Wenn man die Versetzung schafft, also nicht mehr als eine 5 in allen Vorrückungsfächern aufweist, bekommt man als Gymnasiast in Bayern die Mittlere Reife.

Also ja, mit einer 5 hast du deinen Realschulabschluss am Gymnasium in der Tasche - macht sich halt bei Bewerbungen nicht so gut, aber du kannst alternativ auch die FOS besuchen und dort dein (Fach-)Abitur anstreben.

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Das kannst du knicken.

Die FOS13 wie sie in Bayern existiert, gibt es nicht in NRW.

Was du gefunden hast, ist die FOS13 (bei uns BOS13) für die du eine abgeschlossene Berufsausbildung benötigst. Heißt, du machst dort die 12. Klasse, dann eine Ausbildung und erst dann ist es möglich, dort die 13. Klasse für die allgemeine Hochschulreife zu absolvieren.

Bleib also in Bayern, mach dort die FOS13 und sammle Wartesemester, um dann Medizin studieren zu können.

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Geht leider nicht.

Du hast dich für das Sport-Additum entschieden und musst nun darin verpflichtend Abitur machen.

Dir ist allerdings freigestellt, es mündlich oder schriftlich zu wählen, wobei ich dir zum Colloquium raten würde, da du dort einige Themen streichen und dich so besser vorbereiten kannst.

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In Baden-Württemberg müssen folgende Voraussetzungen bei der Fächerwahl berücksichtigt werden:

vierstündige Fächer:

- Deutsch

- Mathe

- eine Fremdsprache

- Profilfach: weitere Fremdsprache oder eine Naturwissenschaft (Biologie, Chemie oder Physik)

- Neigungsfach: frei wählbar

zweistündige Fächer:

- Geschichte

- Gemeinschaftskunde (zwei Halbjahre)

- Erdkunde (zwei Halbjahre)

- Musik oder bildende Kunst

- Religion bzw. Ethik

- zwei Naturwissenschaften

- Sport

Das bedeutet, du kannst Französisch und Spanisch weitermachen (vierstündig), musst aber auch zwei Naturwissenschaften zweistündig  nehmen.

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Gorizi ist speziell für junge Lesben - aber da sind kaum welche online...

Ich (22) bevorzuge eindeutig Lesarion, weil es da viele gleichgesinnte Frauen gibt.

Girlflirt gibt's auch noch.

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Auch wenn deine Noten bisher schlecht waren, du hättest dich für die FOS anmelden können.

Der erforderliche Durchschnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch ist nämlich erst im Abschlusszeugnis nötig.

Jetzt nach der Anmeldefrist wird es schwierig, auf die FOS zu kommen. Du solltest es aber über die Warteliste versuchen.

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Das ist auf jeden Fall in Ordnung.

Lediglich die Aufgabenstellung muss so sein, dass man die Schulaufgaben ohne Taschenrechner lösen kann (also z. B. keine komischen Kommazahlen rauskommen).

Normalerweise stimmt sowas die Fachschaft BWR für alle Jahrgangsstufen und Klassen einheitlich ab.

Ich schätze aber, dass dein Lehrer seinen eigenen Weg geht und die Grundkompetenzen (Kopfrechnen) fördert. Das ist - auch wenn du mir jetzt nicht glaubst - sehr löblich und zeigt, dass er interessiert ist, dass ihr später in der Ausbildung eine gute Basis habt.

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Du musst insgesamt 40 Halbjahresleistungen einbringen, davon sind 20 aus den Abiturfächern.

Verpflichtend kommen noch zwei HJL P-Seminar dazu sowie vier HJL W-Seminar (Seminararbeit zählt als zwei HJL).

Falls du nur eine Naturwissenschaft gewählt hast und diese nicht 5. Abiturprüfungsfach ist, musst du ebenfalls alle vier HJL einbringen (KMK-Beschluss).

Ansonsten musst du in Nicht-Abiturfächern nur drei HJL einbringen. Zudem hast du noch zwei Joker, mit denen du bei zwei Nicht-Abiturfächern jeweils eine weitere HJL streichen kannst und folglich nur zwei HJL einbringen musst.

Sport wird gar nicht eingebracht - kann aber (maximal drei HJL). Bei Sport-Additum werden logischerweise alle vier HJL gezählt.

Am Ende von 12/2 bekommt man einen Ausdruck, mit allen Einbringungen, die einem das beste Ergebnis erbringen.

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Automatisch stehen diese Noten nicht im Abschlusszeugnis drin.

Allerdings kann man sie - mit einem Antrag und den entsprechenden Zeugniskopien - eintragen lassen.

In dem Fall stehen die Noten ausgeschrieben unter der Zeugnisbemerkung.

Sie sind nicht versetzungsrelevant und man muss nicht alle Noten eintragen, sondern kann auch einzelne nur eintragen lassen.

Uns wurde damals angeraten, wir sollen Noten aus früheren Jahrgangsstufen nur eintragen lassen, wenn wir darin mindestens eine 3 erreicht haben.

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Ich denke, das dürfte schon möglich sein, denn es geht ja in der Vorklasse hauptsächlich um die Hauptfächer (Deutsch, Mathe, Englisch).

Allerdings solltest du spätestens zum Halbjahr dann wissen, ob du ab der 11. Klasse die Fachrichtung Sozialwesen besuchen möchtest - schließlich muss die Schule dementsprechend planen können.

Als Nebenfächer werden in der Vorklasse Sozialwesen das Profilfach Pädagogik/Psychologie sowie Chemie unterrichtet. Da man PäPsy eigentlich eh erst ab der 11. Klasse hat, wirst du da kaum was versäumen.

Aber Chemie könnte halt problematisch werden - muss aber nicht. Ich weiß ja nicht, von welcher Schulart du kommst (M-Zweig Hauptschule?), aber Chemie ist teilweise schon ein Fach, bei dem viele Schüler, die NICHT von der Realschule kommen, Probleme haben.

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Wenn du nach der 9. Klasse Hauptschule aufs Gymnasium gehen möchtest, ist formal kein besonderer Notendurchschnitt erforderlich, aber du musst eine Aufnahmeprüfung bestehen (die erstreckt sich in der Regel über die Hauptfächer hinaus).

Glaub mir - diese Prüfung wird für dich alles andere als einfach sein. Zumal du auch keine 2. Fremdsprache hast, in dieser aber geprüft wirst...

Deine Noten sind recht gut, aber am Gymnasium herrscht ein viel höheres Niveau - das scheint dir noch nicht ganz klar zu sein.

Wenn du vorhast Abitur zu machen, solltest du erstmal deine Mittlere Reife mit guten bis sehr guten Noten erlangen. Dazu besuchst du entweder eine Realschule, eine zweistufige Wirtschaftsschule (aber bitte mit Zusatzunterricht Mathe!) oder den M-Zweig.

Danach kannst du entweder ein Gymnasium (mit Einführungsklasse) oder die FOS besuchen. Da du von der Hauptschule kommst, ist eher die FOS ratsam, weil zwischen Hauptschule und Gymnasium ein großer Leistungsunterschied liegt und die FOS um einiges leichter ist.

Du könntest auch deinen Ausbildungsplatz annehmen und danach auf die BOS gehen, um dein (Fach-)Abitur nachzuholen.

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In größeren Städten gibt es sowas, teilweise sogar extra Jugendzentren. Einfach mal googlen.:)

Altersbegrenzung gibt's da, denke ich nicht. Die, die ich kenne, sind ab 14.

Ist immer unterschiedlich, aber dort werden meist gemeinsame Aktivitäten gemacht oder einfach nur zusammengehockt und gequatscht.

Wenn du in eine reinen Lesben-Treff gehst, ja. Sonst ist es halt gemischt, wenn es für homosexuelle Jugendliche allgemein ist.

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Das ist auf jeden Fall möglich.

Fachoberschulen mit Fachrichtung Gestaltung gibt es nicht so viele, weswegen die Schüler meist lange Strecken zurücklegen müssen bzw. herziehen. Daher kannst du dich bei Nicht-Bestehen der Aufnahmeprüfung auch an einer FOS mit gewünschter Fachrichtung in deiner Nähe anmelden.

Vielleicht schreibst du schon mal auf den Anmeldebogen eine Notiz (möglichst bei Alternativ-Zweig), dass du dann eine andere FOS besuchen möchtest.

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Du hast ja selbst festgestellt, dass man als zahnmedizinische Fachangestellte nach der Ausbildung nicht wirklich gut verdient und du scheinst höhere Ansprüche an das Leben zu haben (was ja nicht verkehrt ist).

Leider schreibst du nicht, wie deine derzeitigen Noten sind - "Eignung für die FOS" kann vieles bedeuten. Bedenke aber, dass zwar der Schnitt von 3,33 aus Deutsch, Mathe und Englisch angesetzt ist, man jedoch mit knapp geschafften Durchschnitt auf der FOS nicht unbedingt erfolgreich ist.

Solltest du an der Probezeit scheitern, kannst du bis Ausbildungsbeginn Praktika oder Nebenjobs machen, während du Bewerbungen für eine Ausbildung schreibst.

Zwischen Realschule (ich nehme an, auf die gehst du im Moment) und FOS kannst du ja eine Auszeit nehmen. Allerdings solltest du in der Zeit schon etwas sinnvolles machen wie z. B. ein Auslandsjahr oder ein FSJ/FÖJ. Danach fängst du die FOS an.

Oder du machst eben eine Ausbildung - das ist nie umsonst, auch wenn es 'nur' zahnmedizinische Fachangestellte ist, aber du kannst dir auch etwas anderes suchen.

Nach der Ausbildung kannst du dann die BOS besuchen und dort dein (Fach-)Abitur anstreben. Der Zweig hängt dann davon ab, in welcher Richtung du deine Ausbildung absolviert hast. Bei zahnmedizinische Fachangestellten kann man zwischen Wirtschaft/Verwaltung und Sozialwesen wählen.

Danach kannst du ein Studium an der FH oder einer Universität anfangen - je nachdem, welche Hochschulreife du erworben hast.

In meinem Studiengang (Pädagogik) gibt es so einige, die erst eine Ausbildung gemacht haben, ihr Abitur über die BOS nachgeholt haben und jetzt studieren.

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Die Aufnahmebedingungen gelten nur für die Fächer, die in den FOS-Schnitt miteinfließen, also Deutsch, Mathe und Englisch.

Was du in den Nebenfächern hast, ist egal, solange der FOS-Schnitt erfüllt wurde. Theoretisch (praktisch aber nicht möglich) könntest du in jedem Nebenfach eine 5 haben, wenn du in den drei Hauptfächern auf 3,33 stehst.

Ob es mit einer 5 in einem Nebenfach (Lernfach) sinnvoll ist auf die FOS zu gehen, sei mal dahingestellt.

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Um die BOS besuchen zu können, brauchst du eine abgeschlossene Berufsausbildung. Alternativ kannst du aber auch auf die BOS, wenn du fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen kannst.

An deiner Stelle würde ich die Ausbildung durchziehen, dann hast du schon mal etwas in der Hand, wenn du die BOS nicht packen solltest.

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Natürlich kann man das.

Du hast ja auf der Realschule nur nach deinen Interessen und Neigungen gewählt, diese können sich aber ändern, weshalb du dich auf der FOS erneut für eine (andere) Fachrichtung entscheiden kannst.

Im Wirtschafts-Zweig wird nochmal komplett bei 0 begonnen, damit auch Quereinsteiger aus anderen Zweigen, Anschluss finden können. Allerdings wird der Stoff entsprechend schnell durchgezogen, weil ein gewisses Pensum bis zum Ende der 12. Klasse erreicht werden muss. Es ist aber machbar, wenn man kontinuierlich mitlernt und seine Hausaufgaben anfertigt.

In der 11. Klasse hat man normalerweise auch Übungsstunden in BWR, wo nur geübt wird und kein neuer Stoff. Zusätzlich kann man meist noch freiwillig Intensivierungsstunden am Nachmittag belegen.

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Ich (Abitur 2013, Bayern) stand damals vor der gleichen Entscheidung - nur war es bei mir nicht Latein, sondern Französisch.

Am Ende habe ich Französisch zwei Jahre in der Oberstufe gehabt. Englisch habe ich nach der Q11 abgelegt, weil mir Französisch eben besser lag und ich mich sonst hätte sehr tief in Englisch reinknien hätte müssen, um zumindest befriedigende Noten zu bekommen. Da war es auf jeden Fall besser, das Fach zu nehmen, dass mir einfach fiel, damit ich mich auch noch auf andere Fächer konzentrieren konnte.

