Erstwagen Opel Corsa D 1.2 (ecoFlex)?

Klingt nach einem vernünftige Erstwagen - wenn der optische und technische Zustand passt. Der hat mit dem Kilometerstand, anders als hier behauptet, rein gar nichts zu tun (Werkstatterfahrung).

Wie fährt sich das Auto auf der Autobahn?

Zäh. Das liegt am für dieses Fahrzeugformat (der Opel Corsa D ist kein Leichtgewicht, der erste Opel Vectra wog ungefähr genausoviel) kleinen Motor, sowie im Falle der Eco Flex - Version am lang ausgelegten Getriebe. Viel Schaltarbeit wird vonnöten sein, und wer voll beladen, insbesondere am Berg auf der Landstraße einen Lkw überholen möchte, sollte sich das gut überlegen, und den Drehzahlbereich des Motors ausnutzen.

Apropos Motor: Der ist sehr wartungsarm (kein Zahnriemen, automatisch nachstellende Ventile), hat aber auffällig häufig Probleme mit der Zündanlage. Das Fahrzeug selbst ist nicht besonders gut gefedert, dafür aber relativ unfallsicher.

Es gibt auch von Opel Fahrzeuge, welche sich in der Leistungsklasse schöner fahren, besser durchziehen, den haltbareren Motor haben, und komfortabler sind. Ein Opel Astra F 1.6 mit 75 PS wäre beispielsweise ein solches.

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Ist das eine Drossel?

Ja, das ist eine von mehreren Drosseleinrichtungen, welche an vielen 50 cm³ - Zweitaktmotoren (Viertakter haben eine andere Drosselung) verbaut werden. Wenn sie weg soll, einfach abflexen und Loch verschließen. Ist illegal, aber das weißt Du sicherlich. Es kann danach außerdem eine Umdüsung des Vergasers notwendig werden. Außerdem sollte noch, falls vorhanden, der Anschlag in der Variomatik, sowie die Vergaserverengung entfernt werden. Dann ist der Motor komplett ungedrosselt, bringt den Roller auf etwa 65-70 echte km/h, je nach Leistung.

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Wieso ist der VW Up Erdgas "nur" Effizienzklasse A?

Die Effizienzklasse beschreibt beim Pkw die Relation zwischen Fahrzeugmasse und Kohlendioxidemissionen. Das bedeutet: Ist ein Fahrzeug schwerer, darf es mehr CO2 emittieren, und das wiederum bedeutet, dass die Effizienzklassen nicht vergleichbar sind. Hinzu kommt, dass diese Klassen anhand des NEFZ - Zyklusses berechnet werden, welcher zwar ursprünglich für eine optimale Vergleichbarkeit eingeführt wurde, dies jedoch nicht ist. Wenn Du diesbezüglich genauere Gründe wissen möchtest, führe ich diese weiter aus.

Erdgas soll doch umweltfreundlich sein?

Ist es auch - aber bezüglich der Schadstoffemissionen. CO2 ist kein Schadstoff, sondern ein Klimagas.

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Blöde Frage! Natürlich find ich das bescheuert!

Ich kann´s auch nachvollziehbar begründen:

  • Das Klima hat nichts davon, dass der Staat noch mehr Geld kassiert
  • Wegen 7 Cent (Benzin) bzw. 8 Cent (Diesel) pro Liter mehr fährt niemand weniger (zur Erinnerung: Wir hatten schon mal 50 Cent mehr)
  • Man hätte sinnvollerweise lieber die Subventionierung auf Dieselkraftstoff streichen sollen - der hat nämlich pro Liter mehr Energiegehalt als Benzin, kostet aber trotzdem weniger
  • Sinnvoll wäre auch eine Umlegung der Steuerlast auf den Kraftstoffpreis gewesen. Sprich: Weg mit der Kfz - Steuer (die ist eh ungerecht, weil sie die Fahrleistung nicht berücksichtigt), dafür Aufschlag auf den Spritpreis
  • ...und Elektromobilität gehört weniger glorifiziert! Denn die Stromerzeugung ist bei weitem nicht immer so umweltfreundlich, wie sie gerne dargestellt wird.

Aber was mühe ich mich ab....Das Geringste, woran dem Gesetzgeber gelegen ist, ist Gerechtigkeit. Das wurde wieder einmal bewiesen.

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Die Drehzahl steigt bei einem manuellen Getriebe linear zur Geschwindigkeit an.

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Mini Cooper D Turbolader?

Ja, hat er zu 100 %. Das letzte Pkw - Modell mit Saugdieselmotor (also ohne Turbolader und ohne Kompressor) war der VW Caddy 2.0 SDI, welcher bis Ende 2010 gebaut wurde. Ausgenommen: "Microcars", diese winzigen und federleichten 45 km/h - Mopedautos. Die haben heute noch Saugdiesel.

...und ist das mittlerweile so dass fast alle autos turbolader besitzen ??

Aktuelle Neuwagen von Audi, BMW und Mercedes haben ausnahmslos alle Turbolader, egal ob Diesel oder Benziner. Andere Marken bauen noch einige Saugbenziner, zum Beispiel Mazda. Auch die jeweils schwächsten (manchmal auch eine Stufe darüber) Benzinmotoren von Citroen, Dacia, Ford, Fiat, Hyundai, Honda, Kia, Lada, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Toyota und VW haben aktuell keine Aufladung.

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Halten 125er Motoren dauerhaft hohe Drehzahlen aus?

Weniger die Drehzahl ist relevant, mehr die Kolbengeschwindigkeit, und die hängt ab vom Hub des Motors. Für den Motor habe ich einen Hub von 47 mm gefunden. Welche Drehzahl hat der Motor bei 115 km/h, ich würde 10.000 U/min. schätzen, kommt das hin? Wenn ja, entspräche das einer Kolbengeschwindigkeit von rund 16m/s, was voll im grünen Bereich ist. Ab 20 m/s kann man sich mal Gedanken bezüglich der Dauerhaltbarkeit machen, Sportmotoren wagen sich gar an die 25 m/s heran.

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Wie funktioniert ein Motor?

Verbrennungsmotor? Der nutzt, grob gesagt, den Druck, welcher bei der Verbrennung von entzündlichen Stoffen entsteht, um Kolben (wie in einer Luftpumpe) zu bewegen. Diese Bewegung wird auf die Räder umgeleitet.

Leider habe ich gar keine Ahnung von Motorrädern/ Autos, und verstehe es nicht wirklich, was es mit den verschiedenen Gängen und der Drehzahl (= Drehmoment?) auf sich hat.

Je kleiner der Gang ist, desto stärker wird das Drehmoment (die Drehkraft der Kurbelwelle, an welcher die Kolben hängen) verstärkt. Die Drehzahl beschreibt die Anzahl an Umdrehungen der KW. Je mehr pro Zeiteinheit, desto höher die Motorleistung (angegeben in Kilowatt, oder PS). Bis zu einer gewissen Grenze jedenfalls, diese Grenze nennt man "Nenndrehzahl".

Ich würde das gerne genauer verstehen, als nur zu Wissen, dass man in einer Steigung einen niedrigen Gang nutzen soll und im Gefälle einen höheren Gang (hoffentlich ist das richtig ^^).

An einer Steigung nutzt man einen niedrigeren Gang, weil die Leistung mit der Drehzahl steigt. Man benötigt mehr Leistung, um einen Berg hinauffahren zu können, Fahrradfahrer kennen das. Bergab sollte man nicht in einen größeren, sondern in einen kleineren Gang schalten, um die Bremsanlage zu unterstützen. Motoren unterbrechen ihre Treibstoffzufuhr, wenn man ohne Gas bei eingelegtem Gang fährt. Die sich bewegenden Teile im Motor erzeugen einen Widerstand, welches das Fahrzeug abbremst ("Motorbremse"). Diese wirkt umso stärker, je kleiner der Gang ist.

Auch sollte man (wegen Lärm) in Geschlossenen Ortschaften im 4. oder 5. Gang fahren, aber warum?

Weil ein Motor bei einer niedrigeren Drehzahl nicht nur leiser, sondern auch sparsamer ist. Kleinere Drehzahl = seltenere Verbrennungen = weniger Lärm und weniger Verbrauch.

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Welcher Wagen passt zu meinen Vorstellungen?

Hallo,

ich bitte um hilfreiche Tipps von Autokennern.

Und zwar bin ich auf der Suche nach einem passenden (Gebraucht-)Wagen, habe allerdings nicht wirklich eine Idee was für einer es letztendlich sein soll. Ich habe natürlich bestimmte Vorstellungen, allerdings fallen mir nicht wirklich passende Modelle ein.

Generell bin ich kein großer Fan von elektrischen Spielsachen in einem Fahrzeug. Sowas wie elektrisch verstellbare Sitze, Sitzheizung, Multimedia-Murks etc. muss nun wirklich nicht sein. Das Auto soll einfache, robuste, mechanische Technik haben. Unter den Kriterien muss es dann vermutlich was älteres sein, das ist mir klar. 80'er oder 90'er Jahre Charm mag ich aber sehr.

Ein bisschen Bums unter der Haube sollte er auch haben. Mindestens 150 PS sollten es schon sein.

Zu guter Letzt sollten Ersatzteile einfach erhältlich und erschwinglich sein. Kosten für Unterhalt und Service sollten weitest gehend gering sein. Karosserie etc. sollten robust und wenig rostanfällig sein. Generell sollte der Wagen relativ alltagstauglich sein, also keine Luxuskarosse.

Von der Form her sollte es in Richtung Stufenheck oder vielleicht Kombi gehen.

Momentan fahre ich einen Passat 1,8T von '98 (Limousine). Der ist halbwegs ok sage ich mal, aber der wirds nicht ewig machen weil der schon ziemlich viele Kilometer drauf hat. Natürlich ist der elektrische Fensterheber auf der Beifahrerseite kürzlich kaputt gegangen, was mich sehr ärgert. Davor hatte ich einen gebrauchten 190er mit 2,0 Liter Maschine. Der war schon toll, war aber leider zu rostig. Das hilft vielleicht als Anhaltspunkt was ich mir so vorstelle.

Ich würde mich sehr freuen falls euch ein paar Modelle dazu einfallen. Mir fehlt leider die Inspiration.

Vielen Dank und einen schönen Abend.

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Welcher Wagen passt zu meinen Vorstellungen?

Da gibt es einige, wobei jedes Fahrzeug so seine Vor, - und Nachteile hat. Ältere Audi - Modelle (ab 1986 bis 2004) sind beispielsweise äußerst rostresistent, haben dafür am Fahrwerk so ihre Probleme. Ältere BMW haben meist sehr gute Motoren, dafür taugt der Rostschutz wenig. Ich würde mir an Deiner Stelle mal folgende Modelle näher ansehen:

  • Audi 80 B3/B4
  • Audi 100 C3/C4
  • BMW E36/E38/E39/E46
  • Mazda 626 GE/GF
  • Nissan Primera P10/P11
  • Mercedes W124/W140/W202
  • Opel Vectra A/B
Ein bisschen Bums unter der Haube sollte er auch haben. Mindestens 150 PS sollten es schon sein.

Eine reine Leistungsangabe ohne Betrachtung von Motorcharakteristik, Getriebeabstufung und vor allem Fahrzeugmasse ist Käse. Beispielsweise fühlt sich ein Opel Astra F 2.0 mit 115 PS wesentlich kräftiger an als ein Opel Astra J 1.6 mit ebenfalls 115 PS, was vor allem am deutlichen Gewichtsvorteil liegt. Ganz ähnlich sieht es im Vergleich VW Up 1.0 mit 60 / 75 PS und VW Lupo 1.4 mit 60 / 75 PS aus, und das, obwohl beide Fahrzeuge ziemlich genau gleich schwer sind.

