Wieder zeitgemäß. 😂

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Das ist auch falsch. Der Soziologe Karl-Otto Hondrich hat das Buch "Weniger sind mehr - warum der Geburtenrückgang ein Glücksfall für unsere Gesellschaft" ist geschrieben. Aber ein ganzes Buch ist vielleicht zu viel für unsere "Spitzenpolitiker".

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Karl-Otto-Hondrich+Weniger-sind-mehr-Warum-der-Geburtenr%C3%BCckgang-ein-Gl%C3%BCcksfall-f%C3%BCr-unsere/isbn/9783593382708

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Steuerkanzlei unattraktiv geworden, was kann ich tun, oder bin ich zu empfindlich?

Hallo Ihr lieben,

ich W27 arbeite in einer Steuerkanzlei. Ich habe die Ausbildung zur Steuerfachangestellten erfolgreich bestanden. Nun 3 Jahre Berufserfahrung gesammelt. Ich mache, alles. Am liebsten Jahresabschlüsse mit allem was dazu gehört, ob Bilanzierer oder Einnahmenüberschussrechner. Ich mache sehr gerne Lohn habe einen Lohn wo ich 48 Arbeitnehmer abrechne. Klar bin ich nicht perfekt, aber ich gebe stets mein bestes. Aktive Buchhaltungen habe ich auch einschließlich Voranmeldungen. Steuerliche Erfassungsbögen durfte ich auch schon ausfüllen. Meine Bescheide prüfe ich auch selber wenn ich die Steuererklärung bzw. den JA gemacht habe. Ich mache aktuell den Steuerfachwirt. Mein Chef hat 2.880€ an das Studienwerk bezahlt und mich 3 Jahre verpflichtet. Jetzt höre ich von einer Kollegin sie ist ebenfalls 3 Jahre verpflichtet bei ihr wurden Studienbeiträge in Höhe von 10.000 übernommen. Okay denke ich mir. Warum ich mich aufrege? Ich habe gefragt ob ich den bildungsurlaub bekomme. Ein klares nein. Ich hatte gefragt ob die Anmeldung zur Prüfung bezahlt wird aktuell 475€. Ein nein. Ich bin. Eigentlich wollte ich einen intensiven Kurs belegen. Das kostet auch was. Naja mein Gott ich würde es selber bezahlen, Geld in Bildung zu stecken ist kein verlorenes Geld !

Nur denke ich mir, wie kann es sein das meiner Kollegin so viel bezahlt wurde und mir nicht. Meine Kollegin steht noch am Anfang und hat gerade erst ihr Studium beendet. Ihr fehlt etwas an Praxis, und sie hat nicht solche Fälle wie ich sie habe. Also es kann jetzt nicht daran liegen wie ich arbeite. Ich bin leider ein bissle sickig und denke deshalb gut meldest du dich halt krank.

Ich mache eine 40 Stunden Woche, nebenbei den fachwirt. Ich habe das Gefühl der Steuerberater nimmt keine Rücksicht. Vielleicht habt ihr ähnliches erlebt? Vielleicht, habe ich einen mental overload und bin deswegen etwas sickig. Wie seht ihr die Lage trocken betrachtet?

Ich wohne in NRW Nähe Dortmund. Verdiene bei der 40 Stunden Woche ca 2.100 netto. Vom Gehalt her habe ich mich nie beschwert. Nur Stelle ich aktuell alles in Frage ihr kennt das ja bestimmt.

LG

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Was kommt denn für Dich in Betracht ? Bewirb Dich doch woanders hin, wenn es freie Stellen gibt.

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Wenn sie an 5 Tagen je 4 Stunden arbeitet, werden 5 Tage angesetzt, genauso wie bei jemand, der an 5 Tagen je 8 Stunden arbeitet.

