünge liegen in den Kloster- und Domschulen, welche bis ins 6. Jahrhundert zurückreichen...

Antwort
von DrBraune, 30

Überlegen mal wie die Moslems in ihren Ländern Leben und wie wir hier

Antwort
von Ranzino, 67

Es gab eine Zeit, wo der Islam fortschrittlicher war als das Christentum. :( 

Kommentar von brownsugarsugar ,

Das ist schon ewig her...vor allem, weil der Islam am Damals festhängt, während sich das Christentum tatsächlich weiterentwickelt hat!

Kommentar von waldfrosch64 ,

Wann und Wo war dass denn Konkret ? Ort und Zeit ? 

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 55

Es gab zunächst Pantheismus und dann die monotheistischen Religionen des Judentums und des Christentums.

Da die Muslime sich auch auf das Alte Testament und Isa ibn Maryam (Jesus) berufen, gäbe es ohne diese Lehren den Islam in der heutigen Form vermutlich überhaupt nicht.

Ich weiß, dass einige Muslime behaupten, bereits Adam und Eva seien Muslime gewesen - aber in diesem Fall können sie nicht zwischen historischen Fakten (Reihenfolge der Religionen) und religiösen Behauptungen des Islam unterscheiden.

Antwort
von Nunuhueper, 36

Nein.

Hier geht es um Bildung. Dazu gehört immer eine Schriftsprache.

Als Mohamed vom Engel Gabriel die Worte Allahs hörte, gab es noch keine Arabische Schriftsprache. Erst fast 100 Jahre später wurde der Koran aufgeschrieben.

Die christlichen Klöster im frühen Mittelalter waren die einzigen Bildungsstätten, in denen Latein und Griechisch gelehrt wurden. So konnten sich auch universitäre Wissenschaften verbreiten.

Von den wissenschaftlichen Arbeiten der Griechen, Römer und Perser profitierten  dann die Araber.

Die indoktrinäre katholischen Kirche schaffte es nicht, den wissenschaftlichen Fortschritt zu bremsen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Eine klägliche Antwort für einen der sich Katholik nennt ..mach dich  bitte mal schlau ,wie das mit Galileo  und Co .sich tatsächlich verhalten hat .

Kommentar von Nunuhueper ,

Auch Galileo Galilei lernte in einem Kloster im 116. Jahrhundert.

 Ohne die Klöster sah damals die Welt geistig arm aus!

Und für Dich ganz persönlich:

Lies mal Lukas 18 Vers 9-14. 

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Nunuhuper 

Ich habe mich nicht über dich erhoben, ich frage dich lediglich ,wie einer dazu kommt über seine eigene Kirche solche  historischen Unwahrheiten ,die bar jeglicher Realität sind  bringen kann. 

Abgesehen davon relativierst du ja jetzt deine ganze Aussage ..  

Kommentar von Nunuhueper ,

Bin kein Katholik.

Antwort
von waldfrosch64, 29

Ja Vermutlich wären wir dann wohl sicher schon  längst auf dem Jupiter oder sogar dem  Pluto angekommen ...

Aber Spaß beiseite :Was denkst du woher die Menschenrechte abgeleitet werden ,wenn nicht von der Würde die aus dem Christlichen menschenbild stammt?(Wer jetzt wieder meint ,das  käme von der Aufklärung soll uns hier  im detail erklären, woher der Humanismus diese Würde denn konkret ableitet .

Wenn du eine Welt ohne Menschenrechte als besser betrachtest dann stimmt das wohl .Diese  Menschenrechte  gibt es im Islam definitiv nicht .

  • Also Wer eine Serie wie Family Guy die entscheiden gegen den Christlichen  Glauben polemisiert ...als seriöse Quelle ernst nimmt der wird wohl was Erkenntnis  anbelangt ,kaum je auf einen Grünen Zweig kommen .
Kommentar von suziesext06 ,

hi waldfrosch - die Legenden vom bildungsfernen Christentum und dem Wissensbewahrer 'Islam' sind fast so zählebig wie Buttersäure.

Die islamischen Heere hatten hochzivisilisiertes Kulturland überfallen, geplündert und jahrhundertelang dessen christliche und jüdische Intelligenz ausgebeutet, sowohl materiell wie ideell und kulturell - von den Säulen des Herakles bis hin zu Zentralasien und Nordindien.

Nicht mal die sog. arabischen Zahlen, also das Dezimalsystem, haben sie selber entwickelt. Es war Beutegut aus Indien, wo indische Mathematiker die NULL und die Dezimalen erfunden und gebraucht hatten.

Und was arabische Philosophie, von den Griechen entlehnt,  anbetrifft, damit sollten sich Prediger in Deutschland nicht brüsten, sondern beschäftigen, um ihr argumentatives Niveau schrittweise anheben zu können.

Kommentar von realsausi2 ,

Es geht ja auch nicht darum, dass der Islam als solcher besondere Erkenntnisse hervor gebracht hätte. Aber rund ums Mittelmeer war das Klima für Bildung und Fortschritt um Größenordnungen freier als in Zentraleuropa.

