das untere ist eine vignette:

Vignette | Buchschmuckzeichen und Einzelornament in der Typographie

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was du empfindest kennt fast jeder schreiberling. ich selbst habe jahrzehntelang lauter angefangene geschichten aufgeschrieben und nur manche davon bis zum ende formuliert. irgendwann, dachte ich, kommt die zeit, in der ich mich zurücklehnen und schauen kann, was ich geschrieben habe und was ich verwenden kann.

und tatsächlich ist jetzt, seit ich rentner bin, diese zeit gekommen, und ich mache ein buch nach dem anderen druckreif. – also schreib einfach weiter und lege alles in den "zettelkasten", den viele schriftsteller für ihre ideen haben. du weißt nicht, wann und ob du die geschichten zu ende schreiben wirst, aber das ist auch nicht so wichtig.

folge einfach deiner schreiblust und schreib das auf, was dir durch den kopf schwirrt. etwas anderes kannst du sowieso nicht schreiben. und wenn du nach vielen jahren alles längst vergessen hast, wirst du dich wundern, was du alles brauchbares schon einmal geschrieben hast.

denn irgendwann kommt auch die zeit, wo dir nichts neues einfällt, und dann bist du froh, einen zettelkasten zu haben und zu durchforsten.

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ich habe in der jugend ca. zwei jahren haschisch geraucht, bin aber durch transzendentale meditation vollkommen davon abgekommen und bin heute ein gelassener yogi und schriftsteller. also in meinem falle stimmt es nicht. aber ich glaube, in paris habe ich damals tatsächlich einmal eine nacht unter einer brücke geschlafen …

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die ironischen kurzvideos der 50 schauspieler über coronamaßnahmen haben vor einigen tagen zumindest eine große aufmerksamkeit erhalten und eine etwas differenziertere diskussion ins rollen gebracht als die bisherigen stereotypen nachrichten der regierung. - egal, wie man zu dem stilmittel der ironie stand.

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die klassische definition aus dem yogasutra heißt:

||1.2|| yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ ||

Yoga: Geistes-Wellen-Beruhigung.

Yoga besteht laut Patañjali darin, die geistige Aktivität zur Ruhe zu bringen. Dazu gibt uns Patañjali später noch verschiedene Ratschläge. Wir sehen, Yoga ist im Grunde ganz einfach: Wir brauchen nur den Geist zur Ruhe zu bringen, weiter nichts. Nach dieser Definition ist bereits das Schaukeln in der Wiege eine Yoga-Technik, denn es beruhigt die Geisteswellen des Babys. So gesehen wird die Mehrheit der Menschheit gleich nach der Geburt mit der ersten, grundlegenden Yoga-Methode vertraut gemacht. I

Mehr dazu findest du hier:

https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

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mach einmal die erfahrung, wie werkzeug verrottet, wenn man es nicht nach der arbeit sorgfältig reinigt,und du gewöhnst dich daran, auch die pinsel immer gründlichmit warmem wasser und kernseife nach jedem gebrauch zu reinigen. dann hastdu lange freude an deinen pinseln. werkzeuge reinigen gehört zu jedem guten handwerk dazu.

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Sätze über Karma aus dem Yogasutra:

||2.12|| kleśa-mūlaḥ karmāśayo dṛṣṭādṛṣṭa-janma-vedanīyaḥ ||

Leidursache Karma-Speicher im sichtbar-unsichtbaren Leben zu erfahren.

Der Grund für Leiden, das wir im gegenwärtigen Leben oder in Zukunft erfahren, hängt mit unserem Karma zusammen, den gespeicherten Folgen unserer vergangenen Handlungen.

||2.13|| sati mūle tad-vipāko jātyāyur-bhogāḥ ||

Besteht dieser Grund, folgen Geburt, Lebensspanne, Erfahrungen.

Solange wir noch die Folgen unserer vergangenen Handlungen zu ernten haben, werden wir immer wieder geboren, durchleben Inkarnationen auf der Erde und machen unsere Erfahrungen. Wir durchlaufen den Kreislauf von Geburt und Tod, bis wir alles Karma abgetragen haben.

||2.14|| te hlāda-paritāpa-phalāḥ puṇyāpuṇya-hetutvāt ||

Freude und Schmerz sind Früchte der guten und schlechten Ursache.

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Dieses Sprichwort beschreibt das Gesetz von Ursache und Wirkung, das auf Sanskrit Karma genannt wird. Ob die Handlungen, deren Früchte wir ernten, in diesem oder in einem früheren Leben geschahen, spielt dabei keine Rolle, denn unsere individuelle Seele nimmt ihren jeweiligen Entwicklungsstand von einer Inkarnation zur nächsten mit.

||4.7|| karmāśuklākṛṣṇaṁ yoginaḥ trividham itareṣām ||

Nicht weiß, nicht schwarz des Yogi Tat, dreifach die der anderen.

Der verwirklichte Yogi, der im Einklang mit dem Naturgesetz lebt und sein Dharma erfüllt, erzeugt durch sein Handeln keinerlei Reibung mit der Natur und weder gutes noch schlechtes, weder weißes noch schwarzes Karma. Die anderen dagegen erzeugen durch jede Tat entweder eine gute, eine schlechte oder eine gemischte Wirkung, die irgendwann als Reaktion auf sie zurückfällt.

||4.9|| jāti-deśa-kāla-vyavahitānām apy ānantaryaṁ smṛti-saṁskārayor eka-rūpatvāt ||

Selbst durch Geburt, Ort, Zeit getrennt bleibt die Folge der Samskaras aus Einförmigkeit im Gedächtnis.

