In der Tat eine interessante Frage.

Hier ist die Antwort: https://io9.gizmodo.com/the-answer-to-the-most-famous-unanswerable-fantasy-ridd-5872014

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Ich fand einige Bücher von Andreas Eschbach super. Besonders "Herr aller Dinge" hat mir gefallen, dabei geht es um Nanotechnologie. Der Autor hat selbst Luft- und Raumfahrttechnik studiert und viele seiner Romane haben einen starken technischen Bezug. Seine Erzählkunst ist aber nicht nur deshalb phänomenal. ;)

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Du stellst dir das etwas zu einfach vor. Unsere Entwicklung ist ein Ergebnis vieler Millionen Zufälle, wie dem Abstand der Erde zur Sonne, der Zusammensetzung unserer Atmosphäre, der Größe des Planeten usw. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein erdähnlicher Planet auch nur einen Bruchteil dieser Faktoren aufweist geht gegen Null. Dementsprechend dürfte die Entwicklung von Leben, wenn überhaupt, dort komplett anders verlaufen als auf der Erde.

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Vielleicht die unterschiedliche gesellschaftliche Wertschätzung für Sportarten. Oder die gesellschaftliche Bedeutung von regionalen Fußballvereinen auch was soziale Projekte und verbindende/ integrierende Funktion angeht.

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War der Holocaust selbst nach den Gesetzen des Dritten Reiches illegal?

Hallo,

mein Geschichtsprofessor meinte in einem Seminar einmal:

"Der Holocaust war selbst nach den Gesetzen des Dritten Reiches illegal".

Ich stelle seine Aussage nicht in Zweifel, hätte aber gerne eine wissenschaftliche Quelle oder eine Bestätigung für diese These.

Was ich weiß: Spätestens ab Ende 1933 konnte Hitler durch das Ermächtigungsgesetz seine Befehle als Gesetze durchsetzen. Auch die Verfolgung und Entrechtung von Kommunisten, Juden oder sonstigen für die Nazis unliebsamen Menschen wurde in Gesetzestexte gegossen. Die spätere Ausrottung allerdings ist ein wesentlich schwereres Kaliber. Auch weiß ich sehr wohl, dass der Wissenschaft bis heute ein schriftlicher Führerbefehl fehlt, in dem Hitler den Holocaust befiehl. Die Tötung von Deutschen (Juden, Gewerkschaftlern...) durch Arbeit in KZs oder gar die systematische Ausrottung in Todeslagern abseits einer kriegsrechtlichen Erklärung gehört meiner Ansicht nach auch nicht zu jenen Führerbefehlen, die in Gesetzesblättern abgedruckt wurden und die vermutlich nicht unabsichtlich außerhalb deutschen Bodens durchgesetzt wurde.

Und selbst wenn wir von einem (mündlichen) Führerbefehl zur Endlösung ausgehen: Wäre dieser rein juristisch auch legal gewesen - selbst nach den Gesetzen des Dritten Reichs? Immerhin wäre dieser Befehl damit verbunden gewesen, Millionen von Menschen grundlos umzubringen.

Mir stellt sich die Frage, wie man die Aussage meines Profs rein juristisch bewerten kann bzw. ob es eine klare wissenschaftlich-juristisch-geschichtliche Einordnung hierzu gibt?

(Leider kann ich meinen Prof nicht mehr fragen, aber ich gehe davon aus, dass dieser eine Quelle gehabt hätte).

Eine mögliche Antwort wäre tatsächlich, dass das gleichgeschaltete Gesetzgebungssystem des Dritten Reiches lediglich auf Führerbefehlen basierte und selbst ein mündlicher Befehl zur Endlösung den Holocaust legalisierte. Dagegen spricht aber die absichtlich schwammige Formulierung "Evakuierung" der Juden; als ob die Teilnehmer der Wannseekonferenz wussten, dass die korrekte Formulierung "Tötung" rechtlich illegal gewesen wäre. Eventuell mussten Gesetze auch in Gesetzesblättern abgedruckt werden, um rechtliche Legalität zu entfalten? Oder gibt es Gesetze des Dritten Reiches, mit denen der Holocaust als legal angesehen werden kann? Ich weiß um den Umstand, dass die Nürnberger Prozesse später Verbrechen gegen die Menschlichkeit definierten, die es aber im Dritten Reich noch nicht als formuliertes Recht gab.

Es geht mir nicht darum, die moralische Illegitimität des Holocausts zu erklären! Diese sollte jedem eindeutig erkennbar sein.

DANKE

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Also da der größte Teil des Holocausts in den besetzten Ostgebieten stattgefunden hat, griff dort auf jeden Fall die Haager Landkriegsordnung, sowie die Genfer Rotkreuz Konventionen, die 1907 und 1929 vom Deutschen Reich unterschrieben worden waren. Die massiven Kriegsverbrechen waren damit definitv illegal.

