1. Sommer, Sonne, Konvektion
  2. relativ südlich verlaufende Tiefdruckrinne
  3. Temperaturunterschiede
  4. Südwest-Strömung
  5. feucht-warme Luft
  6. flache Druckverteilung
  7. Konvergenzzonen
  8. labile Schichtung
  9. Windscherung
  10. starke Vertikalbewegungen in Kumulus- und Kumulonimbuswolken
  11. kräftige Gewitter
  12. starker Starkregen, Hagel und Sturm
...zur Antwort

Nach den derzeitigen Trends des CFS, eine Abwandlung des GFS, wird Mitteleuropa im kommenden Winter immer wieder von sehr kalten Luftmassen aus Ost geflutet, mit -20 Grad in 1‘500 Meter Höhe klirrend kalt, speziell im Januar und Februar.

Natürlich darf man diese Langfrist-Vorhersagen nicht für voll nehmen, darüber zu philosophieren ist aber auch nicht verboten.

...zur Antwort

Fakt ist, bereits der erste Sommermonat war deutlich zu warm:

Mit 19,0 Grad Celsius ( °C ) lag der Temperaturdurchschnitt im  Juni 2021 um 3,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961-1990. ... Die durchweg sommerlichen, zur Monatsmitte hin hochsommerlichen Werte führten zum nach 2019 (19,8 °C ) und 2003 (19,4 °C ) drittwärmsten  Juni seit Messbeginn 1881.

Quelle, Deutscher Wetterdienst: https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2021/20210629_deutschlandwetter_juni2021_news.html

...zur Antwort
Braun (Biomüll)

Weils in der immer reichlich Platz hat für Braunhemden.

Endstation, ganz ohne “Dusche”, wird das Ungeziefer ganz langsam qualvoll zersetzt von all den Billionen von friedliebenden Lebewesen, die sich da in der Tonne tummeln.

...zur Antwort

Nach den derzeitigen Ensembles wird uns der wechselhafte Wettercharakter bis Mitte August erhalten bleiben. Heisst, es bleibt grösstenteils unbeständig nass mit wiederholten Regenschauern und einigen kräftigen Gewittern.

Ausserdem sieht es momentan danach aus, dass ab Ende der ersten Augustwoche ein Kaltlufttropfen über Mitteleuropa umher eiern könnte.

Vor allem der Süden in Alpennähe wird wohl bereits dieses Wochenende und anfangs kommender Woche sehr nass werden.

...zur Antwort

Der Zweck einer Vorhersage ist es, möglichst zutreffend zu sein. Ist die Vorhersage nicht zutreffend, so ist sie zumindest ziemlich nutzlos.

Damit eine Vorhersage diesem heiligen Zweck gerecht wird, wird die Vorhersage für den in der Zukunft liegend vorhergesagten Wetterzustand wiederholt verworfen und aktualisiert.

Siehe hierzu das treffende Gleichnis von ThomasJNewton.

Die verzögerte Ankunft des Autos infolge des Unfalls bei den Verwandten lässt sich mit einem bis dato geänderten Wetterablauf gleichsetzen, den das Wettermodell im Vorlauf (Unfall wurde nicht einkalkuliert) aufgrund veränderter Werte der Wetterparameter noch anders berechnete, wodurch der ursprünglich vorhergesagte Wetterzustand (die Ankunftszeit bei den Verwandten) zwecks des Zwecks einer Vorhersage zum Vorhersagen des bereits Vorhergesagten des vorhergesagten Wetterzustands neu vorhergesagt wurde — amen.

...zur Antwort

Hi Magix296

Sehr nützlich für eine Vorabeinschätzung des Gewitterpotentials sind speziell Wetterkarten, die dir CAPE, CIN, LI und analoge Indizien aus den berechneten Werten der Wettermodelle anzeigen, ausserdem allgemein die klassische Wetterkarte sowie Höhenwetterkarten auf den 850 hPa und 500 hPa Druckniveaus. Letztere bieten dir sowohl einen Überblick über die Temperatur-, Druck- und Feuchteverteilung wie auch das Windfeld und die Vertikalbewegungen.

CAPE steht für Convective Available Potential Energy (dt. “konvektiv potentiell verfügbare Energie”).

Je höher der Wert des CAPE, umso grösser das Gewitterpotential.

Ein sehr grosses CAPE heisst allerdings nicht zwangsläufig, dass sich Gewitter bilden. Entscheidend ist auch das CIN.

Das CIN ist ein Mass für die Hemmung des konvektiven Wettergeschehens.

Ist das CIN sehr klein, kann die bodennah erwärmte Luft ohne Barriere aufsteigen und eine Kumuluswolke sich bilden. Ist das CIN hingegen gross, so ist die Konvektion stark eingeschränkt, sodass Konvektion trotz hohem CAPE unterbunden werden kann.

