Grüne Umweltplakette bei Motorwechsel?

Da die Abgasnorm beim Wechsel des Motors nicht schlechter werden darf, bleibt die Plakette bestehen.

Nehmen wir an wir haben einen alten VW Käfer, der würde ja keine Grüne Plakette haben...

Den alten, "echten" Käfer (also den mit luftgekühltem Boxermotor und Heckantrieb) gab es auch mit geregeltem Katalysator, somit mit grüner Plakette.

Oder kann man den bestehenden Motor so modifizieren, dass man für eine Grüne Plakette qualifiziert ist?

Ottomotor: Mindestens auf Euro 1 umrüsten, also 3-Wege-Katalysator plus Gemischeinbindung per Lambdasonde ("G-Kat"). Umrüstsätze gab es (oder gibt es immer noch?) sogar für Vergasermotoren.

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Porsche Cayenne 4.5 V8 BJ 2003 Super E10?

Porsche erteilt seit Modelljahr 1997 eine Freigabe für alle Modelle. Das macht diesen Spritgurgler wenigstens ein wenig erträglicher.

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Wie lang hält ein Smartphone etwa?

So lange man es nutzen möchte, und so lange Ersatzteile verfügbar sind. Mein SONY Xperia Z1 Compact von 2014 funktioniert heute noch einwandfrei, jedoch nutze ich es inzwischen nur noch als "Stationäranlage", um damit zu Hause Musik über Spotify, oder Videos auf YouTube zu hören/sehen.

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Gänge überspringen schädlich?

Beim Hochschalten ist es nicht schädlich, solange man nicht zu früh schaltet. Gerade bergab und bei eng gestuften Getrieben ist es vollkommen unnötig, jeden Gang anzuwählen. Gerade die größeren Gänge, bei denen die Abstufung fast immer sehr eng wird, kann man selbst in der Ebene eigentlich immer überspringen, jedenfalls mache ich das bei jedem Fahrzeug mit 6-Gang-Handschaltung so, und zwar ohne, dass der 4. Gang unnötig hoch gedreht werden muss.

Beim Herunterschalten kommt es auf das Können des Fahrers an. Überspringt man hier Gänge, vergrößert sich der Gangsprung. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Drehzahldifferenzen zwischen Schwungscheibe und Kupplung, sowie zwischen der Getriebemuffe und der Getriebewelle größer werden. Macht man keinen Drehzahlangleich, hat man dann einen höheren Verschleiß an der Mitnehmerscheibe (Kupplung) und an den Synchronreibkörpern (Getriebe).

Abhilfe: Drehzahlangleich. Entweder bei gedrücktem Kupplungspedal (schont dann nur die Synchronkörper), oder bei nicht gedrücktem Kupplungspedal (schont sowohl die Synchronkörper, als auch die Mitnehmerscheibe).

Als Beispiel für die ideale Vorgehensweise: Wenn ich bei meinem Fahrzeug, dessen Getriebe von Gang 5 auf Gang 3 einen Sprung von gerundet 1,7 aufweist, diesen einlegen möchte, erhöhe ich die Motordrehzahl bei sich in der "N" - Position befindlichem Schalthebel und nicht gedrücktem Kupplungspedal um ungefähr diesen Faktor. Aus 2000 werden dann z.B. 3400 usw. Bei älteren Fahrzeugen ohne synchronisiertem Getriebe ist das übrigens unabdingbar, auch dann, wenn keine Gänge übersprungen werden.

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Stimmt es, dass 5er BMW 523i Touring Bj. 2007 schlecht sei?

Ja, das stimmt. Der Grund ist der Motor. Ein Reihensechszylinder ohne Turbolader zwar, aber das macht noch keinen guten Motor. Der Motor (N53) ist sehr anfällig, obendrein sind die Bauteile, die häufig ausfallen, auch noch sehr teuer. NOx - Sensor, elektrische Kühlmittelpumpe, Zündspulen, Injektoren, Hochdruckpumpe.

Wer einen guten R6 von BMW sucht, der nehme M50, M52 oder meinetwegen auch N52.

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Wieviel investiert ihr in eure Young-/Oldtimer?

Soviel, wie nötig ist. Der Erhalt eines Altfahrzeugs ist quasi immer günstiger als ein Neukauf, Totalschäden freilich ausgenommen.

Es ist mein allererstes Auto und ich habe ihn seit 20 Jahren. Da zählt nicht das Modell, sondern was die Karre bedeutet.

