Eine Reaktionsgleichung dient in erster Linie dazu, die stöchiometrischen Verhältnisse zwischen den Edukten (Ausgangsstoffe) und Produkte (Endstoffe) ermitteln zu können.

Hierzu verwendet man den Massenerhaltungssatz, der besagt, dass die Masse unveränderlich ist. Das heißt für die Reaktion, dass vorher wie nachher die Masse konstant ist.

Für die Reaktionsgleichung bedeutet, dass die Anzahl der Elemente vorher wie nachher gleich sein müssen.

Das bedeutet, du musst die Reaktionsgleichung ausgleichen.

Wenn du die Zahlen (stöchiometrischen Koeffizienten) vor den Verbindungen geschrieben hast, hast du auch gleichzeitig mehrere Gleichungen hergeleitet.

Diese Gleichungen besitzen die Form:

a * n(A) = b * n(B)

Veranschaulicht an folgendem Beispiel:

H2 + O2 ==> H2O

Mit der Grundform:

a H2 + b O2 ==> c H2O

Ausgleichen, folgt:

2 H2 + O2 ==> 2 H2O

Es folgen die möglichen Gleichungen:

a * n(H2) = b * n(O2)
a * n(H2) = c * n(H2O)
b * n(O2) = c * n(H2O)

Zwischen jeder Verbindung kann also ein Stoffmengenverhältnis aufgestellt werden. Unter Berücksichtigung der ausgeglichenen Gleichung folgt:

2 * n(H2) = 1 * n(O2)
2 * n(H2) = 2 * n(H2O)
1 * n(O2) = 2 * n(H2O)

Je nachdem was für Informationen du zur Verfügung hast, nimmst du dementsprechend eine der aufgestellten Gleichungen.

Nehmen wir an, dass Sauerstoff im Überschuss vorliegt und Wasserstoff eine Menge von n(H2) = 3,0 mol vorliegen (begrenzende Reaktand), dann folgt für Wasser:

2 * 3 mol = 2 * n(H2O)
n(H2O) = (2 * 3 mol) / 2
n(H2O) = 3 mol

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Hilfe bei Chemie, kann es mir jemand erklären bitte?

Die Aufgaben lauten:

  1. Konzentrierte Schwefelsäure (p= 1,84 g/cm^3) ist 98%ig. In wie viel ml der Säure sind 40 g reines H2SO4 enthalten? (Wo soll ich da anfangen? Welche Formeln brauche ich?)
  2. Es sollen 100 ml einer 0,1 molaren Salzsäure-Lösung aus 37% rauchender Salzsäure angesetzt werden. Welche Masse an 37% Lösung müssen Sie einwiegen? M(HCl) = 36,46 g/mol ( Wie rechne ich das mit den % aus? Die Formel ist doch dann m= ß * v oder nicht? was ist dann ß und was ist v?) 6.Für Versuche in der Elektrochemie braucht man jeweils 100 ml einer 0,1 M und einer 0,01 M Kupfersulfatlösung. Das ausstehende Kupfersulfat enthält Kristallwasser und hat die Formel CuSO4*5H2O. Wie setzt man die Lösung an? (Die Aufgabe verstehe ich irgendwie absoluut gar nicht..)
  3. Für einen versuch wird verdünnte schwefelsäure einer Konzentration von ungefähr 1 mol/l benötigt. Im Chemikalienschrank findet sich eine Flasche mit 10%iger schwefelsäure H2SO4 (das bedeutet, dass 100 g Lösung 10 g Schwefelsäre enthalten). Kann man diese verdünnte Säure verwenden? (Wie krieg ich das raus, ob ich die nehmen kann, also..was ist eigentlich gesucht?)
  4. Es sollen 250 g einer 3 % Kochsalzlösung angesetzt werden. Welche Masse an Kochsalz muss dazu in welcher Masse an Wasser gelöst werden? (Jetzt hab ich 2 unbekannte? wie soll ich das machen?)
  5. Wievie ml 70%iger HNO3 (Dichte p:1,42kg/l) benötigt man zur Herstellung von 250 ml 2-molare (d.h. c= 2 mol/l) HNO3? M(HNO3)= 63 g/mol (Ich hab keine Ahnung, was da überhaupt gesagt wird..)
  6. Wie stellt man 400 ml einer 2,5 M schwefelsäure aus konzentrierter Schwefelsäure mit einem Massenanteil von w= 0,96 und einer Dichtee p=1,94 g/cm3 her? (was zum geier ist denn jetzt w?)