Ist das CAPE gross und gleichzeitig das CIN relativ gross, besteht das Potential, dass wenn sich trotz hohem CIN Gewitter bilden, diese sich zu sehr kräftigen Gewitterzellen, mitunter zu Superzellen entwickeln.

Dies setzt voraus, dass das CIN durch äussere Einwirkungen irgendwie überwunden werden kann, etwa im Zuge von erzwungener Hebung der bodennahen Luft an einer Front oder aber an einem Gebirge. Dann nämlich kann sich die infolge des erhöhten CIN angestaute Energie plötzlich entfesseln, was der Konvektion einen sehr starken Antrieb verleiht.

LI steht für Lifted Index und beschreibt ergänzend zum CAPE den Auftrieb, den ein Luftpaket erfährt.

Je negativer der LI, umso stärker der Auftrieb.

Gepaart mit einem grossen CAPE stellt ein stark negativer Lifted Index ein sehr sicheres Indiz für kräftige Gewitter.

Aus den Höhenwetterkarten kannst du etwa auf die Instabilität der Troposphäre schliessen. So erkennst du einen Kaltlufttropfen daran, dass dieser in der Höhe als Fläche kälterer Luft in wärmerer Umgebung abgeschnürt (deshalb auch cut-off Tief oder Höhentief genannt) von der Tiefdruckrinne in einem Gebiet höheren Luftdrucks eingebettet ist. Der Effekt: Kalte Luft in der mittleren und hohen Troposphäre gibt den bereits aufsteigenden warmen Luftpaketen bzw. den expandierenden Kumuluswolken einen zusätzlichen Boost in Form von Auftrieb, da kalte Luft dichter und damit schwerer ist als warme Luft.

Auf der 850 hPa Höhenwetterkarte lassen sich Feuchte- und Temperaturfronten handlich bestimmen. Dort, wo die entsprechenden Linien bzw. Flächen sehr eng aneinander gedrängt vorliegen, sind die horizontalen Gradienten, die Unterschiede in den betrachteten Parametern, besonders gross.

Unterschiede in der Atmosphäre wollen ausgeglichen werden, und je grösser die Unterschiede, umso stärker fallen die zu erwartenden Ausgleichsbewegungen aus.

Temperaturunterschiede führen zu Druckgefällen. Druckgefälle werden durch Winde kompensiert. Das gilt besonders auch innerhalb einer Wolke.

An einer Kaltfront holt die kalte Rückseitenluft die wärmere Luftmasse, den Warmsektor, ein. Dabei sinkt die kalte Luft ab und schiebt sich wie ein Keil unter die Warmluft, wodurch diese zum Aufsteigen gezwungen wird und sich cumulogene Wolken bilden. Die Folge sind Schauer und Gewitter entlang der Front.

Auch kann aus der Zusammenschau von 850 hPa und 500 hPa auf die vertikale Windscherung gefolgert werden. Dreht sich der Wind mit der Höhe, so kann davon ausgegangen werden, dass bei gegebener Labilität (Instabilität) ein etwaiges Gewitter grobkörnigen Hagel im Gepäck hat, da dann die Wahrscheinlichkeit dafür gross ist, dass in einer Gewitterwolke die Auf- und Abwindkanäle räumlich voneinander getrennt vorherrschen.

Wetterkarten und nützliche Blitzortungsdienste findest du u.a. auf:

_www2.wetter3.de

_wetterzentrale.de

_lightningmaps.org

...zur Antwort
Ich schätze sie auf 1,62m, also ich glaube sie ist 5 Zentimeter..

Allerdings immer mit Abstand zwischen Zahl und Einheit, also 1,62 m (nicht 1,62m).

Ausserdem, wenn du Zentimeter ausschreibst, gehören alle restlichen Massangaben (“m”) ebenso ausgeschrieben. Konsistenz ist ein A und O im Textschreiben.

...zur Antwort

Skurril... meine Antwort hat sich während der Bearbeitung in Luft aufgelöst. Wie dem auch sei, hier also eine mögliche Erklärung:

Unter Bäumen oder unter einer Wolkenschicht beispielsweise kann die Luft nachts wärmer sein als in der Umgebung, da die Strahlung zurück in Richtung der Erdoberfläche reflektiert wird.

Trifft das auf deine Beobachtung zu?

Übrigens: Glückwunsch zu dieser gelungenen Kurzgeschichte!

...zur Antwort
Nein, das glaube ich nicht.

Dass das Starkregenereignis in der betroffenen Region diese Wucht an Sturzfluten entfesseln würde, konnte niemand im Voraus wissen, obgleich von den Wettermodellen enorme Regenmengen berechnet worden sind.

Da kamen einfach zu viele ungünstige Faktoren zusammen. Ausserdem fehlte es der Bevölkerung vor Ort schlicht an Erfahrung oder Erinnerung an ein vergleichbares Unwetter.