Viele haben geschrieben, Englisch sollte man auf keinen Fall abwählen. Dem stimme ich nicht zu, weil man bis zum Ende der 10. Klasse alle Grundlagen gelernt hat und diese auch beherrschen sollte. Auf diese kann man dann auch im privaten Bereich aufbauen, z. B. in dem man englische Bücher liest oder Filme auf Englisch guckt, etc. Wichtig ist halt, dass man trotzdem weiter am Ball bleibt, weil Sprachkenntnisse verrosten schon, wenn man sie nicht benutzt/anwendet.

In der Oberstufe beschäftigt man sich in Englisch hauptsächlich mit Textana lysen und -Interpretationen. Grammatik wird nicht mehr bearbeitet. Da muss jeder für sich überlegen, ob er das lernen braucht/möchte.

Ich studiere Pädagogik und dort muss man hin und wieder einen englischen Text lesen. Die meisten aus meinem Studiengang haben mit dem Verständnis (Vokabeln) einige Probleme und das, obwohl sie in Englisch Abitur gemacht haben. Lediglich die Leute, die einen längeren Aufenthalt im englischsprachigen Ausland hatten, haben damit keine Probleme. Schulenglisch ist nicht alles!

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Ich denke, es ist eine gute Idee auf die FOS zu wechseln, wenn du im Moment sehr viel für die Schule tust, aber trotzdem schlechte Noten rauskommen.

Die Voraussetzung für die FOS hast du bereits erfüllt: Du hast die Versetzung in die Oberstufe geschafft, also die Mittlere Reife erlangt.

Natürlich wirst du auf der FOS ohne Lernen nicht weit kommen, aber das dürfte klar sein. Jedoch wird es dort schon deutlich einfacher sein.

Beachte, dass man in den meisten Bundesländern auf der FOS nur die Fachhochschulreife erreichen kann, da es nur in wenigen Bundesländern die FOS13 zur Erlangung der fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife gibt.

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Die FOS ist schon einfacher als das Gymnasium, sonst würde es ja nicht zwei Schulformen geben. Außerdem ist die FOS eher für Absolventen mit Mittlerer Reife gedacht, welche ihr (Fach-)Abitur nachholen möchten, daher kann sie nicht das Niveau eines Gymnasiums haben.

Wenn du jetzt schon ziemlich viel lernen musst und teilweise überfordert bist, dann wäre ein Wechsel an die FOS sicherlich ratsam.

Du spezialisierst dich dann schon mal in eine Fachrichtung, hast aber noch ein paar allgemeinbildende Fächer. Wenn du schon weißt, in welche Richtung du später gehen möchtest, ist die FOS mit entsprechender Fachrichtung bestimmt das Richtige für dich.

Für die Aufnahme brauchst du auch keinen besonderen Notendurchschnitt - es reicht die Versetzung nach der 10. Klasse.

Anzumerken ist aber auch, dass du in den meisten Bundesländern an der FOS nur die Fachhochschulreife erwerben kannst.

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Der erste Weg sollte zu deiner Mathelehrerin führen, da diese meist über viele Jahre hinweg Abschlussprüfungsaufgaben sammeln. Bestimmt hat sie auch noch ältere Jahrgänge dabei, die sie dir geben kann.

Falls sie keine hat, bitte sie drum, in der Mathe-Fachschaft nachzufragen - dort wird man bestimmt fündig.

Ansonsten hilft es nur, in Bibliotheken möglichst alte Exemplare zu suchen. Oder du guckst mal bei Ebay oder Booklooker.

Im Internet werden Prüfungsaufgaben meistens nicht eingestellt, da dies mit den Urheberrechten zu tun hat.

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Zum Halbjahr ist normalerweise nie ein Wechsel auf eine 'höhere' Schulform möglich - umgekehrt aber meist schon.

Das bedeutet für dich, dass du bis zum Ende des Schuljahres warten musst, wenn du aufs Gymnasium wechseln möchtest.

Zuerst solltest du gemeinsam mit deinen Eltern einen Beratungstermin mit der Schulleitung an deinem Wunsch-Gymnasium machen. Dort erfährst du dann die Voraussetzungen sowie das weitere Vorgehen (welches je nach Bundesland unterschiedlich ist).

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Ich habe die Einführungsklasse an einem Gymnasium im Schuljahr 2010/2011 selbst absolviert und mein Abitur 2013 gemacht. Jetzt studiere ich bereits im 3. Semester.

Damals habe ich mich bewusst gegen die FOS entschieden. Die Gründe waren, dass mir kein Zweig wirklich zugesagt hat, ich nicht ständig zwischen Praktikum und Schule wechseln wollte und auf der Realschule extrem unterfordert war, sodass ich das anspruchsvollere Gymnasium vorzog.

Die Einführungsklasse ist schon recht happig, aber machbar, wenn man sich anstrengt. Ich hatte leider nie gelernt zu lernen - das erwies sich dann als Problem. Der Stoff wird komplexer und auch vertiefter behandelt als auf der Realschule. Mit Auswendiglernen bekommt man dort nur noch eine 4(-) - es steht viel mehr im Vordergrund das Gesamte zu verstehen und auf andere Gebiete anwenden zu können (= Transferleistung).

Die 2. Fremdsprache betraf mich - glücklicherweise - nicht, da ich auf der Realschule schon Französisch hatte und dies weiterführen konnte. Meine Mitschüler hatten aber Italienisch neu hinzubekommen. Es ist bei der spätbeginnenden Fremdsprache enorm wichtig, dass du wirklich kontinuierlich Grammatik und Vokabeln lernst, weil das Tempo wirklich enorm ist und du sonst sehr schnell den Anschluss verlierst. Viele meiner Mitschüler haben Italienisch auf die leichte Schulter genommen und hatten dann am Ende Probleme, die Qualifikation fürs Abitur zu bekommen.

Es muss nichts heißen, dass du jetzt in Englisch nicht so gut bist - in Spanisch kannst du nochmal bei 0 beginnen. Aber es ist auch wichtig, dass du solide Kenntnisse in Englisch hast/bekommst. Spätestens in der Oberstufe werden in Englisch nämlich auch Texte ana lysiert, Essays geschrieben, etc. - wie in Deutsch auch.

Das Niveau ist allgemein viel höher als auf der Realschule, aber das eine "Wiederholungsjahr" bringt schon ziemlich viel - vor allem in den Hauptfächern. Allerdings musst du auch bereit sein, hart zu arbeiten.

Von den Noten her solltest du einen Gesamtschnitt von ca. 2,0 haben, in den Hauptfächern keine schlechtere Note als 3. Offiziell ist kein besonderer Schnitt nötig, aber man sollte schon durchweg gute Leistungen haben, um es bis zum Abitur zu schaffen.

Wie gesagt: Auf der FOS war ich nie.

Ich weiß aber von ehemaligen Mitschülern, dass es auch ein ziemlich Sprung von der Realschule ist, wenn auch nicht so hart wie aufs Gymnasium.

Du sammelst dort praktische Erfahrung durch das Praktikum - es muss einem aber auch liegen, in der 11. Klasse zwischen Schule und Praktikum ständig zu wechseln (2-3wöchiger Wechsel).

Wenn du keine Lust mehr hast, kannst du nach der 12. Klasse mit der Fachhochschulreife aufhören und entweder eine Ausbildung machen oder an der FH studieren.

Oder du hängst noch die FOS13 dran und hast dann deine fachgebundene bzw. allgemeine Hochschulreife. Um die allgemeine Hochschulreife zu erwerben, musst du aber eine 2. Fremdsprache gelernt haben (geht auch an der FOS).

Auf die FOS kannst du - wie du sicherlich weißt - mit einem Notendurchschnitt von 3,33 oder besser aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch. Daher können auch leistungsschwächere Schüler die FOS besuchen.

Allerdings unterliegst du im 1. Halbjahr der 11. Klasse der Probezeit, d. h., wenn du mehr als eine 5 oder nur eine 6 auf dem Zeugnis hast, musst du die FOS verlassen.

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Nein, Sport muss an bayrischen Gymnasien nicht ins Abitur eingebracht werden, aber kann.

Es ist so, dass es in Sport kein Streichen und auch kein Jokern gibt, sondern ausgegangen wird, dass du null Halbjahresleistungen einbringst.

Auf Sport wird also nur zurückgegriffen, wenn du Halbjahresleistungen brauchst, um deine 40 Halbjahresleistungen voll zu bekommen.

Das sollte aber nicht nötig sein, wenn du in den anderen Fächern gut bist und in Sport schlecht.

Mach dir jetzt keine Sorgen: Am Ende von 12/2 bekommst du einen Einbringungsvorschlag, mit dem besten Ergebnis, welches du erzielen kannst. Du muss dich also um gar nichts kümmern.

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Du musst dich zwar mit dem Zwischenzeugnis an der FOS voranmelden, jedoch muss der erforderliche Schnitt von 3,33 erst im Abschlusszeugnis erbracht werden.

Heißt also, dass du noch Zeit hast, dich zu verbessern. Normalerweise schaffen 90% aller Schüler den FOS-Schnitt spätestens mit der Abschlussprüfung.

Allerdings solltest du Gedanken machen, ob die FOS wirklich das Richtige für dich ist, wenn du den Schnitt nur sehr knapp erzielt hast.

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Halbjahre, die nicht mit ins Abitur einfließen, zählen auch nicht als Unterpunktung.

Das heißt, du kannst neben den acht Unterpunktungen noch so oft unterpunkten wie du möchtest, solange diese eben nicht eingebracht werden.

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Ja, das sollte normalerweise problemlos möglich sein.

Am besten du vereinbarst möglich bald ein Gespräch mit den Oberstufenkoordinatoren, die dir das weitere Vorgehen erläutern. Eventuell wird dir gleich angeraten zurück in die 10. Klasse zu gehen.

Du kannst auf jeden Fall komplett andere Fächer wählen, als welche die du jetzt hast.

Falls dir deine Seminar gut gefallen und du mit ihnen zufrieden bist, kannst du diese auch 'mitnehmen'. Bedeutet aber auch, dass du schon diesen Herbst (November) deine Seminararbeit abgeben musst. Aber du hast auch die Möglichkeit, komplett neue Seminare zu wählen.

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Deine Fächerkombination ist korrekt, weil du dich an die Vorgaben hältst. Sie enthält:

  1. eine fortgeführte Fremdsprache (Englisch, schriftlich)

  2. eine Gesellschaftswissenschaft (Geographie, mündlich)

  3. ein freies Fach (Kunst, mündlich)

Du hast also alle Voraussetzungen erfüllt und brauchst dir keine Sorgen machen.

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Nach Bestehen der 10. Klasse Gymnasium hat man in den meisten Bundesländern automatisch die Mittlere Reife. Dieser ist der Mittleren Reife, welche man an z. B. an einer Realschule erwirbt absolut gleichgestellt.

In einigen wenigen Bundesländern muss man extra eine Prüfung schreiben, um die Mittlere Reife zu bekommen. Das müssen dann aber alle Schüler machen - hättest du also mitkriegen sollen bzw. gemacht haben.

Guck einfach mal auf dein Jahreszeugnis der 10. Klasse. Dort müsste ein Vermerk stehen, dass dieses Zeugnis einen Mittleren Schulabschluss miteinschließt.

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Um auf die FOS gehen zu können, benötigt man einen Notendurchschnitt von 3,33 oder besser aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch im Zeugnis der Mittleren Reife.

Das bedeutet, du hättest im Moment den FOS-Schnitt geschafft, da du genau 3,33 stehst. Es ist aber nur relevant, was später auf dem Abschlusszeugnis draufsteht - und da muss der Schnitt erreicht sein. Du musst ihn also bis dahin halten können.

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In der Gesamtqualifikation kann man maximal 900 Punkte erreichen.

Vier Halbjahresleistungen gibt es in Mathe, jeweils 15 Punkte maximal - macht also 60.

Die Abiturprüfung zählt nochmal vierfach. Bei einer maximalen Punktzahl von 15 Punkten, wären das insgesamt nochmal 60 Punkte.

Von den 900 möglichen Punkten kann man 120 alleine durch das Fach Mathe holen. Bedeutet also, dass 13,33% (120:990) der Punkte aus Mathe kommen.

Es kommt drauf an.

Du brauchst auf jeden Fall mindestens einen Punkt in Mathe, denn mit 0 Punkten ist man durchgefallen - kann sich aber durch die mündliche Prüfung noch retten.

Dann darf man in den drei Kernfächern (Deutsch, Mathe und fortgeführte Fremdsprache) nur einmal unter 4 Punkte kommen, einmal braucht man mindestens 4 Punkte und einmal mindestens 5 Punkte.

In allen fünf Abiturfächern braucht man insgesamt mindestens 100 Punkte.

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Es ist grundsätzlich egal, ob du in Sport unterpunktest, da du in Sport keine einzige Leistung einbringen musst (außer du machst in Sport Abitur).

Wenn du also in den anderen Fächern gut bist, musst du dir keine Sorgen machen.

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Das müsste schon gehen.

Meines Wissens gibt es da keine extra Verordnung, die dieses Vorgehen verbieten würde.

