In was für eine Klinik bist du denn, dass du täglich 2.800 kcal essen musst und täglich 100g zunehmen musst? Das habe ich ja noch nie gehört O.o

Ich kenne das halt nur, dass man mit einer Kaloriengrenze von 1.600 kcal beginnt und das dann nach und nach steigert. Das hat den Sinn und Zweck, dass sich der Stoffwechsel eben nicht dran gewöhnt. Zudem ist die psychische Belastung eben nicht so hoch ist. Zudem kenne ich das aus Kliniken so, dass man ein wöchentliches Ziel hat, zb 500g. Täglich kommt mir das suspekt vor. Weil das Gewicht ja auch nicht immer direkt am nächsten Tag verändert. Das kann auch mal 2 Tage dauern.

Aber um auf deine Frage zurück zu kommen: nein, dein Stoffwechsel wird sich nicht erholt haben. Das braucht länger. Es kann aber sein, dass sich der Stoffwechsel "festgefahren" hat. Das kann manchmal passieren, abwr legt sich auch wieder. Ansonsten natürlich immer Rücksprache mit deinrn Arzt in der Klinik sprechen. Die können das immer noch mal genauer sagen, weil die deine Verfassung kennen.

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Literatur kann ich dir nicht empfehlen, ich kann dir nur meine eigenen Tricks von damals sagen, vielleicht hilft das weiter...

Zum einen ist es das tricksen auf der Waage. Viel Wasser vor dem wiegen trinken, Toilettengang vorher vermeiden (festes versuchen anzusammeln...), schwere Kleidung beim wiegen anziehen und gewichte in die Unterwäsche legen.  Ich hatte so Bleiketten für das Beschweren von Gardinen. Die habe ich mir entweder in den Slip gelegt oder in den BH. 

Dann war da noch das tricksen beim essen. Essen würde sehr verkleinert, sodass möglichst viele Kümmel entstehen und diese am Ende auf den Teller bleiben können. Wenn es möglich war, wurde essen in Servietten oder Hosentaschen entsorgt. Manche Sachen könnte man auch unter dem Stuhl schmieren oder dem Tisch, ging gut bei Soßen oder Joghurt oder Püree. Das konnte man sich auch gut in die Haare schmieren. 

Beim essen wurde auch zusammen gehalten. Da haben manche Patientin die Pfleger abgelenkt und die anderen könnten dann das Essen verstecken. Das wurde dann regelmäßig besprochen und abgewechselt.

Ansonsten wurde unerlaubt Sport gemacht. Da ist man nachts für extra aufgestanden oder man machte es zwischendurch auf der Toilette. Ich habe situps und Hampelmänner gemacht und was mir sonst noch einfiel. Manchmal bin ich auch einfach nur im Zimmer auf und ab gegangen.

Ich muss aber dazu sagen, dass es nicht in jeder Klinik ging. Es kommt da auch auf das Konzept der Klinik an. In manchen wird man viel mehr auf einen geachtet auf anderen. Aber umso mehr Patienten auf die Betreuer kommen, umso leichter war es.

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Das müsste "I'm a boy anorexic Rhodes Farm" sein. Die gibt es bei YouTube 

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Ich musst immer nüchtern... Sogar ohne trinken zum wiegen um das Ergebnis nicht zu verfälschen. Also genau anders als bei dir :D 

Aber ich würde wohl dann ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot mit Frischkäse und Gurke essen und ggf noch ein wenig Obst 

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Die Laugenstange hat weniger Kalorien, haut aber beim fett mehr rein. Aber wenn du abends ist, solltest du auch auf Kohlehydrate achten. Toast hat kurze Kohlehydrateketten und wird daher schneller abgebaut und hält daher nicht so lange satt. Laugenstange haben längere Kohlehydrateketten und brauchen daher länger bis diese abgebaut sind. Kohlenhydrate die abends nicht mehr in Energie umgewandelt werden können, werden von deinem Körper in Fettzellen umgewandelt. Daher kann ein Toast mit Honig  (wobei Zucker im Honig ist und der auch sehr viele Kohlenhydrate hat) auch nicht schlecht sein. Es sollte nur nicht mehr Honig sein als 1 TL

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Kommt drauf an, wie alt bist du?

