Kleine Ergänzung ("selbst da"):

"selbst" bedeutet in diesem Zusammenhang "sogar".
Mit "da" ist der "private Raum" gemeint.
Also: Sogar der Sex im privaten Raum war irgendwie versteckt.

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Nicht durchgehend ruhig, aber gefühlvoll:

https://www.youtube.com/watch?v=JOKn33-q4Ao
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Ich hab eher den Eindruck, dass der Großteil der Frettchenhalter - wenn überhaupt - die Tiere an der Leine laufen lässt. Frettchen sind zwar domestiziert, haben aber nach wie vor Jagdinstinkte und sind generell ziemlich flink und neugierig, oft auch etwas übermütig. Abgesehen davon können Giftköder und Fallen zur Gefahr werden, und das nicht erst wenn die Tiere aus deinem Blickfeld verschwunden sind.

Wenn du die Sache wirklich angehen willst, frag am besten mal die "vielen", die das machen, oder stell die Frage in einem Frettchenforum, oder google Frettchen ohne Leine laufen lassen. Persönlich würde ich darauf achten, dass ich die Tiere und ihre jeweiligen "Charakterzüge" gut einschätzen kann und dass die Bindung zu ihnen stark ist, dass sie mir vertrauen und - soweit es eben möglich ist - auf mich hören. Dann kann man sich mal an einige Testläufe mit und ohne Leine (bzw. Geschirr) in einem gut abgezäunten Bereich wagen. Die ersten Spaziergängen im Freien würden ebenfalls mit Leine stattfinden, schon allein weil man als Halter vor lauter tierischer Aufregung schnell mal unwichtig werden kann, aber auch weil man die Umgebung und das Verhalten der Tiere dort kennenlernen sollte. Hinzu kommt, dass man an vielen naturbelassenen Orten auf Hundehalter oder Reiter trifft, da tun sich dann nochmal ganz neue Probleme auf.
Das Spazierengehen ohne Leine würde ich also mit Vorsicht, mit einer großen Portion gesundem Menschenverstand und Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten genießen. Alternativ könnte man aber auch mal im Verwandten- oder Bekanntenkreis schauen, ob irgendwo ein größeres, gesichertes Fleckchen Natur vorhanden ist, das man ab und an mal besuchen dürfte.

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Schau mal hier:

https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/faecher.php

Da kannst du dir die Vorgaben für die Abiturprüfungen bis 2017 ansehen. Einfach auf den jeweiligen Button klicken und in der PDF dann zu Punkt III scrollen ("Übersicht – Inhaltliche Schwerpunkte des Kernlehrplansund Fokussierungen").

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Ich glaube, dass ich ganz dringend mal ein Abenteuer brauche?

Hallo liebe GF-Community,

ich bin erst 18 Jahre alt und kann demnach nicht behaupten, wirklich viel Lebenserfahrung zu haben. Jedoch fällt mir in letzter Zeit immer mehr auf, dass es mir schlechter geht weil immer mehr Autoritäten in meinem Leben auftauchen, von denen ich abhängig werde. Ich versuche mal ein paar Beispiele zu geben, um euch das verständlich zu machen:

  • Wenn man den ganzen Tag hofft, ein Text vom Schwarm zu bekommen und schlecht gelaunt ist, wenn das mal nicht passiert. (Oder wenn es mal nicht so gut läuft und ihr glaubt, dass ihr es vermasselt habt)
  • Wenn es einem schlecht geht, weil man sich jetzt schon Sorgen über den BWL-Vortrag macht, den man nächste Woche halten muss.
  • Wenn man Zweifel hat, dass man einer Person genau so viel bedeutet, wie diese einem selbst.
  • Wenn man sich an die Masse anpasst aus Angst, anders zu sein. (In diesem Fall macht man sich von der Gesellschaft abhängig)

Wisst ihr was ich meine? Ich habe mich eine ganze Weile gedanklich damit auseinandergesetzt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich etwas erleben muss/will was mich dazu bringen wird, meine Denkweise und meine Blickwinkel zu ändern. Als ich über ein passendes Wort dafür nachgedacht habe, bin ich auf das Wort "Abenteuer" gekommen, was ich für mich selbst als vollständigen Austritt aus der eigenen Komfortzone unter einem gewissen Risiko definiere.

