Frage von DeniseSchueller, 109

Mischlinge auf die Liste?

Hallo zusammen, wir haben uns am Samstag einen Welpen zugelegt. Er ist ein Schäferhundmischling. Wir sind der Annahme dass ein Rottweiler mit drin steckt und haben nun die Befürchtung dass er ein Listenhund ist. Nun zu meiner Frage kann es passieren dass er ein Listenhund wird ?

Antwort
von skjonii, 23

Zu der eigentlichen Frage kamen hier ja nur schon genügen gute Antworten.

Mein Appell ist erstmal sicher zu gehen, dass da auch ein Rottweiler drin steckt. Ich hab es selbst schon oft erlebt: Die Promenadenmischung einer Bekannten ist vielleicht grade mal 30cm groß und hat langes Puschelfell, aber allein aufgrund der Farbe, gehen Leute davon aus, dass es ein Rottweiler-Mischling ist. 

Schwarz-Braunes Fell und helle Augenbrauen sind kein Indiz dafür. Das ist eine eigentlich recht weit verbreitete und "Mischlings-typische" Farbe, besonders die Abzeichen. Ähnlich häufig wie schwarz mit weißer Brust.

Wenn also nicht auch noch körperliche oder charakterliche Merkmale des Rottweilers vorhanden sind, lasst euch nichts einreden. 

Kommentar von DeniseSchueller ,

Nachdem wir beim tierarzt waren wurde festgestellt dass es ein dobermann schäferhund mischling ist 

Antwort
von LukaUndShiba, 39

Wenn der Rottweiler bei euch als Listenhund zählt, ist der mischling davon auch betroffen.

Warum habt ihr euch da drüber nicht vorher informiert? Sorgt dafür das ihr alles nötige zusammen bekommt um so einen Hund halten zu dürfen.

Wo lebt ihr denn?

Kommentar von DeniseSchueller ,

Wir sind aus NRW. Der Mann von dem wir den Hund war wusste nicht was mit drin steckt.

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 33

Hallo,

der Rottweiler gehört ja nur in ich glaube 3 Bundesländern zu den "Listenhunden" der Kat. 2 (Auflagen, die man aber erfüllen kann) - Bayern, Brandenburg, Hamburg,

Das gilt auch für Kreuzungen, also Mischlinge mit dieser Rasse.

Natürlich kann man das bei der ordnungsbehördlichen Anmeldung verschweigen.

ABER: wird der Hund auffällig, schwärzt euch ein Nachbar an, kommt es zu einer Beißerei, wirst du unterwegs mal kontrolliert - dann kann es großen Ärger geben ... und teuer wird es auch, sehr sehr teuer.

UND: es geht auch um die Versicherung. Für die "Listenhunde" und deren Mischlinge werden bei sehr vielen Versicherungen sehr viel höhere Beiträge verlangt. Deklariert man den Hund falsch und es kommt zu einem Schaden (der auch sehr sehr hoch sein kann!) und dann kommt heraus, dass es sich eben doch um einen Listenhund handelt - dann ist die Versicherung aus der Zahlungspflicht - das kann existenzgefährdend werden.

Wenn ihr nun in einem der drei Bundesländer wohnt, dann habt ihr jetzt ein großes Problem, denn dort gibt es Auflagen, die man erfüllen muss um einen solchen Hund halten zu dürfen.

Erkundigt euch schleunigst und schaut, was noch zu retten ist.

Hütet euch davor, den Hund unter dem "Mantel der Verschwiegenheit" zu halten - das kommt raus und das hat für alle Beteiligten - auch für den Hund - meist sehr böse Konsequenzen.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von Margotier ,

Ergänzung: In NRW steht der Rottweiler und somit auch Rotti-Mixe ebenfalls auf der Liste.

Kommentar von dsupper ,

Margotier - das habe ich auch geglaubt, aber das hat sich scheinbar geändert:

Stand Oktober 2016

Laut § 3 Absatz 2 heißt es nun:

"(2) Gefährliche Hunde sind Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. "

Weiterhin geht es dann nur noch um die Einstufung aller anderen Hunde als "gefährlich", wenn sie auffällig geworden sind.

Rottweiler sind anscheinend nicht mehr explizit erwähnt.