Innerhalb des Reiches bzw. außerhalb des Krieges sieht das möglicherweise etwas anders aus. Da würde ich aber zumindest stark davon ausgehen, dass schwere Verbrechen wie Mord, Misshandlung, Inhaftierung etc. OHNE Gerichtsurteil ebenfalls nicht rechtmäßig waren. Allerdings setzt diese Argumentation ja rechtsstaatliche Prinzipien voraus, die im Dritten Reich grundsätzlich nicht gegeben waren.

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Entweder über ESPN oder Sky mit nem guten VPN (damit kannst du eine europäische IP generieren, womit Sky dann läuft)

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Sparta, Troja oder das Japanische Kaiserreich würde mir noch einfallen. Im Grunde kannst du beinahe jedes Antike Reich auf einen Gründungsmythos untersuchen. Es gibt sogar heute noch Gesellschaften, die sich solcher Mythen bedienen. Z.B. sehen sich manche auf dem Balkan als direkte Nachfolger Alexanders des Großen oder manche Perser in einer Ahnenlinie der Babylonischen Könige.

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Das kommt natürlich nicht auf den Hersteller, sondern das Modell an. Ich fand den A380 ganz angenehm zum fliegen, aber eine Boeing 747 hat auch was.

Wenn es dir um die Sicherheit geht, würde ich mir eher die Airline ansehen, als den Flugzeugbauer. Vom Werk dürften die alle ähnlich sicher sein.

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Kann es sein, dass du das etwas zu ernst nimmst? :D

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber das ist Sport und kein Politikum...

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Das Besondere an ihr ist, dass mit Hilfe ihrer Tagebücher der alltägliche Terror, dem viele Millionen Menschen ausgesetzt waren, allzu deutlich wiedergegeben wird. Sie war im Grunde ein normales Mädchen, aus einer normalen Familie, durch ihre ausführlichen Schilderungen, bekamen die Schrecken der Naziherrschaft aber ein Gesicht. Man kann sich in sie und ihre Leidensgenossen hineinversetzen und erlangt Einblicke, die sonst verborgen geblieben wären.

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Wo spielst du denn im Moment? Wenn es mindestens Oberliga ist, hättest du vielleicht noch geringe Chancen, alles darunter dürfte von der Wahrscheinlichkeit gegen Null tendieren.

Das Problem ist nicht primär das Alter, gibt genug Beispiele von Spielern in dem Alter, die noch Topleistungen bringen, allerdings waren die in der Regel bereits vorher in den höheren Ligen und kamen nicht nachträglich hinein.

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Mir wären jetzt als erstes Salamis und die Schlacht bei den Thermopylen eingefallen. Da war das Missverhältnis auch ziemlich groß und das Resultat hätte so wohl niemand vorhergesagt. Oh und Cannae ein Meisterstück von Hannibal Barkas.

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Du könntest sagen es ist die südlichste der 17 spanischen Provinzen, zumindest auf dem Festland. Eventuell auch welche größeren Städte darin liegen (Malaga, Granada, Sevilla).

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Die wichtigsten Daten der Weltgeschichte? Puh das ist ambitioniert! ;)

Ich versuche mal meine ganz persönliche Liste:

753 v. Chr. Die Gründung Roms

44 v. Chr. Die Ermordung Caesars

7-4 v. Chr. Kreuzigung Jesu

632 Tod Mohammeds

800 Kaiserkrönung Karls d. Großen

1095 Beginn d. Ersten Kreuzzuges

1453 Eroberung Konstantinopels

1517 Beginn d. Reformation

1914 Beginn d. Ersten Weltkriegs

1939 Beginn d. Zweiten Weltkriegs

Wie gesagt die Liste ist sehr subjektiv und leider auch stark eurozentrisch, allerdings halte ich diese Daten ausnahmslos für enorm wichtig, da sie alle gewaltige Folgen für die spätere Entwicklung der Menschheit nach sich zogen.

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Der Angriff war lange geplant und gut durchorganisiert. Die Wehrmacht griff gleichzeitig von Norden, Westen und Süden mit schnellen motorisierten Einheiten an und überrumpelte die polnische Armee. Davon abgesehen waren die Angreifer auch klar numerisch und ausrüstungstechnisch überlegen. Bei der Konstellation konnte es eigentlich nur einen Sieger geben.

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Ich finde die Frage überhaupt nicht dumm! Es ist immer gut Dinge zu hinterfragen und nach ihrem Ursprung zu suchen. Bei den Städtenamen verhält es sich ganz ähnlich wie mit den Familiennamen. Beide wurden häufig sehr pragmatisch benannt. Während Müller, Schmidt, Gerber etc. einfach den Beruf der Familie widerspiegelte, wurden Städte oft nach regionalen Eigenheiten benannt.

