Auf der Rückseite der DVD ist Burgneustadt als Ort angegeben. An diesem Ort ist der Sitz des evangelikalen Missionswerkes Werner Heukelbach:

https://de.wikipedia.org/wiki/Missionswerk_Werner_Heukelbach

Die theologische Grundlage dieses Missionswerkes: "Als Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach bekennen wir, dass die Bibel Gottes vollständige und allgenügsame Offenbarung für die Menschheit ist. Sie besteht aus den 66 Büchern des Alten und Neuen Testaments und ist, in den Urschriften, das vom Heiligen Geist inspirierte, unfehlbare und irrtumslose Wort Gottes (2. Timotheus 3,15-17). Wir bekennen, dass die Bibel die objektive Wahrheit von Gott für den Menschen ist, welche durch sorgfältiges Studium erforscht werden kann."

Ebenfalls auf der Rückseite der DVD steht "nightlight". Das ist die ältere Bezeichnung für eine Initiative dieses Missionswerkes für junge Menschen. Die neue Bezeichnung ist "cruz" ("Christus unser Zentrum"):

https://cruz42.de/ueber-cruz/

...zur Antwort

Ich nehme von Oktober bis März alle zwei Wochen 20.000 IE Vitamin D. Im Sommer allerdings nicht. Ich nehme zwar Sonnencreme, aber mein Hautarzt hat mir gesagt, dass es Studien gibt, die belegen, dass auch mit Sonnencreme der Körper das Vitamin D produziert (ca. 90% des Vitamin D stellt der Körper durch das Sonnenlicht her).

...zur Antwort
Ja

Etwas unwohl würde ich mich dabei zwar schon fühlen, aber die fachliche Kompetenz wäre mir wichtiger. Ich würde es respektieren, dass es unter den Medizinern auch Impfskeptiker gibt.

...zur Antwort

Ich bin auch Christ und höre am liebsten afro-amerikanische Musik, also auch Rap. Ich habe mir soeben ein Lied von Plaboi Carti angehört und schließe mich der Antwort von Simonthebastler an. Solche Texte fand ich als Jugendlicher cool, aber mittlerweile nicht mehr.

Übrigens: Ich vertrete nicht die Meinung, dass man als Christ nur noch christliche Musik hören darf (manche Christen behaupten das nämlich), aber es gibt auch christlichen Rap. Hier ein Beispiel:

https://www.youtube.com/watch?v=AtaCr3iGpOU

...zur Antwort

Mit dem Schmerz möchte der Körper sagen, dass etwas nicht stimmt. Der Schmerz hat seine Ursache und da gibt es keine andere Lösung als Zahnarzt.

...zur Antwort

Mein Hausarzt hat mir gesagt, dass gelegentliches Herzstolpern ganz normal ist. Wenn du aber ein EKG haben möchtest, dann wird das wohl kein Problem sein. Ein Ruhe-EKG (Basisuntersuchung) kann auch der Hausarzt durchführen, bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen.

...zur Antwort

Mein Traumjob ist es nicht, aber diese Tätigkeit würde mir wohl Spaß machen, da mir Hausarbeiten als Hausmann, der ich auch bin, auch Spaß machen (einzige Ausnahme: Bügeln!).

Da ich im Arbeitermilieu aufgewachsen bin und auch selbst Arbeiter war, habe ich großen Respekt vor Menschen, die mit den Händen arbeiten. Mein Eindruck: Viele Akademiker sind sich nicht so richtig bewußt, dass man auch für diese Tätigkeiten den Kopf braucht. Im Studium hatte ich längere Zeit für eine Maschinenreinigungsfirma gearbeitet. Das war anstrengend, aber ich hatte damit kein Problem.

...zur Antwort

Wenn der (gläubige!) Religionsphilosoph Richard Swinburne sagt, dass das Leid das einzige wirklich ernstzunehmende Argument gegen die Existenz Gottes ist, dann gebe ich ihm recht. Ich stimme auch dem Theologen Karl Rahner zu, für den die Unbegreiflichkeit des Leids ein Stück der Unbegreiflichkeit Gottes ist.

