Begutachtung durch Arzt der Unfallversicherung?

Hallo,

ich habe eine Frage an Euch bezüglich einer Begutachtung durch meine private Unfallversicherung. Ich muss am Dienstag zum beurteilenden Arzt und mich einer Untersuchung unterziehen. Ich hatte im November 2015 einen Sportunfall, der zu einem Achillessehnenriss führte (mit der Achillessehne hatte ich bis dato keinerlei Probleme). Nun sind inzwischen insgesamt 3 Operationen durchgeführt worden. Die letzte OP war am 08.06.2017.

Am Dienstag soll nun die Einschränkung festgestellt werden, die im Vergleich zum Zeitpunkt vor dem Unfall nun vorliegt. Ich kann aber nicht im Geringsten beurteilen, womit ich da zu rechnen habe und ich finde auch nichts, wo ich da eine grobe Einschätzung nachlesen könnte.

Vor der OP bin ich gejogged, habe Fußball gespielt, konnte alles ohne Schmerzen machen. Nun ist es so, dass ich beim Versuch, die Wadenmuskulatur zu stärken, schon nach geringen Anstrengungen aufgrund der Schmerzen abbrechen muss. Aus dem Stand auf die Zehenspitzen "hochdrücken" ist fast nicht möglich, es sei denn ich kann mit den Armen unterstützend eingreifen (z.B. Festhalten an einem Regal oder einer Wand). Dazu übe ich in Absprache mit dem Physiotherapeuten auf dem Laufband das normale Gehen. Momentan bin ich bei 3x300m mit 4,5km/h und auch das schaffe ich nicht immer. Ausflüge in ein Einkaufszentrum oder ähnliches sind nicht möglich, da ich zwischendurch sehr lange Pausen benötige, wenn die Schmerzen zu schlimm werden. Ich möchte kurz festhalten, ich will NICHT jammern, ich will Euch nur kurz die Situation darstellen. Natürlich ist mir bewusst, dass es sehr vielen Leuten sehr viel schlechter geht als mir. Ich möchte nur herausfinden, mit welchem prozentualen Grad der Einschränkung ich zu rechnen habe.

Wisst Ihr, wo ich das herausfinden kann oder habt Ihr damit Erfahrung? Kann es auch sein, dass der Arzt sagt, dass keinerlei Einschränkung vorliegt?

Viele Grüße und danke im Voraus

Verletzung, Versicherung, begutachtung, Behinderung, Gesundheit und Medizin, sportunfall, Einschränkung
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Ist es ok, wenn Dekra ein Gutachten für Felgen erstellt, anstelle mittels KBA-Nummer die ABE zu recherchieren oder darauf hinzuweisen?

Hallo, ich war mit meinem Auto (Honda Jazz GE2) bei Dekra zur HU. An dem Auto sind Felgen und Reifen montiert, die nicht im Fahrzeugschein eingetragen sind. Ich wurde vom Prüfer gefragt, ob ich "etwas Schriftliches" zu den Felgen dabei hätte. Ich negierte dies, worauf er mitteilte, dass er in diesem Falle etwas anfertigen müsse, ansonsten wäre es ein erheblicher Mangel und durchgefallen. Ich antwortete, dass wenn es nicht anders ginge, es dann wohl sein müsse, ich aber momentan jeden Euro zweimal umdrehen muss. :-( Ich wurde auch nicht darauf hingewiesen, dass das was "zur Eintragung" getan wird auch negativ ausfallen kann.

Das von ihm erstellte Gutachten wurde negativ abgeschlossen, da rechts vorne andere Muttern als bei den anderen Rädern montiert sind. Diese wurden in einer Werkstatt (scheinbar falsch) getauscht, nachdem vor ein paar Jahren eine Gewindestange rechts vorne brach. Im Rahmen des Gutachtens und der HU gab es keine anderen Mängel.

-> Gutachten negativ, somit auch HU mit erheblichen Mängeln. Kosten: knapp 120 Euro für das negative Gutachten + knapp 100 Euro für die negative Hauptuntersuchung. Wenn die Muttern getauscht wurden werden nochmal ca 50 Euro für die erneute Vorstellung zu Gutachten und HU fällig. -> Gesamt somit knapp 270 Euro.

Zuhause stellte ich nun nach Recherche fest, dass man die ABE einfach im Internet binnen Sekunden gratis abrufen kann.