Ich rate Dir: Nie nur auf die Leistung gucken, sondern das Auto persönlich fahren. Weniger Masse, mehr Motordrehmoment und / oder eine kürzere Getriebeabstufung fühlen sich, zumindest im unteren Geschwindigkeits, - und Motordrehzahlbereich exakt genauso wie "mehr PS" an.

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Erst bremsen oder schalten?

Wenn es darum geht, möglichst verbrauchs, - und bremsenschonend unterwegs zu sein, sollte man immer zuerst soweit möglich die Motorbremse nutzen. Also Gänge tüchtig durchschalten. Erst bei Notbremsungen, oder für die letzten paar Meter die Reibbeläge (Fußbremse) nutzen. Damit erreicht man äußerst ansprechende Verbrauchswerte - mein Pkw liegt hierbei, zusammen mit einer gering gewählten Höchstgeschwindigkeit (meist 100 km/h), momentan um satte 29 % unterhalb der Werksangabe (NEFZ). Beim Herunterschalten idealerweise einen Drehzahlangleich machen, dann wird die Kupplung nicht stärker belastet.

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Lambdassonde defekt (Seat Ibiza 1.2 l / 2012?

Wenn eine Sonde eine Fehlfunktion anzeigt (in diesem Falle eine zu geringe Konvertierungsrate des Katalysators), weshalb sollte man dann annehmen, dass die Sonde, nicht der Katalysator defekt ist? Noch dazu, da gerade dieser Motor für relativ frühe Katalysatorausfälle berüchtigt ist.

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Darf man orangefarbene Glühlampen in orangefarbene Blinker setzen?

Ich kenne keine Vorschrift, welche das verbietet - weshalb auch? Allerdings wirst Du sicherlich in den meisten Fällen Probleme haben, die Glühlampe (zumindest, solange sie fertig lackiert gekauft wurde, gibt ja auch Tauchlack) hineinzubekommen, denn deren Nasen am Sockel sind versetzt. Denn es gibt Spezialisten, die schrauben in einen Blinker mit transparentem Deckglas transparente Leuchtmittel ein.

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Hubraum berechnen?

Ja, das geht. Man rechnet dazu d² x pi : 4 x s. Also Durchmesser des Kolbens² x (gerundet) 3,14 : 4 x Hub des Zylinders. Zum Schluss je nach Anzahl der Zylinder noch mit "z" multiplizieren.

Also wofür wird dann geteilt durch 4 gerechnet?

Zuerst berechnet man die Kolbenfläche, die Formel lautet d² x pi : 4. Wenn man nicht durch "4" dividieren möchte, kann man auch den Radius nehmen, dann heißt es "r x r x pi". Ich vermute, dass das "geteilt durch 4" deswegen eingeführt wurde, weil es so schneller geht. Sich die Zahl "4" pauschal zu merken, geht schließlich schneller, als immer erst die Bohrung, welche in den technischen Daten generell angegeben wird, zu halbieren, um den Radius zu bekommen.

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Bessere Leistung bei Gas Autos statt Diesel/Benziner?

Theoretisch mit Erd, - oder Flüssiggas (Methan oder Butan / Propan). Der Grund: Die Oktanzahl ist höher, damit kann man ohne Klopfgefahr höher verdichten, bei aufgeladenen Motoren höhere Ladedrücke fahren, und auch früher zünden. Dies alles wirkt sich leistungssteigernd aus.

Gibt es auch Gas Autos mit 600PS oder mehr?

Ab Werk meines Wissens nicht, die meisten entsprechenden Fahrzeuge sind sogar auffallend leistungsschwach - jeder, der schon mal einen VW EcoUp fahren durfte, wird das sofort bestätigen. Trotz 68 PS hat man das Gefühl, dass der Motor im Notlauf operiert, selbst ein 50 PS - Ford Ka fühlt sich viel kräftiger an.

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BMW E39, Geld investieren oder abtreten?

Dieses Jahr haben wir das Auto meiner Großtante, einen älteren BMW E39 von 1997 übernommen, der jetzt knappe 108.000 Kilometer gelaufen ist.

An dem Ding ist ständig irgendwas. Es gab während unserer Haltedauer ein neues Zündschloss, einen neuen Viscolüfter und andere Kleinigkeiten, es summiert sich bislang auf rund 1200 Euro. Auch ein neuer Kühler war fällig. Jetzt ist die Servolenkung undicht und die Ölwannendichtung sifft Öl raus - kostet laut Werkstatt 700 Euro.

Wir überlegen was wir machen sollen. Ich bin eher Opel zugetan und mochte BMW noch nie besonders, aber den haben wir halt geschenkt bekommen - nur meine Freundin fährt den gern. Es ist aber so, dass ständig was ist: Erst Anfang des Monats wurde das Zündschloss gemacht, im Juni war der Viscolüfter und so weiter.

Wir wissen nicht, was da als Nächstes kommt und ob es Sinn macht, weitere 700 Euro in die Hand zu nehmen für ein Auto, an dem sowieso bisher ständig was ist, an dem jederzeit wieder was sein kann (ich traue dem Ding nicht mehr) und an dem mir nichts liegt. Er fährt sich gut, aber ich bin technisch nicht so begeisterungsfähig für den Reihensechszylinder und das Image - ich will ein Auto "das geht". Und das tut der BMW nicht. Eigentlich brauchen wir auch kein Auto dieser Größe.

Der BMW-Händler ist kein angenehmer Laden und wir fühlen uns dort nicht wohl, eine freie Werkstatt hat an dem Ding schon mal rumgepfuscht und deswegen gehen wir da nicht mehr hin. Beim Opelhändler weiß ich aber, es wird alles gut gemacht und die Preise passen.

Laut BMW ist er sonst sehr in Ordnung und durchgehend werkstattgepflegt, TÜV hat er seit Juni neu und die Kilometer sind original. Die Reparatur wäre nicht dringlich, aber mich störten die Ölflecken. Mich regt das ganze Auto nur noch auf!

Was würdet ihr machen? Den BMW nochmal machen oder verkaufen?

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BMW E39, Geld investieren oder abtreten?

Keine Sorge, ich nehme Dir den Schrotthaufen für kleines Geld ab. :D

Nee, im Ernst: Der BMW 5er E39 hat im Alter schon so seine Schwachstellen, die alle typisch sind: Typischerweise Airbagleuchte, Fahrwerk, Rost. Nichts übermäßig Großes, wenn man mal mit Konkurrenzprodukten aus der Zeit vergleicht - habe meinen seit 15 Jahren, und überwiegend vorsorglich getauscht. Ich liebe diesen Wagen, und würde ihn wegen solch kleinen Mängeln niemals abgeben, aber das hat vielleicht auch andere Gründe, immerhin begleitet er mich schon, seit ich 22 bin, hat somit schon das eine oder andere Diskothekenabenteuer zu erzählen. Aber auch von seinen grundsätzlichen Qualitäten her: Alleine schon das schluckfreudige Aluminiumfahrwerk, die superpräzise Schaltung, der sahnig laufende Motor, und die Ruhe selbst bei hohen Geschwindigkeiten (160 km/h = 71 db(A), sowie das hochwertige, den Fahrer umschließende Cockpit, all das findet man in Kombination bei einem Fahrzeug in diesem Baujahr schlicht nicht. Musst Du wissen, aber ich habe schon von Anfang an bemerkt, dass Du BMW einfach nicht zu mögen scheinst.

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Warum läuft meine Aprillia mit UND ohne Choke nicht?

Vermutlich ist der Vergaser einfach grundfalsch eingestellt, dann hat man das Szenario, dass der Motor ohne Choke überfettet, und mit Choke hoffnungslos überfettet.

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Welchen 50er Roller könnt ihr mir empfehlen?

Ich würde auf jeden Fall einen mit Viertaktmotor kaufen (wie im Auto). Vorteile:

  • 2-2,5 statt 3,5-4 Liter Verbrauch auf 100 km
  • Nie Motoröl nachfüllen (außer beim Wechsel alle paar 1000 km)
  • Viel leiser
  • Kein Ölgestank in der Kleidung
  • Erheblich haltbarer

Dem entgegen wäre da nur der Durchzug, welcher beim 4T schlechter ist, weil dieser immer einen Leerhub aufweist. Wer die Vorteile von 2T und 4T kombinieren möchte, der kauft sich am besten einen 2T mit Direkteinspritzung, aber die sind sehr selten.

Ich würde Kymco, Piaggio oder Yamaha empfehlen. Sind allesamt sehr hochwertige Marken, und Kymco ist obendrein auch noch preiswert. Am besten mit Einspritzanlage, die machen deutlich weniger Mucken beim Kaltstart. Beispielmodelle:

  • Piaggio Liberty 50 i.e.
  • Kymco Super 8 50i
  • Yamaha Neo´s 50i
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Nein

Die Politik tut so, als müssten Verbrennungsmotoren zwangsläufig mit fossilen Kraftstoffen laufen, was nachweisbar Unfug ist. Ein Verbrennungsmotor, betrieben mit Biogas, ist gesamtheitlich gesehen ziemlich sicher umweltfreundlicher als die Elektromobilität - zukunftssicherer obendrein, denn die Rohstoffe für Akkumulatoren sind begrenzt.

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Warum geht es heute bei Debatten weniger um Fakten, sondern darum, auf der "richtigen Seite" zu stehen?

Zum Beispiel beim Thema Tempolimit auf Autobahnen. Wenn man sich die nackten Zahlen anschaut, hat ein generelles Tempolimit kaum Vorteile. Auch die Emissionseinsparungen durch ein Tempolimit sind marginal. Der ADAC kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass Staus durch ein Tempolimit kaum vermieden werden. Staus entstehen meist durch Baustellen oder ungesicherte Ladung. Natürlich auch durch Unfälle. Diese Unfälle sind aber nicht auf das fehlende Tempolimit zurückzuführen.

Trotzdem kann man bei diesem Thema natürlich wieder wunderschön moralisierend inszenieren und theatralisch Dramatisieren. Wie zum Beispiel im ZDF, wo Gegner eines generellen Tempolimits als notorische Raser und Klimasünder dargestellt werden. Vorallem die Satiresendung "Heute Show" hat massive Propaganda für ein Tempolimit gemacht und dabei Fakten entweder verdreht oder Statistiken genommen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Die Zahl der 3 Millionen Tonnen CO2, die auf deutschen Autobahnen entstehen würden, stammt aus dem Jahr 1996 und ist längst überholt. Heutzutage sind Motoren viel effizienter.

Aber all diese Fakten interessieren kaum. Entweder ist man für ein Tempolimit, dann ist man modern, ökologisch und gut oder man ist gegen ein Tempolimit, dann steht man in der Reihe alter, weißer Männer, die altmodisch und böse sind. Was die nackten Zahlen sagen, ist relativ egal. Vielmehr ist es ein Glaubenskrieg, eine Frage der Ideologie.

Genauso bei der Diskussion um Verbrennerverbot. Ich bin gegen ein Verbot von Verbrennermotoren. Aber nein, deswegen bin ich noch lange kein Fan von V12 Super-Sport-Motoren mit verdammt hohem Verbrauch. Das wird nämlich auch immer mal wieder suggeriert.

Aber warum ist das so? Warum interessieren Fakten so wenig? Warum sind solche Themen zum Glaubenskrieg geworden?

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Warum geht es heute bei Debatten weniger um Fakten, sondern darum, auf der "richtigen Seite" zu stehen?