Als (christlicher) Theist muss man das Theodizeeproblem aushalten können. Haben also das Übel und das Leid das letzte Wort? Hier die Gedanken des Philosophieprofessors Holm Tetens dazu. Er war früher Atheist, glaubt aber mittlerweile als Panentheist an Gott (nicht mit Pantheismus verwechseln!):

https://www.google.com/search?q=holm+tetens+theodizee&biw=1536&bih=731&tbm=vid&ei=T6iLY8GXDpGPi-gPpt2F4A4&ved=0ahUKEwiB-8uHnN77AhWRxwIHHaZuAewQ4dUDCAw&uact=5&oq=holm+tetens+theodizee&gs_lcp=Cg1nd3Mtd2l6LXZpZGVvEAMyBQghEKABMgUIIRCgAToGCAAQHhATOgsIABCABBCxAxCDAToFCAAQgAQ6CAgAELEDEIMBOggIABCABBCxAzoFCAAQsQM6BggAEBYQHjoFCAAQogQ6BwgAEB4QogQ6BwghEKABEApQzgpYqklgmE1oAHAAeACAAYwBiAGuEpIBBDMxLjOYAQCgAQGwAQDAAQE&sclient=gws-wiz-video#fpstate=ive&vld=cid:e48d2b08,vid:UGYlhqCxXic

...zur Antwort
Dann hab ich mich mal umgesehen was Theist bedeutet die glauben ja auch an mehrere Götter

Nicht unbedingt, denn Theismus kann eng oder weit definiert werden.

Im engen Sinn meint Theismus den Glauben an einen persönlichen, transzendenten Gott, der als Schöpfer des Universums auch in die Welt eingreift.

Im weiten Sinn ist Theismus ein Oberbegriff für Monotheismus, Polytheismus, Henotheismus, Monolatrie und offener Theismus.

Der Theismus kann mit einer Religion verbunden sein, muss es aber nicht unbedingt und den Agnostizismus kann man sowohl mit dem Theismus als auch mit dem Atheismus verbinden (agnostischer Theismus bzw. agnostischer Atheismus).

...zur Antwort

Bis die antidepressive Wirkung eines Antidepressivums eintritt dauert es normalerweise 2-3 Wochen. Manchmal noch länger. Das Mirtazapin KÖNNTE also noch in den nächsten Wochen antidepressiv wirken.

Es kommt aber nicht selten vor, dass mehrere Antidepressiva ausprobiert werden müssen, bis man das richtige gefunden hat. Wenn du dem Arzt sagst, dass das Mirtazapin nicht wirkt, dann wird er ein anderes Medikament ausprobieren. Der Arzt wird dir dann sagen, wie man das Mirtazapin ausschleicht, d. h. das Medikament wird nicht abrupt abgesetzt.

...zur Antwort

Das grundsätzliche Problem: Das hat damit zu tun, dass man das Weihnachtsfest kommerzialisiert hat. Die großstädtische Gesellschaft hat sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zur Konsumgesellschaft entwickelt. Dies führte zu einem Wandel des Weihnachtsfestes, nämlich u. a. zur Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes. Das gefällt mir als Christ eigentlich überhaupt nicht.

Man könnte aber (augenzwinkernd :) als Antwort auf den BDSM-Adventskalender den "Spieß umdrehen" (bitte nicht wörtlich verstehen :) und dieses T-Shirt anziehen:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-wuerdet-ihr-reagieren-wenn-ihr-jemanden-mit-diesem-shirt-seht#answer-479824143

:)

...zur Antwort

Im allgemeinen kann man sagen, dass ein Baptist ein Mitglied einer Freikirche ist, welche die Gläubigentaufe und nicht die Säuglingstaufe praktiziert. Baptisten betonen die Maßgeblichkeit der Bibel auch für die äußere Ordnung und das Leben der Gemeinde. Bekehrung und Taufe sind Voraussetzungen für die Mitgliedschaft. Evangelisation wird als notwendig angesehen und möglichst viele Gemeindemitglieder sollten sich am Gemeindeleben beteiligen.

Was die "Strenge" der Baptistengemeinden betrifft: Hier gibt es Unterschiede. In Deutschland ist die größte Freikirche der "Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden" (BEFG), der hauptsächlich aus Baptistengemeinden besteht. Es gibt aber auch freie Baptistengemeinden, die in der Regel strenger als die Baptistengemeinden im BEFG sind (z. B. Ablehnung der Frauenordination). Das gilt auch für Aussiedler-Baptistengemeinden.

...zur Antwort
In der Kirche wird dann erklärt, dass so Leute böse sind und in die Hölle kommen.