Die Handlungen, deren Folgen wir als Samskaras, als unerledigte Eindrücke erfahren, können bereits in vergangenen Leben geschehen sein, an anderen Orten und zu anderen Zeiten, und doch bleiben sie durch den Zusammenhang von Ursache und Wirkung, von Handlung und Eindruck im Gedächtnis unserer individuellen Existenz.

||4.10|| tāsām anāditvaṁ cāśiṣo nityatvāt ||

Und deren Anfangslosigkeit durch des Wunsches Beständigkeit.

Oft wissen wir nicht, warum uns ein bestimmtes Ereignis widerfährt oder wieso wir bestimmte Sehnsüchte und Wünsche haben. Wir erinnern uns nicht an die Taten, die diesen Eindruck bewirkten. Aber der Wunsch, der dadurch entstand, hat unser Gedächtnis überdauert. Unser Unterbewusstsein hat den Wunsch im „Langzeitgedächtnis“ gespeichert, das weit über die Grenzen unserer jetzigen Inkarnation zurückreicht bis in den Beginn unserer individuellen Existenz, als sich unsere Seele von der Weltseele abspaltete.

aus dem Buch: Patañjalis Yoga-Sutra – Yogakraft durch Samadhi & Sidhis

https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

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vielleicht kann dir die beschäftigung mit yoga weiterhelfen. die yogasutras erklären, warum wir leiden und wie wir leiden beenden können. schau mal in diese leseprobe:

https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

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bei getöntem papier kannst du einige wenige glanzlichter mit weiß überhöhen, aber sei dabei möglichst sparsam, zum beispiel nur den nasenrücken, der bei einem portrait in frontansicht am meisten hervorspingt u.ä. ein berühmtes beispiel für überhöhung mit weiß sind die betenden hände von dürer:

https://de.wikipedia.org/wiki/Betende_H%C3%A4nde

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berufe dich vor allem auf patanjalis originalklassiker über yoga, damit du nicht nur über die "üblichen verdächtigen" missinterpretationen berichtest. in seinem yoga-sutra findest du gleich am anfang die grundlegende definition von yoga, die deutlich vom dem abweicht, was die meisten menschen heute über yoga wissen, siehe:

https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

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hier findest du das klassische set für tuschemalerei mit pinsel:

https://www.amazon.de/Artecho-Kalligraphie-10-teilig-Traditionell-chinesisch-K%C3%BCnstlerbedarf/dp/B08BRM3QMB/

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die pinsel, die du zeigst, sehen aus wie feine haarpinsel für aquarell, die nicht für ölmalerei gedacht sind. für öl werden meist robuste borstenpinsel verwendet, die keine spitze form haben, sondern eine gerade fläche, siehe:

https://www.trendmarkt24.de/borstenpinsel-12-12-stueck.html?

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beim fahrradfahren trompete blasen

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ich habe es auf empfehlung meines vaters mit dreizehn jahren gelesen und seither alle möglichen yogamethoden ausprobiert, bis ich schließlich meditationslehrer wurde, snskrit lernte und das yogasutra neu übersetzen und mit eigenen erfahrungen bereichern konnte,siehe: https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

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du hast glück, dass dir die die vollständige konzentration nicht gelingt, denn konzentration heißt anstrengung, und meditation heißt völlige entspannung, also genau das gegenteil. viele bekommen kopfschmerzen, weil sie sich beim meditieren konzentrieren wollen anstatt sich zu entspannen. wenn ein boot auf bewegter see versucht, völlig still zu stehen, dann muss das notgedrungen daneben gehen und mit unendlicher, nutzloser anstrengung verbunden sein. wenn du aber im taucheranzug vom boot ins wasser springst und zum meeresgrund tauchst, dann gelingt es dir dort unten ganz mühelos, völlig zur ruhe zu kommen. deswegen heißt richtiges meditieren "eintauchen in tiefere bereiche deines bewusstseins", bis du am grunde deines geistes angekommen bist, in der transzendenz, der völligen gedankenstille. im yogasutra wird yoga definiert als "geisteswellenberuhigung", also völlige innere ruhe, siehe: https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

mehr über das eintauchen nach innen findest du mit dem suchbegriff: transzendieren - sei du selbst.

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patañjali beschreibt im yoga sutra den "ashtanga yoga", was leider oft als acht stufen mißverstanden wird. "asht" heißt "acht" und "anga" heißt "glied§. er beschreibt also die acht glieder des yoga! glieder sind keine stufen, die man der reihe nach aufwärts steigt, sondern wachsen und entwickeln sich alle gleichzeitig. sein erstes kapitel heißt: "prathama samadhi pada – erster schritt: samadhi". wer glaubt, es ginge um acht stufen, der betrachtet samadhi als letzte stufe, die man erst erreichen kann, wenn man die anderen sieben stufen schon gegangen ist. durch dieses missveständnis kann man yoga niemals erreichen, denn samandhi ist laut patañjali der erste und wichtigste schritt, wodurch sich alle anderen glieder ebenfalls entwickeln.

mehr dazu in meiner neuübersetzung des yoga-sutra siehe:

https://www.alfa-veda.com/yogasutra-leseprobe.pdf

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ps: gute anbieter sind die händler für künstlerbedarf wie boesner oder gerstaecker.

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Ich habe schon Hefte mit 32 Seiten DIn A 5 zusammengeheften. Allerdings waren das nur 8 Blätter DIN A 4, die in der Mitte gefalzt und beidseitig beschriftet waren, also je 4 seiten A 5 enthielten. Aber probieren geht über studieren. Es kommt auch auf die Härte der Klammern an, die es in silbern und in kupferfarben gibt. Und welches papier du verwendest. Nimm also einfach ein Schmierpapier, falte es mehrmals und sieh, durch wie viele Seiten es dein Tacker schafft, ohne dass die klammern vorher schlappmachen und im Papier steckenbleiben.

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