Ich weiß nun, dass ich eine ABE mitführen muss. Es wurde in den 11 Jahren der Existenz des Autos mit diesen Felgen noch nirgends beanstandet, dass diese Felgen montiert sind oder nach der ABE gefragt - ich war mir dessen nicht bewusst. Ich kann mir vorstellen, dass Dekra rein rechtlich gesehen nicht auf den kostenfreien Abruf im Internet hinweisen muss - es gibt jedoch für mich eine rechtliche und eine serviceorientierte oder auch zwischenmenschliche Seite, die ich hier sehr schmerzlich vermisse. :-/

Meine Frage: Ist das geschilderte Verhalten von Dekra üblich oder sollte ich mich beschweren? Was würdet ihr tun?

Ich fühle mich gerade nach meinem Hinweis auf meine momentane finanzielle Not durch Dekra nicht ausreichend beraten und über den Tisch gezogen, da das Gutachten nicht nötig gewesen wäre? Ist es für Dekra nicht möglich anhand der KBA-Nummer auf den Felgen in deren System oder beim Kraftfahrtbundesamt direkt zu sehen, dass die Felgen für mein Auto (ohne erforderliche Eintragung im Fahrzeugschein) inkl der Reifen zugelassen sind?

Der Unterschied zwischen 100 (ohne das Felgenproblem) und nun 270 Euro ist für mich riesig. :-(

begutachtung, ABE, Dekra, Felgen, Gutachten, Hauptuntersuchung, KBA, TÜV, HU
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Begutachtung vom Psychiater, hat die Äußerung mit dem Geld etwas damit zutun das jemand im Pflegeheim bleiben muss?

Hallo,

ich war heute mit meinem Opa beim Psychiater zur Begutachtung da er eine Vollmacht gemacht hat und die auf ihre Gültigkeit überprüt werden sollte.

Nun ist mein Opa aber nicht gerade fit im Kopf da er das Korsakow-Syndrom hat und er hat bei der Begutachtung halt gesagt das er aus dem Pflegeheim wieder raus möchte weil er sich dort nicht wohl fühlt und nachdem er eine halbe stunde mit dem Gutachter alleine war hat mit der Gutachter gefragt wie das mit seinem Finanzen geregelt ist. Da ich sein gerichtlicher Betreuer bin muss ich das alles regeln was das angeht und ich habe ihn nur gesagt das er am Anfang des Monats immer nach seinem Taschengeld fragt.

Nun meine Frage kann der Gutachter in seinem Bericht an das Gericht diese Aussage das er immer nach seinem Geld fragt als Grund nehmen damit er im Pflegeheim bleiben muss, da meine Mutter heute mit der Äußerung kam wenn mein Opa nicht aus dem Heim raus kommt macht sie mich dafür mit verantwortlich.

Der Gutachter hat ihn aber schon 2 mal also jetzt das 3.te mal in Folge Begutachtet im Auftrag vom Gericht ist das überhaupt zulässig? Weil wenn man jetzt den MDK nimmt kommt auch nicht 2 oder gar 3 mal der gleiche zu einem.

Über ein paar hilfreiche Antworten würde ich mich freuen da mein Opa unbedingt aus dem Heim möchte aber sich halt kaum etwas merken kann und ich ihm da nicht wirklich helfen kann.

Medizin, begutachtung
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vorsätzlich falsche medizinische Begutachtung durch einen Honorararzt