Weil der Großteil der Menschen heutzutage zwischen Fakten und Meinungen nicht mehr unterscheiden kann. Teilt man beispielsweise einer Person in einer "Diskussion" (ich schreibe in Anführungszeichen, weil auch kaum jemand mehr weiß, wie eine solche überhaupt funktioniert) inklusive Nachweis mit, dass seine Daten falsch sind, wird also üblicherweise entgegnet "ich habe eine andere Meinung" o.ä. - ganz so, als ginge es um die subjektive Bewertung. Bei gewissen Dingen kann es einfach keine abweichende Meinung geben, und dass das immer weniger Menschen verstehen, ist extremst ärgerlich.

Die Zahl der 3 Millionen Tonnen CO2, die auf deutschen Autobahnen entstehen würden, stammt aus dem Jahr 1996 und ist längst überholt. Heutzutage sind Motoren viel effizienter.

Woher stammen die Zahlen? Doch hoffentlich nicht aus Hochrechnungen, basierend auf den NEFZ - Werten? Falls ja, habe ich einen Fakt für Dich:

https://www.zeit.de/mobilitaet/2016-11/spritverbrauch-autohersteller-pkw-tricks-spritsparen

Ergo: Das ist ein lupenreiner Papiertiger - zumal hier ja bereits an anderer Stelle schön dargestellt wurde, was genau die Problematik bei sehr hoher Geschwindigkeiten bezüglich Verbrauch und Schadstoffemissionen ist. Mein Auto braucht bei Höchstgeschwindigkeit beispielsweise auf 100 Kilometer Fahrstrecke rund 3x mehr Kraftstoff als bei Richtgeschwindigkeit, ist dabei aber gerade mal 93 km/h schneller.

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Warum klackert ein Dieselmotor?

Dieselmotoren haben höhere Drücke, es besteht ein Zündverzug (vor allem beim Kaltstart), und die Einspritzanlage arbeitet mit erheblich höheren Drücken, agiert daher geräuschvoller - die Ventile haben damit nichts zu tun, die klackern heutzutage nur noch selten, weil sie sich oftmals automatisch einstellen ("Hydrostössel"). Das alles sind die Gründe, weshalb auch aktuelle Dieselmotoren immer deutlich geräuschvoller als Ottomotoren zu Werke gehen. Allerdings muss man auch klar erwähnen, dass die Ottos quasi "aufholen", sie bekommen ebenfalls immer höhere Drücke, werden somit, wenn man in den Motorraum horcht, immer "klackeriger", während die Dieselmotoren tendenziell immer leiser werden. So manchen aktuellen Benziner könnte ein Laie rein akustisch auch als Diesel identizifieren, und genauso andersherum: Manchen warmgelaufenen Dieselmotor könnte man auch der Otto - Riege zuordnen.

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125er Haltbarkeit?

Vernünftig gefahrene und gepflegte 125 er halten weit über 100.000 km mit einem Motor - mir sind mehrere Fahrzeuge mit 150.000 km bekannt.

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Mercedes A 140 W168 empfehlenswert?

Mein bester Freund fährt seit einigen Jahren genau dieses Modell. Ich las vorher bereits viele Dinge darüber (u.a. vom schlechten Fahrkomfort, dem billigen Innenraum, sowie der Rostanfälligkeit), und kann manche Dinge bestätigen, andere wiederum nicht.

Aus Mechanikersicht ist der W168 grauenhaft. Durch den liegend nach vorne geneigt verbauten Motor wird bereits ein einfacher Zündkerzenwechsel zur Fleißarbeit, aber auch sonst ist vieles im Motorraum der ersten A - Klasse verdreht, versteckt und meist schwer zugänglich. Der Innenraum wirkt in der Tat äußerst billig und spartanisch, hat aber ein geniales Konzept - kaum ein Fahrzeug in dieser Größenklasse (der W168 ist ja nicht mal 3,6 Meter lang, kürzer als so manches Kleinstfahrzeug) bietet eine bessere Raumausnutzung. Vom Fahrkomfort war ich persönlich überrascht, da hätte ich angesichts der Pressemeldungen (Elchtest, Kippgefahr, kurzer Radstand) viel schlimmeres erwartet. Und rostanfällig, ja, das ist der W168. Außerdem hat er andere Sperenzchen, wie die offenbar chronisch defekte elektrohydraulische Servopumpe, eine Art Zwitter zwischen der früher üblichen rein hydraulisch agierenden, und der heute üblichen rein elektrischen Servolenkung. Und man sitzt aufgrund des doppelten Bodens, welcher ursprünglich für den Einbau von Akkus gedacht war, hoch wie in einem SUV, falls das relevant sein sollte.

Der Motor im A140 ist keine Offenbarung, tönt aufgrund der ungünstigen Einbaulage auch relativ aufdringlich in den Innenraum, wurde aber per sehr lang ausgelegter Getriebeuntersetzung einigermaßen auf Sparsamkeit getrimmt. Und: Er scheint langlebig zu sein.

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Vespa Primavera 50ccm (2020) einfahren?

Theoretisch ja, praktisch aber bei einem 45 km/h Motorroller mit stufenlosem Getriebe und Variomatikanschlag (Drosselung per Drehzahlbegrenzer) kaum möglich - außer, Du möchtest 1000 km weit mit 25 km/h mit den Mofas und Fahrradfahrern auf dem Seitenstreifen rumgurken.

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Der BMW E39 525i ist der bessere weil

Besserer Motor (legendärer BMW Reihensechszylinder - Saugmotor), im Gegensatz zum 320i E90 ohne Steuerkettenprobleme, hochwertigerer Innenraum, viel mehr Fahrkomfort. Allerdings benötigt er aufgrund der alten Automatik mehr Sprit als ein 320i E90, ohne wesentlich bessere Fahrleistungen zu erreichen, und die Karosserie des E39 ist rostanfälliger als die des E90.

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Wie sind die Motoren? Der Fiat hat eine 1.6 Liter Maschine mit 12o PS, der Astra gibt es ebenfalls glaub 12o und 136 PS aber mit einer 2 Liter Maschine. 

Der Opel Astra J hat als Version "1.6 CDTI" mit 110 oder 136 PS den gleichen Motor wie der Fiat Tipo 1.6 MultiJet verbaut.

Kette oder Zahnriemen?

Zahnriemen.

Diesel ist ja bekanntlich bei guter Pflege ein sehr solider und langlebiger Motor, vor allem die CR Diesel.

Als Paradebeispiel für einen langlebigen Dieselmotor würde ich nicht einen Turbomotor mit Common Rail - Hochdruck - Direkteinspritzung heranziehen, sondern einen Saugdiesel mit Verteiler, - oder Reiheneinspritzpumpe, welche mit Niederdruck arbeitet, und eine Wirbel, - oder Vorkammer hat. Gibt´s leider nicht mehr neu zu kaufen.

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Motorrad oder Roller?

Ich stand vor zwei Jahren vor genau der gleichen Entscheidung: Den offenen A - Schein gemacht, und dann die Qual der Wahl: Entweder ein richtiges Motorrad mit kaum Wetterschutz, unbequemerer Sitzposition, meist mehr Pflegebedarf (oft offen laufende Antriebsketten), fast immer fehlendem Stauraum, dafür aber mit dem Spaß, selbst schalten zu können und einem Fahrwerk ohne Triebsatzschwinge (in Kurven viel spaßiger), oder einen "Sofaroller" mit mehr Wetterschutz, bequemerer Sitzposition, weniger Pflegebedarf (Riemenantrieb), viel Stauraum, aber dafür mit dem langweiligen, üblichen CVT - Getriebe (stufenlose Keilriemenvariomatik), welches den Verbrauch verhunzt, und mir keinen Spaß macht, und der bei fast allen Motorrollern typischen, relativ schwergewichtigen Triebsatzschwinge, welche die hintere Federung bockig macht, und sich in Kurven richtig schlecht fährt im Vergleich.

Geworden ist es dann doch ein Motorroller. Man könnte sagen: Die Vernunft hat gesiegt. Ausschlaggebend waren aber auch noch andere Gründe. Beispielsweise gab es kein Neumotorrad in der von mir angestrebten 250 cm³ - Hubraumklasse, welches noch diese wunderbar schönen, intuitiv ablesbaren Analogtachometer und - drehzahlmesser hatte. Habe eine akute Allergie gegen häßliche Anzeigen, und alle digitalen Teile empfinde ich als höchstgradig unansehnlich.

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Woher kommt dieses typische Klackern beim Diesel?

Das "Klackern" nennt sich "nageln", und kommt vom Zündverzug. Eine größere Menge an Kraftstoff sammelt sich an, deponiert schlagartig mit hohem Druck. Bei kaltem Motor ist dieses Verhalten ausgeprägter, weshalb das Nageln nach dem Kaltstart lauter ist. Es hat NICHTS mit dem hohen Einspritzdruck zu tun, eher im Gegenteil: Je höher, desto leiser.

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Wie lange hält ein M156?

Sehr wahrscheinlich genauso lange wie jeder andere Motor auch - etwa 10.000 Betriebsstunden bis zur ersten Revision, auch abhängig von der Fahrweise. Je nach Durchschnittsgeschwindigkeit entspricht dies etwa 200.000 bis 800.000 km Strecke. Die meisten 63 AMG, die ich sehe und höre, werden jedoch gnadenlos getreten, dürften also deutlich kürzer halten, als sie eigentlich könnten.

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Bringt super plus Benzin mehr Leistung?

Nur bei Motoren, deren Steuergerät die Oktanzahl auch nutzen können. Alle anderen profitieren davon gar nicht - auch nicht dann, wenn sie eine Einspritzanlage samt Lambdasonde haben.

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BMW 335i extrem hoher CO2-Ausstoß?

255 g CO² pro km entsprechen 10,7 Liter / 100 km Verbrauch - klingt realistisch für einen aufgeladenen, sechszylindrigen Turbomotor mit über 300 PS und Allradantrieb, wenn nicht gerade ein Sparkünstler am Steuer hockt. Offenbar hat man die Praxiswerte herangezogen, denn laut Werksangabe liegt die Emission unter 200 g/km.

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Kardanwellen
  • Wartungsfrei
  • Leiert nicht aus
  • Nicht verschmutzungsanfällig
  • Kein ständiges Fetten notwendig

Ich kann nicht verstehen, weshalb man aktuell kaum ein Neumotorrad bekommt, welches nicht eine offen den Witterungseinflüssen ausgesetzte Kette für den Antrieb hat. Man stelle sich mal vor, jemand käme bei einem Getriebe oder einer Motorsteuerkette auf eine dermaßen bescheuerte Idee...

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Stimmt das, dass man bei "alten" Autos bei ausgeschaltetem Motor nicht aufs Gas treten soll, weil dann Sprit eingespritzt wird?

Bei manchen schon - beispielsweise dann, wenn ein Vergaser mit sogenannter "Beschleunigungspumpe" verbaut ist. Die funktioniert rein mechanisch, auch bei stehendem Motor. Dann gäbe es noch den "Choke", welcher manchmal durch Pumpen mit dem Gaspedal aktiviert wurde.

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Wenn ich mein Abblendlicht anschalte, dann gehen nur die hinteren Lampen an, vorne bleibt alles aus. Wenn ich die Lichter komplett ausschalte, dann gehen aber vorne meine Abblendlichter an. Das ist total komisch. Das heißt meine Vorder und Rücklampen können nicht gleichzeitig an sein.

Ich vermute, dass beide Abblendglühlampen durchgebrannt sind, und das, was Du bei ausgeschaltetem Abblendlicht vorne siehst, die Tagfahrleuchten sind - die leuchten bei diesem Fahrzeug nämlich ohne die Rückleuchten. Solltest tagsüber den Lichtschalter auf "0" stellen, falls meine Vermutung zutreffen sollte, das erhöht die Sicherheit und sorgt dafür, dass Deine teueren Abblendglühlampen länger halten.

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MP3 und CD im BMW 520i E39?

