Nach deutschem Recht sind Erb- und auch unterhaltsrechtliche Ansprüche gegenüber dem erkannten biologischen Vater - also auch Samenspender - möglich. Die Frage des Unterhalts ließe sich noch im Rahmen einer möglichen Überleitung bzw. eines möglichen Regresses auf den Träger der Samenbank regeln, aber die erbrechtlichen Ansprüche sind problematisch.

Als Lösung bleibt hier nur die Anonymisierung - die in Hinblick auf das Recht des Kindes, seine Abstammung zu kennen, durchaus auch problematisch ist. - Aber in der Praxis eher handhabbar.

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Das Schild selbst hat keine Rechtswirkung. Es weist nur auf die bestehende Rechtslage hin: Vor Grundstücksausfahrten IST das Parken verboten. (Auch wenn kein Schild da ist.)

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Für einen Rasierapparat sehe ich keinen vernünftigen Grund, aber ein Mobiltelephon mit einem eingebautem Ladegerät wäre schon praktisch.

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Ich nehme mal an, daß Du nicht strafrechtsrelevante Vorgänge meinst.

Es hat sich eine Anspruchsmentalität breitgemacht, die bei allen tatsächlichen oder vermeintlichen Problemen nach dem Staat ruft. Unglücklicherweise kommt er dann auch, was den Effekt verstärkt.

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Sie dauert, solange die Haftgründe andauern; nicht länger, als die zu erwartende Strafe und normalerweise nicht länger als sechs Monate.

Man verhält sich anständig. Man ist nicht verpflichtet auszusagen. Man darf schweigen. Man hat gewöhnlich eine Gerichtsverhandlung zu erwarten. Geschlagen wird nicht.

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An Evolution kann man nicht glauben, weil Wissenschaft keine Frage von Glauben ist, sondern vielmehr von Hypothese und Falsifikation. Die Evolutionstheorie ist bislang nicht falsifiziert, also gültig.

Es gibt Menschen, die an einen Gott glauben; das ist auch in Ordnung, solange sie andere nicht damit belästigen. (Ich sage ja auch nichts dagegen, wenn ein Kind an den Weichnachtsmann glaubt.)

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Begründet wird das mit Rücksicht auf religiöse Gefühle.

Religion wird in Deutschland besonders begünstigt. Bei christlichen Gemeinschaften merken wir das nicht so, weil wir es gewöhnt sind. (Beschäftigte bei kirchlichen Trägern merken aber bisweilen schon, daß sich diese nicht an arbeitsrechtliche Vorschriften halten müssen.)

(Ich sage nicht, daß das richtig ist; ich referiere nur die Lage.)

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Unterhaltspflicht besteht bis zum 25. Lebensjahr (es ist verkürzt worden), soweit sich das Kind in Ausbildung befindet.

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Du kannst ein Hausverbot für Deinen auschließlich von Dir genutzten Bereich jderzeit und ohne Begründung aussprechen.

Du kannst aber KEIN Hausverbot für einen Bereich aussprechen, den Du vermietet hast; auch nicht für den Bereich, an dem der Mieter ein Mitbenutzungsrecht hat.

Entscheidend für ein Hausverbot ist nicht das Eigentum, sondern das Hausrecht. Das Hausrecht ist indessen an den berechtigten Besitz gebunden. Der Mieter ist berechtigter Besitzer.

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Erst mal Entwarnung in einem Punkt: Für den Sohn mußt Du gar nichts zahlen.

Um den Trennungsunterhalt wirst du nicht herumkommen, aber grundsätzlich geht die Rechtsprechung davon aus, daß jeder für sich selbst aufkommen muß. Ausnahmen dann, wenn ein Ehepartner Ausbildung oder Beruf für die Ehe aufgegeben hat. Auch dann ist aber üblicherweise von einer zeitlichen Begrenzung auszugehen.

Der wärend der Ehezeit angefallene Zugewinn wird geteilt; dabei ist der Eintrag im Grundbuch zunächst unerheblich.

Wichtig ist, daß DU den Anwalt beauftragst; selbst wenn ihr aus Kostengründen nur einen Anwalt nehmen wollt. (Ist nämlich Humbug: Der Anwalt ist auch in diesem Falle nur seinem Auftraggeber verpflichtet; den anderen betreut er nur mit - notfalls zu dessen Nachteil.)

