Wie steht ihr zu Juden und dem Judentum?

Hallo,

ich habe mir in letzter Zeit einige Fragen zum Judentum gestellt.

Ich habe in meinem Freundeskreis keine Juden und auch sonst nur wenige bewusst kennengelernt.

Ich beziehe mich bei meiner Frage lediglich auf die Werte, die in der jüdischen Gesellschaft vertreten werden, rassistische Kommentare bitte steckenlassen.

In der deutschen Gesellschaft wird vor allem die Erinnerungskultur hochgehalten und schnell mit der Nazikeule argumentiert, wenn es um das Judentum geht, über die Religion selbst erfahre ich aber eher wenig.

Bisher hatte ich von sämtlichen Juden, die mir bewusst begegnet sind, einen sehr positiven Eindruck. Alle freundlich, herzlich, gebildet und aufrichtige Menschen.

Mich würde völlig interessieren, inwiefern sich das Judentum insbesondere vom Christentum im Grundsatz unterscheidet und warum Juden in der Vergangenheit so häufig als Sündenböcke herhalten mussten oder auch heute noch diskriminiert werden. Eventuell findet sich ja auch hier jemand jüdischen Glaubens, der mir ein bisschen erzählen könnte.

Ist es möglich, zum Judentum zu konvertieren, oder muss man "hineingeboren" werden? Hat Geld tatsächlich einen Stellenwert in der Religion, oder ist das lediglich auf die Geschichte zurückzuführen? Wird das Judentum als reine Religion betrachtet, oder sehen sich Juden als eine Art Nation an (insbesondere in Bezug auf das "Hineingeboren werden")? Gibt es Unterschiede zwischen Juden in Israel und in Deutschland oder anderen Ländern der Welt? Wie steht ihr zum Judentum in Deutschland?

An Juden selbst:

Fühlt ihr euch sicher und wohl in Deutschland? Erlebt ihr Diskriminierung im Alltag? Welchen Stellenwert hat die Religion üblicherweise?

ich freu mich auf Antworten

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13 Antworten