Krishnamurti schrieb in seinem Buch "Einbruch in die Freiheit", das intellektuelle Bewusstsein über die Anhängigkeit zu anderen Dingen, helfe nicht dabei, sich von diesen zu lösen. Ich bin auf die (etwas radikale) Idee gekommen, dass ich einfach mal ein paar Ersparnisse zusammenkratze, mit einem Dartpfeil auf die Weltkarte schieße, und einfach mit dem erstbesten Flieger dort hin fliege, wo ich hin treffe. Ohne groß was zu überlegen. Ohne groß etwas zu buchen. Auf unbestimmte Zeit.

Was glaubt ihr? Ist die Idee "gut"? Habt ihr andere Ideen wie ich ein Abenteuer erleben kann oder meine mentale Einstellung zu meinen Problemen ändern kann? Das ist mir zur Zeit wirklich wichtig denn in meinem Leben geht es gerade ein wenig hin und her.

Sorry für den langen Text und es freut mich schon, wenn jemand ihn zu Ende gelesen hat. Noch mehr würde es mich natürlich freuen, wenn jemand eine Antwort schreibt. :-)

LG. DrSloth

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Ja, eine tolle Idee. Viele Menschen zieht es hinaus in die Welt; man kann seinen Horizont erweitern, neue Eindrücke erfahren, lernen, wachsen.

Vielleicht wäre Backpacking etwas für dich, meine Mitbewohnerin hat so Bali bereist und war hin und weg. Eine andere Bekannte war in Thailand, Vietnam und vielen anderen Ländern, hat in den billigsten Absteigen gehaust, u.a. mit dem Verkaufen von Malereien auf der Straße ein paar Taler verdient und sich mit wenig Geld durchgeschlagen. In vielen Ländern gibt es günstige Hostels, Jugendherbergen, Gasthäuser, auch Couchsurfing oder Airbnb wären nutzbar. Ebenso Wwoofing (Leben und Arbeiten auf einer Farm, einem Bauernhof) oder Work & Travel, wobei man da aufpassen sollte, dass man keine Unsummen an die Organisationen zahlen muss. Statt mit dem Flugzeug kannst du auch mit (Fern)Bussen oder mit dem Zug reisen, oder du reist mit Freunden, ihr besorgt euch einen billigen Van und legt eine Matratze hinten rein.

Google mal ein bisschen, z.B. "Reisen mit wenig Geld", was immer dich interessiert. Ganz ohne Plan würde ich nicht losziehen. Sich von anderen Tipps zu holen (z.B. von erfahrenen Backpackern) bedeutet ja nicht, dann automatisch ausgetretene Pfade begehen zu müssen. Eine Ahnung von dem zu bekommen, worauf man sich einlässt, kann einfach etwas Ärger und böse Überraschungen ersparen, außerdem Möglichkeiten aufzeigen, an die man so vielleicht nicht gedacht hätte.

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Was du aufgezählt hast, sind die weißen Tasten.

Die schwarzen Tasten nennen sich bei Erhöhung um einen Halbton (♯) cis, dis, fis, gis und ais. Es gibt auch noch eis und his, allerdings entsprechen die den weißen Tasten f und c.

Bei Erniedrigung um einen Halbton (♭) nennt man die schwarzen Tasten des, es, ges, as und b. Auch hier gibt es wieder zwei, die aus der Reihe tanzen (was nunmal am Aufbau des Klaviers liegt): ces und fes, die den weißen Tasten h und e entsprechen.

Hier ist das ganz gut dargestellt:
http://pfeifdrauf.liwest.at/Bilder/Musiklehre/klaviatur.PNG

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Hatte letztens mal auf gut Glück in Penny Dreadful reingeschaut, die Charaktere sahen ganz vielversprechend aus, nur die Art von Monstern & co. hat es mir nicht so angetan. Vielleicht ist es ja was für dich?

https://www.youtube.com/watch?v=YFXHfEqMcis
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Sex is not a performance.
Sex should feel as natural as drinking water.
It should not require confidence.

Sex should happen because the moment is ripe. Ripening lips, ripening labia, ripening cock, ripening pupils, ripening state of being. Ripe and augmented and brimming. Your energy goes to your pumping heart, then to every external nerve, then to theirs, on fire. You bask, roll, play in it. You sigh, moan, laugh.