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Wenn Du leicht fahrlässig die Aufsichtspflicht verletzt hast, könnte die Haftpflichtversicherung zahlen. (Sonst allenfalls aus Kulanz.)

Sowas kommt halt vor. (Habe in dem Alter versucht, meiner Freundin mit ihrer Kindernähmaschine einen Knopf an den Finger zu nähen. Zuerst war sie durchaus kooperativ, aber bereits nach wenigen Stichen wollte sie nicht mehr und hat gepetzt.)

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Wenn Du keinen Reisepaß hast, bist Du zwar verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen (aber NICHT etwa mitzuführen), aber Du wirst nicht bestraft, wenn er abgelaufen ist. Beantrage einfach einen neuen.

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Bezeichnet jede Handlung, die zu Ehren des Verstorbenen vorgenommen wird.

Das kann allgemein das Erscheinen zur Beerdigung sein, aber auch das Salutieren am Sarg, Halten einer Rede, Gehen hinter dem Sarg etc.

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Geschrieben wird er Ranicki; gesprochen "Ranitzki".

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Strafe definitiv nein.

Ob und inwieweit eine Schadenersatzpflicht eintritt, ist Tatfrage. Bei Fischen in einem Gartenteich eher nicht; ist die Katze in die Wohnung eingedrungen und hat das Aquarium befischt, wäre das denkbar.

(Der Nachbar müßte in jedem Fall beweisen, daß es Deine Katze war.)

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Er gibt mehr Autofahrer als Raucher. Also ist die Wahrscheinlichkeit, auf Zustimmung zu stoßen, größer, wenn man gegen Raucher polemisiert, als wenn man sich negativ über Autos ausläßt.

Hinzu kommt, daß leider auch viele Raucher kein Selbstbewußtsein zeigen und den Angreifern recht geben.

(Für mich gilt: Ich bin Raucher - und das ist auch gut so!)

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Habe mal drei Jahre in Unterfranken gelebt. Warum nicht? (Einem gebürtigen Rheinländer ist Separatismus immer sympatisch.)

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Hm, möglich ist das sicher. Bin da aus meiner Militärzeit Kummer gewohnt. - Aber freiwillig in so ein Ding: Nein!

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Du siehst das richtig: Wer eine Leiche "tötet", die er für lebend hält, begeht den Versuch eines Tötungsdeliktes. (Für die Abgrenzung zwischen Mord und Totschlag kommt es auf weitere Merkmale an.) Der ist in Kontinentaleuropa strafbar.

In Amerika ist manches anders. So hat dort eine Frau z.B. einen Prozeß gegen Smith & Wesson aus Produkthaftung gewonnen, weil ihr Mann mit einer Waffe dieses Typs erschossen wurde. Aus Sicht eines europäischen Juristen ist das absurd: Da der Mann tot war, funktionierte die Waffe offenbar mängelfrei.

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Verjährt ist die Forderung jedenfalls nicht. (Drei Jahre ab Ablauf des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist.) Da wird sicher noch was kommen.

Weiß jetzt nicht, welche Wiedervorlagefristen sie bei den Sparkassen haben, aber mit Sicherheit werden die so beschaffen sein, daß vor Ablauf der Verjährungsfrist entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.

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Es gibt zunächst das Klageerzwingungsverfahren. Nachdem Du dieses verloren hast, kannst Du die Privatklage (das ist etwas anderes als die Zivilklage) betreiben. Das bedeutet, daß Du - untechnisch gesprochen - quasi einen Anwalt beauftragst, die Rolle des Staatsanwalts zu übernehmen. Nach dem Freispruch trägst Du alle Kosten. Kommt es zur Verurteilung, wird der Missetäter zwar bestraft, aber Dein Geld hast Du davon nicht wieder. - Daz müßtest Du den Zivilrechtsweg beschreiten, aber das willst Du ja nicht.

(Habe ich Dich richtig verstanden: Dein Geld hast Du abgeschrieben und es geht Dir nur um Bestrafung?)

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Nichts.

Entgegen einem verbreiteten Rechtsirrtum gibt es kein allgemeines Umtauschrecht. (Mängelhaftung ist etwas vollkommen anderes und greift hier nicht.)

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Mathematiker suchen in einen dunklen Raum eine schwarze Katze.

Philosophen suchen in einem dunklen Raum eine schwarze Katze die nicht da ist.