Aber: Für den Besuch der FOS braucht deine Tochter die Mittlere Reife. Diese erhält sie, wenn sie die 10. Klasse am Gymnasium schafft, d. h. in die Oberstufe versetzt wird.

Ist dies nicht der Fall, kann sie nicht aufgenommen werden. Sie kann aber in Bayern, sofern nur eine 5 in einem Hauptfach (und die andere demzufolge im Nebenfach ist), die sog. besondere Prüfung machen, um doch noch auf die FOS zu kommen. Wenn sie in den drei Prüfungen (Deutsch, Mathe, Englisch) einen Schnitt von 3,3 oder besser schafft, darf sie auf die FOS.

Nur weiß ich nicht, ob sie mit den Ergebnissen der besonderen Prüfung auf eine hessische FOS gehen darf.

Ansonsten bliebe noch die Möglichkeit, an einer Real-, Wirtschafts- oder Hauptschule die Mittlere Reife extern zu machen. Bedeutet aber auch, dass sie die Prüfungsvorbereitung selbst in die Hand nehmen muss und es schon eine zusätzliche Belastung zum Schulalltag darstellt, weil sie in mehr Fächern eine Prüfung schreiben muss als Regelschüler der obengenannten Schularten.

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Also es ist so:

In den nächsten Monaten bekommt ihr eine Liste mit den ganzen wählbaren W- und P-Seminaren.

Die Obergrenze liegt normalerweise bei 15 Leuten pro Seminar, kann aber auch (geringfügig) überschritten werden. Eine Untergrenze gibt es häufig auch - liegt aber an der Lehrkraft. Manche machen mit 5 Leuten schon ein Seminar, andere wollen mindestens 8, weil es sich sonst nicht lohnt, usw.

Es muss also nicht heißen, dass alle W- und P-Seminare tatsächlich zustande kommen, die zur Wahl standen.

Jeder muss sowohl ein W- als auch ein P-Seminar wählen. Meistens ist es an den Schulen so, dass man jeweils drei Seminare in die engere Auswahl nimmt und auf einen Zettel schreibt (1. Wahl begründet). Die Seminarleiter wählen dann die Teilnehmer aus. So war es zumindest bei mir.

Ob man ein Seminar mit einem Leitfach nehmen kann, welches man nicht in der Oberstufe hat, hängt vom Lehrer ab. Also einfach direkt den Seminarleiter fragen.

Ich hatte z. B. W-Seminar Chemie (Arzneimittel), aber nur Biologie in der Oberstufe weitergewählt. Unsere Lehrerin gab nur als Vorgabe, dass wir entweder Biologie oder Chemie haben müssten (oder beides), weil das MIttelstufenwissen Chemie ausreichen würde.

Im P-Seminar ist es aber eigentlich egal, ob man das Fach auch in der Oberstufe weiterführt - außer vielleicht bei sprachlichen Fächern. Aber auch hier gilt: Seminarlehrer fragen!

Bezüglich des W-Seminars gibt es noch eine wichtige Regelung: Falls man ein Religion-/Ethik-W-Seminar wählt, muss man die entsprechende Religion bzw. Ethik gewählt haben, sonst kann man das Seminar leider nicht besuchen (warum auch immer...).

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Normalerweise werden die Abschlussprüfungsaufgaben nicht ins Internet gestellt - das hat u. a. mit dem Urheberrechten zu tun.

Ich nehme aber an, du kommst aus Bayern, oder?

Dann habe ich hier einen Link für dich:

https://www.stark-verlag.de/produkte/ProduktDetail.asp?ID=91580&ST=1&fach=SW

Abschlussprüfungsaufgaben Sozialwesen (2005-2014)

Die Bücher sind echt gut - habe ich damals nämlich auch zur Vorbereitung auf die Mittlere Reife und drei Jahre später fürs Abitur genutzt. Das Buch enthält erstmal einführendes Wissens zur Prüfung in Sozialwesen und dann zahlreiche Abschlussprüfungen mit ausführlichen Lösungen. Da lohnen sich die 9,95€ wirklich.

Falls du mehr Aufgaben brauchst, frag deinen Sozialwesen-Lehrer.

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Du bleibst nicht sitzen, wenn du freiwillig die 10. Klasse an einem deutschen Gymnasium wiederholst.

Natürlich bist du dann nicht mehr mit deinen Freunden in einer Jahrgangsstufe, aber du siehst sie während deines Auslandsaufenthalts ein ganzes Jahr nicht und wenn du auf die FOS wechseln würdest, würdest du sie auch nicht sehen. Außerdem ist ja nicht mal gesagt, dass ihr in der Oberstufe gemeinsame Kurse habt.

Wenn du aber direkt nach der 10. Klasse im Ausland in die 11. Klasse Gymnasium in Deutschland wechselst, fehlt dir ein Jahr Spanisch, da hast du recht. Du hast daher vier Möglichkeiten:

  1. Du verzichtest komplett Spanisch zu wählen.

  2. Du holst das Jahr Spanisch während deines Schulbesuchs in den USA eigenständig nach.

  3. Du belegst (wenn angeboten) einen Spanisch-Kurs an deiner amerikanischen Highschool.

  4. Du wiederholst die 10. Klasse in Deutschland freiwillig und lernst dort ganz normal Spanisch.

Unter der FOS versteht man eine Schulart, die für Absolventen der Mittleren Reife ist, die ihre Fachhochschulreife erwerben wollen. In manchen Bundesländern (Bayern, Hamburg, Berlin) kann man mit einem zusätzlichen Jahr (FOS13) die allgemeine Hochschulreife wie am Gymnasium machen.

Sonst ist es aber nur möglich, die Fachhochschulreife (= Fachabitur) zu absolvieren. Mit dieser kannst du an Fachhochschulen jeden Studiengang belegen.

Das Studium an einer Universität ist eben nur mit fachgebundener bzw. allgemeiner Hochschulreife möglich, welche man durch das Gymnasium oder die FOS13 erlangt.

Auf der FOS muss man sich für eine Fachrichtung entscheiden (je nach Bundesland unterschiedlich), welche dann zwei Jahre (bei FOS13 drei Jahre) besucht wird. Bei jeder Fachrichtung hat man allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Mathe, Englisch, Geschichte, etc.) und fachrichtungsspezifische (z. B. Technik: Physik und Chemie, etc.). In der 11. Klasse findet im Wechsel zum Unterricht die fachpraktische Ausbildung (Praktikum) statt, welche sich stark an der Fachrichtung orientiert.

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Um auf der FOS aufgenommen zu werden, benötigst du einen Durchschnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch im Zeugnis der Mittleren Reife.

Hast du die Mittlere Reife ("Oberstufenreife") am Gymnasium erworben, bist du an diesen Schnitt nicht gebunden - da reicht die einfache Versetzung.

Schafft man den erforderlichen Schnitt nicht, kann man - zumindest in Bayern - die sog. Vorklasse besuchen, welche ein Jahr dauert und vor allem die Grundlagen in den Hauptfächern auffrischt, vertieft und einübt. Dafür ist ein pädagogisches Gutachten der derzeitigen Schule vorzulegen, welches die grundsätzliche Eignung für die FOS ausspricht.

Für die Fachrichtung Gestaltung muss man zusätzlich noch eine Aufnahmeprüfung bestehen. Diese dient der Überprüfung der künstlerischen Begabung und umfasst das Zeichnen zweier Bilder (eines zum Abzeichnen, das andere aus dem Kopf/Fantasie).

Wenn du diese beiden Dinge beisammen hast, musst du nur noch die Probezeit (1. Halbjahr) bestehen.

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Die Mittlere Reife, welche man am Gymnasium mit erfolgreichem Bestehen der 10. Klasse bekommt, hat den gleichen Wert wie die der Realschule/Wirtschaftsschule/Hauptschule. Sie kann sich damit auf jeden Fall für Ausbildungsberufe bewerben.

Dann hat sie - wie du geschrieben hast - noch die Möglichkeit ihr Abitur extern zu machen. Bedeutet aber auch, dass sie acht Prüfungsfächer (vier schriftlich, vier mündlich) hat und sich eigenständig vorbereiten muss. Für die Durchschnittsnote im Abitur zählen nur die Prüfungsergebnisse, da es keine Vorleistungen der Qualifikationsphase gibt.

Alternativ könnte sie sich auch auf der FOS anmelden und dort nach drei Jahren das Abitur erlangen (mit FOS13 und 2. Fremdsprache). Dafür braucht sie lediglich ihr Jahreszeugnis der 10. Klasse ("Oberstufenreife") - ein spezieller Notendurchschnitt ist nicht notwendig.

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Bei uns in Bayern wird seit einigen Jahren die Schrift nicht mehr benotet. Finde ich sehr schade, denn wenn man so guckt, was die Kinder für Sauklauen haben...

Zu meiner Zeit (Grundschulabschluss 2004) wurde die Schrift noch benotet und auch im Zeugnis aufgelistet.

Heute folgt nur noch der Hinweis, man solle ordentlicher schreiben. An den weiterführenden Schulen werden dann aber Punkte abgezogen, wenn man ein Wort aufgrund von Unleserlichkeit nicht lesen kann. Das ist aber wohl nicht an allen Schulen so - an der örtlichen Hauptschule wird großzügig darüber hinweggesehen (da versteh ich nun auch Arbeitgeber, dass ihre Azubis nicht ausbildungsreif sind).

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Ich glaube, dir ist nicht ganz klar, für was die FOS da ist. Aber gut, ich erkläre es dir: Auf der FOS erwirbst du in zwei Jahren die Fachhochschulreife, mit welcher du berechtigt bist, jedes Fach an Fachhochschulen zu studieren. Außerdem ist es meist die Voraussetzung für anspruchsvolle Ausbildungsberufe - besonders im kaufmännischen Bereich.

Nach der FOS erhältst du also einen höherwertigen Schulabschluss als die Mittlere Reife. Aber die Fachhochschulreife ist eben kein Berufsabschluss. Du musst entweder eine Ausbildung machen oder ein Studium durchziehen.

Natürlich kannst du als ungelernte Arbeitskraft einige Aushilfstätigkeiten übernehmen, aber da wirst du sicherlich nicht sonderlich gut verdienen...

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Im Moment besteht nur die Möglichkeit, dir das Jirachi durch Tausch zu bekommen. Guck mal (falls du es noch nicht hast) in die GTS (Globale Tausch-Station) - vielleicht findest du da jemanden, der Jirachi hergibt.

Sonst könntest du dir einen Game Cube mit dem Spiel "Pokémon Channel" irgendwo kaufen (Ebay?) und nach dem Durchspielen bekommt man als Geschenk Jirachi, welches man auf Rubin/Saphir/Smaragd (Game Boy Advance) laden kann und dann über Perl/Diamant/Platin/Heartgold/Soulsilver auf Schwarz/Weiß/Schwarz 2/Weiß 2 und schlussendlich auf Alpha Saphir/Omega Rubin tauschst.

Ich denke aber, dass im Laufe des Jahres 2015 es eine Downloadaktion (wahrscheinlich über Seriencodes) für Jirachi gibt. In Japan wird es im Moment nämlich verteilt und meist komm sowas ja dann auch in die anderen Länder.

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Es geht auf jeden Fall, dass du nach der 10. Klasse Realschule mit erfolgreichem Abschluss auf ein allgemeinbildendes Gymnasium wechseln kannst.

Dafür brauchst du einen Notendurchschnitt von 3,0 oder besser - aber das ist eigentlich ein Witz, weil das so gut wie jeder schafft. Deswegen sollte man inoffiziell einen Durchschnitt von ca. 2,0 haben, um gut durch die 10. Klasse Gymnasium und anschließend die Oberstufe zu kommen.

Am Ende der 12. Klasse mit bestandenen Abiturprüfungen hast du genauso die allgemeine Hochschulreife wie andere Gymnasiasten, die schon seit der 5. Klasse auf dem Gymnasium sind.

Problematisch ist es allerdings, weil du keine 2. Fremdsprache auf der Realschule gelernt hast. Viele Gymnasien bieten eine sog. spätbeginnende Fremdsprache an, aber längst nicht alle. Zu dem Arbeitsaufwand hab ich dir in deiner anderen Frage schon eine Antwort gegeben.

Ich würde dir eher empfehlen ein berufliches Gymnasium zu besuchen - da gibt es verschiedene Schwerpunkte und bestimmt findest du einen der dich interessiert. Dort erlangst du auch nach drei Jahren die allgemeine Hochschulreife und die 2. Fremdsprache lernen alle dort von Anfang an.

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Das stellt in der Regel kein Problem dar, da die meisten Gymnasien zur Oberstufe (also ab der 10. Klasse, die du ohnehin wiederholen musst) eine sog. spätbeginnende Fremdsprache anbieten. Das ist meist Französisch, Spanisch oder Italienisch - kommt auf das jeweilige Gymnasium an.

