Als Pferdehalter bist du erstmal in der Pflicht, da hier die sog. Gefährdungshaftung gilt. Ob u. unter welchen Umständen Schäden an KFZ durch deine Tierhalterhaftpflicht abgedeckt ist, steht in deiner Police bzw. erfährst du bei deinem Versicherer.

Auch wenn das Auto falsch parkt, darfst du nicht einfach da durch marschieren, wenn abzusehen ist, dass das schief gehen könnte weil zu eng. Im Ernstfall würde zwar sicher auch das Falschparken berücksichtigt werden, aber hast du ja auch nichts von, wenn dein Pferd sich zB dabei verletzt.

Ich würde mit dem Restaurantbesitzer sprechen, ob man das Halteverbot nicht zB durch das Aufstellen von Plöppern oder sowas untermauern kann. Oder Absperrband. Wenn das nichts nützt, bei der zuständigen Gemeinde/Stadt um Hilfe bitten.

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Ehrliche Antwort? Lern Reiten!!!! Schnipser sagt mir nichts u. ein Martingal ist für etwas völlig anderes gedacht. Und Riegeln GEHT GAR NICHT!!! Einem Pferd einfach nur den Kopf auf die Brust ziehen ist kein durch's Genick reiten. Das Pferd soll hinten Last aufnehmen, mehr untertreten u. somit an den Zügel heran treten. Dann läuft es reell durch's Genick.

Zuerst wäre zu klären, ob das Pferd Schmerzen/Verspannungen hat (klingt so), gesundheitlich alles ok ist u. ob die Ausrüstung passt. Und dann fängt man an mit Volten, Schlangenlinien, Seitengängen, Zirkel verkleinern - vergrößern, Übergänge. Gerne auch alles an der Hand vom Boden aus. Regelmäßig mit Kappzaum v/a longieren.

Immer auf die korrekte Biegung achten! Der innere Schenkel ist dafür verantwortlich - NICHT der innere Zügel!

Wie gesagt - lerne Reiten.

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Treib die Schulter raus u. achte genau darauf, dass du das Pferd bewegst u. nicht das Pferd dich. Außerdem macht man das bei einem Jungpferd nicht alleine, sondern zu zweit. Bis es verstanden hat, was von ihm erwartet wird.

Als Bereiter bin ich bei einer solchen Frage, zudem im Netz gestellt, doch schon wieder ein wenig gram - selbst wenn du gut reiten kannst, such dir doch bitte jemanden, der tatsächlich gelernt hat, ein Jungpferd auszubilden!!!!

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Ist gesundheitlich alles gut, Ausrüstung (Sattel) passt? Es gibt nicht “das“ Gebiss, jedes Pferd ist anders. Muss man sich rantasten, ausprobieren - gibt von einigen Herstellern extra Testgebisse zum Ausleihen. Vielen Pferden ist etwas dünneres im Maul angenehmer, aber wie gesagt - jedes ist anders... vllt wäre eine (Übergangs)lösung Trense mit Semikappzaum, so hängst du dem Pferd nicht dauernd im Maul, kannst am Kappzaum stellen u. hast noch eine Notbremse.

Ohnehin sollte solch ein Pferd erstmal vom Boden aus gearbeitet werden, oft sind am Rücken keine, sonst aber falsche Muskeln vorhanden (Unterhals) u. die Hinterhand wird hinterher getragen, wenn der Reiter nicht zum Treiben kommt.

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Was ist denn die Anhängerlast? Unter 2000 kg wird das nix...

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Hört sich vernünftig an, könnte dauern, ehe sie - wenn überhaupt - wieder mit Gebiss vernünftig reitbar ist...

Ich habe vor Jahren ein Pferd, gerettet aus schlechter Haltung, in Beritt bekommen, der nur noch stieg, bockte, durch ging, was u.a. auf absolut brutalen Umgang, zT auch mit scharfen Gebissen zurück zu führen war.

Nach 2(!) J. hatte ich ihn soweit, dass man ihn vorsichtig gebisslos wieder reiten konnte. Die neue Besi hat wunderbar mit ihm weiter gearbeitet u. die beiden haben das den Umständen entsprechend wirklich gut hinbekommen. Er ist bis zum heutigen Tag ein sehr empfindsames Pferd, dessen seelische Wunden nie ganz verheilt sind. Ein Gebiss akzeptiert er bis heute (er ist jetzt 26) nicht!

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Das Ziel des “am Zügel reiten“ ist nicht, dass das Pferd den Hals rund macht! Ein Pferd runter riegeln o. einrollen ist keine Kunst. Das Pferd muss hinten Last aufnehmen, die Hanken beugen, den Rücken aufwölben - dann gehen Hals u. Kopf automatisch in die richtige Haltung.

Der Zügel bzw. das Gebiss ist hierbei Pferd u. Reiter eine Hilfe. Ist ein Pferd gut ausgebildet u. hat die nötige Kraft, Geschmeidigkeit u. Durchlässigkeit, kann es auch ohne Gebiss u. ohne Zügel in Haltung geritten werden.

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Meinst du, hier kann jemand hellsehen...? Jeder Pferderücken ist anders, der Sattel muss von der Weite, Länge u. zum Schwung des Rückens passen, die Schulter freilassen, nicht drücken, rutschen, scheuern. Details nennt dir dein Sattler. Und du musst als Reiter gut drin sitzen - auch hier gibt es eklatante Unterschiede.

Ein Sattler hat verschiedene Modelle dabei, kann den (muskulären) Zustand des Rückens beurteilen, setzt dich mit den in Frage kommenden Sätteln aufs Pferd u. kann so in der Bewegung (am wichtigsten) beurteilen, was für euch in Frage kommt.

Es gibt auch Sattler mit gebrauchten Modellen, bzw. du kannst dein Pferd vom Sattler ausmessen lassen u. selber auf die Suche gehen. Hast etwas gefunden, kann der Sattler dann beurteilen, ob das passt bzw. angepasst werden kann.

Bitte hole IMMER einen Fachmann, ein gut passender Sattel ist essentiell für ein schmerzfreies, lockeres, entspannt laufendes Pferd! Achte darauf, dass der Sattel angepasst werden kann, gerade wenn du ein junges Pferd hast, wird sich das von Muskulatur her uU noch ziemlich verändern...

Sattelkontrolle mind. 1x, besser 2x Jahr gerade beim jungen Pferd.

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Ergänzung: mit “Privat“ meinte ich nur, dass die Dame dass nicht hauptberuflich macht. Aber sie hat ein Gewerbe angemeldet u. meine Freundin bekommt eine monatliche Abrechnung. Es wurde auch ein Berittvertrag geschlossen. 

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Das sollte dir dein TA beantwortet haben, in der Regel etwa 6 Wochen. Aber ich wundere mich schon etwas: Longe? Traben? Hatten auch schon den ein oder anderen Griffelbeinbruch bzw. auch Anbruch im Stall, da war Box/Paddockbox angesagt und bewegt wurde höchstens im Schritt ein bisschen spazieren, und frühestens nach 2 Wochen. 

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Nächstes Jahr um die Zeit ist die Mähne wieder dran - dauert leider bei den meisten Pferden echt lang, bis es nach wächst...

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