It's not about being "good in bed". It's about being happy. One should never worry if they're doing it "correctly". Sex is not factual. I don't want your cookie-cutter sex, I don't want your meticulously crafted, calculated, fool-proof f*ck. I don't want a show. I want you. Let your instincts, urges and whims define that. It's enough.

What do most girls like? Forget about it. Statistics are meaningless when there's only one. Hello, here's me. Here's you.

Don't worry about taking it too slow. We got time. We got infinite rhythms, combinations, possibilities. Explore each f*ck. Take our time. We can do a different one later.

Don't worry about making me come. I'm here. Right where I want to be. I am overwhelmed by wanting; you don't have to convince me. I want you because I like you. So don't put on a front. Don't taint this.

I'm frustrated — it's just authenticity I want.
It's originality.
It's passion.
It's joy.

Don't say that something I like is ugly. Don't compare yourself to the rest. You will live and die with and within your experiences like everyone else. If someone thinks you are amazing, they are not wrong. Their universe is as real as any other; it is forged through perception.

I don't care if you accidentally slammed my head into the wall, if you slipped out, if my arm cracked, if the delightful pressure of your wet lips on my anything made a silly sound. There is no right way and no wrong way.

"Good in bed", what. You're good in my bed. I'm pleased you’re there. I feel it suits you.

Shove your technique. Let your memory swallow it. Take me like you'd take me, f*ck me like you feel.

This isn't a test.

(source unknown)

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Ich sehe da keinen Widerspruch. Wer z.B. aus ethischen Gründen Vegetarier ist, kann trotzdem noch den Geschmack von Fleisch mögen. Ganz einfach.

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Was läuft eigentlich mit unserem Schulsystem falsch?

Hey

Ich bin in der 10. Klasse auf dem Gymnasium. Letztens habe ich ein Gespräch mitgehört zwischen zwei Personen. Die eine (Lehrerin) hat der anderen erzählt dass sie jetzt dann in die Schule muss zu einer Konferenz weil in einer 7. Klasse alle Schüler bis auf 2 mindestens eine Note 5 im Halbjahreszeugnis haben werden. Ich dachte mir nur so: Was läuft denn eigentlich falsch? Ich bin auch schlecht in der Schule (aktuell stehe ich auf zwei 5en). Und das geht mir schon sehr nahe weil ich schauen muss dass ich das Jahr schaffe, und das ist ein unglaublicher Druck. Und wenn ich bedenke diesen Druck müssen diese 7. Klässler auch schon überstehen, dann ist das einfach nur krank.

Ich habe 36 Wochenstunden also 2 mal Nachmittagsunterricht. Ich gehe in die Schule an diesen Tagen wenn es finster ist und ich komme wieder heim wenn es dunkel ist. Wenn die Woche vorbei ist und wir Wochenende haben bzw. sogar die Ferien beginnen dann schmeiss ich mein Schulzeug in die Ecke und will nichts mehr von der Schule hören. Ich versuche auch nicht immer an Schule zu denken aber es verfolgt einen immer in Gedanken. Was ist wenn ich das Jahr nicht schaffe? Wenn ich abends nicht gleich schlafen kann (was öfters der Fall ist) dann kreisen diese Gedanken immer und immer wieder durch meinen Kopf.Also ich schaffe es nicht Schule mal zu vergessen. Das kann einen so fertig machen....

Ich habe dadurch also sehr wenig Freizeit weil die Schule einfach mein Leben bestimmt. Eigentlich sollte die Kindheit bzw. die Jugend die schönste Zeit sein...

Wie seht ihr das deutsche (bzw. in meinem Fall bayrische) Schulsystem? Und habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich?

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Am Schulsystem lässt sich einiges bemängeln. Ich kann nicht fassen, dass viele Antworten wie "Dann bist du eben zu blöd" so große Zustimmung finden. Zu sagen, alles läge lediglich an zu dummen oder falsch platzierten Kindern, ist zu einfach.
Das Schulsystem ist kein Zahnradwerk, in dem sich leicht ein einzelner Verursacher finden lässt, wenn es hakt. Der Grad an Komplexität ist weitaus höher, ebenso Anzahl und Art der Wechselbeziehungen.

