Herausragende Werke der Baukunst - und auch nur diese - sind durch das Urheberrechtsgesetz geschützt. Ob es sich im Einzelfall um ein solches Werk handelt, muss in der Regel gutachterlich und/oder juristisch geklärt werden. Zu vermuten ist ein Urheberrecht jedenfalls immer dann, wenn ein Gebäude als Ergebnis eines Planungswettbewerbs entstanden ist, da in diesem Fall ein fachkompetentes und unabhängiges Preisgericht den Entwurf als herausragend gegenüber anderen Lösungen derselben Planungsaufgabe beurteilt hat.

Ganz deutllich herausgestellt werden muss, dass nicht jede Planung von Bauwerken urheberrechtlich geschützt ist. Das gilt sowohl für Planungen mit unspezifischer Gestaltung als auch für solche, bei denen vordergründige Gestaltungselemente wie z.B. "abgebissene" Ecken oder "Schnörkel-Erker" eine ansonsten belanglose Bauweise aufhübschen sollen.

Zur weiteren Information siehe auch https://www.aknw.de/fileadmin/user_upload/Praxishinweise/PH24_Urheberrecht_des_Architekten_Stand_Dezember_2017.pdf

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In Lageplan und Grundrissen von Gebäuden wird ein Nordpfeil in korrekter Ausrichtung eingezeichnet. Ansichten werden üblicherweise in geachtelter Teilung des Himmelsrichtungskreises bezeichnet, also "Ansicht von Süden", "Ansicht von Südwesten" usw. Diese Art der Formulierung hat sich nach meiner Erfahrung im Übrigen gegenüber anderen Bezeichnungsweisen wie "Südansicht" usw. bewährt, da Laien bei der Nennung von Himmelsrichtungen manchmal die Ausrichtung des Gebäudes zu ebendiesen vermuten.

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"Betonquader" ist fast so unsachlich wie der Ausdruck "Betonklotz" für moderne Bauten in sachlichem Baustil. Daher kann man diese Frage nicht beantworten.

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Yangon (Rangun) in Myanmar besitzt einen relativ gut erhaltenen Stadtkern im Stil der britischen Kolonialzeit.

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Architekten rechnen ihre Leistungen nach der "Honorarordnung für Architekten und Ingenieure" (HOAI) ab, die wie bei anderen freien Berufen zwingendes Preisrecht darstellt. Am besten sollten Sie einen Architekten Ihres Vertrauens nach der Höhe des Honorars für die gewünschten Leistungen fragen - er wird sicher gerne eine Antwort geben. Vorsicht bei vermeintlich niedrigeren Angeboten: Entweder ist der Anbieter gar nicht Architekt (sondern z. B. Bauzeichner oder gar Bäcker, Friseur oder sonstwie fachfremd) oder er erbringt letztendlich nicht die erforderliche Leistung. In diesem Sinne ist wohl auch die Antwort von pharao zu verstehen...

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Die Darstellungen von wollunyo und anderen sind uralte Allgemeinplätze, die schon lange nicht mehr gelten und die gestellte Frage in keiner Weise beantworten. Französische Autos können schon seit Längerem genauso zuverlässig sein wie japanische. Mein Citroen C2 VTS aus 2006 läuft wie ein Uhrwerk und ist absolut rostfrei. Und mein CX Break TD2 aus 1991 begleitet mich bereits seit 23 Jahren und 280 tkm ohne nennenswerte Schäden,
normale Verschleißreparaturen aufgrund der hohen Laufleistung natürlich ausgenommen.

Im Übrigen finde ich den Cactus nicht wirklich hübsch, aber individuell und in sich schlüssig designed - das wäre auch für mich der Grund, ihn zu kaufen. Man mag ihn oder nicht - er ist ein echter Citroen, so wie auch meine beiden älteren Modelle.

Langzeiterfahrungen liegen naturgemäß noch nicht vor, aber die beiden Cactus in meinem Bekanntenkreis verhalten sich unauffällig.

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Hier sollte zunächst eine Bauvoranfrage durch einen Architekten erfolgen.

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Leider sehr typisch: Private Bauherren kleinerer Bauvorhaben beauftragen einen Architekten, können seinen Leistungen nicht einschätzen und bezichtigen ihn mit fadenscheinigen Argumenten der zu hohen Abrechnung. Nach dem Motto: "Was der Maurer oder der Zimmermann macht, kann ich sehen und anfassen. Aber so einen kleinen Plan malen, das ist doch vällig nebensächlich und hat mit dem Bau nichts zu tun."

Die Honorarforderung des Architekten ist in diesem Fall - wie in vielen vergleichbaren auch - völlig in Ordnung!

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