Da werden Erinnerungen wach. Hatte als Erstauto von 2003 bis 2005 ebenfalls einen Ford Ka der ersten Serie, Baujahr 1996, in Aubergine, mit 50 PS, ohne Ausstattung. Kein ABS, keine Servolenkung, keine Klimaanlage, keine Zentralverriegelung, keinen Drehzahlmesser, keine Kühlmitteltemperaturanzeige, kein Bordcomputer, keine elektrischen Fensterheber. Nur zwei Airbags und ein primitives Radio mit Cassettendeck waren an Bord, und später habe ich mir eine Standheizung nachrüsten lassen. Trotzdem habe ich das Auto geliebt, bin damit an einem Tag bis nach Südfrankreich gefahren. Der Charakter dieses Fahrzeugs hat es mir angetan, irgendwie einfach sympathisch, auch wenn er mich schon ziemlich genervt hat mit seinen Macken. Lenkgetriebe ausgeschlagen, Bremsdruckregler defekt, Rost überall. Er verabschiedete sich per Überschlag im Jahre 2005 mit ca. 124.000 km. Wenn ich heute einen der Wunderbäume, die ich damals in diesem Auto nutzte (Everfresh und New Car) rieche, kommen augenblicklich sentimentale Gefühle hoch. Einmal fuhren wir mit 7 Personen nach einer Party, noch leicht angeschwipst, heim. Ich kann Dich gut verstehen, wenn Du sagst, dass die Erinnerungen zählen.

Viele Jahre später fand ich zufälligerweise einen ´97 er mit fast der gleichen "Ausstattung", nur das Radio hatte eine Stationstaste mehr, und der Knopf der Warnblinkanlage war woanders. Und das alles in einem wunderschönen, vollkommen unausgeblichenen Feuerrot. Der Wagen hatte 40.000 km, war ein Garagenwagen von einer alten Oma, quasi Neuzustand, und rostfrei, sogar um den Tankdeckel herum. Ein leistbarer Traum, den ich mir dann 2013 kurzerhand auch erfüllte. Da war es wieder, dieses typische Gefühl. Der einzigartige Klang des Motors. Das typische Bediengefühl beim Schalten. Das spezielle Geräusch beim Betätigen der Kupplung. Der typische Geruch im Innern. Und auch: Der zähe Motor, der nicht so recht drehen will, im 5. Gang kaum noch durchzieht, dafür aber sagenhaft gut anspricht, und wunderbar zu warten ist. Schön war´s!

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Welche Unterschiede gibt es bei einem Diesel VS Benziner?

Klassischerweise:

  • Dieselmotor = Ungedrosselte Luftansaugung (ohne Drosselklappe)
  • Ottomotor = Gedrosselte Luftansaugung (mit Drosselklappe)
  • Dieselmotor = Höhere Verdichtung
  • Ottomotor = Niedrigere Verdichtung
  • Dieselmotor = Selbstzündung
  • Ottomotor = Fremdzündung
  • Dieselmotor = Grundsätzlich Magerbetrieb (Sauerstoffüberschuss)
  • Ottomotor = "Stöchiometrisches" Gemisch (kein Sauerstoffüberschuss)

Im Laufe der Zeit gab es jedoch Abwandlungen. So gibt es Ottomotoren mit höherer Verdichtung als bei Dieselmotoren, viele Dieselmotoren haben trotzdem eine Drosselklappe (für die Unterdruckerzeugung der Bremsanlage), es gibt teilweise selbstzündende Ottomotoren, und mager laufende ebenso. Einige wenige Ottomotoren nutzen keine Drosselklappe, sondern Einlassventile mit variablem Hub.

Von den Daten her ist es so, dass Saugdieselmotoren aufgrund des grundsätzlichen Magerbetriebs, ganz entgegen der landläufigen Behauptung, dass "Diesel grundsätzlich mehr Drehmoment als Benzin" habe, sogar weniger Drehmoment, bezogen auf den Hubraum, als Saugottomotoren haben - 8,5 zu 11,5 bar im Mitteldruck laut Wikipedia. Bei Turbomotoren herrscht nur ein minimaler Vorteil (31,5 zu 29,0 bar) vor.