Wenn sie an 2 Tagen je 8 Stunden und am 3. Tag 4 Stunden arbeitet wird so verfahren:

https://www.personio.de/hr-lexikon/urlaubsanspruch-bei-teilzeit/

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Leber mit Kartoffelpürree und Rötzwiebeln. Aber nur bei grossem Hunger und nicht bei Hitze wie jetzt.

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Ist die gesetzliche Krankenversicherungspflicht noch zeitgemäß oder ein veraltetes Kontrollinstrument?

Hallo zusammen, ich habe mich in letzter Zeit viel mit der Geschichte unseres Sozialsystems beschäftigt. Die gesetzliche Versicherungspflicht in Deutschland geht ja direkt auf Otto von Bismarck (1883) zurück. Wenn man sich die historischen Quellen anschaut, war das damals keine reine Nächstenliebe, sondern eiskaltes politisches Kalkül: Bismarck wollte die Arbeiterklasse besänftigen, sie an den monarchischen Staat binden und die Sozialdemokraten schwächen („Zuckerbrot und Peitsche“). Im Grunde ging es darum, die bestehende Klassengesellschaft zu zementieren und das System zu kontrollieren:

„Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als eine soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für sie sorgen möchte.“

-- Otto von Bismarck in seinen Memoiren „Gedanken und Erinnerungen“

Heute, über 140 Jahre später, halten wir diese Pflichtversicherung immer noch für das Nonplusultra. Aber ist sie das wirklich? Wenn man mal über den Tellerrand nach Europa schaut, sieht man ganz andere Ansätze:

  • Das Beveridge-Modell (z. B. Großbritannien, Schweden): Hier ist die Gesundheitsversorgung komplett steuerfinanziert. Jeder Bürgerin hat automatisch Zugang, ganz ohne Kassenbürokratie, Beiträge vom Lohnzettel oder die Frage, ob man „gesetzlich“ oder „privat“ versichert ist.
  • Das liberale Schweizer Modell: Es gibt zwar auch eine Pflicht, aber man versichert sich komplett privat auf einem freien, staatlich regulierten Markt mit echter Wahlfreiheit bei Franchise und Selbstbehalt.

Vor diesem Hintergrund frage ich mich: Steckt in unserem starren System aus gesetzlichen Kassen (GKV) und dem Zwang, darin zu sein, nicht immer noch ein Stück weit dieser alte bismarcksche Geist von staatlicher Bevormundung und Strukturierung der Gesellschaftsschichten (Stichwort: Trennung GKV und PKV)?

Warum halten wir so vehement an diesem bürokratischen Beitragsmodell fest, statt auf modernere, flexiblere oder komplett steuerfinanzierte europäische Alternativen zu setzen? Schützt die Versicherungspflicht heute wirklich noch die Bürger, oder schützt sie vor allem ein riesiges, verkrustetes System?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Argumente!

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Das ist mehr eine politische als eine rechtliche Frage. In Deutschland wird sie überwie-gend bejaht, in den USA verneint. Du musst Dir Deine Meinung selber bilden.

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Hier steht's soweit man es weiß:

https://www.schwarzwald-tourismus.info/erleben/familienferien/name-des-schwarzwalds

Letztlich geht es auf die dunkle Farbe der Bäume (Nadelwald) zurück, auch wenn die nicht ganz schwarz sind. Schon die Römer nannten ihn "silva nigra". Laubwald ist heller.

Wildschweine sind ja auch nicht ganz schwarz und werden doch in der Jägersprache Schwarzkittel genannt.

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Ja, wie sich der Arbeitsmarkt entwickelt weiß man nicht. Auch die Zahl der Geburten kann man nicht verhersagen. Sie wird aber eher sinken, weil sich die Menschen Kinder in Zukunft weniger leisten können angesichts steigender Mieten und stagnierender Mieten

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Ja

Es fehlen viele Lehrer und der bauliche Zustand vieler Schulen ist unzumutbar.

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/06/lehrermangel-brandenburg-schulstunden-minister-kritik-eltern-brief-schulen.html

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/lehrermangel-umfrage-100.html

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