Kommentar von skjonii ,

Doch, Rottweiler werden explizit erwähnt, aber einen Absatz tiefer! Die "Gefährlichen Hunde" Pitbull Amstaff etc. sind die, die gar nicht gehalten werden dürfen (außer aus dem Tierheim). Rottweiler dürfen gehalten werden, aber nur unter strengen Auflagen, die ebenfalls in besagtem Absatz genannt werden.

Kommentar von dsupper ,

Wo werden Rottweiler in der neuen Landeshundeverordnung NRW 2016 noch erwähnt? Vllt. bin ich ja blind, aber mittlerweile sind nur die "Kampfhundrassen" aufgeführt und ansonsten werden mittlerweile alle Hunde als gefährlich eingestuft, die bestimmte Verhaltensweisen zeigen.

Landeshundeverordnung NRW 2016

§ 3 Gefährliche Hunde

(1) Gefährliche Hunde im Sinne dieses Gesetzes sind Hunde, deren Gefährlichkeit nach Absatz 2 vermutet wird oder nach Absatz 3 im Einzelfall festgestellt worden ist.

(2) Gefährliche Hunde sind Hunde der Rassen Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier und deren Kreuzungen untereinander sowie deren Kreuzungen mit anderen Hunden. Kreuzungen nach Satz 1 sind Hunde, bei denen der Phänotyp einer der dort genannten Rassen deutlich hervortritt. In Zweifelsfällen hat die Halterin oder der Halter nachzuweisen, dass eine Kreuzung nach Satz 1 nicht vorliegt.

(3) Im Einzelfall gefährliche Hunde sind

1. Hunde, die entgegen § 2 Abs. 3 mit dem Ziel einer gesteigerten Aggressivität ausgebildet, gezüchtet oder gekreuzt worden sind,

2. Hunde, mit denen eine Ausbildung zum Nachteil des Menschen, zum Schutzhund oder auf Zivilschärfe begonnen oder  abgeschlossen worden ist,

3. Hunde, die einen Menschen gebissen haben, sofern dies nicht zur Verteidigung anlässlich einer strafbaren Handlung geschah,

4. Hunde, die einen Menschen in Gefahr drohender Weise angesprungen haben,

5. Hunde, die einen anderen Hund durch Biss verletzt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein, oder die einen anderen Hund trotz dessen erkennbarer artüblicher Unterwerfungsgestik ebissen haben,

6. Hunde, die gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh, Katzen oder andere Tiere hetzen, beißen oder reißen.

Die Feststellung der Gefährlichkeit nach Satz 1 erfolgt durch die zuständige Behörde nach Begutachtung durch den amtlichen Tierarzt.

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=2820041209115743048

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Als Hundeexperte, und jemand der Folgenden Kommentar abgegeben hat.

....... Zitat von dsupper.....

Außerdem entscheidet das niemals eine Kommune - sondern im die Landesregierung, welche Hunde auf der Liste in welcher Kategorie stehen!

.......

Wie erklärt sich dann Folgende Hundesteuerverordnung einer Kommune in einem Bundesland in dem nur drei Hunderassen Listenhunde sind.

Die Steuer für die Hundehaltung beträgt pro Jahr
a) für den ersten Hund 72,00 EUR
b) für den zweiten Hund 108,00 EUR
c) für jeden weiteren Hund je 144,00 EUR
d) für die Hundehaltung in den Rassegruppen
American Staffordshire Terrier oder American Stafford Terrier,
Pittbull Terrier oder American Pitbull Terrier,
Bullterrier,
Staffordshire Bullterrier,
Mastino Napoleano,
Fila Brasileiro,
Bordeaux Dogge, Dogue de Bordeaux,
Mastin Espanol,
Dogo Argentino,
Bandog,
Tosa Inu,
Chinesischer Kampfhund,
Römischer Kampfhund,
Mastiff,
Bullmastiff
und ihren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden

sowie im Einzelfall aufgrund ihrer Gefährlichkeit über diese Rasseliste hinaus
auffällig gewordene Hunde
(Hunde nach § 5 Abs. 1 d) pro Hund 540,00 EUR.