Wuppertal, Düsseldorf oder Bad Salzuflen geben da beispielsweise direkte Hinweise. (siehe Wikipedia: Mitte des 11. Jahrhunderts werden die Siedlung „Uflon“ und eine dort befindliche Salzstätte erstmals schriftlich erwähnt. „Uflon“ bedeutet in Altniederdeutsch „am Wald“ (uf oder up = auf oder an; lon oder loh = Nutzwald, lichter Wald, Gehölz). Später wurde daraus „Uflen“, auch „Mitteluflen“ oder „Dorf Uflen“.)

Die von dir beschriebene Städte drücken, wie bereits mehrfach erwähnt eine Zugehörigkeit aus, entweder zu einer Person oder einer Region.

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Es gab bisher keine offizielle Stellungnahme dazu. Die Chancen stehen allerdings nicht schlecht, da ja wie gesagt die anderen auch alle verfilmt wurden und "Origin" qualitativ zumindest nicht abgefallen ist. Ich wünsche mir nur, dass die Story nicht so verschandelt wird wie bei "Inferno" da wurde der entscheidende Teil einfach mal geändert und die Handlung damit völlig zerstört.

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Arbeit als Geisteswissenschaftler?

Hey Community! Ich richte mich mit einer beruflichen Frage an euch. Im kommenden Semester schließe ich mein Bachelorstudium in Geschichte und Archäologie ab und habe Probleme bei der Jobsuche, wie so viele meiner Kommilitonen auch. Ich versuchte schon oft mich über die Möglichkeiten zu informieren, doch stoße ich Aufgrund meiner Studienwahl oft auf Unverständnis im Sinne von "du wusstest ja vorher das es da keine Jobs gibt", selbst bei beratenden Ämtern stieß ich auf solche Kritik anstelle von wirklich hilfreichen Antworten. In den meisten Foren im Internet laß ich solche ähnlichen Antworten.
Auch durchsuchte ich im Internet die Jobanzeigen, doch sind dort die Erwartungen echt hoch, wie wohl aktuell in so vielen Firmen, etc. Am besten bereits promoviert mit 4 Jahren Berufserfahrungen.

Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, bzw. bereits "Lösungsversuche" dafür haben?

Mein Plan ist prinzipiell nach dem Bachelor ein wenig im Fachbereich zu Arbeiten, um mir den Master zu finanzieren, doch scheint mir das im endlosen Wald der Anzeigen für Volontariate und unbezahlte, auf ein halbes Jahr befristete Stellen für Hilfskräfte unmöglich. Auch im archäologischen Fachbereich gibt es fast nur unbezahlte Praktika oder unbezahlte Tätigkeiten als "Grabungshelfer".

Freilich ist das ein Problem für viele Geisteswissenschaftler, doch meine ich, das es für dieses Problem doch eine Lösung geben muss. Bisher dachte ich an Anstellungen in Museen, Archiven, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Verlagen und. Co. Gibt es vielleicht aussergewöhliches, was man mit einem Studium der Geschichte "erreichen" kann?

Ich bin echt ratlos und demotiviert, da ich denke ich habe alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Danke im Vorraus.

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Ich habe genau die gleichen Probleme gehabt wie du. Habe dann den Master of Education dran gehängt und bin damit jetzt fast durch. Wäre das Lehramt vllt auch etwas für dich? Sonst würde ich mir irgendeinen normalen Nebenjob suchen, nicht unbedingt im Fachbereich da du ja wie gesagt dort nichts oder nur wenig verdienst. Wenn du dann den Master hast, könntest du dich im gehobenen/ höheren Dienst bewerben. Die Bundeswehr, öffentliche Ämter oder die nächste Stadt wären eventuell noch mögliche Arbeitgeber, oder du versuchst eben den harten Weg einer Unilaufbahn.

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Wenn du mal die Suchfunktion bemühst, wirst du feststellen, dass bereits einige ganz ähnliche Fragen hier in aller Ausführlichkeit diskutiert worden sind. In aller Kürze: Hitler hatte sicher einen erheblichen Anteil am Ausbruch des 2. Weltkriegs, diesen aber als Alleinschuldigen hinzustellen und damit die anderen von ihrer Schuld freizusprechen greift natürlich zu kurz. Innerhalb der deutschen Poltik, Industrie und dem Militär wollten eine ganze Menge Leute diesen Krieg und früher oder später wäre er auch ohne Hitler begonnen worden. Demnach müsste man eher sagen die kriegstreibenden Mächte innerhalb des Deutschen Reiches waren Schuld am Ausbruch des Krieges, und dazu gehörte zweifellos auch Hilter.

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