Manche Kritiker setzen bereits bei etwas ganz Grundlegendem an, das für die meisten heute selbstverständlich ist: Schulpflicht. Für manche ist sie sicherlich ein Segen, wenn die Eltern sich kaum kümmern und weder Halt noch Orientierung bieten. Für andere ist die Schule toll, weil ihnen die dort geforderte Art zu lernen liegt und Spaß macht. Aber es gibt auch welche, denen die Schule weniger gut tut. Diese Menschen verlieren im Laufe der Zeit die Freude am Lernen, selbst wenn sie als Kinder sehr wissbegierig waren. Das Lernen stets vorgegebener Inhalte unter Zwang ist für sie nicht nur unerfreulich, sondern kann auch die Entwicklung ihrer Persönlichkeit negativ beeinflussen. Schlimmstenfalls geht jegliche Lernmotivation verloren, ebenso das Vertrauen in sich selbst. Dauernd geforderter Autoritätsgehorsam behindert das Kennenlernen und Wertschätzen eigener Bedürfnisse und Wünsche.
Anzumerken ist natürlich, dass man es in einem System, in dem sich so viele verschiedene Menschen bewegen, nicht jedem recht machen kann. Die Frage ist allerdings, ob man das überhaupt will - bzw. wem am meisten. Den Schülern - aus meiner Sicht - ganz sicher nicht. Lieber zwingt man sie, in diesem stets maroder werdenden Schulsystem geistig zu verrotten, als die Schule als einen Ort zu gestalten, den Menschen gerne besuchen.

Leider wird psychischer Druck, unter dem Schüler tatsächlich leiden, häufig bagatellisiert. Stell dich nicht so an, andere haben es viel schlimmer; was meinst du, was wir damals alles durchmachen mussten; werd erstmal erwachsen. Klar, nicht jedes negative Erlebnis ist einen Rummel wert. Aber Sorgen und Nöte von Schülern gar nicht ernstzunehmen, mit "Zu meiner Zeit" zu kommen und das am besten noch in einem herablassenden Ton, das signalisiert nur: Ich nehme dich nicht für voll. Ich denke, wenn man als Eltern merkt, dass das Kind jahrelang unglücklich ist, wäre das zumindest mal einen Blick wert. Nicht alles ist lediglich pubertärer Weltschmerz, der von allein vergeht.

Einen Masterplan, diesen Zirkus heil zu überstehen, kann ich dir leider nicht geben. Letztendlich muss man auf irgendeine Weise durchhalten; welche sich am besten eignet, musst du für dich selbst herausfinden.

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Für's Studium knapp 700km wegziehen? Oder lieber in der Nähe bleiben?

Hallo Community,

ich werde (höchstwahrscheinlich) nächstes Wintersemester mein Studium aufnehmen und habe auch eig. genaue Vorstellungen darüber, in welche (Fach-)Richtung das so gehen wird (-> Wirtschaftsingenieurwesen).

Bei der Wahl der Uni schwankte ich bisher immer zwischen der RWTH Aachen und dem KIT - klar, beide zwar sehr angesehene Hochschulen und daher auch immer von Bekannten und Verwandten empfohlen; aber mir geht es weniger um die Reputation als um die Herausforderung. Zwar glaube ich persönlich eigentlich eher daran, dass die Unis in Deutschland nahezu homogen sind und es da nicht so große Qualitätsunterschiede bei der Lehre gibt, aber ich möchte später von mir sagen können, dass ich ein - von der Allgemeinheit (!) als "schwer/anspruchsvoll" angesehenes - Studium geschafft/absolviert habe.

Diesem Ego von mir stehen gegenüber, dass Karlsruhe (KIT) ca. 700km & Aachen (RWTH) ca. 500km von meinem Heimatort entfernt liegen.

Sind diese Unis tatsächlich so hoch angesehen, dass ein Umzug mit dieser Entfernung, die für mich persönlich sehr groß ist, sich besonders auszeichnen würde? Oder meint ihr, dass ich eher an die Unis in meiner Umgebung ausschau halten sollte, die auch nicht so schlecht sind eigentlich (Hamburg, Bremen, Oldenburg, Hannover).

Ich würde anmerken wollen, dass mir meine Eltern auf jeden Fall dazu raten "weiter weg" zu gehen (in diesem Fall halt Aachen oder Karlsruhe), während meine Freunde mir Niedersachsen/Hamburg raten.