Hunde, für die die Steuerfreiheit oder Steuerbefreiung nach § 6 gewährt wird, werden
bei der Berechnung der Anzahl der Hunde nicht berücksichtigt.
(2) Im Sinne dieser Satzung wird den unter § 5 Abs. 1 d aufgezeigten Rassen sowie deren
Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden aufgrund rassespezifischer
Merkmale oder Zucht eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber
Menschen oder Tieren zugesprochen. Es sind solche Hunde von denen aufgrund ihrer
Aggressivität und Gefährlichkeit eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen
kann.
(3) Für die im Einzelfall auffällig gewordenen Hunde gilt die Einstufung als „gefährlicher“
Hund ab dem Zeitpunkt der Feststellung der Gefährlichkeit durch die Kreispolizei-
behörde.

Nur so am Rande, wegen der Expertenantwort.

Ich würde an Stelle der Fragestellerin mir erst mal die Hundeverordnung der Gemeinde ansehen. Vielleicht hat sich dann die Sorge wegen dem Rotti Mix auch schon als unbegründet erwiesen.

Kommentar von dsupper ,

Verwechsel doch nicht die jeweilige Landeshundeverordnung mit der Hundesteuer! Die Hundesteuer kann jede Kommune für sich festlegen, auch, für welche Hunderassen wie viele Steuern zu zahlen sind.

Die Auflagen, die sich aus der jeweiligen Landeshundeverordnung ergeben (u.U. Maulkorbpflicht, Leinenzwang, Wesentests, Führungszeugnis, Sachkundenachweis und und und ....) sind aber für ALLE Kommunen bindend - haben aber so gar nichts mit der Hundesteuer zu tun.

Also bitte informiere dich erst einmal, bevor du alles in einen Topf schmeißt.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Auch Leinenpflicht, Maulkorbpflicht um werden in unserer Gemeindehundeverordnung festgelegt, und zwar für alle Hunderassen die in dieser Liste auch höher besteuert werden, und im Stadtgebiet gehalten werden.

Gut Wesenstest weiß ich nicht. 

Aber für alle Hunde, welche durch die Hundesteuerverordnung der Stadt als gefährliche Hunde eingestuft werden, für diese besteht bei uns im gesamten Stadtgebiet Leinen und Maulkorbpflicht um eine Gefährdung der Bevölkerung zu vermeiden.

Hab ich schwarz auf weiß auf dem Zettel, den man bei der Anmeldung von einem Hund bei uns bekommt. Da wo auch Hundewiesen und Stadtteile mit generellem Leinenzwang für alle Hunde ausgewiesen sind.

Falls ich es noch im Netz finde, lass ich es dir gern zukommen.

Und mehr wie die offiziellen Hundehaltungsvorschriften der Stadt, also noch mehr kann ich mich leider nicht informieren.

Und da werf ich nix in einen Topf.

Kommentar von dsupper ,

Das Landeshundegesetz ist für jede Gemeinde und Kommune in dem entsprechenden Bundesland verpflichtend.

Über dem Landeshundegesetz steht dann noch das Bundesgesetz - danach müssen sich alle Länder richten.

Jede Gemeinde kann per Beschluss noch immer zusätzliche, strengere Regelungen für die eigene Gemeinde einführen - aber keine Gemeinde kann die Landesgesetze oder das Bundesgesetz missachten oder außer Kraft setzen.

Natürlich kann eure Gemeine eigene Regelungen für eine Maulkorb- und Leinenpflicht festlegen - aber sie kann nicht die Maulkorb- und Leinenpflichten, die im Landesgesetz für die Listenhunde festgeschrieben sind, lockern.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 55

Na da macht Ihr Euch ja zeitig Gedanken drüber.

Kommt auf das Bundesland an, in dem Ihr lebt. Aber eigentlich sollte man sich mit derartigen Gesetzlichkeiten vor der Anschaffung eines Hundes vertraut machen. Ich hoffe nur, daß Ihr Euch wenigstens über Hundehaltung, -pflege und -erziehung schon im Vorfeld informiert habt...

Kommentar von NormalesMaedche ,

Man kann den Rottweiler Anteil, auch erst im Nachhinein bemerkt haben

Kommentar von Berni74 ,

4 Tage nach Abholung? Entweder man weiß es gleich oder man merkt es später.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 46

Hi,

Dafür müsste man wissen wo ihr wohnt und wie die Rasseliste da gestaltet ist. Das ist ja höchstunterschiedlich. 