Das sind keine hausaufgaben, das sind freiwillige Übungsaufgaben, die ich nicht verstehe.. und ich hoffe, dass mir das vielleicht jemand erklären kann..

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1. Gegeben sind:

- Dichte rho mit: rho = 1,84 g/cm³
- Massenanteil w mit: w = 0,98
- Masse m mit: m = 40 g

Gesucht ist:

- Volumen in Abhängigkeit der Masse m von Schwefelsäure V(m) = V(40 g)

Welche Formeln du brauchst:

Grundsätzlich bei solchen Aufgaben das Wissen über alle grundsätzlichen stöchiometrischen Gleichungen. Die wären:

- Dichte rho = Masse m / Volumen V
- Massenkonzentration ß = Teilmasse m(i) / Volumen V
- Stoffmengenkonzentration c = Teilstoffmenge n(i) / Volumen V
- Massenanteil w = Teilmasse m(i) / Masse m
- Stoffmengenanteil x = Teilstoffmenge n(i) / Stoffmenge (n)
- Volumenanteil phi = Teilvolumen V(i) / Volumen V
- molare Masse M = Masse m / Stoffmenge n

Weitere fallen mir gerade nicht ein, aber damit kann man schon mal arbeiten. Weitere gibt es aufjedenfall.

Wo du anfangen "kannst":

Ich gehe bei solchen Aufgaben wie folgt vor:

- alle Bekannten, d.h. gegebene Größen nehmen, mit den stöchiometrischen Gleichungen vergleichen und schauen, wo deine gegebene Größen vorkommen
- genau jene Gleichungen aufschreiben, wie sie definiert sind (wie im Beispiel oben)
- jene Gleichung nehmen, die deine Zielgröße enthält und danach umstellen
- dann suchst du dir Schritt für Schritt in deiner Zielgleichung eine Unbekannte raus, suchst eine Gleichung die die Unbekannte sowie eine weitere Bekannte von dir beinhaltet und stellst sich nach der Unbekannten um, einsetzen

Und das wiederholst du solange, bis alle Unbekannten eliminiert sind. Dann kannst du bequem deine Lösung ausrechen, einsetzen, fertig.

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HCl ist die Summenformel von Chlorwasserstoff, die Verbindung.

Oftmals wird HCl aber auch ein Zustand des Chlorwasserstoffs gedeutet, z.B. in Wasser gelöst als Salzsäure. Aus der Summenformel, HCl, ist sie aber nicht als Information herzunehmen. Wenn auf einer Flasche mit einer flüssigen Substanz steht, dann schlussfolgert jeder hieraus, dass das Salzsäure sein soll. Wenn das so im Labor gehandhabt wird und alle das wissen, weil es selbstverständlich ist, dann möge das auch okay sein.

Würde auf einer Flasche HCl stehen, die Flasche wäre gefärbt und man fässt sie nicht an, kann niemand daraus restulieren, was dort enthalten sein soll.

Ist es nun Salzsäure oder Chlorwasserstoff-Gas? Steht die Flasche unter Druck und es ist flüssiger Chlorwasserstoff?

Daher ist es ratsam auch immer den Aggregatzustand in Reaktionsgleichungen mitzuschreiben.

Wenn ich schreibe HCl (g) weis ich genau, es handelt sich hier um Chlorwasserstoff-Gas. Schreibe ich HCl (aq), weis ich genau es handelt sich um in Wasser gelöstes HCl-Gas.