Was GEGEN Aachen/Karlsruhe spricht: - Möglichkeit regelmäßig (wöchentlich) nach "Hause" zu fahren, kann ich abschminken. - Kontakt zu Freunden bricht ab (klar, man hat noch Handys, facebook usw., aber ihr wisst, was ich meine) - Familie bei einem eventuellen Notfall viel zu weit weg, als das man mal eben helfen könnte

Und was spricht dafür? Wieso sollte ich meine Familie und Freunde "verlassen" und 700km wegziehen, teilweise weiter weg als so manche Nachbarstaaten?

Bin für jeden noch so "kleinen" Rat dankbar. :)

Mit freundlichem Gruß

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Es gibt Rankings, die du dir ansehen kannst, z.B.

studycheck.de/hochschulen/rwth-aachen
studycheck.de/hochschulen/kit-karlsruhe
(Links kopieren & in Adressleiste einfügen)

Ebenso Foren, z.B. www.studis-online.de/Fragen-Brett/

Auch kannst du den Facebook-Gruppen der jeweiligen Unis beitreten und dort fragen, ob die Studenten ihre Uni bzw. das Fach dort empfehlen würden. Irgendwer antwortet immer.

Mein erster Studienort war 320km vor meinem Heimat entfernt, der jetzige 220km (bin aber nicht wegen der Entfernung umgezogen). Für manche Menschen reise ich auch mal 500km. Wie es mit öffentlichen Verkehrsmitteln aussieht, weiß ich nicht, aber mit dem Auto ist das gut zu meistern. Man gewöhnt sich dran, und irgendwann sind stundenlange Fahrten nichts Besonderes mehr, besonders wenn man die Strecke kennt.
Dieser Aspekt ist aber auch nicht so unendlich wichtig, weil man nicht jedes Wochenende zuhause verbringen sollte, wenn man etwas mehr vom Studentenleben mitbekommen will (wobei es natürlich auch "Pendler-Unis" gibt, da sieht es etwas anders aus).
Rein von der Entfernung her wäre Aachen nicht nur wegen der Kilometerzahl besser, sondern auch von der Route her. Da hättest du nämlich nur Köln und das Ruhrgebiet zu meistern und nicht noch das Gebiet um Frankfurt.

Unabhängig davon kann ich dir aber auch empfehlen, dir die Unis mal selbst anzuschauen. Immerhin wirst du da wahrscheinlich ein paar Jahre verbringen. Sprich ein paar Leute an, die da gerade rumlaufen, und stell ihnen Fragen. Wie die Uni so ist, die Organisation, Dozenten, ob sie ein Studium dort empfehlen würden. Vielleicht triffst du auch jemanden, der genau das studiert, was du anstrebst. Das wäre für dich natürlich umso interessanter.
Klar, die Unis sind weit weg. Aber wenn du die Lust und die Möglichkeit hast, mach das mal.

Persönlich meine ich, die TU Aachen hätte schon einen ordentlichen Ruf. Ist aber nur das, was ich so mitbekommen habe.

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Warum wird in der Schule nicht Psychologie unterrichtet?

Hallo,

Ich hab mich mal gefragt, warum in der Regel in den weiterführenden Schulen (Mittelschule, Realschule und Gymnasium) nicht Psychologie unterrichtet wird, da dies eigentlich für die Entwicklung der Schüler von Vorteil sein kann. Außerdem sind psychologische Grundkenntnisse immer und überall zu gebrauchen.

Ich hab mal gehört, dass das daran liegt, dass die Wirtschaft von einer höheren Anzahl unzufriedener Menschen profitiert, weil anscheinend Menschen, die mit ihrem Leben und sich selbst unzufrieden sind oftmals mehr konsumieren und kaufen als Menschen, die zufrieden und glücklich sind. Da kommen bei mir aber auch Zweifel, od das ganz stimmt und ob das der einzige Grund ist.

Jetzt fragen sich bestimmt viele von euch, warum mich das beschäftigt. Es ist so, ich bin jetzt in der 9.Klasse auf der Realschule. In der 7. und 8. Klasse hatten wir einen sehr guten Deutschleher, bei dem wir alle nur gute Noten hatten. Dieser Lehrer legt sehr viel Wert auf Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen. Wir sind durch ihn aufgeblüht, er hat uns motiviert und unsere Schnitte waren in unserem Jahrgang immer die Besten. Nach den 2 erfolgreichen Jahren bekamen wir eine neue Lehrerin in Deutsch. Unsere Leistungen sind deutlich gesunken und fast jeder ist nun 2 Noten bzw. 3 Noten schlechter. Da Deutsch in der 9.Klasse sehr wichtig ist, weil viele sich bewerben müssen, ist das besonders blöd. Wir wollen unseren alten Lehrer zurück. Doch er sagte uns, dass er uns nicht mehr haben darf und nicht sagen darf warum.