Allerdings ist das Tempo entsprechend hoch, da bis zum Abitur (Ende 12. Klasse) das Niveau B1/B1+ erreicht werden muss. Man muss wirklich kontinuierlich Grammatik und Vokabeln lernen, sonst hat man den Anschluss schnell verloren.

Viele ehemalige Realschüler sind froh, wenn sie in der 2. Fremdsprache eine glatte 4 schaffen - nicht wenige werfen aus dem Grund gefrustet die gymnasiale Oberstufe.

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In Bayern gibt es die Kombination Lehramt Gymnasium Chemie/Musik nicht.

Folgende Kombinationen mit einem deiner Wunsch-Fächer existieren:

  • Biologie/Chemie

  • Chemie/Englisch

  • Chemie/Geographie

  • Chemie/Mathe

  • Deutsch/Musik

  • Englisch/Musik

  • Französisch/Musik

  • Italienisch/Musik

  • Latein/Musik

  • Mathe/Musik

  • Musik/Religion

  • Musik/Spanisch

Achtung: Nicht alle Fächerkombinationen werden an jeder Universität angeboten - also vorher informieren!

Du könntest z. B. eine der Fächerkombinationen auswählen und diese studieren. Ab dem 3. Semester (oder auch später) kannst das andere Wunsch-Fach als Erweiterungsfach hinzunehmen. Im Erweiterungsfach brauchst du nur dein 1. Staatsexamen machen, in den beiden Unterrichtsfächern ist 1. und 2. Staatsexamen nötig.

Laut meinem Studienratgeber ist man in Thüringen aber sehr frei mit den Unterrichtsfächern. Da muss man zwei Unterrichtsfächer auswählen, welche neben dem erziehungswissenschaftlichen Studium, abgeprüft werden. Lehramt Gymnasium wird in Thüringen nur an der Uni Jena angeboten - die Kombination Chemie/Musik ist möglich, wobei bei Musik eine Kooperation mit der Hochschule für Musik in Weimar stattfindet.

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Ich nehme mal an, du kommst aus Bayern, oder?

Wenn du im H-Zweig bist/warst, dann wird es sehr schwer werden, da du mehrere Jahre keinen Matheunterricht hattest. Hattest du trotzdem Mathe als Wahlfach, ist das schon ein wenig besser, aber es wird nicht auf das Niveau einer Realschule kommen. M-Zweig wäre da eindeutig besser.

Möchtest du nach der 10. Klasse, also mit deiner Mittleren Reife, auf ein Gymnasium übertreten, dann hast du folgende Möglichkeiten:

  1. Besuch einer 'normalen' 10. Klasse (Regelklasse): Dafür ist ein Notendurchschnitt von 3,0 oder besser in allen Fächern nötig. Du kommst in eine Klasse mit Schülern, die seit der 5. Klasse auf dem Gymnasium sind und dementsprechend kann und wird auf dich keine besondere Rücksicht genommen, da der Lehrplan sehr straff und die Stundenanzahl niedrig ist. Hast du noch keine 2. Fremdsprache gelernt, so musst du am Gymnasium eine spätbeginnende Fremdsprache bis zum Abitur belegen - wieder mit Klassenkameraden, die schon Erfahrung mit mindestens zwei Sprachen haben.

  2. Besuch einer sog. "Einführungsklasse": Kein spezieller Notendurchschnitt nötig, empfohlen wird aber ca. 2,0. Dafür braucht man ein positives pädagogisches Gutachten, der Schule, an der die Mittlere Reife absolviert wurde. Das ist eine Klasse, die für Quereinsteiger anderer Schularten gedacht ist. Man hat mehr Stunden in den Hauptfächern und lernt im Klassenverband die 2. Fremdsprache. Man hat recht viel Zeit, um zu Üben, den Stoff zu vertiefen und wird wirklich gut auf die Oberstufe vorbereitet.

Da du keine Mathe-Note haben wirst, musst du eine Feststellungsprüfung über den gesamten Stoff der letzten Jahre schreiben.

Unwichtig ist, ob du ein Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung besuchst, da diese nach der 10. Klasse ohnehin aufgelöst werden und die meisten Gymnasien naturwissenschaftlich ausgerichtet sind.

Zu einem Wechsel nach der 9. Klasse ist ganz klar abzuraten, da das Niveau auf einem Gymnasium ein völlig anderes und du - falls es aus irgendeinem Grund nicht klappen sollte am Gymnasium - einen handfesten Schulabschluss (Mittlere Reife) in der Tasche hast.

Alternativ hättest du nach der 10. Klasse auch die Möglichkeit die FOS zu besuchen. Hängst du die 13. Klasse noch dran und kannst eine 2. Fremdsprache nachweisen (kann man auch an der FOS lernen), dann hast du auch die allgemeine Hochschulreife - wie am Gymnasium.

Die FOS hat auch den Vorteil, dass du die Vorklasse machen kannst. Diese dauert ein Jahr und bereitet in den Hauptfächern und einigen Nebenfächern auf die FOS vor. Gerade weil du lange kein Mathe hattest, bietet sich das an, damit du deine Kenntnisse auffrischen und ausbauen kannst. Außerdem kannst du dich weiterhin schwerpunktmäßig mit Wirtschaft beschäftigen, was am Gymnasium nicht möglich ist (da gibt's nur Wirtschaft/Recht zweistündig).

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Das ist eigentlich gar kein Problem, wenn du die Sprache schon mehrere Jahre nicht mehr im Unterricht hattest.

Normalerweise bieten die Unis Sprachpraxis-, Übersetzungs- und Grammatikkurse auf verschiedenen Niveaustufen an. Dazu gibt es am Anfang des Semesters Einstufungstests, die du auf jeden Fall machen solltest. Da rate ich dir ganz klar dazu, lieber einen Kurs mit 'niedrigerem' Niveau zu besuchen, damit du nicht überfordert bist, da das Tempo und der Detailgrad doch ein ganz anderer als auf der Realschule (wo nur die Basics in Französisch gelehrt wurden) ist.

Mach dir also keine Sorgen.:)

Du solltest dich aber noch mal eingehend über dein 2. Unterrichtsfach Erdkunde informieren. Das ist nicht immer das, was die Studenten aus ihrer Schulzeit kennen. Im Studium macht man dann solche Sachen wie Statistik, Kartografie, etc. Informier dich also vorher schon über die Studieninhalte!

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Ja, du kannst alle drei legendären Raubkatzen in Alpha Saphir und/oder Omega Rubin fangen.

Dafür musst du allerdings vorher Lugia oder Ho-oh gefangen und im Team haben. Erst dann erscheint der wilde Wald, wo du die Pokémon fangen kannst, welche sich im 20-Minuten-Takt - jede Stunde - abwechseln:

  • Raikou: xx:00 - xx:19 Uhr

  • Entei: xx:20 - xx:39 Uhr

  • Suicune: xx:40 - xx:59 Uhr

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Ja, das geht, da die Spiele zueinander kompatibel sind und zur gleichen (6.) Generation gehören.

Allerdings musst du eventuell Pokémon aus dem Team nehmen, die es in der Kalos-Region nicht gab. Das ist z. B. Proto-Kyogre/-Groudon mit ihren neuen Attacken Ursprungswoge/Abgrundklinge.

Aber sonst ist das absolut kein Problem.:)

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Du beantwortest dir deine Frage bereits im zweiten Satz selbst.

Nach der 12. Klasse der FOS bzw. BOS erlangt man die Fachhochschulreife, mit welcher man - unabhängig von der jeweils gewählten Fachrichtung - alle Fächer an einer Fachhochschule studieren darf.

Das bedeutet konkret, dass jemand der im Technik-Zweig war ohne Probleme BWL an einer FH studieren kann und umgekehrt jemand von der Wirtschafts-FOS Elektrotechnik an der FH.

Hängt man die 13. Klasse der FOS bzw. BOS dran und kann keine 2. Fremdsprache nachweisen, so erhält man die fachgebundene Hochschulreife, mit welcher man an Universitäten nur die Fächer studieren kann, die zur jeweils gewählten Fachrichtung passen. Im Wirtschafts-Zweig wäre das z. B. BWL oder VWL an einer Uni.

Mit der allgemeinen Hochschulreife kann man alle Studiengänge an einer Universität belegen.

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Kommt drauf an, für was du dich bewirbst. In einer Bank, Versicherung, etc. wirst du damit eher schlechte Chancen haben.

Dagegen sehe ich im Handwerk z. B. keine Probleme.

Im Allgemeinen schließe ich mich aber der Antwort von comedyla an.

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Wo hast du denn gelesen, dass du nicht am Ende der 9. Klasse auf die Hauptschule wechseln kannst? Ich finde nämlich nichts dazu...

Du kannst unter einer der folgenden Voraussetzungen in die 10. Klasse des M-Zweigs wechseln:

  1. bestandene 9. Klasse auf der Realschule (fällt bei dir vermutlich weg)

  2. bei nicht bestandener 9. Klasse, wenn die Notenrechnung auf der Hauptschule ein anderes Ergebnis bringt

  3. erfolgreiches Bestehen einer Aufnahmeprüfung

(siehe auch hier: http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/bayern/schullaufbahnberatung/schullaufbahnen/realschule/index_05704.asp => schulrechtliche Situation)

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Für die Aufnahme an die FOS brauchst du unbedingt die Mittlere Reife.

Diese erhältst du am Gymnasium automatisch, wenn du die Versetzung von der 10. Klasse in die Oberstufe geschafft hast (= "Oberstufenreife"). Dabei ist der Durchschnitt in Deutsch, Mathe und Englisch egal - es zählt nur die Versetzung.

Bestehst du die 10. Klasse am Gymnasium nicht, hast du aber - sofern du nur zwei 5er hast und nur eine davon in einen der drei Hauptfächer - die Möglichkeit der sog. "besonderen Prüfung". Diese findet in Deutsch, Mathe und Englisch (oder der 2. Fremdsprache) statt und wenn man diese besteht, hat man dennoch die Möglichkeit auf die FOS zu gehen. Man muss aber in der besonderen Prüfung einen Durchschnitt von 3,33 oder besser schaffen.

Alternativ hättest du noch die Möglichkeit deine Mittlere Reife extern an einer Real-, Wirtschafts- oder Hauptschule zu absolvieren. Hierfür musst du dich im Februar/März an einer der obengenannten Schulen anmelden. Die Vorbereitung für die Prüfungen erfolgt eigenständig. Zu den Prüfungsterminen wirst du am Gymnasium freigestellt. Selbst wenn du die 10. Klasse Gymnasium dann nicht schaffst, die externen Prüfungen aber erfolgreich abgeschlossen hast, bekommst du die Mittlere Reife, mit der du eine weiterführende Schule besuchen oder eine Ausbildung anfangen kannst.

Die FOS ist auf jeden Fall einfacher als das Gymnasium - sonst gäbe es ja nicht diese beiden Schularten. Außerdem ist die FOS eher für die Schüler gedacht, die nach der Mittleren Reife ihr (Fach-)Abitur nachholen wollen und da diese von verschiedenen Schulen kommen, müssen erstmal alle auf den gleichen Stand gebracht werden, weshalb erstmal der Stoff wiederholt wird.

Du kannst an der FOS auch die allgemeine Hochschulreife wie an einem Gymnasium erlangen. Dafür musst du die 13. Klasse dranhängen sowie eine 2. Fremdsprache nachweisen (die du am Gymnasium gelernt hast). Damit kannst du an Universitäten alle Fächer studieren.

Nach der 12. Klasse hast du die Fachhochschulreife (= Fachabitur), mit welcher du alle Studienfächer an einer Fachhochschule belegen kannst.

Lediglich musst du dich bei der Anmeldung für eine Fachrichtung (Technik, Wirtschaft, Sozial, Gestaltung, Agrar, Gesundheit, internationale Wirtschaft) entscheiden. Je nach Fachrichtung hast du neben allgemeinbildenden Fächern auch fachrichtungsspezifische. Auch hängt die Richtung deines Praktikums in der 11. Klasse von deinem gewählten Zweig ab.

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Das dürfte nicht gehen, es sei denn, deine Wunsch-FOS hat kleinere Austauschprogramme im Angebot, welche dann aber nur sehr kurz sind (1-3 Wochen).

Der Grund: In der 11. Klasse hast du Schule und Praktikum im Wechsel und in der 12. (und 13.) Klasse hast du deine Prüfungen zur Fachhochschulreife (bzw. Hochschulreife). Außerdem musst du ja auch die nötigen Punkte fürs Abitur sammeln, was im Ausland nicht geht - deswegen musst du während deiner FOS-Zeit in Deutschland sein.

Du kannst aber zwischendurch ein Jahr Pause einlegen und besuchst dann erst die nächsthöhere Klassenstufe.

