So lese ich das nicht, sondern eher so, dass wir den Kreislauf des Bösen dadurch durchbrechen sollen, dass wir nicht böses mit Bösem vergelten. Gott richtet letztlich über Sünden, nicht Menschen. Zorn Gottes ist für mich eine Metapher dafür, dass nicht alles furchtbare, was Menschen anrichten, ungesühnt bleibt, sondern von Gott aufgerichtet wird. Meine Hoffnung auf ein göttliches Gericht ist, dass alles benannt wird, was Menschen an Unrecht getan haben, dass Menschen sich dazu bekennen und Reue zeigen und dass es dann alles zurecht gebracht wird und Gott alles in allem sein wird (1. Kor. 15,28)

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Ich mag unter den größeren ganz gern Berlin, Hamburg, München, Köln, Bremen Hannover, Leipzig Dresden, Nürnberg, Duisburg, nicht so gern: Frankfurt/M, Stuttgart, Düsseldorf. Von den kleinen Großstädten mag ich Lübeck, Erfurt, Halle, Potsdam, Bonn, Freiburg, Oldenburg

An mittelgroßen Städten mag ich Göttingen, Lüneburg, Jena, Flensburg und es gibt auch ein paar kleinere Städte, die ich sehr schön finde: Plauen, Husum, Jever, Wittenberg, Meißen, Wernigerode, Halberstadt, Quedlinburg, Nördlingen, Lindau und ein paar andere.

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Ich finde, dass Berlin eine tolle Stadt ist, ebenso wie Hamburg, in beiden Städten ist unglaublich viel los, die Umgebung ist schön. Bremen, Leipzig und Bremen gefallen mir auch, bunt, vielfältig und lebendig. Wenn du es gern kleiner hast, versuch es mir Freiburg, Lübeck oder Flensburg.

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Gläubig oder religiös zu sein, hat ja nichts damit zu tun, in welchem Maße man wissenschaftlich bewandert ist. Ansonsten hieße das ja, dass der Raum der Religionen dort ist, wo Wissenschaften bis jetzt noch keine Antworten haben, sie aber einmal haben werden - eine sehr merkwürdige Vorstellung.

Schaut man sich einmal Kants große Fragen an: 1Was ist der Mensch? 2Was können wir wissen? 3 was sollen wir tun? was dürfen wir hoffen?, so findet die Wissenschaft auf Frage 1 einen Teil der Antworten, auf Frage 2 einen größeren Teil, auf Frage 4 eigentlich kaum, und auf Frage 3 gar keine Antworten. Solche Fragen, die gar nicht oder zum Teil gar nicht in den Kompetenzbereich der Wissenschaft fallen, verschwinden ja nicht auf einmal, nur weil die Menschen immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen.

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Ich kann verstehen, dass dich das fuchsig macht. Mir wollte mal jemand erzählen, in der Norwegischen Aussprache gäbe es nichts, was dem deutschen Laut u entspricht. Das ist Unsinn, der Buchstabe u wird zwar im Norwegischen wie ein deutsches ü gesprochen, dafür wird aber der Buchstabe o sehr häufig wie ein deutsches u ausgesprochen. Aber die Person blieb hartnäckig bei ihrer Meinung. Das ist ein komisches Gefühl, wenn du es besser weißt, aber die andere Person bleibt hartnäckig bei ihrer Meinung. Mir hilft inzwischen der Satz des berühmten amerikanischen Kommunikationstrainers Marshall B. Rosenberg: Möchtest du Recht haben oder das Leben genießen? Ich entscheide mich für letzteres, versuche, in solchen Situationen einfach vom Thema abzulassen und mich nicht sinnlos zu verkämpfen.

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Andere Gründe

Ich denke, es ist sehr gut, nach einer gewaltfreien Welt zu streben und alles in der Macht stehende dafür zu tun und dafür auch einzustehen. Natürlich kann man trotz dieses Strebens in eine Situation kommen, in der man dann doch zu Gewalt hinreißen lässt. Das gehört zu den vielen Widersprüchen unseres menschlichen Daseins.