Hallo an alle, folgendes Problem habe ich. Ich habe vor dem Sozialgericht eine Klage gegen das Versorgungsamt Braunschweig geführt. Ich hatte bisher 70 % Schwerbehinderung und das Merkzeichen "G". Mein Ziel war, das Merkzeichen "aG" zu bekommen. Ich habe bei meinem Klageantrag im März 2012 dem Sozialgericht MRT Aufnahmen und Röntgenaufnahmen zur Verfügung gestellt. Diese Aufnahmen wurden Anfang März 2012 gefertigt. Der Honorararzt stellte daraufhin in seiner Begutachtung fest, das sich, so wörtlich " mein Wirbelsäulenleiden nicht verschlimmert hat". Bis März 2012 war niemanden, auch keinem Arzt bekannt, das ich an einer Skoliose leide, und das im fortgeschrittenen Stadium. Ein Professor der medizinischen Hochschule Hannover hat mir bei der Beratung geraten, das ich mich operieren lassen möge, da ich ansonsten in spätestens 3 Jahren im Rollstuhl sitzen würde. Ohne je eine andere Aufnahme von meinem Rücken gesehen zu haben (es gab bisher noch keine) machte dieser Honorararzt diese Aussage. Durch eine Untersuchung vor der OP durch einen Leitenden Medizinaldirektor als Amtsarzt wurde festgestellt, das meine Erkrankung so schwer ist, das mir das Merkzeichen "aG" und "B" zusteht. Das Versorgungsamt hat nach diesem Gutachten seinen ablehnenden Bescheid aufgehoben. Ich habe nun 90 % und die Merkzeichen "aG und B". Dir Op habe ich zwischenzeitlich auch so einigermaßen überstanden. 4 Lendenwirbel sind mit dem Kreuzbein versteif. Da dieser Honorararzt ohne überhaupt Vergleichsmöglichkeiten gehabt zu haben, dem Sozialgericht erklärte, das ich keinerlei Behinderungen hätte und das sich mein Rückenleiden nicht verschlimmert hätte, habe ich diesen Arzt schriftlich beim Sozialgericht als Lügner bezeichnet. Für diese meine Äußerung verlangte er nun, das ich ca. 500,- € "Schmerzensgeld zahlen sollte und außerdem auch noch 700,-- € Anwaltskosten. Nun liegt die Sache vor dem Landgericht Braunschweig. Mein Anwalt erklärte mir jetzt, das die Aussichten für mich, den Prozess zu gewinnen, mehr als gut seien. Telefonisch wollte er versuchen, eine außergerichtliche gütliche Einigung zu erzielen. Leider mit wenig Erfolg. Dieser Honorararzt bietet mir an, wenn ich 50,- € als Sühne an eine wohltätige Einrichtung zahlen würde, würde er auf eine gerichtliche Einigung verzichten. Mir kommt es nicht auf die 50,-- € an, nur denke ich mal, das dann dieser Honorararzt auch eine Sühne zahlen sollte. Eigentlich hat er sich ja sogar strafbar gemacht, weil er besseren Wissens eine Falschaussage vor Gericht getätigt hat. Wie ist hier die Meinung der User. Würde mich über viele Meinungen freuen. Sage daher schon jetzt herzlich DANKE

Gesundheit, begutachtung, Arzt
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EM-Rente Begutachtung, RV gab keine Unterlagen weiter

Guten Tag zusammen,

ich komme gerade vom zweiten Gutachter. Der erste war ein Internist und hatte soweit alle Unterlagen vorliegen. Die zwei neuen KH-Berichte habe ich direkt ihm gegeben und er hat sie zur Akte dazu getan.

Nun hatte ich Termin beim Psychiater/Neurologe zur Begutachtung. Ich kanns nicht fassen. Das einzigeste was ihm vorlag, war das Gutachten vom Internisten. Sonst nichts! Keine Ahnung wie er mich nun begutachtet, aber ich hab kein gutes Gefühl. Ich hab versucht einfach ich zu sein. Hab mich nicht verstellt, sondern versucht zu sagen wie es ist. Mein Therapeut (Facharzt) hat mir zum Glück noch eine aktuelle Bescheinigung mitgegeben und die hab ich ihm dann gegeben. Angeschaut hat er sie nicht, wird er vielleicht später. Er hat mich dann vielleicht knappe 20 Minuten Sachen gefragt, wobei er einfach Fakten abgefragt hat, so wie man es halt zur Diagnostik macht.

Dem Gutachter ist es doch gar nicht möglich mich in vollem Umfang zu begutachten. Wie will der den mein Restleistungsvermögen feststellen? Kann ich das Gutachten noch vor dem Bescheid anfordern? Seine Arzthelferin meinte, dass es bis in etwa 2 Tagen fertig wäre und an die RV geht.

Weiß einer warum die RV keine Unterlagen weiterreicht? Mir kommt das fast so vor, als ob sie nicht wollen das das ganze Ausmaß an den Gutachter ran kommt. Sind die normalerweise nicht verpflichtet dem Gutachter die vorliegenden Unterlagen mit dem Auftrag zu geben? Es gibt einige aussagekräftigen Facharztunterlagen, die der RV vorliegen.

Vielleicht kann mir hier einer meine Fragen beantworten? Ich bin gerade ziemlich verdutzt und hab nun keine Worte mehr dazu.

Danke für eure Unterstützung.

MfG Elona

Gesundheit, Erwerbsminderungsrente, begutachtung, Psyche, Rentenversicherung
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