Hallo "rotesand". Da erwähnst Du ein leidiges Thema für Altfahrzeugbesitzer ohne Normradioschacht. Wie bekommt man seine MP3 ,- und Streaming - Musik ins Auto, ohne dass die Optik leidet, und das in annehmbarer Qualität?

Meinen E39 habe ich seit 2005. Anfangs störte es mich nicht, dass ich nur Cassetten und Radio hören konnte, denn ich hatte noch keine MP3 - Dateien. Ich besorgte mir einfach ein altes Cassettendeck mit manueller Aussteuerungsmöglichkeit, dazu fand ich in einem alten Elektronikgeschäft uralte, aber originalverpackte, sehr hochwertige SONY Metal XR - Cassetten mit Reinmetallband (wer kennt sie noch?). Damit nahm ich dann meine Lieblingslieder von CD und später auch von Spotify auf, die Qualität war / ist astrein.

Mit der Zeit wuchs die Cassettensammlung immer weiter an. Nicht nur das Handschuhfach war damit vollgestopft, sondern auch mehrere Türverkleidungen, außerdem packte ich irgendwann einen Schuhkarton voll in den Kofferraum. Es befanden sich mit Sicherheit permanent 100 Cassetten im Auto, und das für vielleicht 2000 Lieder. Angesichts der Tatsache, dass meine MP3 - Sammlung auf dem Handy inzwischen doppelt so groß war, und ich dank Spotify Premium ohne Datenverbindung einen Zugriff auf 10.000 Lieder hatte, musste eine Lösung her.

Zuerst recherchierte ich. Austauschradio kommt wegen der wunderschönen Optik mit der klappbaren, exakt auf die Form des Radios angepasste, sowie die Linie der Türen fortführende Echtholzblende nicht in Frage, und einen AUX - Eingang gab es beim E39 nur ganz am Ende der Baureihe, so gegen 2004 im LCI - Modell. Also weiter...

Erste Lösung: Diese kleinen Sender, womit man im Radio seine Musik hören kann. Lächerlich schwach, da Sendeleistung zu gering, Klang rauschig und gruselig schlecht, man musste ständig nachkorrigieren. Ich gab der Technik eine zweite Chance, besorgte aus den USA ein inzwischen nicht mehr hergestelltes Teil von SONY, welches per Magnetkabel die Karosserie als Antenne nutzt. Ergebnis: Nur geringfügig besser, und meine Ansprüche waren nicht hoch, es sollte nur so gut wie eine Normalcassette sein.

Zweite Lösung: Cassettenadapter. Ich besorgte mir ein Billigteil vom Elektronikgeschäft. Ebenfalls schrecklich: Höhen übersteuert, ein Kanal überbetont, Bässe schwach. Resigniert nahm ich weiter Cassetten auf, was bei etwas älteren Mitfahrern gar nicht mal so schlecht ankam ("Woos, Du hast noch Tapes? Boah, voll geil Oldskuul").

Eines Tages las ich, dass SONY auch mal Cassettenadapter hergestellt hat. Ich recherchierte, und fand das Modell "CPA-9". In Erinnerung kam mir, dass das Sendeteil der gleichen Firma besser war. Auch angesichts des damaligen Neupreises und der wirklich guten Bewertungen (teilweise wurde was von "CD - Qualität" erwähnt) bestellte ich mir ein gebrauchtes Teil.

Tja, was soll ich sagen? Der Klang ist jetzt absolut in Ordnung für mich. Der Tonkopf ist präzise ausgerichtet, der Klang ohrenscheinlich mittig, saubere Höhen, satte Bässe, solange der Eingang nicht zu laut ist (Sendeteil nicht auf volle Lautstärke stellen). Die SONY hat eine Einrichtung, welche den Bandlauf imitiert. Ist beim E39 zwar nicht relevant, aber manche Cassettenteile spielen nicht ab, wenn kein Bandlauf festgestellt wird. Nachteil: Lautes Laufgeräusch. Wer also gerne leise Classic hört, für den ist das Teil nix. Allen anderen sei es empfohlen - habe es inzwischen "fest montiert", also Kabel unterhalb der Holzblende so verlegt, dass es dort, wo mein Handy liegt (vor dem Schalthebel) wieder rauskommt.

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Kann man mit E-Fuel klimaneutral Oldtimer fahren?

Selbst wenn man es könnte, wäre es nicht relevant. Denn das Problem von manchen Oldtimern ist nicht die Emission von Treibhausgasen (gibt ja auch sparsame Modelle, außerdem zählt immer die Gesamtbilanz, wozu auch die Herstellung zählt), sondern die Schadstoffemissionen. Ich beobachte hier immer mehr Autos mit H - Kennzeichen. Wenn ein solches in einem großen Pulk aus Fahrzeugen steckt, kann man es regelrecht "herausriechen", dank oftmals vollkommen fehlender Abgasreinigungsanlage. Wenn das, zusammen mit den ebenfalls immer häufiger werdenden, schrottreifen Simson und Vespa, so weitergeht, haben wird bald wieder eine zum Schneiden schlechte Luftqualität wie in den 80er Jahren / frühen 90er Jahren, woran ich mich mit Schaudern zurückerinnere.

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Warum gibt es in den USA Tempolimits, aber Autos mit 300 PS?

Weil man Leistung nicht nur für eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit benötigt. Für die 55 bis 75 mph, die in den USA gelten (89 bis 121 km/h), würde selbst bei schwergewichtigen Pick - Ups ein schwächlicher Saugmotor mit einem Liter Hubraum und 60 PS und weniger als 100 Nm Drehmoment völlig ausreichen. Aber was ist, wenn man mal etwas ziehen möchte? Was ist am Berg? Oder wenn man überholen möchte?

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Ist es möglich/sinnvoll einen Seat Ibiza FR 90 PS, der mit Erdgas (CNG) fährt preiswert zu tunen?

Möglich ja, und zwar per Chiptuning. Das bringt bei einem Turbomotor, wie dieser einer ist, relativ viel. Sinnvoll? Nein, eher nicht.

Ein paar Vorraussetzungen die eingehalten werden sollten: Verbrauch sollte nicht stark steigen, Garantie soll nicht verloren gehen...

Wer mehr Leistung möchte, muss in mehr Kraftstoff investieren. Woher sonst sollte die Mehrleistung kommen? Und die Garantie geht bei Chiptuning garantiert flöten. Du hast Dir das falsche Fahrzeug ausgesucht, der Motor hat ja eh nur 999 cm³ Hubraum, wird mit rund 1,5 bar Ladedruck aufgeladen, und erreicht in der Spitze 1050 Grad Abgastemperatur. Jedes weitere Tuning käme bei entsprechender Ausnutzung einer Verschrottung gleich.

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Mercedes Benz E500 w211 Schwachstellen?

Der W211 ist hinsichtlich des Rosts wohl besser als der W210, was aber auch nicht schwer war. Dafür hat er andere Baustellen, beispielsweise die SBC - Bremse in den Modellen vor dem "Mopf" (Modellpflege), welche teuere Probleme machen kann. Es gab zwei verschiedene Motoren im W211 E500, einen 5,0 - Liter, und einen 5,5 - Liter. Ich würde ersteren nehmen, macht weniger Probleme.

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Kann mir bitte jemand sagen, was das für ein ölig schmieriger Belag auf der Felge sein kann?

Das ist der Abrieb der Bremsanlage (Bremsscheibe und Bremsbelag). Umstieg auf anderes Bremsbelagmaterial, sowie ergiebigere Nutzung des Motors zum Bremsen hilft, die Ablagerung dieses Schmodders zu verringern. Nicht zu lange mit der Reinigung warten, sondern backt sich das Zeug irgendwann fest, ist dann nur sehr schwer entfernbar.

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Ist da was schief gelaufen?

Sieht ganz danach aus - verdrehte Steuerzeiten können dieses Fehlerbild durchaus verursachen. Ich würde nochmals beim Händler vorstellig werden. Der defekte Lüfter hat aber keinesfalls etwas damit zu tun.

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20 Jahre alten Audi A3 1.6 Benziner als Gebrauchtwagen?

Klar, kann man machen - wenn der Zustand stimmt. Der A3 von 1999 ist auf jeden Fall technisch um einiges besser als das aktuelle Modell. Beispielsweise hat er einen äußerst haltbaren Motor (EA113), dazu eine vollverzinkte, d.h. äußerst rostbeständige Karosserie.

Abstriche muss man halt hinsichtlich Lautstärke (der erste A3 ist etwas lauter als der aktuelle) und Kraftstoffverbrauch (der Motor dreht ziemlich hoch, ist auch nicht modern) machen. Und selbstverständlich ist die Bedienung damals eine völlig andere gewesen, halt rein auf Knöpfen basierend. Nicht modern, aber besser bedienbar als diese berührungsempfindlichen Flächen.

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Sind die 1,2TSI Motoren von Volkswagen Ölfresser?

Bezüglich des Ölverbrauchs sind die bis jetzt laut meiner Recherchen eher unauffällig, das überlassen sie den 1.8 und 2.0 (T)FSI.

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Kann mir einer Erfahrungsberichte zum neuen Mazda 2 geben? Also was ist gut und was schlecht, und welche autos sind ähnlich oder besser vom preis/leistungs verhältnis?

Gut finde ich die Schaltbarkeit des Getriebes, und dass es seit 2020 serienmäßig 6 Gänge gibt (einmalig in dieser Klasse), welche noch dazu so ausgelegt wurden, dass man nicht nur mehr schalten muss, wie es zum Beispiel beim VW Polo VI 1.0 TGI der Fall ist (Drehzahl im 6. Gang genauso hoch wie im 5. Gang der älteren Version), sondern einen echten Drehzahlvorteil hat. Bei 130 km/h operiert dieser Motor mit gerade mal 2200-2300 U/min. - wohl gemerkt: Saugbenziner mit 1,5 Litern Hubraum, kein Turbodiesel. Solche Motoren haben normalerweise eher 3500-4000 U/min. Also perfektes Autobahngetriebe.

Dazu kommt, dass das Ansprechverhalten sehr gut ist, weil es kein Turbomotor ist. Die meisten dieser Fahrzeuge haben sonst nur 1 Liter Hubraum, plus Turbolader. Untenherum haben die daher gar keinen Durchzug, dann kommt mit Bums der Lader, aber alles ist ziemlich schlecht dosierbar.

Gut finde ich auch, dass man hier konsequent Dreizylinder ignoriert. So hat selbst das Basismodell bereits 4 Zylinder, was der Laufkultur und der Vibrationsarmut enorm entgegenkommt.

Weniger gut fand ich, zumindest beim Modell bis Ende 2019, den Fahrkomfort, welcher recht straff ausfällt, was jedoch Geschmackssache ist. Der soll außerdem (angeblich) beim 2020er Modell, welches ich noch nicht gefahren bin, verbessert worden sein. Was mir auch nicht gefällt, ist das Cockpit mit dem digitalen, schlecht ablesbaren Drehzahlmesser und der fehlenden Kühlmitteltemperaturanzeige, sowie der aufgesetzte Bildschirm in der Mitte des Cockpits. Beides jedoch Unsitten, die heutzutage viele Hersteller machen.

Insgesamt jedoch wäre der Mazda 2 meine erste Wahl, wenn ich einen Kleinwagen kaufen würde. Neben der sprichwörtlichen Zuverlässigkeit dieses im Hochpräzisionsland Japan (Werk Hofu) gebauten Fahrzeugs wären die Punkte "Laufkultur" und "Drehzahlniveau" hierfür ausschlaggebend. Außerdem finde ich die Front hübsch.