Könnte das, was ich gehört habe der Grund dafür sein?

Ich danke im Voraus für Antworten, denn das ist mir und meiner Klasse sehr wichtig.

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Das hängt ganz von der Schule ab. Bei uns wurde es angeboten (Jahrgang 11-13, auch als Leistungskurs wählbar).

Sicherlich sind die angebotenen Fächer und Lehrpläne von bestimmten Interessen geprägt, aber die Gefahr, Schüler durch Psychologieunterricht zu glücklich zu machen, ist wohl eher kein Grund für die geringe Verbreitung. Es ist einfach nicht üblich, und ich denke, das wird auch noch lange so bleiben. Allgemein scheint das "kritische Denken" der Entscheidenden passenderweise genau auf dem Niveau des "kritischen Denkens" zu liegen, das Schülern gelehrt wird. Bloß nicht zu viel. Grundlegende Veränderungen passieren selten.

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Vollkommen ignorieren. Jede Antwort von dir - egal wie deutlich oder unfreundlich - ist ein Anreiz für ihn, dir weiterhin zu schreiben.

Du kannst die E-mails aber abspeichern. Sollte er anfangen dich zu stalken, dokumentiere seine Aktionen. Dann hast du etwas in der Hand, falls du zur Polizei gehen möchtest.

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... It's gonna be a bright, bright sunshiny day

https://www.youtube.com/watch?v=mAIFUvQiPQc
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Warum eigentlich immer nur Dystopien?

Wenn man sich momentan die Buch- und Filmlandschaft anschaut, kommt man irgendwie echt ins Grübeln. Wenn es um die Zukunft geht, gibt es haufenweise Dynstopien, aber kaum Utopien. Um genau zu sein: Wenn man nach Utopie-Büchern sucht, findet man so gut wie nichts! Und wenn es doch mal eine Utopie wird, dann wird meistens nur gezeigt, dass sie nicht funktioniert.

Ich finde, das sagt eine ganze Menge über uns aus: Sind wir wirklich so pessimistisch, dass wir uns eine funktionierende, friedliche Gesellschaft gar nicht mehr vorstellen können? Brauchen wir zu unserer Unterhaltung tatsächlich immer Mord und Totschlag? Haben die Menschen das Träumen verlernt?

Klar, die aktuelle weltpolitische und ökologische Lage steht nicht gerade zum Besten. Und viele haben es aufgegeben, sich darüber einen Kopf zu machen und aktiv entgegen zu wirken. Aber können wir uns wirklich nichts mehr anderes vorstellen als Weltuntergänge, Zombie-Apokalypsen, Hungerspiele und Gedankenkontrolle?

Vielleicht sollten wir mal lernen, über unseren Horizont hinaus zu schauen! Als Jules Verne von der »Reise zum Mond« schrieb, taten es auch viele als unerreichbare Utopie ab. Und seht, wo wir heute sind - bei der Kolonisierung des Mars ;)

Wie seht ihr das? Habt ihr eine Erklärung für diesen Hype nach Dystopien? Und würdet Ihr es Euch - so wie ich - auch anders wünschen? Gern auch mit psychologisch oder philosophischen Theorien und Studien untermauert.

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Das, was im Allgemeinen als schlecht oder böse bewertet wird, ist interessanter als etwas Glattes, etwas "Perfektes". Schließlich werden die dicksten Schlagzeilen mit solchen Storys gemacht, über die sich die Leser empören können.
Einerseits aus dem gleichen Grund, warum auch das Gutmenschentum so beliebt ist: Gutes und Schlechtes sind fest definiert (das macht es einfach) und man selbst grenzt sich klar von dem Bösen ab (das erhält das positive Selbstbild aufrecht).
Andererseits kann es auch faszinieren, wenn auf der Leinwand schlechtes Verhalten gezeigt wird. Der Handelnde im Film kann als Figur betrachtet werden, die die geheimen Gelüste des Zuschauers auslebt, ohne dass dieser selbst Konsequenzen befürchten muss.
In beiden Fällen - die sich auch durchaus überschneiden können, denn auch ein Gutmensch kann Abgründe haben, mein lieber Scholli - bleibt man auf sicherer Distanz, ist aber doch nah genug am Geschehen für das Kribbeln im Bauch (befriedigte Schaulust).