Genauso geht es, dass du nach der 10. Klasse Realschule erstmal ein Jahr eine Schule im Ausland besuchst und danach auf die FOS in Deutschland gehst.

Wichtig ist, dass du das Ganze frühzeitig planst - ob nun allein oder mithilfe einer professionellen Austausch-Organisation.

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Der Stark-Verlag hat eine ganze Reihe an Übungsbüchern für Realschüler:

https://www.stark-verlag.de/reihen/default.asp?reihe=7&typ=2

Training Realschule

Einfach dem Link folgen und dann auf die gesuchten Fächer klicken.:)

Ich hab auch schon mal reingeschaut:

Deutsch: Das Angebot ist noch nicht so ausgebaut (eher für untere Klassen), aber empfehlenswert ist sicherlich Erörterung und textgebundener Aufsatz.

Mathe: Hier sind mittlerweile alle Klassenstufen vertreten - kann ich nur wärmstens empfehlen!

Physik: Ziemlich dürftig (vermutlich noch im Aufbau), aber wenn du in der 10. Klasse bist, ist das Trainingsbuch sicherlich hilfreich.

Die Bücher sind fast alle auf Bayern zugeschnitten.

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Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du Kunst nicht als 5. (freies) Abiturprüfungsfach auch nicht mündlich (Colloquium) gewählt hast.

Da es ein Nicht-Abiturfach ist, darfst du schon mal ein Halbjahr streichen.

Es gibt dann noch die sog. "Jokerregelung", welches erlaubt, in maximal zwei Nicht-Abiturfächern eine weitere (also 2.) Halbjahresleistung zu streichen.

Du musst also nur zwei Halbjahre in Kunst einbringen, wenn du darin nicht Abitur machst.

Aber mach dir jetzt da keinen Kopf drüber. Am Ende von 12/2 erhält jeder Schüler einen Notenbogen mit Einbringungsvorschlag - da hat der Computer schon ausgerechnet wie du das beste Ergebnis bekommst.

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Das dürfte interessant für dich sein:

http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-FOBSchulOBY2008rahmen&doc.part=X

§ 47 Absatz 2 - sonstige Leistungsnachweise

Kurzarbeiten werden mindestens eine Woche vorher angekündigt und erstrecken sich auf den Inhalt von höchstens zehn unmittelbar vorangegangenen Unterrichtsstunden einschließlich der Grundkenntnisse des Fachs.

Leg das mal deinem Lehrer vor - er darf gar nicht über Stoff des gesamten Jahres schreiben, sondern lediglich über den Stoff von maximal zehn aufeinanderfolgenden Schulstunden sowie Grundwissen.

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Nein, das ist nicht möglich.

Deine Cousine hat zwar praktische Erfahrung im sozialen Bereich durch den Bundesfreiwilligendienst, jedoch fehlt ihr der komplette Stoff eines Halbjahres und die Noten, die in diesem Halbjahr gemacht wurden.

Sie muss sich, wenn sie auf die FOS möchte, im Februar/März 2015 anmelden und kann dann im September anfangen.

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Das kommt darauf an, welche Ausbildungsrichtung man ab der 8. Klasse gewählt hat.

Im sozialwissenschaftlichen Zweig (WSG-S) hat man Sozialkunde bereits ab der 8. Klasse.

Ist man im wirtschaftswissenschaftlichen Zweig (WSG-W), so hat man schon ab der 9. Klasse Sozialkunde.

In beiden Zweigen wird Sozialkunde außerdem zweistündig unterrichtet.

Alle anderen Ausbildungsrichtungen (naturwissenschaftlich-technologisch, musisch, humanistisch, neusprachlich) sehen Sozialkunde als einstündiges Unterrichtsfach erst ab der 10. Klasse vor.

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Meines Wissens werden die Noten vom Gymnasium nicht mitgenommen, da es sich bei der Realschule um eine komplett andere Schulart handelt.

Natürlich heißt das, dass du dann nicht in jedem Fach eine Note haben wirst, weil nach den Weihnachtsferien bald Notenschluss für das 1. Halbjahr ist und deswegen nur noch wenige Exen und Schulaufgaben geschrieben werden.

So war es jedenfalls bei einer Klassenkameradin von mir, die nach den Weihnachtsferien von der 9. Klasse zu uns auf die Realschule wechselte.

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So viele DH auf deine Frage, aber noch keine Antwort?

Dann versuche ich mal zu helfen.

Wie ich deinen Tags entnehme, kommst du aus Hessen. Ich kann jetzt aber nur für Bayern sprechen, ich habe dort 2013 mein Abitur gemacht (schriftlich: Deutsch, Mathe und Französisch; mündlich: Geschichte und Biologie).

Ich habe für die gesamte Abiturvorbereitung und zum Teil auch für den Unterricht sowie für Klausuren die Bücher vom Stark-Verlag benutzt.

Davon gibt es verschiedene Reihen:

  • rote Reihe: Enthält die original Prüfungsaufgaben des jeweiligen Bundeslandes mit ausführlichen Lösungen und auch teilweise kleinschrittigen Hilfen, falls man nicht weiterkommt. Sehr zu empfehlen in den letzten 6-8 Wochen vor den Prüfungen

  • weiße Reihe (Abitur-Training): Darin wird der Unterrichtsstoff nochmal ausführlich aufbereitet. Es gibt zahlreiche Beispiele und super Übungsaufgaben mit Lösungen. Sie sind sehr gut geeignet für die Unterrichts-, Klausur- und Abiturvorbereitung (schriftlich und mündlich).

  • blaue Reihe (Kompaktwissen): Darin findet man den Stoff der Oberstufe kurz und knapp. Ich hatte das nur für Mathe, war aber sehr zufrieden, weil es mir alle Basics verständlich machte und so das Bestehen des Mathe-Abis brachte.^^

Zwei Pocket-Teacher hatte ich auch (Geschichte und Biologie), aber die fand ich nicht so gut. Die waren überhaupt nicht auf mein Bundesland zugeschnitten (kann aber in anderen Bundesländern gut sein).

Wichtig ist auf jeden Fall, dass du dir möglichst aktuelle Ausgaben zur Vorbereitung kaufst, weil die Verlage regelmäßig etwas ändern. Wenn du Geld sparen möchtest, guck mal auf Ebay oder booklooker - dort gibt es die Bücher meist recht günstig und sie sind gut erhalten.

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Natürlich ist ein Wechsel nach der 11. Klasse auf eine andere FOS möglich.

Begründen musst du den Wechsel nicht.

Du meldest dich in deiner neuen FOS an und in der jetzigen ab - am Ende des Schuljahres.

Wichtig ist aber, dass deine Wunsch-FOS den gleichen Zweig anbietet, den du im Moment besuchst. Sonst wird es nichts mit dem Wechsel.

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Auf der Hauptschule kannst du im M-Zweig auch die Mittlere Reife machen.

Sie ist der Mittleren Reife der Realschule vollkommend gleichgestellt, aber nicht gleichartig. Das heißt in deinem Fall aber nichts, da du für die Erzieher-Ausbildung einfach nur die Mittlere Reife benötigst und dich nicht bei einem Unternehmen/Betrieb bewirbst.

Du kannst auch mit Quali die Kinderpflegerausbildung absolvieren und dich danach zur Erzieherin weiterqualifizieren.

Alternativ könntest du auch die Wirtschaftsschule besuchen und dort deine Mittlere Reife absolvieren.

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Diese Vorlage, die du da verlinkt hast, zeigt leider nicht, aus welchem Bundesland sie stammt.

Grundsätzlich ist dies aber nur eine Empfehlung, an die sich der Lehrer halten kann, aber nicht muss.

Es ist normalerweise so, dass man mit der Hälfte der Punktzahl gerade noch eine 4- (4 Punkte) bekommt - außer in Mathe und Physik. Da braucht man 'nur' 40 % der Punkte haben.

Je nach Schwierigkeitsgrad kann der Lehrer aber den Punkteschlüssel so an- oder abheben, wie er es für richtig hält.

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Können schon, aber die Frage ist, worüber er denn die Ex schreiben soll.

Ihr habt letzte Stunde einen Kurztest geschrieben und dann nichts mehr gemacht, das bedeutet, er kann keine Ex schreiben, weil ihm der Stoff fehlt.

Er kann nämlich über neuen Stoff schreiben, da er den Kurztest noch nicht rausgegeben hat. Aber da ihr kein neues Thema hattet, geht das nicht.

Was er allerdings machen kann, ist ein Grundwissenstest. Das halte ich aber für sehr unwahrscheinlich.

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Du solltest du dir schon einen neuen Chemie Abiturtrainer kaufen.

Der Abitrainer deines Cousins hat schon einige Jahre auf den Buckel. Damals gab's eben G8 noch nicht und der Lehrplan hat sich stark geändert.

Gerade der Stark-Verlag aktualisiert sehr regelmäßig seine Bücher.

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Bei Schulfragen gibt man immer das Bundesland an, weil Bildung Ländersache ist.

Auf die FOS kannst du als Gymnasiast nach der 10. Klasse. Du brauchst keinen bestimmten Notendurchschnitt erreichen - es ist nur die Versetzung in die Oberstufe nötig ("Oberstufenreife"), was zugleich auch deine Mittlere Reife ist.

Ja, auf der FOS ist es leichter. Schon aus dem Grund, weil sie für Schüler ausgelegt ist, welche nach der Mittleren Reife ihr (Fach-)Abitur dranhängen wollen.

Auch spielt der Zweig, welchen man wählt, eine Rolle. Sozial ist einfacher als Technik. Aber es kommt natürlich auch auf deine individuellen Begabungen und Neigungen an.

Ob du an der FOS nur deine Fachhochschulreife (= Fachabitur) oder die allgemeine Hochschulreife bekommst, hängt vom Bundesland ab.

In Berlin und Bayern gibt es nach der 12. Klasse (da erwirbt man die Fachhochschulreife) noch die Möglichkeit, ein weiteres Jahr zu machen, um die fachgebundene (ohne 2. Fremdsprache) bzw. allgemeine (mit 2. Fremdsprache) Hochschulreife zu erlangen.

Mit der Fachhochschulreife kannst du nur an Fachhochschulen studieren, dagegen stehen dir mit fachgebundener Hochschulreife Studiengänge an deiner FOS-Fachrichtung an Universitäten offen und mit der allgemeinen Hochschulreife kannst du an Universitäten alles studieren.

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Das Fachabitur gibt es so gesehen gar nicht, da es sich hierbei um einen nicht eindeutigen umgangssprachlichen Begriff handelt.

Aber es gibt Unterschiede bei den Schulabschlüssen:

  • Fachhochschulreife

Diese erlangt man nach der 12. Klasse der FOS bzw. BOS. Damit kann man alle Studiengänge auf einer Fachhochschule (FH) studieren.

  • fachgebundene Hochschulreife:

Die fachgebundene Hochschulreife bekommt man beim erfolgreichen Bestehen der 13. Klasse der FOS bzw. BOS - ohne eine 2. Fremdsprache gelernt zu haben. Es ist dann möglich an Universitäten zu studieren, aber nur die Fächer, die zur jeweils gewählten Fachrichtung passen. War man z. B. im Wirtschafts-Zweig, dann kann man nur Fächer wie BWL oder VWL an einer Uni studieren.

  • allgemeine Hochschulreife

Die allgemeine Hochschulreife erhält man, wenn man entweder die 12. Klasse eines G8-Gymnasiums oder die 13. Klasse FOS bzw. BOS (mit 2. Fremdsprache) mit der Abiturprüfung bestanden hat. Sie erlaubt einem, alle Fächer an einer Universität zu studieren.

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Genau. Das sogenannte 4. Fach ist ein gesellschaftswissenschaftliches Fach, in welchem jeder Schüler Abitur machen muss. Welches das aber ist, kann jeder Schüler selbst entscheiden.

Dabei ist es absolut egal, ob du darin schriftlich oder mündlich Abitur machst.

Zur Verfügung stehen folgende Fächer:

  • Geschichte

  • Geschichte+Sozialkunde

  • Sozialkunde (nur WSG, wenn zweistündig belegt)

  • Wirtschaft/Recht

  • Erdkunde

  • Religion bzw. Ethik

  • Wirtschaftsinformatik (WSG-W, nur mündlich)

  • sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder (WSG-S, nur mündlich)

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Also es ist so:

Du bekommst nach jedem Semester (11/1, 11/2, 12/1, 12/2) ein Zeugnis mit den sog. Halbjahresleistungen. Diese Halbjahresleistungen (maximal vier pro Fach) zählen ins Abitur ein.

Bei deinen Abiturfächern müssen alle vier Halbjahre immer eingebracht werden. Dazu kommen noch alle Halbjahre aus den Seminaren. Hast du nur eine Naturwissenschaft belegt, müssen dort auch alle vier Halbjahresleistungen eingebracht werden.