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Aus der Aufgabe lese ich heraus, dass es sich hierbei wohl um die Betrachtung als ideales Gas handelt. Betrachten wir es als ideal, so folgt das Stichwort "ideale Gasgleichung".

Volumen ist eine Zustandsgröße und die ideale Gasgleichung für ideale Gas die Zustandsgleichung, die die Veränderung bzw. die Zusammenhänge zwischen den Zustandsgrößen, d.h. auch das von dir gesuchte Volumen, beschreibt.

Die ideale Gasgleichung lautet in der gängigen Form:

pV = nRT

p: Druck in Pascal (Einheit: Pa)
V: Volumen in Kubikmeter (Einheit: m³)
n: Stoffmenge in Mol (Einheit: mol)
R: ideale Gaskonstante mit 8,3144 ... (Einheit: J/(K * mol))
T: Temperatur in Kelvin (K)

Du möchtest, dass das Volumen berechnet wird. Umstellen nach V ist also der erste Schritt.

Weiterhin hast du in der Aufgabe Angaben über die Massen der zu betrachtenden Gase. In der idealen Gasgleichung kommt aber in der genannten, gängigen Form keine Masse m als physikalische Größe vor.

Die Masse m beschreibt hierbei eine Menge der Substanz. Daher liegt es nahe eine andere physikalische Größe in der idealen Gasgleichung, die eine Menge beschreibt, zu ersetzen.

Bei näherer Betrachtung wirst du erkennen, dass die Stoffmenge n eine Menge beschreibt, jede andere Größe (indirekt das Volumen auch, aber die suchst du ja) jedoch nicht.

Es liegt also hierbei nahe, die Stoffmenge n durch eine geeignete Beziehung zur Masse m auszutauschen. Hierbei kommt die Gleichung zur Bestimmung der molaren Masse M ins Spiel:

M = m / n

M: Molare Masse in Gramm je Mol (Einheit: g/mol)

Die molaren Massen liefert das PSE unter Verwendung vom Gesetz der konstanten Proportionen.

Anders gesagt: Die von dir aufgelisteten chemischen Verbindungen besitzen eine molare Masse M aus der Summe der einzelnen molaren Massen der Elemente, aus der die Verbindung besteht.

Der Rest sollte einfach sein.

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Bei Wasser würde sich das Proton viel schwieriger abspalten, das Bindungselektronpaar wäre näher zum Wasserstoff gerichtet. Die Bindungselektronenpaare haben daher eine leicht geringere Abstoßung und der Bindungswinkel würde kleiner werden. Die Autoprotolyse wäre evtl. nicht vorhanden.

Wasser würde nicht mehr als Ampholyt wirken, wäre wohl nur eine reine Base.

Dipolmoment würde ansteigen, die Polarität wäre erhöht. Intermolekulare Wechselwirkungen wären demnach stärker und der Siede- sowie Schmelzpunkt in Richtung höhere Temperatur verschoben. Die Dichteanomalie von Wasser wäre wohl bei einer anderen Temperatur. Die Oberflächenspannung wäre demnach auch stärker.

Die Dichte wäre wohl leicht größer und die Verdampfungsenthalpie höher.

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Grundsätzlich betrachtet man hier die gesamte kinetische Energieübertragung vom Pfeil ins Ziel.

Die Sache ist die, du schreibst, dass folgende Angaben gemacht wurden:

Gegeben: m(Pfeil) = 0,03 kg; v(Pfeil) = 39 m/s
Gesucht: F(Pfeil); a(Pfeil)

F = m*a

Na klar sofort ersichtlich, dass erst einmal die Beschleunigung a gebraucht ist.

a = v/t

Informationen über die Zeit t in dem der Pfeil die Geschwindigkeit von 39 m/s erreicht, ist nicht gegeben. Du bist davon ausgegangen, es wäre t = 1s.