Behaupten darf man erst einmal alles. Wichtig ist aber dann, dass man die Behauptung dann auch belegen kann. In welchen Quellen wird behauptet, dass die Kirche (welche eigentlich?) lehrt, dass Menschen wegen einer psychischen Erkrankung in die Hölle kommen?

und stirbt hoffentlich bald aus.

Hier sollte man die globale Entwicklung im Blick haben und da sagen uns die Religionsstatistiker, dass das nicht passieren wird. :)

...zur Antwort
Die Forschung sagt, dass es keinen Kindermord des Herodes gegeben hat.

Archäologisch kann nachgewiesen werden, dass Bethlehem zur damaligen Zeit ein recht kleiner Ort war. Wenn es damals tatsächlich einen Mord an Neugeborenen gab, dann konnten es folglich nur wenige Kinder gewesen sein. Das war für einen Historiker wie Flavius Josephus nebensächlich, so dass er das nicht weiter erwähnen musste. Flavius Josephus hatte bereits genug damit zu tun zu berichten, wie Herodes drei seiner Söhne wegen angeblicher Putschpläne hinrichten ließ.

Die Zeit um 7 v. Chr. war aber sehr krisenhaft und es waren am Hof Weissagungen im Umlauf, welche vom Tod des Herodes sprachen und auch von einem neuen Herrscher war die Rede. In dieser Atmosphäre des Mißtrauens ist so ein Kindermord durchaus denkbar. Wenn außerbiblische Quellen fehlen, dann ist das noch lange kein Beweis, dass dieses Ereignis nicht stattgefunden hat.

...zur Antwort
Kennt ihr evangelikale Freikirchen, die liberal sind? Die Homosexualität akzeptieren? Die das Selbstbestimmungsrecht von Frauen anerkennen? Die Sex vor der Ehe voll anerkennen und nicht als Sünde klassifizieren? Andere christliche Richtungen gar andere Religionen und Weltanschauungen als gleichwertig akzeptieren? Die sich kritisch mit den Widersprüchen in der Bibel auseinandersetzen? Die rigorose und dogmatische Moralvorstellungen bei Glaubensbrüdern und -schwestern öffentlich kritisieren?

Alle, aber wirklich alle von dir genannten Fragen bezüglich evangelikale Bewegung bzw. freikirchlicher Protestantismus können mit einem ja beantwortet werden.

Der protestantische Fundamentalismus ist allerdings nur eine Strömung innerhalb der evangelikalen Bewegung.

...zur Antwort

Ich würde mich am liebsten in der (evangelischen) Militärseelsorge engagieren, die u. a. für die Begleitung von verletzten Soldaten zuständig ist. :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rseelsorge_(Bundeswehr)

...zur Antwort
Ja, bin katholisch, evangelisch oder Zeuge Jehovas

Mir wäre es ehrlich gesagt lieber, wenn ich (evangelischer Christ) als im 21. Jahrhundert lebender Mensch, also etwa 250 Jahre nach der Aufklärung, deine Frage mit nein beantworten könnte. Kann ich aber nicht. Aufgrund von Erfahrungen, die sich m. E. nicht religionspsychologisch erklären lassen, gehe ich tatsächlich von der Existenz einer Engelwelt aus, in der es auch einen Teufel bzw. Dämonen gibt.

Im Theologiestudium habe ich natürlich einige Argumente aus der Exegese und Dogmatik kennengelernt, die gegen die Existenz von Engeln bzw. Dämonen als persönliche, transzendente Wesen sprechen. Das heißt aber nun nicht, dass alle Theologen die Existenz dieser Mächte leugnen, aber es stimmt, was der Theologe Emil Brunner zu diesem Thema sagt: Die Lehre von den Engeln und vom Teufel ist "ein höchst umstrittenes und problematisches Lehrgebiet". Meine Meinung: Die Angelologie (=Lehre von den Engeln), welche auch die Dämonologie und Satanologie als Teilgebiete miteinschließt, sollte trotzdem wieder ein wichtiges Thema in der universitären Theologie werden.

...zur Antwort

Kann man Gott logisch begründen?

