der Rauch, den du durch EINE Zigarette zu dir nimmst, braucht über einen Monat, um wieder aus deinem Körper heraus zu kommen.

Im Prinzip ist jede einzelne Zigarette schon eine zu viel - und wenn man regelmäßig raucht (so wie du - auch wenn die Intervalle eben länger sind), dauert es nicht mehr Wochen oder Monate, sondern JAHRE, bis der Dreck wieder aus dem Körper heraus ist.

Wie viele Jahre genau die Lebenserwartung eines Menschen durchs Rauchen sinkt, kann ich nicht sagen, wohl aber, wie die letzten zwei, drei Jahre des Rauchers aussehen. Denn ich habe diese in der Familie nun leider mehrfach erleben müssen: Es ist ein elendiges, trauriges vor-sich-hin-vegetieren. Der Tod eines Rauchers kommt nicht schnell, sondern ist langsam, quälend und zehrend. Ein Tod, den man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht. Und doch tun sich so viele genau dies selbst an - sich stets sagend "ach, ich rauche doch nicht viel" oder "ich kann jederzeit aufhören". Beides jedoch sind nur Lügen, die man primär für sich selbst spricht.

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das ist so ziemlich das Dritt-ungeeignetste Stück Fußbekleidung, das man unter dieser Definition finden kann.

Lauffreudiges Schuhwerk ist

  • atmungsaktiv
  • gut besohlt
  • gibt ordentlichen Halt
  • für den Zweck ordentlich ausbalanciert

Bedeutet: Wenn es Laufschuhe sind, brauchst du entweder Dämpfung, Stabilisierung oder nichts von beidem (je nach Fußtyp), wenn es Wandern geht, brauchst du etwas mit fester Sohle und gutem Profil sowie einem Aufbau, der den Fuß möglichst gut stützt.

Diese Schuhe haben nichts von alledem. Sie sind zudem ranzig und ausgelatscht.

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erstmal die übliche Standpauke, ehe die Tipps kommen: WENN man schon zu viel trinken will, sollte man zwischendrin UNBEDINGT auch Wasser bzw. etwas anderes, Anti-Alkoholisches mit Mineralien drin trinken. Denn genau die werden durch den Alkohol aus dem Körper geschwemmt und lösen dann erst den Kater aus.

So - that said: Ein Kater danach, wenn man sich nicht dran gehalten hat, hält so lange an, wie man es "verschleppt". Im Worst-Case rund einen halben Tag.

Man kann das verkürzen, indem man dem Körper gibt, was man am Vortag eben so an Mängeln produziert hat: Vitamine und Mineralien, idealerweise in möglichst gesunder Form. Einige schwören auf Rollmöpse, saure Gurken und derlei. Ich frühstücke lieber etwas umfassender, dann aber eher deftig. Dazu gehört dann Salami (ja, die vegetarische von Rügenwalder geht auch wunderbar) und Orangensaft, vielleicht auch ein Smoothie. Außerdem reichlich Flüssigkeit - Mineralwasser versteht sich. Kaffee ist auch ein guter Helfer.

Und: Nach so einem Kater erstmal eine Zeit die Finger vom Alkohol lassen. Die Leber sagt Danke.

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ich bin den Jakobsweg gepilgert - allerdings "nur" um die 500 Kilometer. Ich hatte auf der Strecke reichlich proteinreichen Proviant mit, dazu Magnesiumsticks, Nüsse und Trockenobst. Das ganze hat dann gute 100 Kilometer gehalten.

Nur mal so als kleinen Anhaltspunkt für dich: Auf einer Wanderung, die rund 40 Kilometer Strecke beinhaltet, solltest du MINDESTENS 3 Liter Wasser pro Tag einplanen. ZUSÄTZLICH noch 1-2 Liter weitere Flüssigkeit, REICHLICH Mineralien (Calcium, Magnesium, Zink), VIELE Kohlehydrate und Eiweiss. Rechne bei einer Tagesstrecke, die weitestgehend flach ist, mit einem Kalorienumsatz von rund 3000 Kalorien PLUS dein normaler Tagesumsatz durch den Stoffwechsel = ca. 2000 Kalorien (in Summe also 5000 Kalorien). Sicher, man kann 2-3 Tage mit deutlich reduziertem Kalorienbedarf weitermachen, aber das MERKT man dann früher oder später. Ich hatte auf dem Jakobsweg bspw. zwei Mädels, die meinten, während des Pilgerns auch noch zu fasten, dann am zweiten Tag mit Schwächeanfall umgekippt und ins Krankenhaus gekommen sind.

