Weg von zuhause aber wohin?

Hallo,

ich habe den Verdacht, dass meine Mutter Borderline hat (sehr viele Symptome stimmen einfach überein mit ihren Verhaltensweisen) Aber sie hat keine Diagnose vom Arzt (fängt aber bald eine Therapie an).

Mein Vater lebt seit 2-3 Jahren im Ausland und meine Eltern sind seit dem ich im Kindergarten bin getrennt, aber haben ein neutrales Verhältnis heute zueinander. Ich habe heute mit meinem Vater telefoniert und da ist meine Mutter in mein Zimmer gekommen, obwohl sie am kochen war. Dann hab ich das Telefon auf stumm gemacht und ihr gesagt, dass sie bitte rausgehen soll, weil ich mit meinem Vater reden möchte und sie ja sonst alles mithören kann. Dann ist sie einfach ins Bad nebenan (die Tür zu meinem Zimmer war offen). Als ich dann aufgestanden bin und in Richtung Bad gegangen bin, ist sie schnell in die Küche gegangen aber ich hab das natürlich gesehen.

Nachdem ich aufgelegt habe , bin ich in die Küche und als ich sie darauf angesprochen habe, hat sie es einfach abgestritten und ist aggressiv geworden. Dann hat sie rumgeschrien und mich angespuckt. Das ist nicht das erste mal, dass sie sowas macht, also mir heimlich zuhören möchte (oft mit meinem Vater aber manchmal auch mit anderen Personen z.B. meiner Cousine) Ihr geht es gar nicht mehr gut , sie dachte nämlich mein Vater und ich reden über sie (dabei hat mein Vater mich gefragt ob ich mit meiner Cousine zerstritten sei und nicht ob ich mit meiner Mutter zerstritten sei aber Sie hat angeblich das letztere gehört)

Dann ist sie in mein Zimmer hat meine Sachen runtergeschmissen, mir vorgeworfen ich beleidige sie immer und das ich sie krank mache. Dann meinte sie man sollte mich einfach ersticken lassen und töten.

Ich ziehe eigentlich erst im Oktober in meine Uni Stadt, aber jetzt wird es mir wirklich alles zu viel. Ich will einfach jetzt weg von zu Hause. Nicht zu meinen Freunden oder zu einem Verwandten, ich will einfach weit weg, eine Nacht oder mehrere vielleicht draußen schlafen oder woanders mein Handy ausschalten, niemand soll mich erreichen können. Ich hab leider nur kein Geld und mein Kindergeld kommt erst am Freitag. Ich könnte vielleicht etwas von meiner Mutter nehmen und in ein Hostel, irgendwo billiges. Was würdet ihr an meiner Stelle machen bzw. wohin gehen (Freunde und Familie kommt für mich nicht in Frage) ? Ich bin 21 also auch volljährig. Ich kann einfach nicht mehr zu Hause bleiben.

Mutter, Familie, Freundschaft, Borderline, Liebe und Beziehung
Mein erster Kuss im Club - bereue ihn bis heute?

Vor einem Jahr hatte ich meinen ersten Kuss. Ich war damals 19, hatte nie ein Date oder einen Freund.

Ich war mit 2 von meinen Freundinnen im Club und hab mit so einem süßen Typen getanzt. Irgendwann hat er mich gefragt, mit ihm nach oben zu gehen. Das naive Mädchen, das ich damals war und mir dabei nichts dachte, und bin mit ihm hoch gegangen, wir haben uns auf eine Couch gesetzt. Dort stellte er mir so komische Fragen, ob ich einen Freund hätte, wie viele Freunde ich hatte, wann mein letzter Kuss war, was ich an mir attraktiv finden würde usw. Ich habe ihn einfach gelogen und gesagt, ich hätte einen Ex-Freund, aber das mein letzter Kuss schon eine Weile her sei.

Ich glaube, wir haben Wahrheit oder Pflicht gespielt, da meinte er ich soll ihm mal auf die Wange küssen, ich wollte nicht, hab ihm das gesagt aber gab dann nach und natürlich hat er mich dann einfach geküsst!