Die Halbjahresleistungen werden zum einen aus der schriftlichen Klausur (großer Leistungsnachweis) und zum anderen durch kleine Leistungsnachweise (Exen, Abfragen, mündliche Noten, etc.) erbracht. Diese zählen im Verhältnis 1:1 zusammen.

Wenn du nun eine "kleine" Note weniger hast, ist das nicht schlimm, da ja mehrere kleine Noten die Gesamtnote der kleinen Leistungsnachweise bringen.

Aber natürlich hast du, wenn du alle Exen mitschreibst und dich abfragen lässt, eher die Möglichkeit, eine schlechte Note auszubügeln.

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Auf dem Gymnasium wirst du auf ein Universitätsstudium vorbereitetet, wogegen die FOS eher für die Leute gedacht ist, die an die Fachhochschule gehen oder eine anspruchsvolle Ausbildung danach machen wollen.

Dir muss also klar sein, was du machen möchtest.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung (Mittlere Reife 2010, Abitur 2013) sagen, dass das Gymnasium für ehemalige Realschüler doch eine ziemlich große Umstellung ist - sei es nun von der Stofffülle oder der anderen Lern- und Arbeitsweise.

Wenn du aufs Gymnasium willst, solltest du wirklich einen 1er-Schnitt auf der Realschule haben und ein Gymnasium mit Einführungsklasse besuchen (hab ich auch gemacht).

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Die große Frage ist, ob du eine 2. Fremdsprache nachweisen kannst. Dabei ist es egal, ob du diese schon vorher auf einer anderen Schule, die du besucht hast, gelernt hast oder du sie im Moment an der FOS Gestaltung erlernst.

Ohne 2. Fremdsprache hast du am Ende der 13. Klasse nämlich 'nur' die fachgebundene Hochschulreife, d. h. du kannst an Universitäten nur die Fächer studieren, die zu deiner FOS-Fachrichtung passen. Mit FOS Gestaltung wäre das z. B. Kunstgeschichte und andere künstlerische oder handwerkliche Studiengänge.

Mit 2. Fremdsprache bekommst du die allgemeine Hochschulreife und kannst jedes Fach - unabhängig von deiner Fachrichtung an der FOS - an Universitäten studieren. Also auch Physik.

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Also es ist so:

Du darfst in den Halbjahren (insgesamt 40), die du einbringst, nicht mehr als 8mal eine Hürde reißen. Nichteingebrachte Hürden zählen nicht als gerissene Hürde - du darfst also davon soviel haben wie du willst, wenn du sie nicht einbringst.

Nur bleiben nicht so viele Halbjahresleistungen übrig, die nicht eingebracht werden - also mit unbegrenzt Unterpunkten ist da nicht.

Nein, du kannst in einem Halbjahr mehrmals unterpunkten (gibt keine Begrenzung für ein einzelnes Halbjahr). Wichtig ist nur, dass es nicht mehr als acht Hürden sind, die du einbringst und dass du nie auf 0 Punkte in einem Fach kommst.

In deinen Abiturfächern musst du jeweils alle vier Halbjahresleistungen einbringen. Dazu kommen immer die Halbjahresleistungen von den Seminaren. In nicht-Abiturfächern darfst du jeweils ein Halbjahr streichen.

Zwei Halbjahresleistungen kannst du mit der sog. "Jokerregelung" wegmachen, d. h. eine andere Halbjahresleistung (z. B. eines Profilfaches) tritt an die Stelle. Heißt, man muss in zwei Fächern nur zwei Halbjahresleistungen einbringen.

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Wenn du Mathe studieren möchtest, dann solltest du auf jeden Fall den Technik-Zweig der FOS nehmen. Dort wirst du besonders in Mathe und Physik besonders gefordert, was dir bei einem Studium auf jeden Fall zu gute kommen wird.

Deinen Tags unter der Frage entnehme ich, dass du aus Hessen kommst.

In Hessen kannst du an jeder Uni (außer in Frankfurt a. M.) jeden Bachelor-Studiengang (also auch Mathe) mit der Fachhochschulreife (= Fachabitur) studieren.

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Nach deiner erfolgreichen Mittleren Reife hast du folgende Möglichkeiten:

  • Ausbildung (dual oder schulisch)

  • weiterführende Schule (FOS, Berufskolleg, berufliches Gymnasium, etc.)

  • FSJ/FÖJ

  • Auslandsschuljahr

  • BVJ, BGJ, BEG

Gerade wenn du noch keine Ahnung hast, bieten sich die Punkte 3 bis 5 für dich an, denn dadurch tust du erstmal etwas sinnvolles und hast nebenbei noch Zeit dir zu überlegen, was du wirklich machen möchtest.

Ein Schuljahr im Ausland ist natürlich ziemlich teuer, aber du kannst ja auch ein FSJ/FÖJ im Ausland absolvieren. Du solltest dich wirklich mal danach erkundigen.

Das Abitur solltest du nur dann machen, wenn du es auch wirklich möchtest - das ist aber im Moment nicht wirklich gegeben.

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Als erstes solltest du deine Mittlere Reife auf dem M-Zweig mit möglichst guten Noten abschließen.

Danach gehst du auf die FOS oder ein Gymnasium mit Einführungsklasse. Wobei ich dir eher empfehlen würde auf die FOS zu gehen, da diese meist schon schwer genug für M-Schüler ist - vielleicht machst du dort - falls möglich - die Vorklasse, um optimal vorbereitet zu sein. Für die FOS brauchst du einen Notendurchschnitt von 3,33 oder besser aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch.

Du musst auf jeden Fall die FOS bis zum Ende der 13. Klasse besuchen, denn da erwirbst du die fachgebundene (ohne 2. Fremdsprache) bzw. allgemeine (mit 2. Fremdsprache) Hochschulreife, die du für ein Universitätsstudium benötigst.

Wenn du den Wirtschafts-Zweig wählst, dann brauchst du (kannst aber) keine 2.Fremdsprache lernen, da du Jura (Rechtswissenschaften) fachgebunden an einer Uni studieren kannst.

Bist du aber in einem anderen Zweig (z. B. Sozial), so ist es notwendig, dass du eine 2. Fremdsprache lernst - das kannst du auf jeden Fall auf der FOS noch nachholen.

Jura ist an den meisten Universitäten zulassungsbeschränkt, d. h. du brauchst einen bestimmten Notendurchschnitt, um zugelassen zu werden. Streng dich also an, einen möglichst guten Schnitt zu erreichen! Es gibt aber auch Unis, da hat Jura keinen NC...

Das Studium dauert in Regelstudienzeit acht Semester (= 4 Jahre), dann folgt das 1. Staatsexamen. Entweder gehst du dann in die freie Wirtschaft oder du machst noch das Referendariat (zwei Jahre), um das 2. Staatsexamen machen zu können.

In den Staatsexamina musst du wirklich gute Noten haben, damit dich dann eine Kanzlei einstellt. Grundsätzlich musst du jede Rechtsordnung drauf haben, kannst dich aber auf Familienrecht zusätzlich spezialisieren.

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Verpflichtend müssen alle Schüler an einem bayrischen Gymnasium folgende Fächer belegen:

  • Deutsch

  • Mathe

  • Religion oder Ethik

  • Geschichte+Sozialkunde

  • Sport

Dazu kommen noch sog. Wahlpflichtfächer, für die sich jeder Schüler frei entscheiden kann:

  • eine fortgeführte Fremdsprache (d. h. eine Fremdsprache, die man seit der 5., 6. oder 8. Klasse lernt)

  • eine Naturwissenschaft (Biologie, Chemie oder Physik)

  • eine weitere Fremdsprache (fortgeführt oder spätbeginnend) oder eine weitere Naturwissenschaft oder Informatik

  • Wirtschaft/Recht oder Erdkunde

  • Kunst oder Musik

Aus dem Angebot der Schule wählt jeder Schüler noch jeweils ein

  • W-Seminar

und

  • P-Seminar.

Hinzu kommen eventuell noch sog. Profilfächer (z. B. Chor, Englisch-Konversation, Psychologie, etc.).

Bezüglich der Abiturfächer gilt Folgendes:

  • Deutsch: schriftlich

  • Mathe: schriftlich

  • fortgeführte Fremdsprache: schriftlich oder mündlich

  • Gesellschaftswissenschaft: schriftlich oder mündlich

  • freies Fach (jedoch keine 2. Gesellschaftswissenschaft!): schriftlich oder mündlich

Bei den letzten drei Fächern musst du dich für ein Fach schriftlich entscheiden, die anderen zwei sind mündlich.

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Es kommt drauf an, in welche Klassenstufe du von der Realschule aufs Gymnasium wechseln möchtest.

Wenn du von der 5. Klasse Realschule in die 5. Klasse Gymnasium wechseln möchtest, brauchst du einen Durchschnitt von 2,0 oder besser in den Fächern Deutsch und Mathe.

Wenn du von der 5. Klasse Realschule in die 6. Klasse Gymnasium wechseln möchtest, ist ein Schnitt von 2,0 oder besser in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch nötig.

Eine Aufnahmeprüfung ist in beiden Fällen nicht möglich.

Ich würde dir dazu raten, die 5. Klasse auf dem Gymnasium zu wiederholen, weil dort schon in der 5. Klasse mehr Stoff durchgenommen wird als auf der Realschule, der dir beim direkten Eintritt in die 6. Klasse fehlen würde (und du eigenständig nacharbeiten müsstest). Außerdem kommt in der 6. Klasse Gymnasium schon die 2. Fremdsprache hinzu - gerade das kollidiert dann mit den Lücken in den anderen Fächern...

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Klar, zur Oberstufe kannst du Französisch am Gymnasium ablegen.

Dafür musst du aber Englisch (oder eine andere Fremdsprache) weiterbelegen.

Außerdem wird deine Französischnote der 10. Klasse in deinem Abiturzeugnis unter abgelegte Fächer (mit Note) aufgelistet - zählt aber nicht in den eigentlichen Durchschnitt rein.

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Wenn du nach deiner Ausbildung auf die BOS gehen möchtest, musst du in den Wirtschafts-Zweig gehen, da du eine kaufmännische Ausbildung absolviert hast.

Diese Regelung kannst du umgehen, wenn du ein mindestens sechsmonatiges Praktikum in einem anderen Bereich vorweisen kannst.

Nach der 12. Klasse BOS hast du die Fachhochschulreife und kannst an Fachhochschulen jedes Fach studieren. Da wäre z. B. Sozialpädagogik (soziale Arbeit) möglich.

Mit der 13. Klasse BOS erlangst du entweder die fachgebundene (ohne 2. Fremdsprache) bzw. allgemeine (mit 2. Fremdsprache) Hochschulreife.

Die fachgebundene Hochschulreife befähigt dich nur zum Studium von Fächern an Universitäten die zu deiner BOS-Fachrichtung passen. In Fall Fachrichtung Wirtschaft wäre das z. B. BWL oder VWL.

Dagegen stehen dir mit allgemeiner Hochschulreife alle Studienfächern an einer Universität offen. Das würde dir den Weg zum Psychologie- oder Biomedizin-Studium ebnen.

Neben deiner erfolgreichen Berufsausbildung benötigst du noch die Mittlere Reife - ganz egal, wie du diese erworben hast.

Es ist ein Schnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch im Mittlere Reife-Zeugnis notwendig, damit du aufgenommen wirst. Kannst du eine Note nicht nachweisen, musst du eine Feststellungsprüfung machen.

Alternativ kannst du erstmal den Vorkurs oder die Vorklasse besuchen.

Der Vorkurs dauert entweder ein halbes oder ein ganzes Jahr und bereitet in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch auf das Niveau der BOS vor. Der Unterricht findet an 2-3 Werktagen abends statt.

Dagegen ist die Vorklasse intensiver, dauert aber ein Jahr in Vollzeit. Hier liegt der Schwerpunkt auch in Deutsch, Mathe und Englisch. Dazu kommen die Fächer BWR, Technologie, Geschichte und Religion. Nach der Vorklasse kommt man ganz normal in die 12. Klasse der BOS.

Da du ja die Mittlere Reife über deine Ausbildung erlangt hast, würde ich dir auf jeden Fall dazu raten, die Vorklasse zu besuchen, damit du in den Kernfächern deine Kenntnisse ausbauen und vertiefen kannst.

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Deine Frage ist ziemlich verwirrend.

Also es gibt keine Fach-FOS und auch keine allgemeine FOS.

Auf der FOS spezialisiert man sich immer auf eine Fachrichtung mit spezifischen Profilfächern. Es gibt aber auch allgemeinbildende Fächer (z. B. Deutsch, Mathe, Englisch, Geschichte, ...).

Nach der 12. Klasse der FOS hast du die Fachhochschulreife, welche dir ein Studium aller Fächer an Fachhochschulen erlaubt - unabhängig von deinem FOS-Zweig.