Während das Christentum systematisch andere Glaubens- und Wissensysteme ausgerottet hat, hat der Islam sie gewähren lassen oder sogar assimiliert.

Das er heute vielfach auf das zurückgefallen ist, was das Christentum im Mittelalter geprägt hat, ist natürlich ein Treppenwitz der Geschichte.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Sausie 

Während das Christentum systematisch andere Glaubens- und Wissensysteme ausgerottet hat, hat der Islam sie gewähren lassen oder sogar assimiliert.

  • Wirklich zählebig wie Buttersäure ..wie die gute @susiesext angemerkt hat .
  • Mann oh Mann ,ich empfehle mal eine Buch mit Historischen Tatsachen :

Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam (Best.-Nr. 19-5)

7. bis 20. Jahrhundert - Zwischen Dschihad und Schutzvertrag

Autor(en): Bat Ye`Or
Mit einem Vorwort von Heribert Busse, aus dem Französischen übertragen von Kurt Maier 484 Seiten

ISBN: 978-3-935197-19-9

Die in Ägypten geborene Autorin und seit 1959 britische Staatsbürgerin machte durch eine Reihe fundierter Bücher und Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Islam auf sich aufmerksam. Sie gilt als eine der besten Kenner auf diesem Gebiet. Professor Heribert Busse hat die Übersetzung inhaltlich überprüft. Das Buch gliedert sich in zwei große Teile: Die eine Hälfte schildert die historische Entwicklung seit der Entstehung des Islam bis in das 20. Jahrhundert, die andere Hälfte bringt als Beleg Quellentexte und Dokumente. Der Leser hat so die Möglichkeit sich einen Überblick über die Entwicklung zu verschaffen und gezielt Fragen zu vertiefen.

Diese bemerkenswerte Veröffentlichung besitzt heute eine besondere Aktualität. In dem Buch wird die politische Bedeutung des Islam deutlich, seine Wertung erlaubt auch die aktuellen Entwicklungen besser zu beurteilen. An einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem Islam kommen wir immer weniger vorbei, und deshalb ist es wichtig verlässliche Quellen zu Rate zu ziehen.

Inhalt:Der vorislamische OrientDie Zeit der EroberungenDer Dhimmi-Status: Die rechtliche Grundlage und die historischen BedingungenDie Islamisierung der eroberten GebieteDie Beziehungen zwischen den Dhimmi-GemeinschaftenVon der Emanzipation zum Nationalismus (1820 -76)Die Nationalismen (1820-1919)Einige Aspekte des Wiederauflebens der Vergangenheit in der NeuzeitEigenschaften des Dhimmi-StatusSchlussbetrachtungQuellentexte.

  • Der Islam war niemals an einem anderen Punkt ,während das Christentum sich stetig in die höhen schwang, bleibt der ISlam immer im 7 :Jahrhundert  stehen und wird es auch bleiben müssen angesichts seins eigenen Schriftverständnis .
  • Und auch über das düstere Mittelalter scheinst du keine realistischen Kenntnisse zu haben .Vermutlich meinst du immer noch der Hexenglaube wäre eine Lehr der katholischen Kirche ...
  • Aber irgendwie denke ich bei   solchen Statements auch immer  : "Was juckt es die Eiche ...wenn das ........  .... ...... ......"
Kommentar von realsausi2 ,

Was denkst du woher die Menschenrechte abgeleitet werden

Aus dem Humanismus. Allesamt gegen das Christentum schmerzlich errungen.

woher der Humanismus diese Würde denn konkret ableitet .

Aus den von freien Menschen getroffenen auf den Menschen bezogenen Festlegungen. Die haben sich hingesetzt und nachgedacht. Und dann ihre Erkenntnisse über ihre Betrachtung des Menschen formuliert.

Es ist doch nur Deiner durch Glauben internalisierten Unselbständigkeit geschuldet, dass Du meinst, es bräuchte hierzu einen externen Impuls.

Nein, dass ist werksmäßig in uns eingebaut und wird durch z.B. Religionen nur unterdrückt.

Wenn du eine Welt ohne Menschenrechte als besser betrachtest 

Unter welchen obskuren Bedingungen sollte sich denn ein solches Szeanrio entwickeln? Zurück ins chrisliche geprägte Mittelalter ist das Einzige, welches mir das so einfallen möchte.

Unbestritten ist der Islam in gewissen Ausprägungen dem mittelalterlichen Christentum in Menschenverachtung und Unfreiheit durchaus ebenbürtig, aber das ist ja auch kein besonders beliebtes Modell.

Antwort
von Omnivore08, 46

Ohne Religion wäre so einiges besser!

Antwort
von brownsugarsugar, 83

Die Menschheit wäre mit dem Islam um 1000 Jahre zurück, während es durch das Christentum bloß 300 Jahre sind, weil die Kirche das Mittelalter schon weit hinter sich gelassen hat!

Antwort
von DrBraune, 16

Was ist saß für seine dumme frage?

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