Bei gleicher Motorleistung hat der Turbodiesel jedoch im Pkw - Bereich fast immer mehr Drehmoment an der Kurbelwelle, weil Dieselmotoren hier weniger hoch drehen, somit mehr Drehmoment für die gleiche Leistung benötigen (Leistung = Drehmoment x Drehzahl). Bei Lkw - Aggregaten ist das anders, hier herrscht kein nennenswerter Vorteil mehr (siehe Scania CNG, - und LPG - Gasmotoren), denn die Ottomotoren erreichen hier keine höheren Drehzahlen als die Dieselmotoren. Und was letztendlich an den Rädern vom höheren Drehmoment ankommt, ist eine Frage der Getriebeauslegung. Die ist bei Pkw aufgrund beim Dieselmotor des geringeren Drehvermögens nämlich fast immer deutlich länger als beim Ottomotor, was bedeutet, dass das Drehmoment weniger stark verstärkt wird.

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Wieso dreht der Piaggio NRG Power ab 40km/h sehr hoch?

Weil Kleinkrafträder (also alle mit maximal 50 ccm Hubraum) mit Automatik vornehmlich per Anschlag der Kegelscheiben gedrosselt sind. Diese funktioniert nach dem Prinzip der Reduktion der Getriebespreizung. Verglichen mit einem Fahrzeug mit Wechselgetriebe wäre das vergleichbar mit dem Sperren der oberen Gänge. Irgendwann ist halt die längste Übersetzung erreicht, und dann dreht der Motor in den Begrenzer. Legale Abhilfe gibt's nur in dieser Form: Fahrzeug ohne CVT kaufen, aber die sind in dieser Klasse enorm selten.

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Wie schnell darf ein Mofa maximal fahren?

Ein Gericht hat mal geurteilt, dass bei nicht - modifiziertem Fahrzeug 20 % Abweichung zulässig sind - macht dann 30 km/h. Was der Tachometer dabei anzeigt, ist irrelevant.

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Euer Kraftstoffverbrauch im Urlaub?

Ich fahre immer aus München in Richtung St. Tropez an die Küste in Urlaub. Bei der letzten Fahrt am 23.07.2017 bin ich mit 61,2 Liter Benzin eine Strecke von 1055 Kilometern gefahren, was einem Durchschnittsverbrauch von errechneten 5,8l/100 km entspricht. Der Bordcomputer vermeldete dabei einen Wert von 5,7l/100 km und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 64 km/h, was wohl an den Passstraßen in der Alpengegend liegt.

Fahrzeug: BMW 523i E39, Baujahr 1997.

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/152789.html?page=2

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Gibt es einen Sportauspuff für Euro 4 50cc 4T?

Meines Wissens nicht, was aber auch nicht schlimm ist, denn gerade bei Viertaktmotoren bringen solche Auspuffanlagen nichts außer mehr Schadstoffe (fehlender Katalysator) und mehr Lärm (fehlende bzw. reduzierte Dämmung und Dämpfung). Zweitaktmotoren sind stark auf den Gegendruck aus der Auspuffanlage angewiesen, hier kann man mit einer Sportanlage die Leistung teilweise deutlich erhöhen, allerdings nur bei illegalen Anlagen, die zugelassenen schaffen das meist (Recherche in der Zeitschrift "SCOOTER & Sport) nicht.

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Benz W213 E200d empfehlenswert?

Den 213 hatte ich neulich, allerdings als S213 220d. Ausreichender Motor, schönes Auto, wenn man Bildschirme mag. Bisher scheint der OM 654 problemlos zu laufen. 150 bzw. 160 PS reichen völlig aus, wenn man keine Rennen fahren möchte.

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Ist es schlecht, wenn man erst bei 5.000 U/Min schaltet?

Schlecht für die Umwelt (höhere Schadstoffemissionen aufgrund Anfettung möglich und mehr Lärm), schlecht für die Motorlebensdauer (höhere Last und Drehzahl = geringere Standzeit), und schlecht für den Verbrauch, ja. Wem ein Auto bei normaler Fahrweise zu schlecht zieht, der hat den falschen Motor.

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Chemie Autoabgaskatalysator?

So ist es, ein Abgaskatalysator arbeitet mit Chemie.

Wird ein Auto gestartet kann man im Abgas einen typischen Geruch feststellen, der nicht auf Benzin zurückzuführen ist. Welche Verbindung ist für den Geruch verantwortlich?

Da gibt es gleich mehrere Stoffe mit jeweils prägnanter "Duftnote", wie beispielsweise Blausäure (riecht wie Marzipan), Ammoniak (riecht wie im Schweinestall), bei älteren Katalysatoren und zu Zeiten, in denen der Kraftstoff mehr Schwefel enthielt, gerne auch mal Schwefeldioxid (riecht wie faule Eier). Bei reinen Oxidationskatalysatoren bei Dieselmotoren entsteht außerdem Stickstoffdioxid, das riecht Chlor sehr ähnlich.