Und dann steht man einfach wieder auf und sagt sich: Dumm gelaufen, beim nächsten Mal versuche ich, gewaltfrei zu handeln.

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Vielleicht fänden es potenzielle Freundinnen aufregend, wenn du Ansprüche hättest ;) Ich glaube, manche Menschen mögen es, wenn man etwas von ihnen erwartet oder etwas an ihnen toll findet.

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Ich hoffe, du bist einverstanden, wenn ich als Nicht-Atheist, sondern als Christ antworte. Glaube oder Nichtglaube lässt sich letztlich nicht rational begründen. Es erfordert dazu ein Bekenntnis (übrigens auch, wenn man sich zu den Menschenrechten oder zum Humansimus bekennt).

Für mich bedeutet mein Christlicher Glaube Heimat, Richtung, Begeisterung. Aber das hat mit sehr persönlichen Erfahrungen, Begegnungen und Erlebnissen zu tun.

Ich glaube nicht, dass man allgemein sagen kann, dass Atheisten der Gott, an den Christen und Muslime glauben, nicht gut genug ist, sie haben dazu einfach keinen Zugang.

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Die Frage ist, was man unter "Entwicklung" versteht und was man für ein Geschichtsbild hat. Ich halte es für generell problematisch, davon auszugehen, dass alles immer besser, immer "fortschrittlicher" wird. Denn dann kommt zwangsläufig die Frage: wer definiert, was fortschrittlich und gut ist? Darüber gibt es ja sehr verschiedene Auffassungen.

Klar ist für mich, dass es kulturelle Veränderungen gibt. Die westliche Welt hat sich ja enorm verändert in den letzten 50-60 Jahren, wir haben heute Dinge, die uns das Leben erleichtern, von denen unserer Vorfahren nur träumen konnten. Dafür leben wir aber auch auf Kosten von Menschen im Globalen Süden und sind dabei, das Klima der Erde völlig zu ruinieren. Das halte ich nicht für fortschrittlich.

Soweit meine Antwort auf die Frage, ob es kulturelle Entwicklung gibt. Zwischen deiner Frage und den dünn geschriebenen Stichworten im Untertext deiner Frage habe ich keinen Zusammenhang erkennen können und der Sinn des Untertextes deiner Frage ist mir verborgen geblieben.

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Definitiv...

Ja, ich glaube an Gott und daran, dass er in seinem Sohn Jesus Christus auf die Welt gekommen ist, dass wir in ihm Frieden und Gerechtigkeit finden.

Und dass du an Gott glaubst, dessen Prophet Mohammed ist und der sich im Koran offenbart hat, kann ich gut so stehen lassen. Uns Christen und Muslime unterscheidet einiges, aber wir sollten uns auch stets in Erinnerung rufen, wie viel uns verbindet. Wovor ich höchsten Respekt habe, ist, wieviele von euch Muslimen mit großem Ernst nach Gottes Willen fragen, ein geistlich verbindliches Leben leben und anderen Menschen in Barmherzigkeit begegnen.

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Als ich das das erste Mal gesehen habe, fand ich es zugegebenermaßen seltsam, aber inzwischen ist es so normal geworden. Wenn ich alle Männer addieren würde, die mir allein dieses Jahr schon im Park in Leggins joggend entgegenkamen, ich schätze mal, dass ich auf über 500 käme.

Ich schrieb eben, dass ich es seltsam fand, versuche aber immer mehr, von solchen Wertungen wegzukommen. Und dir möchte ich raten: Frag nicht so viel, was andere dazu sagen. Wenn du dich in Leggins wohlfühlst, trag sie!

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Ja,es gibt einen sinn zum leben (welchrn?)