...zur Antwort

Nein, denn zwar können ab morgen Samstag deutschlandweit lokal kräftigere Schauer und Gewitter mit Starkregen niedergehen, jedoch werden gemäss den letzten paar Läufen der beiden Wettermodelle ICON und GFS übers Wochenende und darüber hinaus bis Dienstag 20 Uhr MESZ in dem Katastrophengebiet im Westen Deutschlands mit 5–20 mm keine grösseren Niederschlagssummen berechnet. Vor allem aber werden keine andauernden, flächigen Niederschläge modelliert.

Anders im Südwesten und Süden, wo von Samstag Nachmittag bis mindestens Mitte der kommenden Woche verbreitet mit Schauern und Gewittern zu rechnen ist, die mitunter auch in Clustern zusammenhängen und heftig ausfallen können, weshalb in diesen Regionen bis Mittwoch durchaus mehrere zehner Liter und örtlich um die 100 Liter auf den Quadratmeter zusammenkommen können.

Nichtsdestotrotz sollte unbedingt beachtet werden, dass mit der morgig anstehenden Wetterlage, Durchzug eines Tiefdruckgebiets mit feucht-warmer Luft auf der Vorderseite, einzelne starke Gewitter auch im Westen vorüberziehen und lokal bis subregional – gerade in Anbetracht der immer noch nassen Böden – auch hier den ein oder anderen Bach oder Fluss schnell anschwellen lassen und Überschwemmungen auslösen können.

...zur Antwort

Nach den bisherigen Modellläufen ist diese Aussage unzulänglich.

Denn zwar können ab morgen Samstag deutschlandweit lokal kräftigere Schauer und Gewitter mit Starkregen niedergehen, jedoch werden gemäss den aktuellen Läufen der beiden Wettermodelle ICON und GFS übers Wochenende und darüber hinaus bis Dienstag 20 Uhr MESZ in dem Katastrophengebiet im Westen Deutschlands mit 5–20 mm keine grösseren Niederschlagssummen berechnet. Vor allem aber werden keine andauernden, flächigen Niederschläge modelliert.

Trotzdem sollte dabei unbedingt beachtet werden, dass mit der anstehenden Wetterlage, Durchzug eines Tiefdruckgebiets mit feucht-warmer Luft auf der Vorderseite, einzelne starke Gewitter auch im Westen vorüberziehen und lokal bis subregional – gerade in Anbetracht der immer noch nassen Böden – den ein oder anderen Bach oder Fluss schnell anschwellen lassen und Überschwemmungen auslösen können.

...zur Antwort

Ob Corona oder nicht, nachdem du Türgriffe oder sonst irgendetwas in der Öffentlichkeit angelangt hast, immer Hände waschen.

Denn sind auf solchen Oberflächen Millionen von Bakterien und Keimen versammelt, die nur darauf warten, weitere Verwendung zu finden.

Du darfst sie gern runterschlucken, wenns dir schmeckt. Wunder dich bloss nicht, wenn dir danach zum 🤮 zumute ist.

Die Wahrscheinlichkeit, sich bei solchen Berührungen ausgerechnet mit Corona anzustecken ist in Anbetracht der grossen Vielfalt an Keimen sehr gering.

...zur Antwort

Dasselbe, was du für die Schule tust oder getan hast, wenn dir die Motivation zur Lernerei fehlte, eben einfach machen!

Schreib los, was dir gerade durch den Kopf surrt.

Und wenn es auch nur die Gedanken sind, die dich befeuern, jetzt genau das zu tun, dann schreib sie auf.

So löst du deine Schreibblockade sehr unkompliziert auf.

...zur Antwort

Nach den bisherigen Modellläufen ist diese Aussage schlicht falsch oder unbegründet.

Denn zwar können ab Samstag deutschlandweit lokal kräftigere Schauer und Gewitter mit Starkregen niedergehen, jedoch werden gemäss den aktuellen Läufen der beiden Wettermodelle ICON und GFS übers Wochenende und darüber hinaus bis Dienstag 20 Uhr MESZ in dem Katastrophengebiet im Westen Deutschlands mit 5–20 mm keine grösseren Niederschlagssummen berechnet. Vor allem aber werden keine andauernden, flächigen Niederschläge modelliert.

Trotzdem sollte dabei unbedingt beachtet werden, dass mit der anstehenden Wetterlage, Durchzug eines Tiefdruckgebiets mit feucht-warmer Luft auf der Vorderseite, einzelne starke Gewitter auch im Westen vorüberziehen und lokal bis subregional – gerade in Anbetracht der immer noch nassen Böden – den ein oder anderen Bach oder Fluss schnell anschwellen lassen und Überschwemmungen auslösen können.

...zur Antwort