Krankhaftes Tagträumen?

Hallo

Hat jemand von euch hier Erfahrung mit übertriebenem Tagträumen? Also so, dass man es ständig tut (quasi „nebenbei“) und dass man ein gutes Gefühl davon bekommt? Und ich meine hier nicht gelegentliches „was-wäre-wenn“, sondern ausgefeilte Geschichten mit Charakteren.

Ich mache das seit ich klein bin immer wieder (kommt in Phasen). Es ist bestimmt nicht normal und ich wusste lange nicht, was genau mit mir nicht stimmt, bis ich auf Instagram (bzw. in einem Tik Tok) was von „Maladaptive daydreaming“ gelesen habe.

Vieles trifft auf mich zu, auch wenn ich versuche, es nicht ständig zu tun und mich abzulenken, aber es gibt Tage, da falle ich einfach in dieses Muster und würde den ganzen Tag nur Tagträumen, wenn ich mich nicht aktiv davon abhalten würde. Wie gesagt, bei mir ist das so in Phasen, es gab auch Jahre, da hab ich es fast bzw. gar nicht gemacht. Ich merke, dass ich es als Bewältigungsmechanismus verwende, wenn ich z.B. schlechte Laune habe oder etwas Negatives passiert ist.

Es belastet mich, da ich immer das Gefühl habe, nicht in der echten Welt zu leben. Ich träume auch nie von mir, sondern von fiktiven Charakteren (aus einem Buch, meistens) und vor allem Musik „triggert“ mich. Ich würde gerne damit aufhören, kann aber nicht „loslassen“, da ich eine Art Verbundenheit zu den Charakteren und den Geschichten habe. Das klingt ziemlich krank, ich weiss.

Jetzt meine Frage... Kennt das irgendjemand?

Danke

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So ähnlich ja.

Manchmal stehe ich da und höre jemandem zu und ein paar Sekunden später ist alles weg. Ich sehe noch die reale Welt, bin jedoch wo ganz anders. Meistens kann ich mich da selber wieder raus holen. Doch es kam auch schon vor, dass mich Leute angesprochen haben und ich nicht reagieren konnte. Diese Situationen dann zu bewältigen ohne ein großes Ding daraus zu machen ist dann die Kunst selbst...

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Ich hoffe, das es mehr Zusammenhalt geben würde

Denn nur so ist eine glorreiche Zukunft, für alle, sicher.

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https://phanimenal.de/index.php/2018/04/05/fans-verwirrt-ueber-erste-tokyo-ghoulre-folge-die-erklaerung-kurzes-review/

"Im Manga entfacht nun ein heftiger Kampf zwischen Arima und Kaneki, was allerdings in einer zerschmetternden Niederlage für Kaneki resultierte. Bei dieser Niederlage erlitt Kaneki starke Wunden am Gehirn, da Arima mit einer spitzen Quinque durch beide Augen bis zum Hinterkopf von Kaneki durch stach, was Kaneki mit zwei Löchern im Kopf und einer schweren Gehirn-Verletzungen hinterließ.

Während der Manga-Leser hier von einer Tragödie ausgeht und fest mit dem Tod von Kaneki rechnet, wird dieser in Tokyo Ghoul:re mit Haise Sasaki überrascht. Dabei muss sich Kaneki scheinbar wieder regeneriert, aber seine Erinnerungen verloren haben, was wahrscheinlich der schweren Gehirnverletzung zugrunde liegen sollte. Dass Kaneki eine abnormale Regenerations-Fähigkeit besitzt, sollte dem Zuschauer bereits bekannt sein.

Da Kaneki nun keine Erinnerungen mehr an sein altes Ich hat, hat sich die CCG dies zu Nutzen gemacht und ihn als Leiter des Quinx Squad eingestellt. Quinx sind Menschen, mit den Fähigkeiten von Ghulen, wie man es von Kaneki kennt. Jedoch gibt es Unterschiede zwischen Kaneki und den Quinx, die im späteren Verlauf des Animes erklärt werden.

Und so kam es dazu, dass Kaneki als Haise Sasaki in der dritten Staffel von Tokyo Ghoul in den Reihen der ursprünglichen „Feinde“ auftauchte."

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Nein, weil

...er nicht einfach dumm zugeschaut hat.
Die Gefahr ging vom Flugzeug aus, nicht vom Stadion oder den Menschen darinnen.
Die Menschen im Flugzeug haben die Entscheidung getroffen, in diesen Flieger zu steigen. (Natürlich wussten sie nichts von der kommenden Situation)
Dennoch haben sie, in diesem Fall, das Pech dieser Situation zum Opfer zu fallen.
Der Pilot ist weder ein Held, noch ein "Bösewicht". Er hat logisch gehandelt.
Unter Berücksichtigung der entstandenen Situation, hat er die beste Option genommen.
(Unser ach so heiliges Gesetz ist sowieso alt und muss überarbeitet werden. Keine Regel der Welt ist für die Ewigkeit geschaffen. Das macht doch den Menschen aus. Anpassung.
Anpassung sichert die Zukunft. Und wenn man sich der Zukunft wiedersetzt, gibt es keinen Grund dieses biologische Phänomen "Mensch" weiterhin zu dulden.)