Theologen suchen in einen dunklen Raum eine schwarze Katze, die nicht da ist und behaupten dann, sie hätten sie gefunden.

(Um Deine nächste Frage zu antizipieren.)

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Nur die ersten zehn Jahre nach der Schenkung kann diese wertmäßig der Erbmasse zugerechnet werden.

Also nur der Pflichtteil (wenn ansonsten enterbt!) der vorhandenen Ersparnisse.

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Das von Dir angesprochene Clausthaler schmeckt tatsächlich fürchterlich, aber z.B. das alkoholfreie von Jever schmeckt recht gut.

Man muß es halt im richtigen Bezug betrachten: Es geht ja, wenn man fahren muß, nicht um die Alternative alkoholhaltiges und alkoholfreies Bier, sondern Wasser und alkoholfreies Bier.

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Wenn Du damit uneigennützige Liebe zu einer Person meinst, ist das recht selten. Die meisten halten für Liebe, was doch nur Besitzenwollen ist. Daher auch die doch recht häufige Eifersucht, die mit Liebe nun gar nichts zu tun hat.

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Nach § 1685 Abs. 1 haben Großeltern ein Recht auf Umgang mit dem Kind bzw. Kindern, WENN das dem Kindeswohl dient.

Umgangsrecht bedeutet nicht, daß das Kind unbedingt über Nacht bleiben muß. Darüberhinaus geht das Erziehungsrecht der Eltern vor. Entscheidend ist vor allem, daß hier auf das Kindeswohl abgestellt wird. Es handelt sich also nicht um ein absolutes Recht, das den Großeltern dienen soll, sondern um eine Regelung, die einen möglichen Aspekt des Kindeswohles berücksichtigt. Dient also der Umgang nicht dem Kindeswohl, haben die Großeltern auch kein Recht darauf.

Näheres ist Tatfrage; notfalls selbst Anwalt einschalten.

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Der schlechte Ruf mag daher kommen, daß tatsächlich der eine oder andere Psychologie studiert, weil er hofft, auf diese Weise seine eigenen Probleme zu lösen.

Ernsthaft betrieben ist die Psychologie jedoch eine sehr nützliche Wissenschaft, die es ermöglicht, Zusammenhänge des menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns zu erfassen.

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Aus irgenwelchen Gründen hat es sich ergeben, daß die meisten Menschen Musik nicht mehr bewußt hören, sondern als ständige Geräuschkulisse benutzen. Sie halten das für normal, so daß sie gar nicht verstehen können, daß dies für einen kultivierten Menschen unerträglich ist.

Machen kann man nichts. Wenn man sich dagegen verwahrt, findet man keine Unterstützung und anderweitig durchsetzen kann man es auch nicht.

Nichts ist unpädagogischer, als etwas zu versuchen zu verbieten, ohne es auch durchsetzen zu können: Der Störer fühlt sich bestätigt. Ignorieren ist also das kleinere Übel.

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Niemand ist verpflichtet, sich arbeitslos zu melden, wenn er keine Leistungen erhalten will. Gleichwohl ist das ratsam, um die Krankenversicherung zu erhalten.

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Enterben kann er seinen Sohn ohne Angabe von Gründen insofern, daß er ihn "auf den Pflichtteil setzt". ERBE ist der Sohn dann tatsächlich nicht, er hat jedoch gegenüber dem Erben einen Anspruch in Höhe seines gesetzlichen Erbteils. Dieser Anspruch besteht aber in Geld; ein Anspruch auf bestimmte Gegenstände o.ä. ist damit nicht verbunden.

Eine Entziehung auch des Pflichtteils ist nur bei Erbunwürdigkeit möglich. Diese ist aber an sehr enge Voraussetzungen geknüpft; z.B. wenn er seinem Vater nach dem Leben geträchtet oder ihn schwer mißhandelt hätte.

Die von Dir geschilderten Umstände reichen dafür nicht.

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Prinzipiell besteht zwar eine Unterhaltspflicht der Kinder für in Not geratene Eltern, aber diese ist sehr beschränkt.

Auf Vermögen wird normalerweise gar nicht und auf Einkommen nur dann zurückgegriffen, wenn dies ohne wesentliche Einschränkung der angemessenen Lebensführung möglich ist.

Hier sehe ich keine große Gefahr.