Dann wäre

a = 39 m/s / 1 s = 39 m/s²

Und damit

F = 0,03 kg * 39 m/s² = 1,17 N

Damit beschreibt im Falle t = 1 s für die Beschleunigung die Kraft F = 1,17 N jene Kraft, die während der Beschleunigung pro Sekunde auf den Pfeil gewirkt haben. Im Falle dessen, dass während des Flugzeitraums keine energetischen Verluste des Pfeils auftreten (d.h. v = konst.), trifft der Pfeil mit einer Kraft von 1,17 N auf das Ziel auf.

Das entspricht der Gewichtskraft von 1,17 kg Masse, die in der Ruhe auf eine Oberfläche wirken.

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Der Naturwissenschaftler hat gelernt all jenes was er nicht versteht zu begutachten.

Soweit eine Systematik erkannt wurde entwickelt dieser ein Modell, möglichst passgenau zu den schon existierenden die sich etabliert haben und womit er angesetzt hat. Erklärt sein Modell plausibel die erkannte Systematik, ist das Modell mit der Zeit "wahrhaftig".

Schnell kommt man unbewusst in die Situation anzunehmen, dass Modelle echt wären, aber es sind nur Modelle und die Physik nur ein von Menschen gebildetes Konstrukt um die Realität zu beschreiben (wie ist das?), aber nicht zu erklären (wieso ist das so?).

Es genügt hier wenn die Wirkung der Realität für den Menschen plausibel erklärbar ist (wieso ist das so?: es scheint so zu sein, weil ...).

Inwiefern unterscheidet sich Glaube und "Wissen"? Glaube wird anscheinend zum Wissen, wenn du es plausibel erklären kannst, argumentativ.

Eine Unterhaltung mit einen Muslimen war sehr lehrreich:

Wer sagt, was Allah oder Gott oder wer auch immer ist? Klar ist der Glaube an einen Schöpfer den man nicht hinterfragt und dass man nicht denkt zu wissen wie dieser auszusehen hat. Niemand behauptet, dass der Schöpfer lebt oder eine Sache ist.

Dann scheint es wohl so zu sein, dass die Naturwissenschaft eine Religion ist, die an die physikalischen Konstanten des Universums glaubt.

Eben jene Religion zu sein, die eben all jenes vereint, was die meisten anderen Religion sich nicht anmaßen:

Ein Gottesbild zu schaffen (Modelle) und, wohl der wichtigste Unterschied, Gott zu hinterfragen.

Vielleicht wohl auch die Ursache, dass sie sich am besten etabliert hat: Wir hinterfragen Gott und versuchen seine Systematiken zu verstehen. Es ist doch damit allzulogisch, dass damit der Lebensstandard der Menschen bei richtiger Anwendung verbessert werden kann.

Wir vermeiden den Gang des Betens und der Hoffnung nach Hilfe Gottes und nehmen seine Griffe selbst in die Hand.

Hat was von schwarzer Magie.

Ich persönlich bin nicht gläubig und gehöre keiner Religion an.

Wenn du die Religion der Naturwissenschaften verstehen willst wieso wir etwas kategorisieren als lebendig oder nicht lebendig und die Ursache (Modelle) für diese, dann empfehle ich dir unsere "Lehren" zu studieren. Alle "ungläubigen" Naturwissenschaftler denken eh' von sich, dass die Sichtweise unserer Religion die einzig wahre wäre, oder die Rationellste.

Inwiefern unterscheiden sich die Naturwissenschafter dann von den Gläubigen?

Wenn du eine Antwort haben willst, wieso Leben existiert:

Das System, dass sich das Leben (sei es drum) erst zufällig aufgebaut hat, hat einen Zustand angenommen der ihn dazu befähige eine identische Kopie von sich anzufertigen. Das nicht Lebendige tut dies nicht. Was etabliert sich nun mit der Zeit?

Das eine vermehrt sich, dass andere stagniert in ihrer Zahl.