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Wie begründet sich diese Differenz?

https://www.gutefrage.net/frage/warum-machen-sie-diesel-nur-14cent-billiger-und-benzin-30cent-und-weshalb-machte-man-den-diesel-teuerer-als-benzin-waren-das-politiker-oder-mineraloelkomzerne

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Wie lange hält ein dreizylindriger Turbomotor ungefähr?

Kommt auf die Fahrweise, die Güte der Konstruktion, und die Wartung an - und wie häufig der Motor Kaltstarts und Volllastzustände hatte. Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit spielt mit ein - je höher, desto weniger Betriebsstunden bei gleicher Laufleistung.

Ist die Lebensdauer kürzer als beim Vierzylinder ?

Tendenziell wahrscheinlich ja - wobei ich hier keine Quelle benennen kann. Nur Indizien gibt es - beispielsweise hat der BMW N47 - Motor (Vierzylinder) häufiger Steuerkettendefekte als der N57 - Motor (Sechszylinder), obwohl beide konstruktiv aufeinander aufbauen. Vermeidbare Vibrationen wirken sich also mindestens auf die Steuerkette aus, außerdem sind das Bauteile, die es mit mehr Lebensdauer danken, wenn der Zündabstand (wie oft wie Kurbelwelle "angeschubst" wird) kleiner ist.

Aus meiner Werkstattzeit kann ich außerdem vom ersten deutschen Dreizylindermotor berichten, dem Opel X10XE. Der hat immer seine Auspuffhalterung abvibriert, was der X12XE, konstruktiv baugleich, aber mit einem Zylinder mehr, nie geschafft hat. Und wer sich mal anschaut, wie stark sich so ein R3 - Motor in den Motorlagern im Vergleich zu einem R4 bewegt, wird nicht zu Unrecht vermuten, dass die Motorlager des R3 schneller kaputtgehen als die des R4. Das gleiche dürfte für die Flexrohre gelten.

Klar muss erwähnt werden: Ein gut konstruierter Dreizylindermotor kann genauso lange halten wie ein gut konstruierter Vierzylindermotor - und wahrscheinlich länger als ein schlecht konstruierter. Die Frage ist auch: Schafft es der Hersteller, die physikalischen Nachteile derart zu kompensieren, dass die eventuell verfrühten Schäden nicht im Zeitraum einer durchschnittlichen Nutzunsdauer auftreten?

Ich für meinen Teil mache immer einen Bogen um Dreizylindermotoren, denn ich erkenne die Vorteile nicht. Sie sind nicht sparsamer (siehe beispielsweise Ford Ka+ mit 1,2 R3 gegen 1,2 R4, oder der aktuelle VW Golf 8 1.0 TSI gegen 1.5 TSI), laufen dabei aber deutlich unrunder, vibrieren auch mit Ausgleichswelle stärker, und klingen für meine Ohren im unteren Bereich kaputt und schnatterig.

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Wie viel braucht ein Toyota Aygo bei 130kmh auf der Autobahn?

Zirka 5,5-6,0 Liter pro 100 Kilometer, abhängig von der Lufttemperatur - diese Angabe gilt für den Ottomotor. Kältere Luft ist dichter, dann steigt der Fahrwiderstand an, was den Verbrauch erhöht. Die Beladung des Fahrzeugs hat bei dieser Geschwindigkeit übrigens kaum einen Einfluss, was den Verbrauch betrifft.

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Wie sollte ein Motorroller eingefahren werden?

Falls dazu nichts in der Anleitung steht, kann es nicht schaden, die Motorlast die erste Zeit gering zu halten. An der Drehzahl kann man bei einem fliehkraftgeregelten CVT, wie es bei allen aktuellen 125 cm³ - Motorrollern üblich ist, sowieso nicht viel ändern, dazu müsste man die Gewichte austauschen.

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Asbest im Mercedes W124?

Im W124 wurde tatsächlich noch Asbest verbaut (deswegen der "a" - Warnaufkleber im Motorraum bei jüngeren Modellen), allerdings, soweit ich weiß, nicht mehr in Reibbelägen, sondern eher in hitzefesten Dichtungen wie beispielsweise Auspuff, - und Zylinderkopfdichtung. Asbestfreie Reibbeläge waren der erste Schritt zum asbestfreien Auto, bei dem Baujahr kann man davon ausgehen, dass diese Beläge bereits frei von diesem gefährlichen Stoff sind.

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