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Genau genommen wird nicht der Führerschein entzogen, sondern die Fahrerlaubnis; wer demnach keine Fahrerlaubnis hat, muß den Führerschein abgeben; er wird vernichtet.

Wer dann auf Antrag - wenn die Dauer zwei Jahre nicht überschritten hat, u.U. ohne Prüfung - wieder eine Fahrerlaubnis erhält, bekommt einen neuen Führerschein.

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Eine Schreckschußpistole ist anders aufgebaut, als eine scharfe Waffe.

Wenn Du genau in den Lauf schaust, wirst Du feststellen, daß dort eine Nase, eine Verengung oder etwas ähnliches ist; die Funktion ist eine ähnliche, wie beim Manöverpatronengerät.

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Ein Lügendetektor (eigentlich ist es ein Polygraph) ist weder zuverlässig noch in Deutschland als Beweismittel zugelassen, aus ebendiesem Grund.

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Strafbar ist das Entfernen vom Unfallort nur, wenn der Unfall auch wahrgenommen wurde; sonst entfällt der Tatbestand.

Theoretisch mußt nicht Du Deine Unschuld, sondern man muß Dir Deine Schuld beweisen.

Übrigens: Wenn Du den Halter des beschädigten Fahrzeuges so gut kanntest, daß Du davon ausgehen konntest, daß er bei Kenntnis der Gesamtumstände mit Deine Entfernen einverstanden gewesen wäre, entfällt der Tatbestand.

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Beim Gericht Hauptsache für erledigt erklären; gleichzeitig Antrag, dem Geger die Kosten des Rechtstreites aufzuerlegen. Um vollstreckbare Ausfertigung bitten. (Letzteres wird gerne vergessen.)

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Das kommt darauf an.

Was mich hier etwas hellhörig macht, ist die Tatsache, das hier offenbar die Zimmer einzeln vermietet wurden. Wenn also tatsächlich der jeweilige Mietvertrag nur das spezifizierte Zimmer zur Nutzung überläßt, gehört hier der Flur nicht zur Mietsache, sondern wäre ähnlich wie ein Treppenhaus zu betrachten. Dann dürfte er das.

Hier kommt es aber sehr auf die konkreten Umstände resp. die Mietverträge an.

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"Das nächste Treffen findet am Freitag, den 13. Juni statt."

Das ist keine Frage der Rechtschreibung, sondern der Grammatik.

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Wenn ich Dich richtig verstehe, mußte der Verkäufer nach dem Inhalt des Vergleiches die Ware bis zum 15. April abholen. (Holschuld) Da er das nicht gemacht hat, befindet er sich im Annahmeverzug. Die Zahlung an den Käufer ist also fällig. Eigentlich sollte ein Gerichtsvollzieher so etwas wissen.

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Nun ja: Wenn es sich tatsächlich so verhält, wie von Dir beschrieben, IST es natürlich kein Diebstahl, denn der setzt Vorsatz voraus; Fahrlässigkeit reicht nicht.

Allerdings würde es wohl als solcher GEWERTET werden.

(Die Indizienlage spricht doch sehr gegen Dich.)

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Nach § 139 Abs. 2 muß ein Geistlicher noch nicht einmal eine geplantes Verbrechen, wie Mord, anzeigen. Dieses Privileg geht also viel weiter, als das Schweigerecht (und die -pflicht) des Anwalts oder Arztes.

Eine Tat wie in Amstetten fällt also ebenfalls unter das Beichtgeheimnis. (Daran erkennt man sehr deutlich die Stellung der Religion.)

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Es ist halt billiger und sieht schön aus. Es gibt ja auch Modeschmuck ohne jegliches Edelmetall. (So kann man wenigstens sagen, daß es Gold ist. ;-))

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Das ist unterschiedlich.

Soweit sie schiffbar sind, gehören sie in der Regel der Bundesrepublik Deutschland, u.U. auch dem jeweiligen Bundesland.

Seen, die von einem Grundstück umschlossen sind gehören dem Eigentümer dieses Grundstückes; soweit sie von mehreren umschlossen sind, den Eigentümern gemeinschaftlich; u.U. auch nach Sektoren aufgeteilt. Soweit sie an öffentliche Wege grenzen, auch oft der Kommune.

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Grundsätzlich: Nein.