Und im Prinzip könnt ihr froh sein wenn er gesund ist und gut aufgezogen wurde, wenn ihr schon nicht beide Elterntiere kennt und ein Mischling geholt habt kann man auch sehr schnell am falschen geraten, Hobbyvermehrer haben halt nicht immer die Ahnung was sie da machen. 

Kommentar von NormalesMaedche ,

Es gibt auch Tierheime, Notstationen und Streuner

Kommentar von Berni74 ,

Daß einem ein streundender Welpe zuläuft, ist sehr unwahrscheinlich. Und in Tierheimen und Notstationen wird man vorher beraten.

Kommentar von jww28 ,

Ja gut beim Tierheim hoffe ich einfach immer das die es erkennen und die Leute entsprechend beraten. :) 

Aber gut die unzähligen Tierschutzvereine habe ich vergessen ;) bei Welpe denke ich halt eher an Züchter oder vermehrer :)  

Antwort
von JackBl, 37

Bei den "Listen" heißt es oft auch "...und Mischlinge dieser Rassen". Das kommt jetzt aber auf das Bundesland und somit die Liste an. Ist aber nicht zu sagen, wovon der Hund abstammt, müsste man Euch erst das Gegenteil beweisen.

In D ist da im Normalfall ein Wesenstest fällig, der aber bei ordentlicher Erziehung und Sozialisation des Welpen kein Problem sein dürfte.

Kommentar von dsupper ,

Du irrst dich, denn die entsprechenden Landeshundegesetze bestimmen immer

"In Zweifelsfällen hat die Halterin oder der Halter
nachzuweisen, dass eine Kreuzung nach Satz 1 nicht vorliegt."

Der Halter ist also in der Beweispflicht - nicht die Behörde!

Antwort
von FunnysunnyFR, 47

Dann gieb doch einfach nur Schäferhundmischling an. Kein Wort von "könnte auch Rotti drin sein".

Und wenn jemand wegen dem Aussehen nachfragt, dann bist du dir ganz sicher das der Vater ein Großpinscher war. Die vererben auch die Rotti Farbe.

Sonst bezahlst du auch für Listenhundmischungen die unverschämt hohe Hundesteuer, und hast genau den selben Ärger am Hals wie mit einem Reinrassigen Listenhund.

Oder zieh um. Bei uns stehen Rottis nicht auf der schwarzen Liste. Das entscheidet jede Kommune eigenständig.

Kommentar von dsupper ,

Was für ein verantwortungsloser Vorschlag: Im schlimmsten Fall stellt sich z.B. die Versicherung bei einem Schaden quer und muss dann auch nicht zahlen, wenn man einen Hund falsch deklariert hat. Das kann die gesamte Existenz zerstören.

Außerdem entscheidet das niemals eine Kommune - sondern im die Landesregierung, welche Hunde auf der Liste in welcher Kategorie stehen!

Und wenn bei der Ordnungsbehörde die Schummelei herauskommt - und die kommt irgendwann heraus! - dann hat das sehr unangenehme Folgen - auch für den Hund - und wird sehr sehr teuer.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Und woher soll die Besitzerin denn so genau wissen, was in ihrer "Promenadenmischung" drin ist ?

Seltsam ist auch das in Sachsen drei Hunde auf der Liste stehen. 

American Staffordshire Terrier,Bullterrier und Pitbull Terrier 

und deren Kreuzungen

 

In unserer Stadthundesatzung (mitten in Sachsen) aber weitere Rassen deklariert sind, für die die 600 Euro Hundesteuer erhoben wird, und für die Leinen und Maulkorbzwang nach der Listenhundeverordnung gilt. Bordeaux doggen zum Beispiel.

Sehr seltsam

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Hab grad mal nachgesehen. 

Eine Gemeinde muß nur beim Land Nachweisen, das sie in einer Hunderasse ein besonderes Gefährdungspotential sieht, und sie muß Nachweisen das eine Bestimmte Hunderasse nicht aus Wirtschaftlichen Gründen, um mehr Steuern einzunehmen, auf die schwarze Liste Soll.

Und dann kann die Kommune in ihre Hundesteuersatzung, und Hundeverordnung reinschreiben was sie möchte.