Ich denke schon, dass es einen "Sinn" hat, zu leben, aber die Frage ist mir nicht so wichtig. Ich frage mich eigentlich selten nach dem Sinn meines Lebens oder dem Sinn des Lebens insgesamt. Ich denke da etwas niederschwelliger

Als Christ ist mir einfach wichtig, mich von Gott und anderen Menschen getragen zu wissen und anderen Menschen zur Seite zu stehen, mich mit meinen begrenzten Mitteln dafür einzusetzen, dass die Welt vielleicht etwas gerechter und friedlicher wird. Und wenn ich es nicht mehr kann und nicht mehr lebe, dann mache ich es nicht mehr. Gott allein weiß, was ich dann tun werde.

Aber ich kann verstehen, dass du diese Gedanken hast. Ich hab die auch ab und zu, auch wenn ich sie selten mit der Frage des Sinnes verbinde. Mir kommt es vor wie ein unendlich weites Heraus-Zoomen aus der Wirklichkeit, um die Gedanken zu entspannen und über die Zwänge des Alltages herauszudenken, um dann wieder hereinzuzoomen und mich meinen Aufgaben zu widmen. In diesen Gedankenspielen sind meine Gedanken allerdings vor allem wahrnehmend, beschreibend, weniger wertend (also: so und so ist das und weniger: Warum ist das so.)

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Das ist eine der tiefen, dunklen Fragen des Glaubens, auf die es letztlich keine Antwort gibt. Das macht das Hiobbuch eindrücklich deutlich: Der Satan möchte mit Hiob, dem frömmsten Menschen weit und breit, die fürchterlichsten Dinge anstellen, um ihn zu testen, ob er auch in schwerem Leiden Gott immer noch treu bleibt. Hierfür bittet der Satan Gott um Erlaubnis, weil er es ohne Gottes Zulassen nicht tun könnte. Gott erlaubt es ihm, solange er Hiob am Leben lässt. Hiobs Freunde kommen und versuchen, ihn in Gedankenexperimente zu verwickeln, die letztlich nichts bringen, zum Beispiel, dass menschliches Leid immer die Antwort Gottes auf menschlichen Frevel und menschliche Sünde ist. Sie sagen ihm, er solle sein Leben und das seiner Familie gut anschauen, irgendwas hätten sie sich bestimmt zuschulden kommen lassen, wofür Gott Hiob jetzt bestraft. Diese Auffassung wird im Hiobbuch von Gott entschieden abgewehrt. Gott ist zorning, dass die Freunde Gott so dargestellt haben und er rückt das Leiden letztlich in den Bereich des Unerklärlichen.

Die Botschaft daraus ist für mich folgende: Natürlich wollen wir Leiden erklären, wollen wir Gott fragen, warum Gott das zulässt. Und es ist auch in Ordnung, dass wir diese Frage stellen. Aber wir müssen dann auch wieder ablassen von dieser Frage, weil es darauf eben keine Antwort gibt. Uns bleibt die Hoffnung, dass Gott auch im Leiden bei uns ist und und Menschen schickt, die uns helfen. Ein schönes Beispiel dafür sind Hiobs Freunde, die, bevor sie ihre Reden mit ihren etwas seltsamen Ansichten halten, kommen, einfach da sind, präsent sind, die wahrnehmen, wie sehr Hiob leidet und die deswegen erst einmal gar nichts sagen sondern mit ihm wehklagen und dann sieben Tage und Nächte mit ihm einfach nur schweigen.

Ich glaube, das ist ganz oft angebracht, wenn man Menschen beistehen will, die gerade großen Seelenschmerz haben: Einfach nur da sein und nichts sagen.

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Ja, das ist mir vor vielen Jahren mal in New York passiert, wo ich in der U-Bahn ein Token für damals glaube ich $1,10 kaufen wollte (Tokens sind spezielle Münzen, die man an der Zugangssperre zur U-Bahn damals in einen Schlitz einwarf und dann öffnete sich die Sperre). Ich habe einen Zehndollarschein in den Automaten geschoben und bekam 8,90 in Quarters und Dimes wieder, es müssen um die 35 Münzen gewesen sein. Ein anderes Mal jedoch bekam ich ein paar von den seltenen 1-Dollar-Münzen als Wechselgeld.

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