Indirekt insofern, als daß, wenn kein ausreichendes Einkommen vorhanden ist, ein Taschengeldanspruch in Höhe von fünf bis sieben Prozent des bereinigten Nettoeinkommens gegenüber dem Ehepartner besteht. Dieses Taschengeld kann herangezogen werden.

Eine PFÄNDUNG der Ehegatteneinkommens ist indessen ausgeschlossen.

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Wenn der tatsächliche Abnutzungsgrad in keiner Weise Eingang in die entsprechende Vertragsklausel gefunden hat, ist sie unwirksam.

Das Transparenzgebot erfordert nach der von Dir bereits angesprochenen BGH-Entscheidung, daß dies unmißverständlich aus dem Mietvertrag selbst hervorgeht.

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Grundsätzlich ja, wenn nicht durch Vertragsbedingungen ausgeschlossen oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

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Deutschland im Sinne eines Gesamtstaates gibt es erst seit der "Reichseinigung" im Jahre 1871. Danach setzte auch sehr bald das Streben nach Kolonien (Schutzgebiete) ein. Nur waren halt die wirklich lohnenden Objekte schon verteilt.

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Die notwendigen Kosten werden erstattet. Das scheint mir hier hinsichtlich einer Übernachtung prima vista so zu sein. Sicherheitshalber würde ich bei der Geschäftsstelle des Gerichts anrufen.

Ob der Anwalt selbst am Termin teilnehmen wird, kann er Dir nur selbst sagen. Normalerweise eher nicht, es sei denn, er schätzt den Fall so ein, daß er es lieber selbst macht.

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Die Frische des Tabaks spielt meines Erachtens keine Rolle. Unter diesem Aspekt sind selbstgedrehte Zigaretten nicht weniger schädlich.

Wichtiger ist der Tabak selbst, bzw. inwieweit Zusatzstoffe verarbeitet sind. (Naturreiner Tabak ist weniger schädlich.)

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Jedenfalls muß der Chef nicht kündigen. (Inwieweit er es nicht kann, hängt von weiteren Faktoren ab.)

Die dreimonatige Sperre kann man möglicherweise vermeiden, indem man sich mit dem Arbeitsamt darüber unterhält, inwieweit die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses angesichts der Umstände zumutbar ist.

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Aktive Radarwarner sind definitiv verboten. Navigationsgeräte mit Kartenmaterial, auf dem ortsfeste Radaranlagen angezeigt werden, sind umstritten mit der Tendenz zum Verbot.

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In alteingesessenen und inhabergeführten Metzgereien sollte es möglich sein, auch ausgefallene Produkte, wie Rindertalg (bitte mit "g") zu erhalten; zumindest nach Absprache.

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Wenn Du aus den Buchstaben, die neben den Zahlentasten Deines Mobiltelephons stehen entsprechend der Zahlenfolge sinnvolle (oder lustige) Wörter bildest, kannst Du Dir diese leichter merken.

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Am schönsten ist es natürlich im Elsass. ;-))

Nein, die Normandie ist schon eine gute Wahl. Wenn Ihr die Lebensmittel im Supermarkt kauft, wird es schon nicht zu teuer werden. (So preisgünstig wie in Deutschland ist es natürlich nirgendwo.)

Wenn Du Kriegsgeschichte sehen willst, solltest Du allerdings nach Verdun.

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Der Hund ist nach islamischer Vorstellung strenggenommen unrein.

Auch wenn das vielen nicht bewußt sein mag (wie bei Christen gibt es auch unter den Muslimen einige, die sich bewußt wenig Gedanken über Religion machen), bleiben religiöse Vorstellungen oft im Unterbewußtsein erhalten.

(Viele Deutsche haben ein Vorurteil gegen Pferdefleisch: Die alte germanische Religion verbot den Verzehr.)

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Finde ich nicht gut

Herr Koch versteht nichts davon.

Er sollte diese Frage Fachleuten überlassen. Leider pfuschen hier sowieso schon zuviele Dilettanten herum; mit ein Grund dafür, weshalb es so ist, wie es ist.

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"In Kürze werde ich auf die Sache zurückkommen." heißt: "Ich will Ihnen nicht gleich alle Hoffnung nehmen, aber sie sollten sich darauf einstellen, daß aus der Sache nichts wird. Am besten vergessen Sie das alles; ich werde das auch tun."