1000 Kilometer durch die Alpen wandern, OHNE regelmäßig Vorräte aufzustocken = absoluter Wahnsinn. Schlag dir den bloßen Ansatz aus dem Kopf, nimm lieber Knabbereien mit und kehr alle 2 Tage in einem lokalen Lebensmittelgeschäft ein, um dich großzügig einzudecken. Andernfalls landest auch du früher oder später in der Klinik.

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gerade in Wanderforen schwören die meisten auf WrightSocks. Habe ich auch, haben mir auf dem Jakobsweg allerdings einiges an Problemen gemacht.

Beim Laufen nehme ich gern Falke Laufsocken.

Das WICHTIGSTE an den Socken zur Vermeidung von Blasen ist aber: Die Socken müssen TROCKEN sein und auch BLEIBEN. Ganz gleich, welche Socke du anziehst, du wirst in den Schuhen früher oder später zumindest ETWAS schwitzen. Socken, Fußbett und Co. können nur eine gewisse Menge Feuchtigkeit abtransportieren (und das umso schlechter, wenn man eh schon durch nasses Terrain läuft).

Deswegen, um gegen Blasen gefeit zu sein und LANGE Touren OHNE schmerzende Füße zu schaffen: Alle paar Stunden PAUSE machen, Schuhe aus, Socken prüfen, ob sie feucht oder gar nass sind und in diesem Falle gegen FRISCHE Socken WECHSELN. Die Füße vorher ordentlich abtrocknen. Wenn man zu eher schwitzigen Füßen neigt, ist es auch absolut in Ordnung, die Füße mit bspw. Babypuder zu behandeln. Auch das beugt Blasenbildung vor.

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die Gefährdung des Führerscheins ergibt sich NICHT daraus, dass Cannabis illegal ist, sondern aus der Tatsache, dass der KONSUM die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu steuern, negativ beeinträchtigt.

Ist wie mit Alkohol. Der ist ja auch nicht verboten - dennoch gibt es Grenzwerte (oder sogar eine NULL-Grenze in bestimmten Situationen), bei deren Überschreitung du deinen Führerschein auch los bist.

Ob Cannabis nun legal ist oder nicht, ändert genau GAR NICHTS an der Tauglichkeitseinschätzung.

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50 Kilometer ist die Strecke für den kleinen Megamarsch - die Zeit, die dafür angesetzt wird, sind ca. 12 Stunden. Praktisch schafft man die Strecke auch in 10 Stunden inklusive Pausen.

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das Problem ist simpel: Die Fertigungstechnik der jeweiligen Manufaktur, Fabrik bzw. was auch immer.

Die Größe setzt sich aus der genormten "Schuhleiste" zusammen. Das ist die grobe Holzform, die in der Tat genormt ist. Auf deren Basis wird dann das Schnittmuster für die einzelnen Teile erstellt.

Ab HIER beginnt der Unterschied: Jeder Hersteller nimmt andere Überlappungen, verschiedene Materialien, verklebt, vernietet, dämpft oder nutzt andere Methoden, um die Einzelteile zusammenzubringen. Bei jeder dieser Methoden verändert sich die Größe ein wenig - bei manchen mehr, bei manchen weniger. Deswegen gilt auch die Faustregel: Ist es bspw. Leder, zieht sich das Material nicht so stark zusammen, bleibt die ursprüngliche Größe weitestgehend stabil. Je mehr Kunstfaser, Mesh oder dergleichen verwendet wird, umso mehr zieht sich diese zusammen, umso kleiner wird der Schuh. Deswegen sind bspw. Laufschuhe, die quasi aus nichts anderem bestehen, auch die Schuhe, deren Größe am Meisten von der originalen Größe abweicht.

Natürlich könnten die Hersteller das ganze normen - mittlerweile weiß man schließlich, wie sich im Rahmen des Fertigungsprozesses die Größen verändern. Das es nicht gemacht wird, hat nur einen einzigen Grund: Faulheit.

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es kommt auf die Tour an.

Edelstahlflaschen sind gut nachhaltig und lebensmittelecht - aber eben auch schwer.

Viele Rucksäcke bieten Fächer und Öffnungen für Trinkblasen an, die ihrerseits dann rund 2 Liter fassen. Ist gerade bei Trekkingrucksäcken wirklich sehr praktisch und empfehlenswert.

PET-Flaschen mögen zwar leichter sein, aber sind alles andere als nachhaltig. Da es beim Wandern auch darum geht, ein wenig nachhaltig zu sein, sollte man das also schon im Hinterkopf behalten.