Wenn du dann noch die 13. Klasse dranhängst, hast du am Ende die fachgebundene (ohne 2. Fremdsprache) bzw. allgemeine (mit 2. Fremdsprache) Hochschulreife.

Mit der fachgebundenen HR kannst du Fächer an Universitäten studieren, welche zu deiner jeweiligen FOS-Fachrichtung passen. Das wäre z. B. im Wirtschafs-Zweig BWL oder VWL.

Dagegen stehen dir mit allgemeiner HR alle Studiengänge an Universitäten offen.

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Die Mittlere Reife bekommst du, wenn du in allen Fächern mindestens eine 4 hast; in einem Fach darfst du auch eine 5 haben. Bedeutet also die Mittlere Reife bekommt man bis zu einem Schnitt von 4,1 (Ausnahmen gibt es, wenn es bei zweimal 5 einen Notenausgleich gab, was aber sehr unwahrscheinlich ist).

Für den Besuch der FOS benötigst du einen Schnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch im Zeugnis der Mittleren Reife. Erreichst du diesen nicht, hast du aber die Möglichkeit die Vorklasse der FOS zu besuchen. Dafür brauchst du aber ein pädagogisches Gutachten deiner derzeitigen Schule, welches dir die grundsätzliche Eignung für die FOS bescheinigt.

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Genau.

Du hast entweder die Möglichkeit, nach der 9. Klasse Latein durch eine spätbeginnende Fremdsprache zu ersetzen.

Oder du wählst Latein nach der 10. Klasse ab.

Was du tun möchtest, ist deine Entscheidung. Aber wenn dir generell Sprachen nicht so liegen, solltest du nicht eine spätbeginnende Fremdsprache wählen, weil du diese bis zum Abitur durchgängig belegen musst.

Du kannst auch in Latein eine 5 immer mitschleppen, darfst aber nicht eine weitere 5 auf dem Zeugnis haben, sonst schaffst du die Versetzung nicht.

Wenn du allerdings eine 5 in Latein am Ende der 10. Klasse hast, bekommst du das große Latinum nicht.. Ebenso gibt es kein kleines Latinum am Ende der 9. Klasse, wenn du da eine 5 hast. Studierst du später also etwas, wofür du das kleine oder große Latinum brauchst, musst du es mühevoll an der Uni nachholen.

Such dir am besten jetzt schon Nachhilfe, dann ist die 4 drin!

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Die Realschule ist auf jeden Fall anspruchsvoller als die Hauptschule.

Darin liegt ja auch der Sinn des mehrgliedrigen Schulsystems - wenn jede Schulart gleiche Anforderungen stellen würde, dann bräuchte man nicht verschiedene Schularten.

Auf der Hauptschule hat man in den Nebenfächern nur noch Fächerverbünde und keine einzelnen Fächer. Du wirst z. B. PCB haben und nicht Physik, Chemie und Biologie einzeln. Das bedeutet natürlich, dass man weniger Stoff durchbringen kann und dieser auch nicht so ausführlich und vertieft behandelt wird.

In den Hauptfächern ist die Stoffmenge natürlich auch weniger und es ist mehr Zeit zum Üben da.

Aber wenn du hauptsächlich Probleme in den Naturwissenschaften hast, solltest du es vielleicht erst auf der Wirtschaftsschule versuchen, denn dort kannst du die Mittlere Reife erlangen, hast aber kein Mathe und keine Naturwissenschaften mehr.

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Du meinst das Sport-Additum, oder?

Dafür brauchst du im Jahreszeugnis der 10. Klasse mindestens eine 3 in Sport, um Sport-Additum belegen zu können. Mit Wahl des Additums legst du Sport verbindlich als 5. Abiturfach fest (ob schriftlich oder mündlich ist bis zum Ende noch wählbar).

Du brauchst aber nicht zwingend Sport in einem Verein oder in deiner Freizeit machen und sportlich sein ist auch kein Muss (aber von Vorteil^^).

Du hast dann zusätzlich zu den zwei praktischen Sport-Stunden in der Woche noch zwei Stunden Theorie.

Für den 'normalen' Sportunterricht musst du jeweils ein Jahr eine Teamsportart und eine Einzelsportart wählen. Welche das sind, hängt vom Angebot deiner Schule ab. Bei uns gab es:

Einzelsport: Geräteturnen (kam nicht zustande), Leichtathletik, Schwimmen, Gymnastik&Tanz (nur Mädchen)

Teamsport: Fußball, Handball, Basketball, Volleyball

In deinem Sport-Kurs hast du die gleichen Bewertungskriterien wie die anderen Nicht-Abitur-Leute auch. Jedoch haben Schüler aus dem Additum meist 1-2 Noten mehr. In meinem Gymnastik&Tanz-Kurs z. B. mussten die Additum-Mädels sich zusätzlich eine Kür ausdenken und vorführen.

Dagegen machst du in Sport-Theorie natürlich - wie der Name schon sagt - Theorie und das recht viel. Die aus meinem Jahrgang haben regelrecht gestöhnt, weil es so viel zum Lernen war - aber es war wohl auch sehr interessant.

Auch schreibst du dort Exen und Klausuren und abgefragt wird in der Regel auch.

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Das sollte doch klar auf der Hand liegen, oder?

Natürlich solltest du die Gestaltungs-FOS besuchen, wenn du in den Bereich Medien- oder Gamedesign gehen möchtest.

Allerdings reicht für die FOS Gestaltung nicht nur der Schnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch im Zeugnis der Mittleren Reife, sondern du musst auch eine Aufnahmeprüfung erfolgreich bestehen. Diese soll schon recht schwer sein und man muss wirklich sehr gut malen/zeichnen können, um diese Prüfung zu schaffen.

Alternativ kannst du auch jeden anderen Zweig auf der FOS wählen. Sie führen nämlich alle am Ende der 12. Klasse zur Fachhochschulreife, mit der du an Fachhochschulen jedes Fach studieren kannst. Am Ende der 13. Klasse (wenn du diese dranhängst) hast du die fachgebundene (ohne 2. Fremdsprache) bzw. allgemeine Hochschulreife (mit 2. Fremdsprache). Mit der fachgebundenen HR kannst du allerdings dann nur die Fächer an einer Uni studieren, welche zu deiner FOS-Fachrichtung passen - dagegen stehen dir mit allgemeiner HR alle Studiengänge an Universitäten offen.

Die Studiengänge, für die du dich interessierst, werden allerdings nur an privaten (Fach-)Hochschulen angeboten. Das bedeutet, dass auf dich bzw. deine Eltern einiges an Studiengebühren zukommen wird.

Nach deiner Mittleren Reife kannst du übrigens auch eine Ausbildung zum/zur Mediengestalter/in machen - da kann man sich auch auf verschiedene Arten nach der Ausbildungszeit über Weiterbildung qualifizieren.

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Also das Problem hatte/habe ich auch. Man kann es aber leicht umgehen.

Du musst sofort, wenn der Launcher erscheint, auf Spiel starten klicken. Das ist manchmal ziemlich schwierig und braucht etwas Übung, weil sonst die Fehlermeldung kommt.

Bei mir geht das aber mittlerweile ziemlich gut und ich brauch nur noch 1-3 Versuche bis es klappt.

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Es ist absolut egal, welches Wahlpflichtfach du auf der Hauptschule gewählt hast. Du kannst auf der FOS - ohne Einschränkungen - eine andere Fachrichtung wählen.

Also kannst du den Wirtschafts-Zweig auf der FOS wählen, obwohl du zuvor Technik im M-Zweig hattest.

Im Wirtschafts-Zweig wird auf der FOS nochmal bei Null angefangen - schließlich kommen nicht nur M-Schüler auf die FOS sondern auch Realschüler, die noch keine wirtschaftlichen Fächer hatten. Allerdings ist das Tempo entsprechend hoch - du musst wirklich von Anfang an kontinuierlich mitlernen, sonst bist du schnell verloren.

Da du vom M-Zweig kommst, würde ich dir sowieso anraten, zumindest den Vorkurs zu besuchen. Dieser findet ab dem 2. Halbjahr am Nachmittag oder Samstag statt; nach den Abschlussprüfungen hat man dann nochmal 3-4 Wochen intensiven Unterricht von Morgens bis Mittags. Du wirst damit in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch auf das Niveau der FOS vorbereitet, da auf der FOS vom Leistungsstand der Realschule ausgegangen wird (den du im M-Zweig in den Hauptfächern nicht erreichst).

Alternativ könntest du auch ein Jahr lang die Vorklasse der FOS besuchen. Dort wirst du noch intensiver auf die FOS vorbereitet. Auch hier in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch sowie in Religion, Geschichte und zwei Profilfächern (Wirtschafts-Zweig: BWR und Technologie).

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Das kann verschiedene Gründe haben.

In vielen Bundesländern erfolgt ab der 8. Klasse eine Aufteilung in bestimmte Wahlpflichtfächer. Jeder wählt natürlich etwas anderes und so werden die alten Klassen aufgebrochen und neue gebildet.

Es kann aber auch sein, dass einzelne Klassen in eurer Stufe Probleme machen (z. B. Mobbing, Leistungsverweigerung, etc.) und man deswegen die Störenfriede sowie die Dynamik dahinter durch eine Neubildung der Klassen aufbrechen möchte. Das war bei mir an der Realschule damals fast der Fall - es gab starke Probleme mit der Motivation und dem Verhalten gegenüber Lehrern und man überlegte, ob man nicht durchmischt.

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Bevor du überhaupt an ein Studium denkst, musst du erstmal die BOS schaffen und die ist ziemlich hart.

Dass du in Mathe nicht so gut ist, könnte ein Problem darstellen. Wegen der technischen Ausrichtung deiner Ausbildung musst du in die Fachrichtung Technik gehen (siehe hier:http://www.bfbn.de/berufliche-oberschule/aufnahme/berufszuordnung/). Es sei denn, du kannst ein sechsmonatiges Praktikum in einem anderen Bereich vorweisen - dann ist es möglich, in einen anderen Zweig (dem jeweiligen Praktikum zugehörig) zu gehen.

Bereite dich drauf vor, dass im Technik-Zweig die Mathe- und Physik-Kenntnisse des Mathe-Zweigs der Realschule notwendig sind. Darauf wird quasi aufgebaut. Solltest du also dabei Schwierigkeiten haben, solltest du dir früh genug Nachhilfe sowie gute Übungsbücher suchen.

Vielleicht wäre es für dich aber auch ganz sinnvoll die Vorklasse der BOS zu machen. Diese dauert ein Jahr und bereitet dich vor allem in den Hauptfächern (und zwei Profilfächern) auf die 12. Klasse vor.

Ich denke, dass ein Studienfach mit wirtschaftlichen Hintergrund für dich schon möglich ist. Es sollte halt nicht zu großen bzw. komplizierten Matheanteil beinhalten, wenn du dich dabei schwer tust. Und du solltest vielleicht auch nicht ein Studienfach nehmen, dass aufgrund von Mathe eine hohe Durchfallquote hat.

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Für ein Lehramtsstudium brauchst die allgemeine Hochschulreife. Diese erwirbst du in Baden-Württemberg an einem beruflichen oder allgemeinen Gymnasium.

Bei den beruflichen Gymnasien kannst du dich zwischen einigen Fachrichtungen entscheiden:

  • Agrarwirtschaft

  • Biotechnologie

  • Ernährungswissenschaft

  • Gesundheit

  • Soziales

  • Technik

  • Wirtschaft

Im Grunde genommen ist es absolut egal, welche Fachrichtung du wählst, denn am Ende führen alle zum allgemeinen Abitur. Du solltest aber die nehmen, die dir am meisten liegt bzw. deinen Neigungen entspricht.

Wenn du noch keine 2. Fremdsprache gelernt hast, dann holst du das am beruflichen Gymnasium nach. Allerdings ist das Tempo entsprechend hoch und du musst wirklich fleißig lernen, um am Ball zu bleiben.

Für berufliche und allgemeinbildende Gymnasien brauchst du einen Durchschnitt von 3,0 oder besser in den Haupt- und Nebenfächern.

Das allgemeinbildende Gymnasium solltest du nur dann wählen, wenn du wirklich sehr gute Noten hast und auch schon eine 2. Fremdsprache (Französisch) auf der Realschule gelernt hast.

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Kein Verständnis für Abiturregelung in Bayern!

Liebe User, Ich bin in der 12. Klasse in einem Gymnasium in Bayern und stehe also kurz vor meinem Abitur. Im Januar müssen wir uns endgültig festlegen, in welchen Fächern wir schriftlich Abitur machen wollen! Nun gibt es ja die Regelung, dass man in einer Naturwissenschaft, in einer Sprache und einem Sozialwissenschaftlichen Fach (also: Geschichte, Erdkunde oder Religion) Abi machen muss! (Deutsch und Mathe sind eh klar!). Und man kann das Abi in einer Naturwissenschaft durch entweder Kunst-, Sport- oder Musikabi ersetzen... Nun hab ich mich am Anfang der 11. Jahrgangsstufe für Kunstadditum - sprich fürs Kunst-Abitur entschieden, und darf somit nicht mehr in Biologie schriftlich oder mündlich Abitur machen.