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Es gibt mehrere Regelfälle die man einhalten sollte um den Großteil der Möglichkeiten abzudecken. Wichtigste ist hierbei die Nutzung der Elektronegativitätswerte (EN-Werte) die man für jedes Element auf einem PSE findet.

Man betrachtet hierbei nur jene zwei Elemente, die die Bindung miteinander eingehen, vergleicht jene EN-Werte und weist dem elektronegativeren Partner die Bindungselektronen zu.

Weiterhin gibt es folgende Faustregeln:

- Metalle geben grundsätzlich Elektronen ab (Ausnahme z.B.: Metallhydride)
- Sauerstoff nimmt immer Elektronen auf (Ausnahme z.B.: Peroxide)
- Wasserstoff gibt immer sein Elektron ab (Ausnahme z.B.: Metallhydride)

Weitere fallen mir gerade nicht ein.

Die Anzahl wie viel Elektronen abgegeben werden hängt von der Stellung im PSE ab. Hierzu musst du mal im Lehrbuch wälzen.

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Werden gewisse Informationen zu einer Aufgabe nicht genannt, ist automatisch eine Information vorgeschrieben, die man annehmen kann.

Im Falle von "Gehalt" oder "Anteile" ist es dementsprechend "Massenanteile" anzunehmen.

Massenanteil gehört zu den spezifischen Größen und kann formal auch spezifische Masse genannt werden. Der Begriff gibt dir automatisch vor, welche Gleichung zur Berechnung genommen werden muss. Die typischen Gleichungen in der Stöchiometrie fangen mit einen Quotienten an.

Was steht nun im Nenner und was im Zähler. Da es sich um eine spezifische Größe handelt, ist im Zähler die Masse m (dafür steht "spezifisch"). Das Wörtchen Masse (spezifische "Masse") weist darauf hin, dass im Zähler auch Masse m steht.

Es folgt also

w = m1/m2

Die Einheiten kürzen sich bei Division automatisch weg und damit sind wir im Anteilbereich gelandent: Keine Einheit, nur die Hilfseinheit %, Angabe als Dezimalzahl oder als Bruch. Ich bevorzuge %.

Physikalische Bedeutung ist logischerweise aus dem Kontext zu erschließen: Anteil eines Objektes innerhalb eines Größeren.

Die einzelnen Massen sind uns nicht bekannt, aber eine Masse ist uns bekannt: die molare Masse.

Jene Masse, die auf ein Mol Substanz fällt. Und da diese molaren Massen alle auf ein Mol genormt sind (Multiplikation der Realmasse mit einer riesigen Konstante), bedeutet dies:

Die Verwendung der molaren Massen anstatt der Masse führt zum gleichen Ergebnis. Es folgt:

w = m1/m2 = M1/M2

Molare Massen (etwa):

- Schwefel S: 32 g/mol
- Eisen Fe: 56 g/mol
- Wasserstoff H: 1g/mol
- Sauerstoff O: 16 g/mol
- Stickstoff N: 14 g/mol

Da das Gesetz von der Massenerhaltung gilt, folgt für Verbindungen der Zusammenhang, dass die Summe der einzelnen molaren Massen der enthaltenen Elemente die molare Masse der Verbindung ergibt.

Es folgt:

M(H2SO4) = M(H) * 2 + M(S) * 1 + M(O) * 4 = (1 * 2 + 32 * 1 + 16 * 4)g/mol
M(H2SO4) = 98 g/mol

M(HNO3) = M(H) * 1 + M(N) * 1 + M(O) * 3 = (1 * 1 + 14 * 1 + 16 * 3)g/mol
M(HNO3) = 63 g/mol

M(Fe3O4) = M(Fe) * 3 + M(O) * 4 = (56 * 3 + 16 * 4)g/mol
M(Fe3O4) = 232 g/mol

3 * M(O) = 16 g/mol * 3 = 48 g/mol
4 * M(O) = 16 g/mol * 4 = 64 g/mol

Also folgt mit der Gleichung w = M1/M2 folgende Werte:

H2SO4: w(O) = 64/98 = 65,3%
HNO3: w(O) = 48/63 = 76,2%
Fe3O4: w(O) = 64/232 = 27,6%

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Bei bestimmter Temperatur und Druck lässt Wasser nur eine bestimmte Menge an OH- und H+ zu. Dabei wurde herausgefunden, dass das Produkt der Konzentrationen von OH- und H+ eine Konstante ist.