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eine anderen und zwar:

Mazda 3. Grund: Keine Dreizylinder im Angebot, , sowie mehrere Saugbenziner verfügbar. Ich mag keine Motoren mit schlechter Laufkultur und schlechtem Ansprechverhalten

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Jede der genannten Marken hat haltbare und eher weniger haltbare Motoren. Bei Ford war zum Beispiel der "Kent" (teils verkauft als "Endura") sehr haltbar, ein Aggregat für die Ewigkeit. Bei Opel war es zum Beispiel der "Small Block" (sehr populär: X16 SZR). Manche haben die gleichen Motoren (z.B. kam ein 1,2 - Liter - Dieselmotor von Fiat sowohl bei Opel, als auch bei Ford zum Einsatz). Eine allgemeingültige Antwort kann man nicht geben. Müsste ich aktuell wählen, würde ich wohl vom Gefühl her Ford wählen, weil es Opel in der Form dank PSA nicht mehr gibt, und ich Ford immer noch mehr vertraue, als Peugeot / Citroen.

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Warum haben viele Dragster Hinterradantrieb?

Weil ein Hinterradantrieb der traktionsstärkste Zweiradantrieb darstellt, welchen man herstellen kann. Sucht man nach dem optimalen Kompromiss aus Fahrzeugmasse und Traktion, wird ein Hersteller, der etwas auf sich hält, immer den Hinterradantrieb wählen (ein Allradantrieb böte zwar mehr Vortrieb, ist aber schwerer). Der Traktionsvorteil im Vergleich Vorderrad / Hinterradantrieb beruht auf der "dynamischen Radlastverteilung". Beim starken Beschleunigen wird das Fahrzeug vorne leichter, hinten hingegen schwerer, und weil ein Reifen mit mehr Radlast mehr Traktion aufweist, ist der Vortrieb bei einem Fahrzeug mit Heck, - oder Hinterradantrieb besser als bei einem mit Frontantrieb. Weitere Vorteile: Keine Antriebseinflüsse in der Lenkung (Antriebsachse nicht lenkbar), kleinerer Wendekreis (weil keine Rücksicht auf Neigungswinkel von Antriebswellen genommen werden muss).

Mein Freund meint, dass Hinterradantrieb nur was für billige Autos ist

Ah, verstehe. Das wird wohl der Grund sein, weshalb billige und schwach motorisierte Klein, - und Kleinstwagen bekanntlich generell einen Hinterradantrieb haben, während leistungsstarke und superteuere Luxussportwagen von Ferrari, Porsche oder Lamborghini grundsätzlich Frontantrieb haben. Mensch, man lernt echt nie aus dank solcher Automobilexperten wie Deinen Kumpel :/

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Es ist unverschämt,das sie sich das Recht rausnehmen
Polizei fährt über Rot?

Das machen sie leider gerne mal, und es ist ohne "hoheitliche Aufgabe" natürlich illegal. Woher ich weiß, dass dem so ist? Aus zwei Gründen :

- Mir sind die nachts mal fast ins Auto gefahren - ich war auf der Vorfahrtsstrasse, die Polizei an einer Einmündung vor einer roten Ampel. Habe das dem Dienstellenleiter gemeldet, der dann das Kennzeichen des betreffenden Einsatzfahrzeugs haben wollte. Ich wunderte mich, dass überhaupt eine Reaktion kam (sogar als Papierbrief), denn normalerweise hackt eine Krähe einer anderen Krähe bekanntlich kein Auge aus.

- Ein Polizist hat es mir privat mal erzählt, dass es Arbeitskollegen gibt, die ihre Sonderrechte missbrauchen, weil sie keine Lust haben, nachts an einer roten Ampel zu warten. Er war Neuling dort, deswegen noch nicht mutig genug, dieses fragwürdige und offenbar über Jahre etablierte Verhalten der Kollegen zu übernehmen. Angeblich soll er sich sogar etwas gestritten haben mit seinen Kollegen deswegen.

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Kann ein saugrohreinspritzender Motor auch aufgeladen sein?

Na klar doch, warum auch nicht? Der Ort der Einspritzung des Kraftstoffes (beim Ottomotor in den Einlasskrümmer oder in den Brennraum) hat nichts damit zu tun, ob der Motor seine Verbrennungsluft selbst ansaugt (Saugmotor), oder sie eingepresst bekommt (Turbo, - oder Kompressormotor). Turbomotoren mit Saugrohreinspritzung gibt es sogar noch neu zu kaufen, zum Beispiel bei Renault / Dacia (0.9 TCe) oder bei Mercedes (S600 W222). Sogar extrem teuere Fahrzeuge sind darunter, wie ein Bugatti Chiron mit 1500 PS.

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Wie laut kann ein Auto sein?

Ohrenbetäubend laut - und dazu braucht man nichtmal besonders viel Hubraum. Hab mal einen 50 ccm - Motor ohne Auspuff betrieben, hörte und fühlte sich an wie Pistolenschüsse.

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Kann man ein Auto durch Muskelkraft auch mit angezogener Handbremse einen Meter nach vorne oder hinten bewegen?

Natürlich geht das - alles eine Frage der "Manpower".

Und wie viele Leute bräuchte man dafür für einen Kleinwagen?

Kommt auf die Stärke der Leute, die Reifenbreite, den Untergrund (Kies, trockener oder nasser Asphalt, Schnee, Eis) an - und natürlich auf das Fahrzeug. Ein VW Polo 86N hat auf der Hinterachse, wo die Handbremse wirkt, nur etwa rund 300 kg ruhen. In Verbindung mit den 145 er Teerschneidern, die man als kleinste Größe wählen könnte, dürften schätzungsweise drei kräftige Kerle ausreichen, um den davonzuziehen.

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Bremsen mit dem Motor?

Sobald man bei eingelegtem Gang und nicht gedrückter (geschlossener) Kupplung vom Gas geht, bremst der Motor. Hierbei gilt: Je höher die Zuladung, und je größer der eingelegte Gang, desto schwächer wirkt die Bremswirkung des Motors auf das Fahrzeug.

Also jetzt meine Frage, ich fahre auf den Verzögerung streifen (die Autobahn runter), ich bremse und dabei schalte ich immer frücher runter damit der Motor mitbremst, ist das gut oder geht der Motor oder die kupplung kaputt

Das ist grundsätzlich sinnvoll, weil man so den Verbrauch (bei Pkw - Motoren gibt es seit Jahrzehnten eine "Schubabschaltung") und den Verschleiß an der Bremsanlage (schließlich bremst ein Motor quasi "kostenlos") reduziert. Jedoch erhöht sich, wenn man es ungeschickt macht, der Verschleiß an der Kupplung. Man sollte daher vor dem Loslassen des Kupplungspedals, nachdem der kleinere Gang eingelegt wurde, die Motordrehzahl erhöhen, und zwar idealerweise auf die Drehzahl, welche im kleineren Gang zu erwarten ist. Je präziser dies geschieht, umso geringer ist der Abrieb der Kupplung.

Einfach den gerade eingelegten Gang drinnenzulassen, bringt nicht viel, weil die Schubabschaltung ab einer bestimmten Drehzahl oftmals deaktiviert wird, und weil kleinere Gänge stärker bremsen als größere. Das bedeutet: Will man das maximale Sparpotential herausholen, muss man zwangsläufig herunterschalten.

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Exakt gleicher Motor (Drehmoment und Leistung gleich), aber unterschiedliche Aufladung - trotzdem „mehr“ Leistung am Ende?

Nein, das klappt nicht. Du hast ja angegeben, dass Drehmoment und Leistung gleich sind. Wie soll dann die Leistung "am Ende" höher sein? Die Leistung liegt immer am Ende des Drehzahlbereichs an.

Also: werden dann beide Autos die gleiche Endgeschwindigkeit aufweisen?

Bei gleicher Karosserie und jeweils optimaler Getriebeauslegung hängt die Höhe der Endgeschwindigkeit direkt von der Spitzenleistung ab - oder was war jetzt genau die Frage? Irgendwie tue ich mich schwer, Dich zu verstehen.

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Warum kein Hybrid kombiniert mit Dieselmotor?

Es gibt sehr wohl derlei Fahrzeuge, sogar als Massenmodell (beispielsweise den Mercedes E300 de). Man sollte halt wissen, dass Hybridantriebe, besonders Vollhybride (also die, die auch rein elektrisch fahren können), ziemlich teuer sind - ebenso wie die Abgasreinigungsanlage, welche ein Dieselmotor benötigt, um zumindest unter gewissen Szenarien so schadstoffarm zu sein wie ein Benzinmotor mit vergleichsweise einfacher Anlage. Dementsprechend haben die meisten Hybridmodelle einen relativ einfach konstruierten Verbrennungsmotor an Bord - Beispiel Toyota Prius, eines der populärsten Hybridmodelle. Der Motor dort hat weder eine Direkteinspritzung, noch eine Aufladung, beides inzwischen unter Neufahrzeugen ab der Kompaktklasse so gut wie Standard. Man erspart sich damit aber einiges an Abgasentgiftung, weil gering ausgelastete Ottomotoren ohne die genannten Einrichtungen mit einem einfachen G-Kat selbst die strengsten Abgasnormen erfüllen.

Davon ganz abgesehen stellt ein Dieselmotor für einen Vollhybriden, bei welchem der Motor nur zeitweise läuft, nicht die Idealbesetzung dar. Denn läuft ein Dieselmotor nicht kontinuierlich, besteht die Gefahr, dass Teile der Abgasreinigungsanlage (zum Beispiel Oxidationskatalysator und Rußfilter) sowie der Aufladung (z.B. der VTG - Turbolader) übermäßig Ruß ansetzen, was dann nter Umständen deren korrekte Funktion beeinträchtigt.

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Ja 😊

Ich mag den Klang auch - und das, obwohl ich ja eigentlich von Saugmotoren überzeugter bin. Nicht nur aus akustischen Gründen (denn ein Lader dämpft das Motorengeräusch), sondern vor allem aus Gründen des Ansprechverhaltens und der Leistungscharakteristik. Ein Turbolader verzögert die Gasannahme, macht den Motor im unteren Drehzahlbereich zäh. Außerdem neigt man im Pkw - Bereich oftmals dazu, den Hubraum bei Turbomotoren so stark zu reduzieren, dass teilweise nur noch 3 Zylinder mit deutlich schlechterer Laufkultur zum Einsatz kommen.

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Sparsames Auto für 100km täglich?

Möglichst leicht, windschnittig (also keine SUV), schmal bereift und schwach motorisiert sollte Dein Wunschfahrzeug sein. Ideal wäre auch eine längere Getriebeuntersetzung, macht sich gerade auf der Autobahn verbrauchssenkend bemerkbar - man erkennt das, wenn man nicht rechnen möchte, daran, dass die Elastizitätswerte im höchsten Gang schlecht sind. Ich würde einen Kleinwagen mit LPG - Anlage wählen. Damit kannst Du bei sparsamer Fahrweise mit 3-4 Euro Spritkosten eine Strecke von 100 Kilometern absolvieren.

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Ich möchte gerne die Glühbirnen (Front- Rückleuchten) austauschen gegen etwas, was mehr Leuchtkraft hat ...

Das wird nix, denn die Leistungsdaten sind gesetzlich festgelegt: 55 Watt beim Abblendlicht (H7), 21/5 Watt bei der kombinierten Brems / Schlusslampe (BAY15D). Es gibt allerdings für die H7 eine Glühlampe, welche eine etwas höhere Lichttemperatur hat, zum Beispiel die OSRAM "Cool Blue" - Serie, oder auch die OSRAM "Night Breaker". Das Licht erscheint dann etwas weißer. Erreicht wird dies nicht nur durch eine höhere Wendeltemperatur (und somit weniger Lebensdauer), sondern auch durch einen blau eingefärbten Glaskolben.

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Wie heißt das Teil im Motorraum beim Auto?