Es haben genug Hundebesitzer gegen diese Rechtsauslegung geklagt, und verloren.

Kommentar von dsupper ,

Du irrst dich auch hier: Der Besitzer muss nachweisen, nicht die Behörde. So steht es in den Landeshundegesetzen.

Du verwechselst IMMER das Landeshundegesetz mit der kommunalen Hundesteuerregelungen. Da kann jede Gemeinde/Kommune ihr eigenes Süppchen kochen und auch bestimmen, welche Rassen sie als "gefährlich" ansieht und daher mit ex orbitant hohen Steuersätzen belegt.

Das alles hat aber NICHTS mit den Auflagen des jeweiligen Landeshundegesetzes zu tun.

Antwort
von kaytie1, 42

Ihr könnt ja ein DNA Test machen lassen, habe ich bei meiner auch.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Und wenn der zu ungunsten des Hundes ausfällt, was dann. Solange den Test keiner anordnet, würde ich keine großen Wellen machen, sondern Versuchen, das Tier als irgendeine andere Mischung durchgehen zu lassen.

Ich kenn keinen in meinem Gassi bekannten Kreis, bei dem das nicht funktioniert hätte. Und das wo grade die Steff mischlinge eigendlich kaum zu verkennen sind.

Besser dumm stellen, als das der arme Hund am ende im Tierheim landet.

Kommentar von kaytie1 ,

Ja dann würde ich natürlich auch die klappe halten, war ja nur ein vorschlag

Antwort
von Gingeroni, 23

Ja kann sein. Wenn ihr ganz schlau seid gebt ihr das aber nicht an das ihr denkt das da rotti drinn ist.
Bekannte von mir haben auf der Straße eine Kiste mit staffordbabys gefunden. Alles wurden vermittelt und einen haben sie behalten und ihn als boxermix angemeldet.
Kann euch im zweifel ,wenn mal irgendjemand den Genpool testen lässt ärger einbringen,aber das passiert ja nur im Ausnahmefall.

Kommentar von Virgilia ,

Oder wenn eine phänotypische Untersuchung angeordnet wird. Die Tierärzte, die die machen können Listenhunde erkennen. Was meinst du wie viele Listenhunde im Tierheim gelandet sind, weil die Besitzer "ganz "schlau" sein und "schummeln" wollten? -.- 

Kommentar von Gingeroni ,

aber die Untersuchung wird auch nur angeordet wenn der Hund auffällig ist. Wie auch immer. Nun haben sie den Hund .

Kommentar von dsupper ,

Welch dumme Idee! Oft genug werden Hunde auch einfach mal so kontrolliert, im Park, auf der Straße, ganz egal. Und wenn dann auch nur der Verdacht entsteht, es könnte sich um einen Listenhund oder Mischling handeln, dann wird ganz schnell der Besitzer aufgefordert, das Gegenteil zu beweisen, denn das ist seine Pflicht.

Und auch die Versicherungen müssen bei einem Schaden nicht zahlen, wenn der Hund dort falsch deklariert war - das kann im Fall der Fälle existenzzerstörend werden.

Kommentar von Virgilia ,

Es reicht schon ein "aufmerksamer Nachbar", der den Hund beim Ordnungsamt meldet. Oder man wird draußen von einem Mitarbeiter des Ordnungsamts kontrolliert. 

Kommentar von dsupper ,

Genau so sieht es aus - und "nette" Nachbarn, die nichts besseres zu tun haben, als ihren Mitmenschen hinterher zu spionieren und sie anzusch.... gibt es leider mehr als genug - Hundehasser übrigens auch, die aus solchen Anzeigen ihre persönliche Befriedigung ziehen.

Kommentar von Gingeroni ,

also den Leuten und dem übrigens wunderbar erzogenem Hund ist sowas noch nie passiert. Der Hund muss nicht permanent mit Maulkorb rumrennen und das ist meiner meinung nach schon die Sache wert. Auch gab es schon ärger mit den Nachbarn weil ja im Haus ein böser kampfhund wohnt. Sie haben den schein vorgelegt das es sich um einen Boxermix handelt und gut war. Ausserdem wird hier ja niemand gezwungen so zu handeln. In diesem fall fand ich es aber durchaus ok.

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