Brauche ich für die Aufnahme einer Klinik für Essstörung den Nachweis dass ich in ambulanter Therapie bin/war?

Ich habe die letzten Tage sehr viel nachgedacht bezüglich meiner Essstörung(en). Mittlerweile kann ich nicht mehr. Ich hab anorektische Phasen und Bulimie Phasen jetzt seit 7 Jahren , aber ohne dass man mein Leid mir ansieht, weil ich im unteren/mittleren Normalgewicht bin. Ich habe eine ambulante Therapie Anfang des Jahres 2021 angefangen mit Überweisung von der hausärztin. Aber das war so Horror. Ich fand die Therapeutin ganz schlimm irgendwie und das hat alles nur noch schlimmer gemacht also ich hab mich immer mehr reingesteigert in die Krankheit. Ich habe außerdem immer nur alle 3 Wochen einen neuen Termin bekommen für den ich sogar anrufen sollte. Ich habe also diese Therapie nach drei treffen abgebrochen. Und mir aber auch nichts Neues gesucht weil ich wieder versunken bin. Jetzt bin ich an dem Punkt mit Hilfe zu suchen aber ich bin mir so sicher dass etwas ambulantes nicht helfen wird. Ich wäre bereit für einen Klinikaufenthalt. Einfach aus dem Alltag raus und mich nur auf die Genesung fokussieren. Aber ich frage mich ob ich einfach einen Antrag stellen kann für den Aufenthalt, also klar ne Überweisung vom Hausarzt bräuchte ich oder? Bekomme ich die denn überhaupt wahrscheinlich auch so schnell? Und werde ich überhaupt aufgenommen auch wenn ich nicht untergewichtig bin? Wie lange muss ich denn in etwa warten? Welche Kliniken sind denn im Norden Deutschlands empfehlenswert? Das ist nämlich auch alles ziemlich kompliziert wegen meinem Studium also dass es möglichst klappen soll wenn ich im urlaubssemester bin. Würde ich mit alldem den richtigen Weg gehen?

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Meine Mutter weiß von meiner Essstörung, aber sie triggert mich so stark wenn sie so wenig isst. Was kann ich tun?

Meine Eltern wissen von meiner Essstörung also ich habe vor einem halben Jahr es ihnen erzählt. Danach als ich wieder bisschen zugenommen habe und im Normalgewicht bin, denken meine Eltern wieder alles sei gut. Dabei leide ich immer weiter und das seit Jahren. Naja aber am schlimmsten ist das Essverhalten bei meinen Eltern einfach. Also meine Mutter meckert regelmäßig über ihren Bauch und isst ein Brötchen zum Frühstück und noch was kleines am Tag und interessiert dann nicht was ich und mein Vater essen würden oder so. Und ganz oft kommen immer Kommentare wie das ist ja eine große Portion und ich traue mich nie mehr als zB. ein Mini aufbackbrötchen zu essen, weil das wäre in deren Augen ja schon zu viel. Sie essen auch nicht mehr. Und nach dem Mini Brötchen ist es dann unnormal wenn ich um 13 Uhr Hunger habe und gerne Mittag essen würde. Meine Eltern meckern dann und sagen dass es erst 16 Uhr vielleicht was gibt oder so. Oder wenn wir essen gehen um 19 Uhr soll es den ganzen Tag nichts geben. Wenn es Mittag gibt, fällt Abendbrot aus. Also klar ich kann mir selber essen machen. Aber ich meine nur aus Prinzip, wie soll ich denn so wieder gesund werden?? Ich kriege da ganz ganz schlimme Gedanken wenn ich ja mehr esse als sie. Und gerade wenn meine Mutter meint so doof zu hungern, kriege ich unaushaltbare Panikzustände, weil ich mich so getriggert fühle. Also so wenig essen ist ja nur richtig. Ich weiß ja dass ich mich um mein eigenes Essen kümmern kann und mir das egal sein könnte, aber trotzdem es vermittelt mir kein gesundes Gefühl, es ist schrecklich. Und das ist meinen Eltern auch einfach so egal, das kommt noch dazu.

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