Seit einiger Zeit werde ich mit dem Glauben konfrontiert. Ich bin definitiv ein Logik Mensch (Das sagt eigentlich schon alles wie auch das ich wissenschaftlich orientiert bin (sehr) ich glaube auch an die Evolutionstheorie und eben alles was für mich Sinn macht, logisch ist und vor allem bewiesen. Natürlich glaube ich nicht einfach alles. Kurz gesagt: ich habe meinen Verstand)

Aber ehrlich gesagt ist es auch falsch, einfach das mit Gott komplett abzulehnen, was ich (dumm gesagt) logischer Weise gemacht habe. (Warum? Siehe die meisten Antworten auf meine Frage: Warum glaubst du nicht an Gott) und ich denke die meisten Menschen, wenn nicht alle, die nicht an Gott glauben, denken in etwa so. Kurz gesagt: Das es Gott gibt ist unlogisch.

Aber trotzdem wurde ich mit dem Thema und der Bibel (was ja das Kernstück des christlichen Glaubens ist) immer vertrauter gemacht und habe eben diese Sicht etc. kennengelernt. Und auch wenn es vielleicht bis jetzt so rüberkommt, bin ich keinesfalls komplett dagegen oder will nichts davon hören. Ich bin offen und lieb. Aufgeschlossen und immer bereit Neues zu lernen. Aber ich will mich auch nicht schönreden. Kurz gesagt: Ich bin ein Fakten Mensch. (Daher muss ich auch aufgesclossen für neue Fakten sein.

Also habe ich den Glauben kennengelernt. Und er ist moralisch gesehen sicher nichts Schlechtes. Letztendlich geht es aber immer darum an Gott zu glauben. Das ist das aller Wichtigste.

Es könnte Gott geben. Es KÖNNTE ihn geben. Es ist nicht richtig zu sagen, das es ihn nicht geben könnte. Wir wissen ja nicht alles. Ganz einfach. Doch, Es könnte Gott auch nicht geben. Es KÖNNTE ihn nicht geben. Es ist nicht richtig zu sagen, das es ihn nicht nicht geben könnte. Wir wissen es ja nicht, es gibt keinen Beweis. Ganz einfach. Ganz unabhängig von irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten.

So nun, das ist mein Stand. Und es ist so. Aber das es Gott auch nicht geben könnte bedeutet ja, (wenn Gläubige das einsehen, was sie aber müssen weil es ein Fakt ist), das Gläubigen das immer bewusst ist. Ist Gläubigen das aber immer bewusst, dann glauben sie ja gar nicht an Gott, denn man glaubt ja nur an Gott, wenn man zu 100% von ihm überzeugt ist. Aber um 100% von etwas überzeugt zu sein, muss man es ja wissen. Aber man kann es ja nicht wissen, weil es auch sein könnte das es ihn nicht gibt. Und genau das ist das (und mein) Problem.

Was tue ich? Ich versuche herauszufinden ob es eine logische Erklährung für Gott gibt. Denn es könnte ihn ja auch geben. Aber da ich logisch denke, brauche ich eine gute Erklährung für ihn. Naja wie auch immer, ich bin dabei mich mit ihm und dem Glauben auseinanderzusetzen. Aber eben mit meinem logischen Verstand (weil ich es nicht anders kann)

Meine Frage ist: Macht es Sinn da weiter zu suchen? Hat es einen Sinn? Kann man an die Sache überhaupt wissenschaftlich rangehen?

Mich würde auch sehr interessieren was die Gläubigen dazu sagen (die nach der Bibel) deswegen die Umfrage

...zur Frage
Gläubig (noch immer, aber kann dich nachvollziehen)

Aus meiner christlichen Sicht ist Gott weitgehend nicht mit der Logik zugänglich. Weitgehend heißt aber nicht grundsätzlich. Wir können uns mit der Logik zumindest ein Stück weit Gott annähern. Die Argumente für die Existenz Gottes folgen den Regeln der Logik genauso wie die Argumente gegen die Existenz Gottes.

Wenn man die Existenz Gottes logisch nicht begründen könnte, dann dürfte es keine Religionsphilosophen geben, die den Theismus vertreten. Gibt es aber auch im 21. Jahrhundert gar nicht so wenige, z. B. Winfried Löffler. Er hat eine empfehlenswerte "Einführung in die Religionsphilosophie" geschrieben, in welcher die Argumente für und gegen die Vernünftigkeit von religiösen Überzeugungen diskutiert werden (übrigens: Die Logik ist einer der Forschungsschwerpunkte von Löffler).

Als Christ muss man weder Logik noch Evolutionstheorie (theistische Evolution) aufgeben.

...zur Antwort