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Bin selber auf der Berufsschule (was bei mir 3 Jahre dauern wird) und habe mich entschlossen keinen "besonderen" Kontakt zu den Leuten aus meiner Klasse aufzubauen. (Diese Entscheidung basiert jedoch eher auf meinem Persönlichkeitsmerkmal)
In der Pause höre ich Musik und bin meist im Halbschlaf.
Ich habe zwei "beste" Freunde und mehr brauche ich nicht.
Ich kann mit dieser Entscheidung ohne Probleme leben.
Da du nicht gerade viel persönliche Informationen preisgibst (da du dies anscheinend als eine Schwäche siehst), kann ich dir deine Frage nicht so beantworten, wie du es möchtest. Jedoch lehne ich mich mal halb aus dem Fenster und behaupte, dass es dir auch ohne zusätzliche Freunde gut gehen wird. (Solltest jedoch deine bestehenden Freundschaften bewahren.)
Am Schluss kommt es noch immer auf die neuen Klassen-Kollegen/Kolleginnen an.
Vielleicht ist ja jemand dabei, der dir auf Anhieb sympatisch ist.

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Der schlimmste Traum, an den ich mich detailliert erinnern kann, ist jetzt schon ungefähr 3-4 Jahre her. Ich habe sogar über den Tag hinweg eine kleine Karte mit Notizen skizziert. Wo sie heute ist, weiß ich leider nicht mehr.

Hier erstmal der Aufbau dieses kleinen "Ortes": Hütte mitten im Wald, ca 40 Meter vor der Haustür ein langsam aufsteigender Hang (ca 100m - 150m lang). Am obersten Teil des Hanges eine alte Scheune die umgeben von kleinen Getreidefeldern ist. Dieser Hang ist wiederum umhüllt durch einen dichten, dunklen Wald. Alles geschah in einer dunklen Nacht, mit einem leichten Vollmond, der gerade einmal die Getreidefelder und die Holzhütte leicht anleuchten konnte.

Start des Albtraum

Ich war in einer kleinen Holzhütte mitten in diesem dunklen Wald. Meine Erinnerungen "sagten" mir, dass ich mit anderen Personen dort wäre, doch sie waren nicht mit mir in dieser Hütte. In der Hütte brannte eine kleine, gedimmte Deckenlampe. Die Fenster waren mit schönen, weißen, alten, gestickten Gardinen versehen. Ich wandte mich einem dieser Fenster zu und sah hinaus. Ich sah kaum etwas, bis auf den Anfang der Baumreihe und zwei komische rote Punkte. Als ich diese merkwürdigen Punkte erblickte, sah ich den einen Punkt verschwinden und der Andere wanderte plötzlich, in einer schneller werdenden Geschwindigkeit, zu meiner linken Seite hinfort.

Ich dachte mir kaum etwas dabei. Wegen dem Wissen, dass ich nicht allein sein sollte, bin ich raus raus, auf die Suche gegangen. Erst habe ich gerufen, dann bin ich die Steige hoch. Ab ungefähr der Hälfte der Steige hörte ich erst einen menschlichen, und danach einen Elch-ähnlichen, hallenden Schrei. Vor Schreck blieb ich stehen. Es dauerte ein paar Sekunden um meine Gedanken zu sammeln, dann sah ich rechts von mir, in dem Wald, die zwei roten Augen vorbeihuschen. Sie blieben stehen und schauten mich direkt an. Ich rannte hoch zu der Scheune und fand (meinem Gedächtnis nach) drei Leichen. Zwei bis aufs unerkenntliche zerfetzt, und die Dritte war in der Bauchgegend komplett offen, der Rest blutverschmiert. Das einzig erkenntliche Gesicht kam mir nicht bekannt vor. Ich hörte ein, leiderfülltes/schmerzerfülltes, menschliches Geschrei, und wie zuvor, ein folgendes Elch-ähnlich hallendes Geräusch. Ich blieb dort gerade mal ein paar Minuten, danach nahm ich all meine restliche Überzeugungskraft zusammen und rannte die Steig, zur Hütte, hinunter. Während ich rannte sah ich hinter mich und erkannte am oberen Teil der Steige die zwei roten Augen. Das leichte Mondlicht offenbarte einen mit Fell bedeckten Körper und ein beeindruckendes Geweih. Die Gestallt setzte sich in Gang und verschwand kurz im Wald. Sekunden später tauchten die roten Augen wieder auf meiner rechten Seite auf, sie kamen näher und die fellbedeckte, vierbeinige Gestallt mit dem Geweih sprang von der linken Waldseite zu rechten, während sie mich nur leicht mit dem Geweih streifte und dadurch meine Kleidung, am rechten Arm, aufriss. Als ich die Hütte erreichte, schlug ich die Tür zu und fand ein viertes Opfer direkt im Eingangsbereich. Auch hier war das Gesicht des Opfers noch erkenntlich, jedoch fehlten im jegliche Eingeweide, da diese, vor ihm, auf dem Boden lagen. Ein bisschen Blut tropfte noch aus dem Körper auf den Haufen Organe. Als ich unter leichtem Schock und "Realitätsverlust" die Tür zum "Hauptraum" öffnete. Hier offenbarte sich mir ein Raum mit mehreren Leichen, wobei die Meisten bis aufs unerkenntliche zerfetzt wurden. Durch eines der Fenster sah ich die roten Augen, die mich anstarrten. *Ende*