Das "Band" nennt sich "Zahnriemen", der ist essentiell für den Motor (er steuert nämlich u.a. die Ventile), hält oftmals weitaus mehr als 80.000 km, kostet im Tausch leider ebenfalls oft mehr als die genannten 250 Euro, und bei gescheiten Motoren ist er gar nicht verbaut (dort erledigt das eine Metallkette, bei sachgemäßer Auslegung ein Fahrzeugleben lang).

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Warum streiten sich soviele Männer über Automarken?

Weil der Intellekt dieser Personen (sind übrigens nicht immer Männer) nicht ausreichend ist, um zu verstehen, dass diese Art von Streit völlig hirnrissig ist, weil jeder dieser Hersteller zig verschiedene Fahrzeuge im Angebot hat. Sehr gerne würde ich mal eine solche Person fragen, ob sie Ford oder Mercedes lieber mag, und dann, wenn sie "natürlich Mercedes" sagt, eine alte, abgeranzte A - Klasse von 1997 hinstellen, während das Fahrzeug von Ford ein nagelneuer Mustang gewesen wäre. :) :) :)

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Enternitplatten an der Fassade lassen.

Ausnahme: Gebrochene oder verwitterte Platten. Eternitplatten bestehen aus Zement und einem vergleichsweise kleinen Anteil an Asbest (man liest von etwa einem Viertel), es zählt damit zu den "festgebundenen Asbestprodukten", und die sind ohne Bearbeitung ungefährlich.

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Gibt es bei den Modell besondere Schwachstellen? 

Ja, gibt es. Speziell die 318i / 320i haben, je nach Baujahr, ihre Problemstellen. Bei den Versionen mit N46 - Motor (129 und 150 PS) wäre da der hohe Ölverbrauch zu nennen, außerdem eine häufiger mal ihren Dienst quittierende Valvetronic. Die späteren Versionen mit N43 - Motor (143 und 170 PS) haben Probleme mit Ruckeln, verursacht meist von defekten Injektoren oder NOx - Sensoren. Auch Zündspulendefekte sind auffallend häufig, wohingegen die Valvetronic beim N43 ersatzlos entfiel, also auch keine Probleme machen kann. Dazu kommen bei allen Motoren die für viele neuere Motoren schon fast typischen Steuerkettenprobleme.

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Werden künftig noch Autos mit Schaltung gebaut?

Ich persönlich beobachte die Situation seit Jahren sehr genau. Meine Prognose: Günstige Fahrzeuge (zum Beispiel Kleinstfahrzeuge) und Exoten (zum Beispiel Ford Mustang) wird es, zumindest mit Verbrennungsmotor, noch länger mit Handschaltung geben. Während man noch in den späten 90er Jahren selbst in der Oberklasse (zum Beispiel beim BMW 7er als E38, oder bei der Mercedes S - Klasse als W140) auch handgeschaltete Motoren bekam, sind sie aktuell selbst in der Mittelklasse sehr rar. Beispiel BMW 3er, einer der meistverkauften BMW - Modelle überhaupt. Dort gibt es nur noch den 318d mit Handschaltung.

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Haben Autos mit Dieselmotor ein länger übersetztes Getriebe?

Um auf Deine Frage bestmöglich eingehen zu können, sollte man erstmal verstehen, was genau "lang übersetzt" (eigentlich ist ein Pkw - Getriebe ja immer untersetzt, nicht übersetzt) genau bedeutet. Laut Lehrbuch bedeutet das nämlich, dass sich die Drehzahl des Motors im letzten Gang im Bereich der Höchstgeschwindigkeit unterhalb der "Nenndrehzahl" (das ist die Drehzahl, bei welcher die maximale Leistung anliegt) befindet. Daraus folgt zwangsläufig: Eine allgemeingültige Beurteilung, ob ein Motor lang oder kurz untersetzt ist, kann nur mit Augenmerk auf das Gesamtfahrzeug (Höchstgeschwindigkeit und Nenndrehzahl) erfolgen.

Nun kommt der springende Punkt: Nenndrehzahl. Die liegt bei Dieselmotoren heutzutage oftmals (nicht immer!) unterhalb derer von Ottomotoren. Da man immer angestrebt ist, die bestmögliche Höchstgeschwindigkeit zu erreichen, bräuchte man also theoretisch generell (weshalb theoretisch, dazu schreibe ich im dritten Absatz noch etwas) immer eine längere Untersetzung, denn die Raddrehzahl muss ja aufgrund der gleichen Höchstgeschwindigkeit gleich bleiben.

Nun kommen wir zu den Ausnahmen. Denn die lehrbuchartige Auslegung ist das eine, dann gäbe es da noch die marketingmäßige. Sprich: Soll das Fahrzeug eher dynamisch, oder eher ökonomisch rüberkommen. Manche Getriebe sind so ausgelegt, dass die Nenndrehzahl nur im vorletzten Gang mit der Höchstgeschwindigkeit korreliert. Das führt dann manchmal zu kuriosen Auslegungen, bei denen ein vergleichbarer Benzinmotor trotz deutlich höherer Nenndrehzahl im Vergleich zum Dieselmotor eine identische Motordrehzahl aufweist. Hier ein Beispiel:

  • BMW 320i G20, 184 PS bei 5000 U/min., 235 km/h, 1470 U/min. im 8. Gang
  • BMW 320d G20, 190 PS bei 4000 U/min., 230 km/h, 1470 U/min. im 8. Gang

Fazit: Drehen Dieselmotoren generell niedriger (d.h. sind sie generell länger untersetzt)? Jein. Denn andere Faktoren spielen hier mit ein. Außerdem gleichen sich die Motoren mehr und mehr an, die Nenndrehzahlen der Benziner sinken tendenziell, weil man immer häufiger Turbolader verbaut. Und wenn man ganz alte Motoren betrachtet, hatte man oft Saugdiesel mit sehr hoch liegender Nenndrehzahl, und Ottomotoren mit geringer Literleistung, welche eine für Ottoverhältnisse eher niedrige Nenndrehzahl hatten. Hierbei gab es in leistungs, - und gewichtsmäßig vergleichbaren Fahrzeugen ebenfalls keine oder nur geringfügige Unterschiede hinsichtlich der Getriebeauslegung im Vergleich von Diesel und Benzin.

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Wie findet ihr moderne Autos?

Ich habe bald meinen Führerschein und da fängt man natürlich an, von einem eigenen Auto zu träumen. Dabei fällt mir auf, dass ich viele moderne Autos überhaupt nicht mag. Das Design gefällt mir sehr gut, aber die ganze Technik, die sich in den letzten zehn Jahren rasant verbreitet hat, gefällt mir überhaupt nicht. Ich will ein ganz normales Auto. Beziehungsweise das, was 50 Jahre lang als normales Auto gegolten hat. Ich will einen gescheiten Schaltknüppel, ich will eine richtige Handbremse und einen analogen Tacho.

Die Technik hat in Autos natürlich ihren Platz, aber ich finde vieles davon einfach unglaublich hässlich und ein Versagen in Design und Emotion. Meine Oma hat eine Mercedes B Klasse. Die Handbremse ist irgendwo beim Lenkrad. Da, wo früher die Armlehne war, ist irgendein komisches Touchpad, das ich unglaublich hässlich finde und der Bildschirm sieht so aus, als ob man ein Tablett da hingeklebt hätte. Nicht mal Handbücher gibt es mehr. Alles digital. Viel Spaß, wenn die Batterie mal leer ist.

Aber endgültig die Tränen kommen mir beim Kühlergrill. Wegen moderner Technik haben Mercedesse jetzt so einen komischen schwarzen Kasten im Kühlergrill und das Mercedes Logo ist nunmehr ein fast schon zweidimensionaler Plastikdeckel. Früher konnte man in den Stern noch richtig rein greifen, heute ist es nur noch flach.

Ich bin jedenfalls kein Fan dieser ganzen Technik beim Auto. Deswegen werde ich mir auch ältere Autos holen, die wenigstens noch Autos sind und keine multimedia Raumschiffe.

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Wie findet ihr moderne Autos?

Ich fahre privat ein älteres (1995 auf den Markt gekommen) Fahrzeug, welches aber der oberen Mittelklasse angehört, also recht hochklassig war / ist. Da ich als Kfz - Mechaniker und ehemaliger Mitarbeiter einer Autovermietung mit so einigen neueren Fahrzeugen in Kontakt gekommen bin, kann ich Dir sagen, was mich an vielen neueren Fahrzeugen stört:

  • Der Wahn nach Bildschirmen statt Tachometern. Ich find´s ganz gruselig, habe immer den Eindruck, ein PC - Spiel zu spielen, wenn sich die "Tachonadel" im Bildschirm Pixel für Pixel hocharbeitet. Und wenn mal die Sonne draufscheint, sieht das Ganze nochmals bescheidener aus.
  • Die Tendenz, vieles zu "faken". Ich denke da beispielsweise an Gaspedale, welche aufgrund einer fragwürdigen Auslegung und einer elektrischen statt mechanischen Regelung nicht das wiedergeben, was man vorgibt, ich denke an Kühlmitteltemperaturanzeigen, die entweder ganz fehlen, oder keine echten Werte anzeigen, oder an Auspuffanlagen, die nur so ausschauen, aber in Wirklichkeit nur Blenden sind (teilweise inklusive künstlichem Auspuffklang).
  • Die Neigung, selbst unpraktikable Dinge von anderen Herstellern abzukupfern, anstatt selbst nach einer sinnvollen Lösung zu suchen. Ich denke hierbei zum Beispiel an die Unsitte, dass man bei neueren Fahrzeugen keinerlei Prallleisten rundherum mehr hat. Beim kleinsten Rempler oder einer minimalen Unachtsamkeit beim Öffnen einer Türe darf man erstmal für teueres Geld die selbstverständlich heutzutage generell lackierten Stoßfänger nachbessern. Das macht für mich neuere Fahrzeuge zu im Grunde genommen praxisuntauglichen Mimöschen. Früher gab es sogar richtige Metallstoßstangen mit einem massiven Gummipuffer vorne, so dass man sich bei Remplern bis 10 km/h gar keine Gedanken machen musste.
  • Downsizing inklusive Aufladung!! Das ist für mich persönlich der größte Minuspunkt an vielen neueren Fahrzeugen. Der Hubkolben - Verbrennungsmotor hat ja einen Nachteil: Sein im Vergleich zu einem Elektromotor oder auch einer Gasturbine extrem unrunder Lauf. Diesen hatte man über die Jahre hinweg durch eine geschickte Anordnung der Zylinder (ich denke da zum Beispiel an 6 in Reihe oder als Boxer angeordnet, oder auch 4 in Reihe mit Ausgleichswellen) schlichtweg perfektioniert, gipfelnd in V8 oder V12 - Aggregaten. Nun wird von vielen Herstellern aus reiner Geldgier oftmals bis in die Mittelklasse hinein auf sehr rumpelig und zitterig laufende, kaputt klingende Dreizylindermotoren gesetzt. Oftmals dann auch noch mit sehr kleinem Hubraum, was eine Aufladung bedingt, welche wiederum das Ansprechverhalten gründlich verhunzt. Wer ein anschauliches Beispielfahrzeug hierfür braucht, möge mal einen VW Golf 1.0 TSI mit 115 PS fahren und fühlen, was unterhalb von 2000 U/min. passiert, wenn man auf´s Gas latscht.
  • Die Entfeinerung über die Jahre. Viele neuere Fahrzeuge tun nur so, als wären sie hochwertiger, sind es aber bei genauerer Betrachtung nicht. Bestes Beispiel: Das über viele Jahre meistverkaufte Fahrzeug, der VW Golf. Der war ab der Generation IV (ab 1997) ein wirklich feines Stück Technik, es hat bis hierhin seit der ersten Generation stets Fortschritte gegeben. Viele hochwertige Detaillösungen wie zum Beispiel geflockte Ablageflächen, damit nichts klappert, ein hydraulischer Haubenheber, damit man sich beim Öffnen leichter tut, oder eine vollständig verzinkte Karosserie, damit das Fahrzeug auch im Alter nicht rostet, zeichneten dieses Fahrzeug aus. Ab der Generation V kam noch ein hochwertiges Fahrzeug mit Einzelradaufhängung rundherum hinzu, und zwar für alle Motoren. Betrachte ich die aktuelle Generation (VIII), sehe ich von all dem nichts mehr, man ist auf Golf III - Niveau (1991) zurückgefallen. Eine Schande.
  • Praxisuntaugliche Lösungen. Man bekommt es heutzutage offenbar nur noch mit schier lächerlichen Verzweiflungskonstruktionen hin, beispielsweise das immer mehr ausufernde Leergewicht im Zaum zu halten. Ich denke da an Tanks, die ihren Namen nicht mehr verdienen (Audi A4 B9, BMW 3er G20, Mercedes C - Klasse W205, jeweils nur noch 40 Litern - weniger als bei den meisten Kleinwagen). Zum Vergleich: Ein Audi 100 Typ 44 wog ab rund 1100 kg, hatte aber trotzdem einen doppelt so großen Tank. Solche Fahrzeuge kann ich nicht mehr ernst nehmen.
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Wo finde ich die Angabe, welche Glühlampen in meinem Auto verbaut sind?