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kommt auf dein Tempo und natürlich das Gelände an.

Durchschnittlich ist das Geh-Tempo beim Menschen bei rund 5-6 Stundenkilometer. Ist es eine Strecke, die bergig oder nicht befestigt ist, kann es auch mal in Richtung 4 Stundenkilometer gehen.

Rechne also mit rund einer halben Stunde bzw. geringfügig weniger.

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mal angenommen, du bist ein normalgewichtiger, gesunder Mensch. Als so ein Mensch gehst du mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 5 Kilometern pro Stunde. Dieses Tempo hältst du am Tag rund 12 Stunden aus, musst die übrigen 12 Stunden für Schlafen, Essen, Ausruhen verwenden.

Bedeutet: Rein rechnerisch schaffst du im Maximalfall 60 Kilometer am Tag. Allerdings auch nur, wenn die Strecke gute Bedingungen hat, nicht bergauf geht, die Straßen befestigt sind und so weiter und so fort.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die REALISTISCHE Strecke, die man am Tag und über mehrere Tage dauerhaft zurücklegen kann, bei rund 30-40 Kilometern pro Tag liegt. Alles darüber bedeutet, dass du entweder wirklich schon Athlet sein musst, abends in einem Hotel mit Rundum-Verpflegung einkehrst und wirklich GAR NIX schiefgehen darf.

1730 Kilometer würden in so einem Tempo also rund 43 Tage dauern. Nehmen wir mal an, dass du während der Strecke zumindest ein paar Tage "Pause" machen musst oder ein paar Etappen kürzer trittst, weil du eine solche Belastung nicht gewohnt bist, wäre es schon jenseits der 50 Tage.

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Fenix 6 Pro oder 6X Pro von Garmin

gutes Display, ordentliche Akkulaufzeit (selbst mit Navigation und GPS hält eine Akkuladung 2-3 Tage. Und das Display ist ständig AN) und extrem gutes GPS. Eigene Karten auf Basis von OpenStreetMap vorinstalliert, Komoot kannst du direkt auf der Uhr installieren und laufen lassen.

Hab schon mehrere Wanderungen mit meiner eigenen Fenix 5 (die hat zwar keine Karten vorinstalliert, aber bekommt von Komoot dann die GPS-Route hinterlegt und gibt dir dann Richtungen und Kreuzungen an) unternommen. Selbst sowas wie Megamarsch hält sie problemlos mit einer Akkuladung durch.

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Jojo-Effekte kommen immer, wenn man etwas nur kurzfristig macht, ohne da eine Routine rein zu bringen. Sei es, weil man sich hinterher wieder anderen Lebensmitteln zuwendet oder es mit Sport einreißen lässt.

Der einzige Weg, dauerhaft Gewicht zu verlieren ist der, seine Gewohnheiten dauerhaft zu verändern und dann dabei zu bleiben. Damit das nicht zu schwer ist, sollte man sich kleinere Ziele nehmen. Fang nicht direkt mit einem Defizit von über 1000 Kilokalorien an, da du so ein Defizit nicht auf Dauer durchhalten würdest. Mach es mit Regelmäßigkeit und mit kleineren Schritten, dann kommst du ans Ziel und hast eher Erfolge, ohne dich zu sehr zu geißeln.

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die Schmerzen im roten Bereich würde ich annehmen sind Schmerzen von einer Fehlstellung bzw. Überbelastung. DIE bekommst du weg, indem du ordentliche Laufschuhe, die zu deinem Fußtyp passen, wählst.

Der Schmerz im blauen Bereich ist der klassische "Runners Leg"-Schmerz, der von schlichter Überbeanspruchung des Beins kommt. Im Detail ist es hier eine Reizung der Knochenhaut bzw. der umliegenden Bereiche. Auch dieser Schmerz deutet auf eine Überbeanspruchung über Übertraining hin.

Wähle besseres, für dich geeignetes Schuhwerk, pass dein Lauftempo an (du solltest nur so schnell laufen, dass du währenddessen noch normal sprechen kannst. Gerätst du dabei außer Atem = langsamer machen!) und reduzier die Laufdistanz vorläufig.

Je weiter dein Trainingszustand steigt, umso weitere Strecken kannst du laufen, OHNE dass du diese Schmerzen fühlst. Machst du es nicht, riskierst du eine ECHTE Verletzung, die dich dann noch weiter am Laufen hindert und deinen Trainingszustand weiter verschlechtert.

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Nike stellt keine Wanderschuhe her!

Wenn du WANDERN gehen willst, dann nimm dir WANDERSCHUHE - und keine Turnschuhe...

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