Konkret in Bezug auf dystopische Geschichten kann man vorbringen, dass diese auf einige Menschen einen realistischeren Eindruck machen als utopische Szenarien. Der Großteil der Menschheitsgeschichte ist ja nicht gerade von Aufrichtigkeit und Fairness geprägt - und das "Früher", wo angeblich alles besser gewesen sein soll, kann zwischen Hexenverbrennungen, königlichem Inzest und Sklaverei irgendwie auch niemand genauer lokalisieren. Dystopische Geschichten werden deshalb als interessanter eingestuft, weil sie die Wahrnehmung einiger Menschen - ob man diese nun Pessimisten oder Realisten nennt - bestätigen.
Einen bittersüßen Beigeschmack bietet sicherlich auch die Situtation des Volkes in solchen Szenarien. Es ist so weit gekommen, dass es aussichtslos scheint, sich zu wehren; große Macht hat nur eine kleine elitäre Gruppe aus manipulativen Bösewichten. Der einzelne Bürger trägt die Rolle des Opfers, ist unbeteiligt am Bösen, wirkt machtlos. Der Arme. - Und doch ist die Opferrolle auch insgeheim bequem, denn für eine Veränderung der Zustände müsste man den Komfort des Gewohnten aufgeben. Sich mit dem gebeutelten Hannes zu identifizieren ist angenehm, auch wieder bestätigend. Als Einzelner kann ich nichts bewirken, es würde doch eh nichts bringen, usw.
Im Gegensatz dazu wird durch Darstellungen utopischer Gesellschaften indirekt Kritik geübt - und zwar nicht nur an den weit entfernten Fadenziehern. Manche sehen in einer Utopie einen erstrebenswerten Idealzustand, andere nur unrealistischen Quatsch, wiederum andere sehen dadurch ihr positives Selbstbild bedroht, weil sie als unvollkommene Menschen mit moralisch überlegenen Vorbildern konfrontiert werden. "Wenige Dinge auf Erden sind lästiger als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht." (Mark Twain)

Trotzdem ist das Bedürfnis nach "dem Guten" noch da. Es äußert sich nur momentan eben nicht in dem Verlangen nach vorbildlichen Gesellschaften, sondern eher in einem Interesse an Helden (was auch nichts Neues ist). So nehme ich es wahr.

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Was bequem aussieht, muss es nicht unbedingt sein. Fahr lieber in einen Klavierladen, lass dich dort beraten und sitz probe. Mir wurde damals von "Chinakram" abgeraten; zu wackelig, nicht langlebig, rausgeschmissenes Geld. (Komfortabel war's auch nicht.)

Habe gerade mal unter meine Bank geschaut, "GVI SG 97" heißt das Modell, hat mich 135€ gekostet. Stabil, super bequeme Sitzfläche, auch wenn man länger spielt. Meine bietet zwar keinen Platz für zwei, aber allgemein könntest du nach der Marke mal Ausschau halten. Mit GVI Klavierbank wirst du bei Google fündig. Der Gang in ein Geschäft wäre aber immer noch besser.

Wer billig kauft, kauft zweimal, sagt man ja. Investier ruhig etwas mehr, dann habt ihr auch länger was davon.

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Solche Phasen können auch einfach irgendwann von selbst vergehen. Vielleicht versteht er darunter Spaß, vielleicht möchte er seinen Frust ertränken, man weiß es nicht. Rausfinden könntest du es in einem Gespräch unter vier Augen, wenn es dich interessiert und du ihm wirklich helfen möchtest. Dabei würde ich aber nicht den wohlhabenden Jungen spielen, der mitleidig auf ihn herabblickt; für ein fruchtbares Gespräch sollte es schon echte Sorge sein.

Mit weniger guten Verhältnissen hat Alkoholismus übrigens nicht unbedingt etwas zu tun. Was meinst du, wie viele Wohlhabende sich jeden Abend eine Flasche Wein gönnen, sich aber niemals als Alkoholiker sehen würden, bloß weil der Fusel teuer war?

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