Wenn die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs bereits jetzt verschollen ist, was ich reichlich ungewöhnlich finde, gibt es auch im Internet entsprechende Seiten, zum Beispiel diese hier:

https://www.osram.de/apps/gvlrg/de_DE

Bei unbekannten Fahrzeugen reicht auch ein Blick auf den Reflektor. Ist es für Abblend, - und Fernlicht nur ein einziger, dann ist es fast immer eine H4. Nur bei Motorrädern kann es auch eine HS1 sein, und bei Oldtimern auch eine halogenfreie "Bilux" - Glühlampe.

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Dzb In einen 4 Takt Roller?

Meistens, ja. Wenn keiner drin wäre, würdest Du bei jeder Vollgasattacke Gefahr laufen, den Motor zu vernichten. Nur mein Kymco Nexxon 50 hatte tatsächlich keinen, aber der war auch so gering verdichtet, dass die Kolben kaum auf die Ventile schlagen konnten.

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Kia Optima welches Gaspedal?

Das jüngste Fahrzeug ohne "E-Gas" (also kein Seilzug für die Drosselklappe, sondern ein Elektromotor), das ich kenne, ist von Baujahr 2009 (Fiat Panda 1.2 mit 60 PS). Die meisten anderen Fahrzeuge haben diese Einrichtung bereits viel früher bekommen, teilweise schon in den 80er Jahren (BMW 750i E32, 1987). Ohne es genau zu wissen, kann ich Dir trotzdem zu 100 Prozent versichern, dass besagter Kia ebenfalls ein E- Gas hat - einfach, weil es 2016 für Pkw Motoren nichts anderes mehr gab.

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Singt der Verbrauch eines Benzin Vergasermotor wenn man zu 1:2 Diesel fährt?

Schau Dir dieses Video an:

https://youtu.be/PXLWLXz0iY4

Und ein Verbrauch kann nicht singen. Höchstens sinken. :))

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Darf man mit der Führerscheinklasse AM bergab mehr als 60 fahren?

Es zählt die Geschwindigkeit, die man in der Ebene bei Windstille erreichen kann, und zwar nicht das, was auf dem Tacho steht, sondern die reale Geschwindigkeit. Geht es bergab, und / oder hast Du Rückenwind, dann ist es Dein Glück, dafür wird Dich niemand belangen. Mein ehemaliger 50er (Baujahr 2008, also auf 45 km/h gedrosselt) lief damals steil bergab fast Tacho 100, dabei ging der Tacho nur bis 80. Die Nadel stand also im leeren Feld. Langer großer Gang (war mit Fußschaltung) plus fehlender Drehzahlbegrenzer plus stark voreilender Tachometer = Geschwindigkeitsrausch. B)

Übrigens, und das ärgert mich, schließlich leben wir in einem Zeitalter, in welchem jeder Mensch unentgeltlich über jegliches Wissen verfügen kann, wurde hier wieder mal behauptet, dass man mit der Führerscheinklasse AM nur maximal 45 km/h schnell fahren darf, was einfach NICHT stimmt. Denn neben den bereits erwähnten Simson - Schrotthaufen mit 60 km/h - Ausnahmeregelung gab es auch bis Ende 2001 eine 50 km/h - Regelung inklusive offiziell proklamierter 10 % Toleranz, was 55 km/h entspricht. So schnell fahren die allermeisten Kleinkrafträder bis zu diesem Baujahr auch, und zwar völlig legal mit dem AM - Führerschein fahrbar.

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Wieso darf ein Amg laut sein und ein normal getunten Benz nicht?

Die Frage ist sehr gut und auch berechtigt. Der Gesetzgeber gesteht leistungsstärkeren Motoren zu, mehr Lärm produzieren zu dürfen, weil er (irrtümlicherweise) davon ausgeht, dass diese nicht leise laufen können. Flüsterleise, dabei aber trotzdem extrem leistungsstarke Fahrzeuge wie beispielsweise ein Mercedes S600 W222 (6,0 V12 Biturbomotor, 530 PS, 830 Nm) oder auch ein BMW M760iL G11 (6,6 Liter V12 Biturbomotor, bis zu 610 PS / 800 Nm) beweisen allerdings das Gegenteil. Die Frage sollte also eher lauten: Weshalb wird leistungsstärkeren Motoren zugestanden, mehr Krach verursachen zu dürfen? Als Antwort vermute ich persönlich hierbei eine gelungene Lobbyarbeit seitens der Hersteller.

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Meine Astras laufen heiß was kann das sein?

Wahrscheinlich nichts, denn eine Kühlmitteltemperatur um die 100 Grad ist absolut normal. Konstruktiv ist aus Gründen der Effizienz sogar noch mehr erwünscht. Motoren mit "Kennfeldthermostat" (hierbei hat das Steuergerät einen Einfluss auf das Öffnungsverhalten) liegen sogar bei deutlich über 100 Grad. Durch den Druck im Kühlsystem kann das Wasser hiebei nicht kochen.

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Warum kaufen Leute zerrissene Jeans?

Weil sie ihren Verstand einer völlig hirnrissigen Mode unterordnen. Vor 20 Jahren hätte sich niemand getraut, mit einer Jeans, die nur noch aus Fetzen besteht, und vielleicht auch noch mit braunen und weißen Flecken beschmiert ist, so wie ich das neulich sah, auf die öffentliche Straße zu begeben. Aber das ist für mich der augenscheinlichste Indikator für die Dekadenz, welche mehr und mehr grassiert.

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Wieso benutzten Rennautos nur Benzin oder Ethanol (Benzinmotoren) und kein Diesel?

Wie Du schon richtig vermutest, hat das damit zu tun, dass man mit Ottomotoren wesentlich höhere Leistungen erreichen kann. Ursächlich hierfür ist hauptsächlich das höhere Drehvermögen, denn Leistung ist Drehmoment x Drehzahl. Bezogen auf den Hubraum, erreicht man bei Dieselmotoren das gleiche Maximaldrehmoment wie bei einem Ottomotor (aktuell etwa 250 Newtonmeter im Serienbau), jedoch mit dem Unterschied, dass ein Dieselmotor kaum über 5.500 Umdrehungen pro Minute kommt, weil er sonst einfach zu fett läuft, dunkelschwarze Schwaden ausstößt. Ottomotoren in typischer Pkw - Größe können jedoch bis zu 10.000 U/min. erreichen. Das bedeutet: Mit gleichem Maximaldrehmoment können sie bei gleichem Motorhubraum fast die doppelte Leistung erreichen.

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Automatik oder Schaltgetriebe als erstes Auto?

Das hängt davon ab, ob Du schalten und kuppeln möchtest und kannst. Wenn Automatik, dann jedoch tendenziell lieber ein neueres, denn gerade bei Automatikgetrieben hat sich hinsichtlich der Effizienz und der Fahrleistungen in den letzten Jahren einiges getan. Sie sind inzwischen ähnlich sparsam wie handgeschaltete Fahrzeuge (gleiche Masse und Leistung vorausgesetzt), und beschleunigen auch ähnlich schnell.

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Kann ich Abgassünder / Diesel-Stinker anzeigen?

Anzeigen kannst Du grundsätzlich erstmal jeden, das ist Dein gutes Recht. Und ja, ich kann Dich hier sehr gut verstehen. Ich bin alt genug, um zu wissen, wie hoch früher die Schadstoffbelastung durch den Verkehr war. Und ich finde es hochst asozial, dass es im Jahre 2020 immer noch Pkw - Fahrer gibt, die ihrer Umwelt wegen 2 % mehr Leistung mal eben 100 x mehr Schadstoffe zumuten, wie das bei ausgebauten Rußfilteranlagen oder Katalysatoren definitiv der Fall ist. Hier einen Riegel vorzuschieben, ist keineswegs mit diesen Hilfssherriffs zu vergleichen, welche aus purer Langeweile und Geltungssucht beispielsweise Falschparker anzeigen. Denn hier geht es um unsere Gesundheit, und die Freiheit eines Menschen hört genau dort auf, wo sie die eines Mitmenschen einschränkt.

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Was ist der Unterschied zwischen einem 50ccm und einem 125ccm Moped?

Neben dem Hubraum ist es auch die Höchstgeschwindigkeit und die Leistung. Maximal 45 km/h Höchstgeschwindigkeit beim 50 er (ab 2002) bzw. 50 km/h (bis 2002), oder 25 km/h, wenn es ein Mofa ist, sowie maximal 11 Kilowatt Leistung beim 125 er. Und natürlich der Führerschein: 50er darf jeder mit dem B - Führerschein fahren, 125er hingegen nur, wer diesen vor 1980 gemacht, oder einen Führerschein A, A1 oder A2 hat. Mofas darf man mit einer einfachen Prüfbescheinigung fahren. Weitere Unterschiede: 125er müssen alle 2 Jahre zur Hauptuntersuchung, 50er nicht. 125er dürfen Autobahnen und Kraftfahrstraßen befahren, 50er nicht. 125er müssen angemeldet werden, 50er brauchen nur ein Versicherungskennzeichen. 50er dürfen, auf 25 km/h gedrosselt, manche Radwege befahren, 125er nicht.

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Sind Halogen-leuchten nur an den Scheinwerfern?

Meistens, ja. Es gibt sie aber auch an Standlicht, - Blink, - oder Nebelschlussleuchten. Beispielsweise hatte der BMW 5er E39 ab dem Facelift vorne Halogenblinklampen, und im BMW 3er als Coupé oder Cabrio (E92/E93) wurden die Nebelschlussleuchten damit betrieben. Im VW Golf V gab es in den hinteren Blinkern ebenfalls Halogenglühlampen, außer beim "Plus" - Modell (der hatte dort Leuchtdioden).

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Basiert der Audi A3 auf dem Golf 5 oder umgekehrt?

Zuerst kam im Jahre 1996 der erste Audi A3, Modellreihe 8L. Erst ein Jahr später kam der VW Golf IV auf der gleichen Plattform. Also ist anzunehmen, dass der VW auf der Audi Plattform basiert.

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Quellen für Technisch sehr interessierte in Motorentechnik?

Ich kann hierfür die "Motortechnische Zeitschrift" empfehlen. Hier äußern sich Ingenieure, keine Redakteure, wie das bei den heutigen Autozeitschriften der Fall ist. Zumindest in meinem Heimatort sind diese in der Universität kostenlos einsehbar.