Nun hat sich jedoch Biologie als ein Fach entwickelt, in dem ungeahntes Potential steckt und ich dort unglaublich gerne Abitur machen würde, was ich allerdings durch mein Kunstadditum nicht mehr darf! Durch die baldige Festlegung für das 3. schriftliche Abi habe ich viel mit den Lehrern in den potentiellen Fächern geredet, so auch mit meiner Bio-Lehrerin, die es ebenso schade findet, wie ich, dass ich kein Bio-Abitur machen darf. Mein erster Gedanke war, eben das Sozialwissenschaftliche Abifach durch das mogliche Bio-Abi zu ersetzen, was ja aber nicht geht! Warum?

Später möchte ich einmal Psychologie studieren und warum sollte es dann nötig sein, eher in Erdkunde Abitur zu machen, als in Biologie mit der Verhaltensbiologie??? Gleich integriert stelle ich mir häufig die Frage, warum man auch überhaupt in Mathe noch zwangsläufig Abitur machen MUSS?! Dass man sein logisches Denken in Form von Matheunterricht bis in die 12. Klasse trainiert, sehe ich ja ein, aber warum gleich Abi darin machen??? Und zurück zur Biologie-Problematik: wisst ihr eine Möglichkeit... vielleicht irgendeine Ausnahmeregelung, wie ich in Bio Abi machen kann, ohne dafür auch Kunst aufzugeben???

Tut mir Leid für den langen Text, und ich hoffe ihr könnt mir helfen zu verstehen! Liebe Grüße, MondPhoenix

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Du hast keine Möglichkeit mehr, das 5. Abiturfach (sog. "freies" Fach) zu wechseln, da du mit der Entscheidung Kunst-Additum zu belegen, Kunst als 3 schriftliches Prüfungsfach festgelegt hast.

Demzufolge musst du nur noch in den beiden mündlichen Fächern eine fortgeführte Fremdsprache und eine Gesellschaftswissenschaft abdecken.

Bei der Wahl eines Additums muss man sich vorher nun mal gut überlegen, ob man die in den anderen Fächern eine Alternative sieht.

Die Regelung der Abiturfächer sind durchaus sinnvoll, damit jeder gewisse Bereiche/Aufgabenfelder abdeckt. Von den Universitäten wird bemängelt, dass es bei den Studenten schon oft bei den Grundlagen hapert, weswegen man sich entschieden hat, Deutsch, Mathe und eine fortgeführte Fremdsprache verpflichtend als Abiturfächer einzuführen.

Mathe ist durchaus wichtig - du brauchst es in fast jedem Studiengang. Ich war in meiner Schulzeit war nie wirklich gut darin, aber es ist durchaus sinnvoll, sich damit zu beschäftigen, auch wenn man einige Sachen später nicht mehr braucht. Auch ich brauche in meinem Pädagogik-Studium Mathe - zwar nicht in der Form wie in der Schule, aber dennoch brauch ich meine Mathekenntnisse aus der Oberstufe (vor allem Stochastik).

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Das kann ich dir ganz klar beantworten.

Mit der Fachhochschulreife (so heißt das Fachabitur offiziell) kannst du jedes Fach an einer Fachhochschule (FH) studieren.

Es ist völlig egal, in welcher Richtung (Technik, Wirtschaft, Sozial, Gestaltung, Agrar) du die Fachhochschulreife gemacht hast, am Ende erhältst du immer die allgemeine Fachhochschulreife, die dich eben zum Studium an einer FH qualifiziert.

Sozialpädagogik gibt es an so gut wie keiner FH mehr. Stattdessen wurde Sozialpädagogik mit Sozialarbeit zusammengelegt, was jetzt unter dem Namen "Soziale Arbeit" bekannt ist.

Und ja, das hat einen NC. Je nach FH unterschiedlich, aber an einigen kommt man ohne 1 vorm Komma nicht rein. Aber an den meisten FH's dürfte der NC ca. bei 2,0-2,5 liegen.

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Für die Aufnahme an die FOS benötigst du einen Notendurchschnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch im Zeugnis der Mittleren Reife (= Abschlusszeugnis).

Die Voranmeldung findet im Februar/März 2015 statt. Dabei hinterlegst du dein Halbjahreszeugnis. Der Schnitt im Halbjahreszeugnis der obengenannten Fächer ist zu diesem Zeitpunkt egal - wichtig sind die Noten, die im Abschlusszeugnis stehen.

Sofern du den Durchschnitt von 3,33 im Abschlusszeugnis geschafft hast, wirst du auch ganz sicher auf der FOS aufgenommen.

Im Moment stehst du ja auf 3,33 und wenn du diesen Stand beibehältst wirst du aufgenommen.

Ob es allerdings empfehlenswert ist, mit 3,33 auf die FOS zu wechseln, ist mal dahingestellt...

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Deiner Schilderung nehme ich an, dass du im Technik-Zweig der FOS bist, oder? Dann hätte man dich eigentlich aufklären sollen, dass dieser Zweig für ehemalige Hauptschüler absolut nicht zu empfehlen ist.

Aber gut - zu deiner Frage.

Vielleicht könntest du noch deine Fachrichtung in der FOS ändern, das dürfte aber relativ schwierig sein, weil die Schule schon mehrere Wochen läuft.

Gibt es an deiner FOS eine Vorklasse? Falls ja, solltest du abklären, ob du dort reinwechseln kannst. In der Vorklasse hast du viel mehr Stunden in den Hauptfächern sowie zwei Profilfächern, um Stoff zu wiederholen und zu vertiefen.

Sollte das aber nicht möglich sein, solltest du dir so schnell wie möglich eine handfeste Alternative suchen. Das kann eine FSJ-Stelle sein (ja, es sind teilweise noch Plätze), ein längeres Praktikum oder ein Ausbildungsplatz für nächstes Jahr.

Wichtig ist, dass du möglichst keine längeren Lücken im Lebenslauf hast.

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Meinst du mit fachgebundener Hochschulreife auch wirklich die fachgebundene Hochschulreife und nicht die Fachhochschulreife?

Mit der fachgebundenen Hochschulreife kannst du Lehramt studieren, bist aber an bestimmte Fächerkombinationen - je nach Fachrichtung - gebunden.

Agrar:

  • Lehramt berufliche Schulen in einer Fächerverbindung mit Agrarwirtschaft oder Ernährungs- und Hauswirtschaft

  • Lehramt Gymnasium Biologie/Chemie

  • Lehramt Realschule Biologie/Chemie

Sozial:

  • Lehramt an beruflichen Schulen in einer Fächerverbindung mit Gesundheits- und Pflegewissenschaften oder Sozialpädagogik

  • Lehramt Gymnasium Biologie/Chemie

  • Lehramt Realschule Biologie/Chemie

  • Lehramt an Sonderschulen

Technik:

  • Lehramt an beruflichen Schulen in einer Fächerverbindung mit Bautechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Metalltechnik oder Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft

  • Lehramt Gymnasium Mathe/Physik, Mathe/Chemie, Mathe/Informatik oder Physik/Informatik

  • Lehramt Realschule Mathe/Physik, Physik/Chemie, Mathe/Chemie, Mathe/Informatik oder Physik/Informatik

Wirtschaft:

  • Lehramt Gymnasium Wirtschaftswissenschaften/Informatik

  • Lehramt Realschule Wirtschaftswissenschaften/Informatik, Sozialkunde/Wirtschaftswissenschaften oder Mathe/Wirtschaftswissenschaften

Gestaltung:

  • Lehramt Gymnasium Kunst

Bei jeder Fachrichtung kann man Lehramt Grundschule und Hauptschule ohne Einschränkung studieren.

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Kommt grundsätzlich erstmal auf das Bundesland an, indem du lebst, da Schule noch immer Ländersache ist.

Aber normalerweise ist ein Wechsel auf eine 'höhere' Schulart immer möglich, sofern man entsprechend gute Noten hat.

Du kannst am Ende der 8. Klasse auf die Realschule wechseln. Es wäre aber gut, wenn du dort die 8. Klasse nochmal machst, weil der Stoff schon etwas anspruchsvoller ist als auf der Hauptschule und du einige Lücken im Lernstoff füllen musst.

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Leider hast du nicht dazu geschrieben wie deine Noten so sind. Das wäre nämlich wichtig zu wissen.

Aber ja, Schüler des M-Zweigs der Hauptschule schaffen meistens die FOS nicht, weil ihnen einige Kenntnisse fehlen und der Unterrichtsstoff dort nicht so vertieft behandelt wurde wie auf der Realschule.

Formal ist für die FOS ja ein Notendurchschnitt von 3,33 aus den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch notwendig, aber du solltest wesentlich besser sein (ca. 2,0) sowie auch in den Nebenfächern gute Noten haben.

Außerdem solltest du zumindest den Vorkurs besuchen, um deine Kenntnisse in den drei Hauptfächern zu erweitern und Lücken zu schließen. Dieser Vorkurs findet im 2. Halbjahr der 10. Klasse an (meist) zwei Nachmittagen statt und nach den Prüfungen ca. zwei Wochen als Blockunterricht.

Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen möchtest, könntest du auch die Vorklasse der FOS besuchen. Diese dauert ein ganzes Jahr und bereitet sich wirklich intensiv in Deutsch, Mathe und Englisch sowie 1-2 Profilfächern (je nach gewünschten Zweig anders) auf die FOS vor.

Sollten deine Noten also (sehr) gut sein, solltest du es auf der FOS (mit Vorkurs bzw. -klasse) versuchen.

Wenn deine Noten aber eher durchschnittlich sind (und du den Ausbildungsplatz sicher hast), solltest du dich eher für die Ausbildung entscheiden.

Du kannst nach der Ausbildung immer noch dein (Fach-)Abitur auf der BOS (oder einem Abendgymnasium) nachholen.

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Erstmal: Du solltest auf keinen Fall die FOS jetzt einfach abbrechen, sondern mindestens solange warten bis du eine Alternative gefunden hast.

Freie Ausbildungsplätze gibt es hier in Bayern auf jeden Fall noch, aber ob da etwas dabei ist, was du machen möchtest ist auf jeden Fall fraglich...

Du solltest dich so schnell wie möglich bei der Agentur für Arbeit beraten lassen. Dort wird man dir alle deine möglichen Wege aufzeigen und dir auch helfen, eine Ausbildung zu finden.

Grundsätzlich stehen dir aber folgende Möglichkeiten mit deiner Mittleren Reife offen:

  • FSJ/FÖJ: Es wird eigentlich immer händeringend nach Leuten gesucht, die sich ein Jahr im sozialen Bereich engagieren. Klapper alle Einrichtungen in deiner Nähe ab und frag, ob sie eine freie Stelle haben!

  • BVJ/BGJ: Das ist eine berufsvorbereitende Maßnahme. Man macht Praktika hat aber auch noch Berufsschulunterricht. Kann dir bei der Ausbildungszeit angerechnet werden.

  • Praktikum: Du könntest dir auch ein längeres Praktikum suchen.

Ich empfehle dir wärmstens die Jobbörse der Agentur für Arbeit:

https://jobboerse.arbeitsagentur.de/

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Deine Tochter sollte solange auf der FOS bleiben, bis sie eine handfeste Alternative in der Tasche hat. Das kann sowohl ein ganzjähriges Praktikum sein, ein FSJ/FÖJ oder gar ein Ausbildungsplatz.

Wichtig ist, dass sie keine Lücke im Lebenslauf haben sollte.

Es wäre sicherlich auch ganz gut, wenn sie mit ihrem Praktikumsbetreuer im Betrieb spricht und ihm die Lage schildert. Vielleicht kann sie ja dort ihr Praktikum ganzjährig bis zum Ausbildungsstart weiterführen. Wenn sie wirklich so gut dort arbeitet, wird das bestimmt kein Problem sein.

Natürlich macht es ich nicht so gut, wenn sie die FOS abbricht. Aber sie sollte dazu stehen und wenn sie ihm Bewerbungsgespräch gefragt wird, ehrlich antworten, dass sie gemerkt hat, dass weiter mit der Schule machen doch nicht so ihr Ding ist und sie lieber etwas Praktisches machen möchte.

Wie gesagt: Erstmal eine handfeste Alternative suchen. Wenn sie z. B. ein Praktikum gefunden hat, kann sie die FOS abbrechen und dann sich während der Praktikumszeit um einen Ausbildungsplatz bewerben (sollte sie jetzt natürlich auch schon!).

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