Was tun wenn Gedanken ins Negative abschweifen?

Ich habe ein Problem, welches immer größer zu werden scheint und mir inzwischen sogar nachts den Schlaf raubt und ich weiß mir nicht zu helfen. Sobald ich allein bin und keinerlei Ablenkung habe, fange ich an zu Grübeln, ohne es wirklich zu wollen. Meistens waren es belanglose Dinge und ich fand es eigentlich auch mal ganz schön, einfach nur dazuliegen und nachzudenken, über mich, mein Leben, das Leben anderer usw aber in letzter Zeit schweifen meine "harmlosen" Gedanken immer öfter ins Negative, ohne dass ich das will. Dann kommen so Gedanken hoch wie zB: Was ist wenn meine Eltern oder meine Katzen irgendwann sterben? Was mache ich dann? Was wird mit dem Haus meiner Eltern, in dem ich aufgewachsen bin? Ich werde es nicht übernehmen können... Mein Freund will im Sommer zu mir ziehen, aber was wenn er es sich anders überlegt? usw usw

Das geht teils sogar soweit, dass ich in Tränen ausbreche, weil ich einfach keine Antwort darauf weiß. Alles was ich dann tun kann, um aus diesem Gedankenkreis auszubrechen, ist mich mit meinen Katzen zu beschäftigen, zu spielen oder einen Film zu schauen. Wenn mein Freund bei mir ist, passiert mir das kaum, ich bin an sich auch eher ein sehr unbeschwerter und fröhlicher Mensch, trotz meiner nicht ganz einfachen Lebenssituation. Wenn ich mit jemandem über das alles reden kann, also wenn jemand bei mir ist oder ich jemanden erreichen kann, wenns wieder schlimmer wird, ist das alles halb so wild... schlimm wird es erst, wenn ich wirklich ganz allein zu Hause bin, ins Bett gehen will und wegen dieser Gedanken erst gegen 4 oder 5 Uhr zum schlafen komme, wenn überhaupt...

Ich wäre dankbar über jede Hilfe und jeden Ratschlag, wie ich wieder "Ordnung" in meinen Kopf kriegen kann und welche Möglichkeiten es gibt mit diesen Gedanken und Ängsten umzugehen.

Freundschaft, Angst, Gedanken, Psychologie, Liebe und Beziehung
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