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Die Auswirkungen auf Restaurants werden vermutlich gering sein: Wärend des Essens raucht man ja nicht.

Für viele Kneipen wird es wohl zu einem erheblichen Umsatzrückgang führen: Man geht ja nicht nur zum Bier trinken dorthin, sondern auch, um sich zu unterhalten und zu entspannen. Ein Raucher entspannt sich aber nicht, wenn er für jede Zigarette vor die Tür muß. Ich besuche ja auch niemanden, bei dem ich nicht rauchen darf.

Ich bezweifle, daß jetzt alle Nichtraucher, die das bisher nicht getan haben, in Kneipen gehen, um den Umsatzrückgang auszugleichen.

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Den ganzen Jahresurlaub kann er jedenfalls nicht verplanen.

Er kann unter bestimmten Voraussetzungen Urlaub verwehren, wenn dies zwingend erforderlich ist und in begrenztem Umfang Betriebsferien machen. Ich meine aber, daß hier mit drei Wochen jedenfalls die Obergrenze erreicht ist. (Bin allerdings nicht auf Arbeitsrecht spezialisiert.)

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Es ist nicht unüblich, daß Reiseveranstalter Literatur über das gebuchte Urlaubsland versenden. Wenn das über einen Verlag ohne Begleitschreiben geschieht, erscheint das zwar - wie Dein Beispiel zeigt - seltsam, aber zunächst nicht beunruhigend.

Welcher Preis auf dem Buch aufgedruckt ist, ist unwichtig. Wenn keine Rechnung beiliegt, kannst Du davon ausgehen, daß Du auch nichts bezahlen mußt. (Wenn eine Rechnung beiliegt, schicke es unfrei zurück.)

Schönen Urlaub.

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Solange der Freund die ganze Miete zahlt, hat der Vermieter keinen Anspruch darauf, daß sie die Hälfte zahlt.

Wenn der Freund nicht zahlt, hat der Vermieter ihr gegenüber Anspruch auf den fehlenden Betrag; notfalls die ganze Miete, wenn der Freund gar nicht zahlt.

Man nennt das gesamtschulnerische Haftung.

Um aus der Sache herauszukommen, kann sie den Mietvertrag für ihre Person kündigen; gleichzeitig müßte der Freund den Mietvertrag vollständig übernehmen. Wenn er das nicht will, kann sie dies klageweise durchsetzen.

Im Streiffalle würde ich den Freund erst schriftlich auffordern, den Mietvertrag zu übernehmen. (Frist setzen; Einschreiben mit Rückschein.) Wenn er sich weigert oder die Frist verstreichen läßt: Anwalt beauftragen.

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Versammlungsrecht ist Landesrecht; also in jedem Bundesland anders ausgestaltet.

Eine von der Anzahl der Personen abhängige Meldepflicht gibt es meines Wissens in keinem Bundesland. In privaten Räumen kannst Du soviele Personen versammeln, wie hineinpassen. Wenn Du das auf Straßen oder Plätzen beabsichtigst, kann dies, je nach Beeinträchtigung des allgemeinen Verkehrs (nicht nur KFZ) eine Sondernutzung sein - und damit genehmigungspflichtig. Politische Demonstrationen bedürfen nur der Anmeldung, nicht der Genehmigung.

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Eine gewisse Toleranz hinsichtlich der Prospektangaben ist nach ständiger Rechtsprechung hinzunehmen. Eine Minderleistung von 20% ist aber nicht mehr davon erfaßt.

Wenn der Händler nicht bereit ist, umzutauschen bzw. zu mindern, solltest Du ihm schriftlich ankündigen, daß Du Dich an einen Anwalt wenden wirst. Dabei solltest Du ihn darauf aufmerksam machen, daß die entsprechenden Kosten auf ihn zukommen werden. (Das gilt natürlich nur, wenn Du gewinnst, aber davon sollte auszugehen sein.)

Wenn das nichts hilft, geh zum Anwalt. Der macht das schon.

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Das war nicht feige. Was wäre die Handlungsalternative gewesen? Wenn Du "den Marsch geblasen" hättest, hättest Du die Sterbende noch mehr belastet.

Du bist bei ihr geblieben, solange Du konntest. Du hast ihr also geholfen. Nur darauf kommt es an.

Mach Dir also keine Selbstvorwürfe. Du hast richtig gehandelt.

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