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Das passiert leider schneller als man denkt :( so ein Rückfall schleicht sich heimlich ein. Man denkt noch alles wäre gut und merkt dann, dass man eben wieder in der Krankheit ist. Ich kann mich nur den anderen anschließen, dass du mit der Klinik komme darüber reden solltest. Alleine da raus kommen ist fast unmöglich und in den wenigsten Fällen ist das nur eine kurze Phase 

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Das ist bei jedem Menschen anders. Ich habe meine Periode seit 6 Jahren nicht mehr. Falle aber auch immer wieder zurück. Werde diese aber auch nie wieder bekommen und kann auch nie schwanger werden.

Manche haben ihre Periode nach 2 Monaten wieder und mache erst nach 3 Jahre. Es kommt nicht darauf an wie lange man krank war, sondern wie sehr man seinen Körper geschadet hat. 

Am besten zur Sicherheit mal den Frauenarzt aufsuchen und schauen lassen ob alles ok. Wenn ja hilft einfach nur noch warten.

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Es gibt kein genaues wann. Magersucht ist ein schleichender Prozess.... Manchmal fängt es mit einer Diät an, die man von selbst nicht mehr beenden kann. Manchmal ist es ein traumatisiertendes Erlebnis in der Familie oder auch einfach gesellschaftlicher Druck.

Nach und nach und isst man weniger und verliert an Gewicht. Das eigene Körperbild nimmt man falsch wahr (man sieht sich dicker als man isst). Teilweise haben manche bulimiesche Phasen und erbrechen sich. Dann isoliert man sich.  Kalorien zählen und wiegen werden zum zwang und zum Teil auch Sport.  

Es gibt keine Liste die man abhakt und dann weiß man es. Das ist eben das tükische an der Krankheit. Sie schleicht sich heimlich ein. Manche Kliniken geben vielleicht vor, dass man einem bmi von 19 oder niedriger haben muss, aber es gibt auch welche die ein Gewicht im normal Bereich haben und trotzdem krank sind. Untergewicht ist halt eine Folge der Krankheit aber nicht die Krankheit selbst. Es gibt zwar den Diagnose Kalender nach ICD-10. Aber das umschreibt auch nur was die Krankheit umfasst.  Zudem gibt es viele Mischungen wir Anorexia Nervosa (die typische Magersucht), atypische Magersucht  (ein oder zwei Punkte der anorexia nervosa sind nicht erfolgt, zb ist das Gewicht zu hoch oder man hat noch eine regelblutung), Anorexia Athletica (Magersucht mit Sportsucht) oder auch eine Mischung aus Magersucht und Bulimie. Alles sind Essstörungen und dazwischen zu Unterscheiden fällt sogar zum Teil Ärzten schwer. 

Nur für alle Krankheiten ist gleich, dass die nicht ab einen gewissen Punkt da sind, sondern langsam entstehen. Das ist bei jedem anders und man kann nicht sagen, ab wann man krank ist.

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Will sie keinen Kontakt mehr zu mir?

Hallo! Also ich hätte mal eine Frage... Und zwar:

Ich hab eine Freundin. Wir sind sehr sehr gute Freunde ich würde sogar sagen sie ist meine beste Freundin. Wir konnten immer total gut über alles reden, auch mal über irgendwas/wen schwärmen, aber auch über Probleme. Sie ist die lustigste, respektvollste und einfach beste Freundin die ich je hatte. Naja sie lebt in amerika, und ich kenne sie nur durchs Internet, weshalb wir uns noch nie gesehen haben. Wir kennen uns seit circa 1 1/2 Jahren, aber seit einem dreiviertel Jahr ungefähr meldet sie sich nicht mehr so häufig bis gar nicht mehr. Das war ungefähr die Zeit wo bei ihr Depressionen, Magersucht und Angstörungen diagnostiziert wurden. Wir haben davor auch nur so alle 2-3 Tage geschrieben, aber in dieser besagten Zeit, also so Winter letzten Jahres habe ich festgestellt, dass ich immer die jenige war die sich als erstes gemeldet hat, was ja an sich nicht schlimm ist, ich hatte nicht das Gefühl, dass sie mich nicht mehr mag. Irgendwann wollte ich einfach mal schauen ob sie sich melden würde wenn ich nicht mehr schreibe. Einige Wochen später musste ich sie wieder anschreiben, da sie sich bis dahin nicht gemeldet hat. Jedoch hatte sie die app über die wir schrieben offensichtlich gelöscht, denn sie kam nicht an. 1 Monat verging, und ich hatte ihr mittlerweile mehrere Nachrichten geschrieben, dass ich mir sorgen mache. Dann, 1 Monat später schrieb sie mir und sagte dass sie mich vermisst hätte, und dass sie einfach keine Zeit hatte. Ich habe mich gewundert, weil man wird doch ein mal die Zeit finden, um mir wenigstens bescheid zu sagen. Das ging dann bis ca. August so, also ein gutes halbes Jahr. Sie hat mir teilweise 2 Monate am Stück nicht geantwortet, und ich wollte ihr ja Freiraum geben, wegen der oben genannten Krankheiten, denn das ist bestimmt nicht leicht für sie. Im August hat es mir aber gereicht, und ich habe ihr auf geschrieben, und gemeint, dass wenn sie nicht mehr mit mir befreundet sein will dass sie das sagen soll, weil es schlimmer für mich ist, dauernd auf eine Antwort zu warten, als einfach mal Klarheit zu haben. Sie antwortete sofort ind versicherte mir, dass sie einfach ihre social medias (außer instagram, wegen ihren freunden, weil sie sich dau gezwungen fühlt etwas zu posten) gelöscht hat, um sich mehr auf ihre Gesundheit und Schule konzentrieren zu können. Sie hat sich sehr entschuldigt, und mir wieder versichert, dass ich ihr ja so wichtig wäre. Ich glaube nicht dass sie gelogen hat. Naja auf jeden Fall haben wir an diesem Tag den ganzen Tag über geschrieben, wahrscheinlich wollte sie es wieder gutmachen. Allerdings ist jetzt November und ich habe vielleicht einmal was von ihr gehört, und das war dann auch nur small talk. Ich verstehe ja dass social medias nicht so gut für depressive sind, weil sie sich dann noch mehr verkriecht... Sorry für den langen text xD naja... denkt ihr sie will noch mir mir befreundet sein oder liegt es wirklich an ihren Krankheiten und schule?

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Zeiten ändern sich... Also die Menschen mit denen ich gut befreundet bin, bin denen schreibe ich auch nur 1x Monat oder so. Und die wohnen alle nicht mal 10 Minuten von mit entfernt. Ich habe nicht viele Freunde, aber die ich habe sind seit über 5 teilweise auch 10 Jahre mit mir befreundet. Sie haben mich durch alle Phasen meiner magersucht begleitet.

Meine beste Freundin lebt ca 50 km entfernt und wir schreiben auch nur so 4x im Jahr.  Parallel sehen wir uns 2x im Jahr.  Trotzdem ist das alles so wie früher wo wir uns täglich sahen. 

Es habe sich eben die Zeiten geändert. Andere Sachen sind wichtiger geworden. Seien es Männer, Familie, die eigene Familienplanung, Arbeit und Hobbys.  Zeit ist wertvoller geworden und die meisten sind auf ihrem Partner fixiert. Vielleicht ist das bei deiner Freundin ähnlich. Jungs können interessanter sein, ggf geht sie arbeiten, die schule kostet Zeit und parallel kämpft sie gegen Krankheiten. 

Nur weil sie nicht mehr so viel schreibt, muss sie gleich keinen Kontakt mehr haben. Es könnte sein, dass sie ihre Zeit nun anders verteilt. Es ist manchmal einfach so.

Ich habe selbst auch magersucht gepaart mit depressionen und Sozialphobie. Bei mir ist das auch so, dass ich mich fast nie selbst melde. Es sind immer die anderen die mir schreiben. Mir fehlt die sozialkompetenz. Aber dadurch, dass sie mir regelmäßig schreiben, weiß ich, dass ich auch anderen ausser meiner Familie bedeute. 

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WG ist Wunschgewicht 

GW ist das Goal wheight eigentlich meint es das selbe, manchmal wird aber auch wie folgt unterschieden: 

GW ist manchmal ein Etappengewicht was man erreichen möchte und das WG liegt darunter als absolute Perfektion, also zb möchte man auf jeden Fall unter 42 kommen, dass wäre das GW und als absolutes wunschgewicht hat man dann zb 39

Es gibt auch noch HG als Höchstgewicht (Highlight Weight/ HW) und das AG als aktuelles Gewicht (Current Weight/ CW)

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