Diese Konstante beträgt c(OH-) * c(H+) = 10^(-14). Dabei ist die Konstante (übrigens Ionenprodukt des Wassers genannt) von der Autoprotolyse des Wassers abhängig, d.h. die Dissoziation von Wassermolekülen in die Ionen.

2 * H2O ==> OH- + H3O+

Das Gleichgewicht ist umso weiter nach rechts verschoben je wärmer es ist.

Bei 25 °C beträgt die Konstante wie gesagt 10^(-14). Definiert ist der pH-Wert mathematisch wie folgt:

pH = -log[c(H+)]

Anders gesagt: Der pH-Wert entspricht den Betrag des Exponenten der H+-Konzentration.

Das Ionenprodukt des Wassers beträgt bei Temperaturen größer 25 °C eben einen kleineren Wert als 10^(-14), sondern vielleicht 10^(-14,5).

Aus dem Betrag des Exponenten vom Ionenprodukt des Wassers kann man den pH-Bereich ablesen: bei 25 °C beträgt die Spanne 14.

Wenn nun Wasser Autoprotolyse betreibt, dann folgt das die Konzentration von H+-Ionen eben 10^(-7) ist und damit einen pH-Wert von 7 besitzt.

Teilst du nun die Spanne in zwei gleich große Stücke und addierst und subtrahierst du das einmal von Wasser, kommst du auf 0 und 14.

Das heißt: Bei 25 °C kann ein pH von 0 bis 14 innerhalb von wässrigen Medien erreicht werden.

Bei 30 °C eben ein pH von -0,25 bis 14,25 (ausgedacht, keine realen Werte).

Eben in Abhängigkeit des Wassers nennt man diese pH-Begrenzung den "nivellierenden Effekt" von Wasser. Wasser begrenzt sich selbst damit automatisch.

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Du könntest z.B. einen Erlenmeyerkolben zeichnen, indem eine Flüssigkeit drin ist und Bläschen aufsteigen.

Wenn du dir sehr viel Mühe geben möchtest, kannst du auch eine ganze Apparatur zeichnen. Google z.B. mal Destillationsapparatur und suche dir ein schönes heraus.

Strukturformeln von chemischen Verbindungen sind auch nicht verkehrt, du kannst z.B. einen Kaffeebecher hinzeichnen, wo Dampf aufsteigt und Kaffee drauf steht. Daneben zeichnest du Glucose und Coffein ihre Strukturformeln (s. Google).

Alles evtl. für die 7te Klasse sehr viel Mühe, aber es sieht sehr gut aus.

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Hervorgehoben, dass alle Elemente magnetisch sind. Magnetismus wird noch weiter unterschieden.

Die "magnetische" Wirkung wie in einem Magnet heißt Ferromagnetismus. Nur 3 Elemente besitzen einen Ferromagnetismus, wobei dies auch nur bei Standardbedingungen gilt. Meines Wissens besitzen viele Lanthanoide noch einen ferromagnetischen Charakter bei hohen Temperaturen.

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Wenn du Physik oder Chemie studieren möchtest, kann ich dir Mathematik als zweites empfehlen (auch wenn nicht aufgelistet). Wenn Mathematik eh' drin ist, wärst du am besten mit Chemie aufgehoben.

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Auf Wikipedia steht zu Hydrochloride, erster Satz:

"Hydrochloride sind Salze organischer Basen mit Salzsäure"

Die Definition schließt die Möglichkeit der Existenz von Calciumhydrochlorid aus und damit ist die Diskussion über reale Eigenschaften, daraus resultierend deren Nutzen, einer fiktiven Verbindung hinfällig.