Der Kuss war schrecklich, da ich unerfahren war und er gab 180 mit Zunge, Lippenbeißen... er gab mir sogar einen Knutschfleck an meinem Hals (was ich erst bemerkte, als ich nach Hause kam, lol).

Während wir uns küssten, ging er ohne zu fragen auch unter mein Shirt und drückte meine Brüste. Er berührte auch meinen Po unter meiner Hose und Unterwäsche und sagte Dinge wie "Dein Arsch ist so geil", während er meinen Hintern drückte. Ich versuchte ein paar Mal, ihn mit meinen Händen wegzuschieben, aber er drückte stattdessen einfach meine Hände weg und legte sie hoch, damit er weitermachen konnte.

Alles in allem weiß ich, dass das alles meine Schuld ist, dass ich das alles passieren ließ. Nach unserem Kuss hat er mich sogar noch ganz dreist gefragt, ob wir auf die Toilette wollen, aber ich habe nein gesagt. Ich habe ihn danach nie kontaktiert, nach allem, was passiert ist, habe ich ehrlich auch keine Sekunde darüber nachgedacht und bin froh das ich ihm nicht geschrieben habe. Er konnte mich nicht kontaktieren, da er sein handy verloren hatte und mir nur sein Insta gab (er hatte mein Insta nicht). Er meinte noch wir sollen uns nächste Woche treffen, so Dinge wie das er in meine Stadt kommt um mich sehen zu würden bla bla...

Selbst nach einem Jahr fühle ich mich wertlos, billig und so extrem naiv wegen dem, was passiert ist... wie überwinde ich diese Gefühle? Ich denke derzeit über eine Therapie nach, aber ich habe sehr bisschen Angst, darüber zu sprechen?

Ich hab die Story nur meinen Cousinen erzählt, aber das mit dem betouchen nicht (nur dass er mir ein knutschfleck gegeben hat) Aufjedenfall fühl ich mich ganz schön ekelhaft und das obwohl das schon 1 Jahr her ist...

Freundschaft, Kuss, Club, erster Kuss, Jungs, Liebe und Beziehung
Würdet ihr an meiner Stelle ausziehen?

Hi,

Ich studiere an der Uni Tübingen... zurzeit habe ich an 2 Tagen Präsenzpflicht und alle 2 Wochen sind es sogar 3 Tage. Meine Heimatstadt ist 1,5 h von der Uni entfernt, also 3 ganze Stunden pendeln an einem Tag. Ich habe eine kleine 1-Zimmer Wohnung gefunden in meiner Unistadt , aber ich bin mir unsicher, ob ich sie annehmen soll (Warmmiete: 400€)

Ich würde ca. 750€ Bafög bekommen, wenn ich ausziehe und 480€, wenn ich zu Hause leben würde. Ich werde, unabhängig ob ich ausziehe oder nicht, einen Mini-Job auf 450€ Basis nachgehen.

  • +/- Ausziehen:
  • kurzer Weg an Präsenztagen (brauche ca. 25 Minuten von der Wohnung zur Uni mit Bus und Fuß) statt 3 Stunden pendeln
  • Ich werde durch das alleine Leben bestimmt viele Dinge dazulernen
  • ich kann bei einer eigenen Wohnung auch besser zu Hause lernen
  • kann mich aktiv am sozialen Studentenleben beteiligen
  • aber ich werde auch viel Geld ausgeben und wenig sparen können (Miete, Nebenkosten , andere Rechnungen..) und auch hohe Schulden haben beim Bafög Amt (werde wahrscheinlich am Ende meines Studiums 10.000 Euro zurückzahlen müssen )

+/- zu Hause bleiben:

  • ich kann viel mehr Geld sparen, vor allem, wenn ich zusätzlich arbeite. Außerdem spare ich mir auch viele Schulden, da ich ja weniger Geld vom Bafög Amt bekomme und somit auch weniger Geld nach meinem Studium zurückzahlen muss
  • ich muss ja "nur" 2-3 Tage in der Woche zur Uni, die anderen Tage kann ich mir gut einteilen, um zu lernen und an einem Tag zu arbeiten
  • durch mein Semesterticket und mein Anschlussticket kommen keine extra kosten beim Pendeln auf mich zu
  • Lernen zu Hause ist zwar schwierig, aber ich kann auch in meine Local Bib gehen, da gibt es genug gute Plätze zum lernen
  • ich würde sowieso, wenn ich ausziehe, jedes Wochenende nach hause fahren
  • größter Nachteil für mich ist das Pendeln, dazu muss ich aber sagen das ich nicht umsteigen muss und somit auch in der Bahn gut lernen kann, was ich meistens auch mache, bei der Rückfahrt bin ich meistens aber wirklich müde, und auch das 3 stunden hin-und zurückfahren macht mich am ende des Tages wirklich sehr müde
  • ich kann mich nicht aktiv am sozialen Studentenleben beteiligen, wobei ich sagen muss, das viele meiner Mitstudenten ebenfalls am pendeln sind, zwar nicht so lange wie ich, aber trotzdem
  • falls im Sommersemester 2022 die Vorlesungen wieder in Präsenz sind, ich eigentlich ausziehen muss und eine 1- zimmer Wohnung werde ich wahrscheinlich nicht mehr finden

Zu mir möchte ich noch sagen, dass mir eigentlich das typische Studentenleben nicht so krass wichtig ist. Ich hab gar keinen Anreiz jede Woche auf eine Studentenparty zu gehen, klar werde ich bestimmt mal auf einer Party sein aber ist jetzt nicht mein größtes Kriterium. Und auch WG kommt für mich nicht in Frage, da ich eigentlich gar kein Lust habe, wenn da jede Woche die Party abgeht und man muss sich ja auch verstehen.. falls ich zu hause bleib und im Sommersemester aber wieder alles Präsenz ist, würde ich mir lieber ein Wohnheim suchen statt einer wg

ausziehen, Ausbildung und Studium
Lohnt es sich für mich auszuziehen?

Hallo,

Ich brauche von meinem aktuellen Wohnort bis zur Uni Insgesamt 1 1/2 Stunden, manchmal auch bis zur 1 Stunde 45 Minuten. Wegen COVID hab ich nur 2x in der Woche Präsenz an der Uni, und alle 2 Wochen 3x. Ich habe eine kleine 1-Zimmer Wohnung gefunden in meiner Unistadt, die 400€ kostet. Ich würde wahrscheinlich bei einem Auszug von zu Hause von Bafög 890€ bekommen, aber ich frage mich gerade, ob sich das lohnt ? Ich muss ja “nur“ 2-3x in der Woche zur Uni und ja klar ist 3-31/2 Stunden am Tag pendeln trotzdem sehr anstrengend, aber ich kann ja vlt die Zeit in der Bahn nutzen, um etwas zu lernen Oder mich auf mein Seminar etc. vorzubereiten. Außerdem ist ja jetzt auch Warnstufe in BW und wer weiß, ob die Uni noch das ganze Semester überhaupt Präsenzveranstaltungen anbieten kann. Ich weiß wirklich nicht, wie ich mich entscheiden soll. Die Wohnung, die ich in Tübingen gefunden habe, habe ich über einen Bekannten gefunden und wenn ich dieses Angebot nicht annehme, werde ich in Zukunft, falls alles mal wieder Präsenz ist, eine WG oder Wohnheim suchen, da ich wahrscheinlich keine Wohnung finden werde (ist sehr schwer in Tübingen allgemein) Egal ob ich ausziehe oder nicht, möchte ich einen Nebenjob (450€ Basis machen), da mir das Bafög wahrscheinlich nicht reichen wird (Vorallem wenn ich ausziehen sollte) Ich denke halt auch an meine Schulden, da ich ja die Hälfte des Bafög zurückzahlen werde.

was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Ich danke im Voraus !

Studium, Wohnung, ausziehen, Universität, Ausbildung und Studium