Schlusswort

So, ab hier ist sich mein Erinnerungsvermögen nicht einig. Ich bin mit nicht sicher, ob ich von einem Geweih durchbohrt wurde, oder bereits dort das Ende war. Deswegen setzte ich hier mein "sicheres" Ende.

Ich bin mir auch nicht sicher ob ich so etwas ähnliches schon mal geträumt habe, da mir dieser Traum sehr vertraut vorkam. Und ich wage mich daran zu erinnern, in einer kurzen Nacht auch wieder diesen Traum besucht zu haben. Es ist schade, dass mir in meinem Leben schon so viele Sachen entfallen sind und ich mich nie wieder an sie erinnern kann. Und dann gibt es da diese drei Albträume, an die ich mich, wie als ob ich sie selbst erlebt hätte, erinnern kann. Mir tun die Leute leid, die so etwas, durch ihre psychischen Krankheiten, jederzeit in ihrer "Realität" erleben müssen.

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Sie darum bitten es nicht in deiner Gegenwart zu tun.
Wenn sie diesen Wunsch nicht respektieren ist eine andere Entscheidung zu fällen.

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Ich will eine Diktatur

Es hat seine Vor- und Nachteile.
Viele verbinden das Wort "Diktatur" gleich mit etwas schlechtem.
Dabei hat sich diese Sichtweise erst mit der Zeit gefestigt. (und dies leider auch mit gutem Grund und durch mehrere Beobachtungen bestätigt)
Es sind leider fast immer die Falschen an der Macht.

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Wenn wir schon dabei sind, können wir gleich die Rechtschreibung, der jeweiligen Sprache, hinterherschicken.
Mal ehrlich, so ein hingeschissenes Gelaber kommt natürlich mal wieder aus dem Amiland.
Es ist egal von wem was erfunden/entdeckt/erschaffen wurde/wird. Obs nun ein weißer oder schwarzer war. Ob er Christ oder Muslim ist. Schwul oder Hetero.
Wenn es einen "guten" Sinn und Zweck erfüllt, ist seine Existenz, und Integration in das System, berechtigt/sinnvoll.

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Nein, ich suche noch

und das soll sich so viel Zeit lassen, wie es eben braucht.

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Naja ich würde es nicht machen aber wenn es dir gefällt..

Soll jetzt nicht falsch rüber kommen. Ich finde, dass es nicht schlecht aussieht. Ich bin halt so eine Person. Ich mag es nicht meine Umgebung zu "verzieren", oder zumindest würde ich es mit etwas anderem tun. Aber wenn es DIR gefällt, ist ja bereits für alles gesorgt,. Oder etwa nicht?

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Würde es teilen

Fremdgehen ist absolut das Letzte. Dies würde mir niemals passieren, auch unter den, von dir dargestellten, Bedingungen. Aber nehmen wir es mal an:
Es wäre das mindeste was ich, nach so einem Fall, für sie tun könnte.
Sie hätte, nach diesem Fall, besseres als mich verdient. Hierdurch kann ich ihr wenigstens den Weg in die Zukunft erleichtern.
Ob sie diese Form der "Hilfe" überhaupt, von der Person (die ich in diesem Fall wäre) annehmen würde, ist die nächste Frage.

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Ja, weil...

jeder seine Chance bekommen hatte, und dennoch diesen Lebensweg eingeschlagen hat (natürlich variiert dies von Fall zu Fall). Sie sind der Eisberg, der die Gesellschaft immer und immer wieder am Bug streift. Bis der Bug mal eines Tages nachgibt...
Ich würde anstatt der Todesstrafe jedoch harte Arbeitslager vorschlagen, wo die Insassen lebensgefährliche Arbeiten erledigen müssen. Es ist sicherlich keine Wiedergutmachung, jedoch verhindern sie somit (nebenbei) den Tod von anderen (unschuldigen) Menschen, die sich nicht für ihre unangenehme Lebenssituation entschieden haben.
Dies wird wohl immer ein sehr kontroverses Thema bleiben. Leider schaffen es die meisten Leute nicht, dieses Thema gesittet zu besprechen.

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