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=)

Das Smiley gehört zu Martin. Sag "Hallo!" zu Martin! Martin ist ein Mann. Seine Körperproportionen entspricht dem "Birnentyp" und essen tut er auch noch gerne.

Resultat: Bierbauch.

Trotzdem gehört Martin zu einer Welt voller Menschen, und ob er Martin heißt oder auch Peter, ob er weiblich oder männlich ist: Er ist ein Mensch.

Arnold, Martins Sohn, fragt: "Aber Papa Martin, sind dann alle Martin und Arnolds gleich Menschen?". Martin schüttelte sein Kopf. "Aber nein du Dummerchen", grinste er. "Dürfen Aliens etwa nicht Arnold heißen?".

Ob nun ein Helium-Atom energetisch angeregt ist, oder nicht, ob er um ein Elektron bestohlen wurde oder nicht, ob er sich 'nen paar Elektronen aus dem regionalen Fundbüro mitgehen lassen hat. Er ist und bleibt ein Helium-Atom, ein Individuum der Heliumheit.

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Es wird nach einer Energiemenge E gefragt, die in Wärmemenge Q umgewandelt wird.

Das fällt in den Bereich der "Kalorimetrie". Die sog. "Grundgleichung der Kalorimetrie" behandelt dabei dein Sachverhalt:

dQ = c * m * dT = C * dT

(Q: Wärmemenge; c: spezifische Wärmekapazität; T: Temperatur; C: Wärmekapazität)

Bei kleinen Temperaturdifferenzen entspricht die Grundgleichung jene Form:

deltaQ = c * m * deltaT

Die spezifische Wärmekapazität c = konstant im Falle von T = konstant und verändert sich nur gering bei großen Temperaturdifferenzen. Und man kann sie nachschlagen:

c(H2O) = 4,17 kJ/(kg*K)

Mit Worten: 1 kg Wasser benötigt 4,17 kJ Energie um eine Temperaturerhöhung von 1 K zu erreichen.

Eine weitere Vereinfachung erlaubt die Näherung der Dichte rho von

rho(H2O) = 1 kg/L

Mit

rho(H2O) = m(H2O) / V(H2O)

folgt

m(H2O) = rho(H2O) * V(H2O)

Und V(H2O) = 10.000 L.

Unsere "Erkenntnisse" eingesetzt bzw. bestehende physikalische Größen ersetzt in die Grundgleichung der Kalorimetrie ergibt:

deltaQ = c(H2O) * rho(H2O) * V(H2O) * deltaT

Da deltaT = (21 - 18) °C = 3 °C sind alle nötigen Größen bekannt. Der Rest sollte einfach sein.

Zur Überprüfung für dich noch die Einheitenbetrachtung:

[Q] = [c] * [rho] * [V] * [T]

[Q] = (kJ * kg * L * K) / (kg * K * L) = kJ

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Entweder rechnest du Radius r = 2,5 mm in cm um oder die Höhe h = 5 cm in mm.

Man rechnet nur jene Größen zusammen, die gleiche Größenpräfixe besitzen. In diesem Fall, so wie du es berechnet hast, tun die es nicht. Und somit kommt das raus, was dich indirekt zu deiner Frage geführt hat: Bullshit.

Es gibt zwar die Möglichkeit den Zahlenwert zu korrigieren (im Nachhinein), aber das wäre nicht nur zusätzlicher Aufwand, sondern setzt auch höheres Wissen bei der Einheitenumwandlung und Mathematik voraus.

V = 981,7 mm³ = 0,9817 cm³

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Ich finde einen Kugelstoßpendel sehr gut. Als Schreibtischdekoration sehr angenehm anzusehen.

Oder sowas, wenns teurer sein darf:

https://www.youtube.com/watch?v=V87VXA6gPuE

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