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Kann man mit guten Englischkenntnissen an die Cote d Azur fahren?

Kann man definitiv - urlaube seit 1998 fast jährlich dort. Die meisten Franzosen sprecen zumindest leidlich Englisch.

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Wie können zwei gleiche Motoren unterschiedliche Leistungen haben?

Egal ob aufgeladen oder nicht, mehr Leistung erreicht man entweder mit mehr Drehmoment, oder mit mehr Drehzahl.

Mehr Drehmoment erreicht man, wenn man zwei gleich große Saugmotoren vergleicht, zum Beispiel durch mehr Ventile, ein fetteres Gemisch, verstellbare Nockenwellen, oder ein schaltbares Saugrohr.

Im Vergleich von zwei Turbomotoren ist es sogar einfacher, hier benötigt man schlicht mehr Ladedruck, um mehr Drehmoment zu erreichen. Also am einfachsten ein größerer Turbolader.

Mehr Drehzahlfestigkeit erreicht man, egal ob beim Sauger oder beim Turbo, beispielsweise durch leichtere Motorbauteile oder härtere Ventilfedern.

Anhand der reinen Leistungsdaten kann man übrigens nicht erkennen, ob man einen Turbo, - oder einen Saugmotor hat. Es gibt auch Turbomotoren, welche in typischen Literleistungsbereichen von Saugmotoren operieren, und andersherum.

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Yamaha Neos 4T?

...ist der aktuell mit Abstand modernste Motorroller in dieser Klasse (Viertakt - Einspritzmotor mit 3 Ventilen, Wasserkühlung, G-Kat), und außerdem einer der wenigen "Fuffis", welche noch in Europa gebaut werden. Das kann ich versichern, ohne ihn zu besitzen. Natürlich hat derlei viel Yamaha - Qualität auch ihren Preis.

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Autos ohne Turbo?

...gibt es noch reihenweise, und zwar als Neufahrzeug ausschließlich mit Ottomotor (also mit Benzin oder Gas betrieben), Dieselmotoren sind heute bei Pkw ausnahmslos aufgeladen. Derlei Motoren findet man aktuell (Stand 2020) in Deutschland bei:

  • Citroen
  • Dacia
  • Ferrari
  • Fiat
  • Ford
  • Honda
  • Kia
  • Lada
  • Lamborghini
  • Lexus
  • Mazda
  • Nissan
  • Opel
  • Peugeot
  • Porsche
  • Renault
  • Toyota
  • Volkswagen

Also bei ziemlich vielen Herstellern. Während diese Motoren bei Sportwagenhersteller Ferrari, Lamborghini und Porsche natürlich Nischenmotoren darstellen, bieten Hersteller wie Mazda und Ford noch ein breites Spektrum an, bei letzterem sogar bis hinauf zum V8, und bei Mazda bilden Saugmotoren das Grundgerüst. Bei allen anderen Herstellern kommen Saugmotoren entweder hybridisiert (z.B. populär bei Toyota), oder als leistungsarme und möglichst kostengünstige Minimalmotorisierung zum Einsatz.

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Würdet ihr ein Auto kaufen, welches schon 266.000 km gelaufen ist? Wenn ja/nein WARUM?

Ohne mit der Wimper zu zucken. Voraussetzung: Technischer und optischer Zustand passend. Ich halte diesen für wesentlich relevanter als diese Zahl auf dem Tacho, an welcher sich alle immer aufhängen, aus folgenden Gründen:

  • Die Anzahl der Betriebsstunden hat nichts damit zu tun (hängen ab von Durchschnittsgeschwindigkeit)
  • Man kann die Fahrweise nicht abschätzen
  • Verbaute Neuteile werden nicht berücksichtigt
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Braucht man entweder einen Turbo oder Supercharger?

Brauchen tut ein Verbrennungsmotor erstmal keines von beiden. Trotzdem profitieren manche Motorenarten deutlicher davon, zum Beispiel Dieselmotoren. Die erreichen nämlich ohne Aufladung deutlich weniger Drehmoment und auch Leistung, wenn man mit Ottomotoren vergleicht. Manche Motoren haben auch beides, zum Beispiel der VW EA111 als 1.4 mit 140, 160, 170 oder 180 PS. Wird aber nicht mehr gebaut.

Was haben die meisten modernen Sportwagen?

Eine Statistik habe ich jetzt zwar nicht bemüht, aber es ist unübersehbar, dass man bei Sportwagen - neben Billigstfahrzeugen und einigen Exoten wie zum Beispiel Mazda - momentan unter Neufahrzeugen noch einige Saugmotoren vorfindet. Die Gründe dürften Akustik und Ansprechverhalten sein, beides ist bei unaufgeladenen Motoren unschlagbar.

Was haben die meisten normalen Autos?

Kommt auf die Marke, Fahrzeugklasse und Motorenart an. Kleinst, - und Kleinfahrzeuge haben, wie erwähnt, oftmals noch Saugmotoren an Bord, zumindest bei den schwächeren Versionen. Aktuelle Dieselmotoren sind im Pkw - Bereich generell aufgeladen, und zwar per Turbolader. Dann gibt es noch die eisernen Verfechter der Saugottomotoren in "normalen" Autos, wozu zum Beispiel Mazda gehört. "Supercharger" (also per Kompressor aufgeladen) gibt es aktuell kaum noch, früher war mal Mercedes ein großer Verfechter dieser Technik, selbst in ganz "normalen" Autos. Stand auch immer groß am Heck drauf.

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Bringt ein System-Reiniger von Liqui Moly (Benzin) auch was bei Saugmotoren?

Die Art der Luftförderung (aufgeladen oder nicht) ist egal. Wichtig ist, dass es kein Direkteinspritzer ist. Nur dann kann eine Reinigung der EV stattfinden.

Oder bringt der nur bei Direkteinspritzern was?

Das Gegenteil eines Direkteinspritzers ist kein Saugmotor, sondern ein Motor mit Saugrohreinspritzung. Direkteinspritzer können ebenso Saugmotoren sein, genauso wie ein Saugrohreinspritzer nicht zwingend ein Saugmotor sein muss.

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War dieser BMW-Ölwechsel zu teuer?

Hallo!

Ich habe zur Zeit einen älteren BMW 520i (E39 Serie) da, Baujahr 2000, mit 150 PS Maschine. Den soll ich für eine Verwandte, die das Fahren aufgegeben hat verkaufen - sie ist weit über 80, kann und will das auch nicht mehr.

Heute habe ich den in ihrem Auftrag zur BMW-Werkstatt gebracht, durchzuführen war ein normaler Öl- und Filterwechsel mit 6,5 Litern 10W-40 Motoröl, außerdem wurde eine Glühbirne ersetzt und ein Lackspray in Silbermetallic gekauft, um Kratzer oberflächlich zu verbessern. Das Ganze kam am Ende auf 280 Euro.

Ich fahre selbst seit Jahren Mercedes C-Klasse und kann solche Preise nicht nachvollziehen - bin übrigens Mercedes-Vertragswerkstättenkunde und lasse den Service auch bei Mercedes machen. Solche Rechnungen sind für einen Ölservice und eine Glühbirne (die allein 27 Euro kostete) noch nie zustande gekommen. Auch mein früherer Opel Omega B 3.2 V6 mit 218 PS und Automatik hat niemals solche Summen "gefressen". Ich weiß, dass BMW teuer ist (hatte mal einen 728i), aber auch der hat nie solche Preise zustande gebracht.

Bei Mercedes kostet ein kleiner Wartungsdienst in etwa 300 Euro, aber der sieht mehr vor und teilweise noch Bremsflüssigkeit oder Kühlmittel. In den C180 gehen aber auch nur 5,5 Liter Öl.

Mir kommt das ohne dass ich was unterstellen mag sehr "spanisch" vor, die Rechnung wurde auch nicht erklärt. Zwar zahlt das noch meine Verwandte, die sicher nicht grad die Ärmste ist, aber trotzdem: Ist so ein Preis bei BMW normal oder wurde man hier übervorteilt?

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War dieser BMW-Ölwechsel zu teuer?

Finde ich schon. 10W40 kostet im Großpack um die 3 Euro pro Liter, der Filter liegt bei rund 20 Euro, Glühlampenwechsel ist beim E39 eine Sache von Sekunden, egal ob vorne oder hinten, nur für Lackdosen verlangt man bei BMW ziemlich bitter hohe Preise.

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Wie groß ist der Kupplungsverschleiß bei einmaliger falscher Benutzung?

Bei nicht zu grober Fehlbedienung vermutlich nicht allzu groß. Allerdings kann die Kupplung auch dann einen Schaden davon tragen, ohne dass sie vollkommen verschlissen ist, zum Beispiel durch Überhitzung (Verglasung).

Wie schnell man bei grober Fehlbedienung eine Kupplung vollständig in Staub auflösen kann, zeigt dieses Video hier:

https://www.youtube.com/watch?v=LOVM5xZBTm0

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Vorteile Super+?

Wie Du siehst: Es gibt keine - zumindest nicht bei Fahrzeugen, welche für ihre maximale Leistung zwingend mindestens 98 Oktan (Super Plus) benötigen.

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Welches Benzin ist am sparsamsten?

Jenes, welches am wenigsten Ethanol enthält, was aber nicht bedeutet, dass es am günstigsten ist. E10 kostet weniger als das oberflächlich betrachtet ethanolfreie Super Plus, ist daher trotzdem günstiger.

Muss man etwas an der Oktanzahl beachten (beispielsweise: Je höher, desto sparsamer

Die Oktanzahl ist, genauso wie der Energiegehalt, ebenfalls relevant für die Sparsamkeit. Denn es kommt nicht nur darauf an, wie hoch der Brennwert ist, sondern auch, wie gut dieser ausgenutzt werden kann ("Wirkungsgrad"). Motoren mit Klopfsensor laufen mit höheroktanigem Kraftstoff bei gleichem Energiegehalt sparsamer.

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Was ist ein Sauger-Motor?

Ganz einfach: Bei diesem Motor wird die Verbrennungsluft oder das Gemisch selbsttätig (durch den Unterdruck der herabgehenden Kolben, also mit atmosphärischem Druck) angesaugt. Es hat nichts damit zu tun, ob die Gemischbildung per Vergaser oder per Einspritzanlage erfolgt, wie an anderer Stelle hier mehrfach behauptet wurde - auch wenn so manche Einspritzart (zum Beispiel die Saugrohreinspritzung) so manchem Laien einen Zusammenhang vermuten lassen könnte. Da die Urform des Verbrennungsmotors der Saugmotor war, kann man diesen getrost als "normalen Motor" bezeichnen.

Früher hatten, speziell bei den Ottomotoren, nur manche Topmodelle einen Turbolader oder einen Kompressor, heute gibt es ganze Modellreihen von "Brot - und - Butter - Pkw", welche ausschließlich aufgeladen verfügbar sind. Einer der Gründe hierfür ist, dass es bei aufgeladenen Motoren besonders einfach ist, aus einem Grundmotor mit gleicher Größe verschiedene Leistungsstufen zu generieren, was dem Hersteller kräftig Kosten spart. Ford zum Beispiel bot und bietet seinen 1,0 - Dreizylindermotor von 65 bis 155 PS an, mit 7 Leistungsstufen dazwischen. Ein anderer Grund ist die Verbrauchsoptimierung im Niederlastbereich (NEFZ - Zyklus), welche mit verkleinerten Hubräumen besonders einfach darstellbar ist.

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Sind die Scheinwerfer mit Xenon oder normal Halogen?

Das erkennt man bei dem Fahrzeug an der Vorderseite.

  • Linse = Xenon
  • Reflektor = Halogen
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