Der Übersetzung an sich kann ich gerade nur zustimmen. Dennoch würde ich die Position von zwei Wörtern dringend ändern:

  1. von "quoque" - weil es bei mea memoria steht, würde ich es dazu ordnen in der Übersetzung: Viele Menschen(,) auch zu meiner Zeit (,) lernen diese Stadt kennen.
  2. das hatte von narraverat ganz nach hinten: [...] weil Plinius, das Gedächtnis der Römer, in seinen Briefen über das Schicksal der Stadt erzählt hatte.

Ansonsten hast du den Ablativ der Zeit wirklich toll aufgelöst; Weiter so!

LG Thorax

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-.-

also, ja, die Wörter in Anführungszeichen sind immer, richtig ausgewählt btw, die Partizipien, die Teil eines Abl. Abs. sind.

oder was genau meinst Du?

LG Thorax

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Auf Signale achten:

1)postquam mit Perf. ist ein Nebensatz. also:

postquam consul rem publicam rexit

ist ein Satz

2)-que angehängt verbindet gleichwertiges: hier vorher gerebat, daher wird ein zweites Prädikat gesucht - superavit. Somit gibt es den obigen Nebensatz und zwei Hauptsätze:

  1. GIC bellum in Gallia gerebat
  2. brevi tempore multas civitates superavit

Ich helfe Dir auch gerne beim Übersetzen, aber bitte starte mit einem eigenem Ansatz.

LG Thorax

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[Iuno et Minerva magna ira motae] bellum [cum Troianis magna virtute pugnantibus] gerere constituerunt.

Juno und Minerva, die beide von großem Zorn angetrieben waren (PC: Juno und Minerva + motae Nom. Pl. f), haben beschlossen, Krieg zu führen mit den mit großer Tapferkeit kämpfenden Troianern (PC. Troianis + pugnantibus Abl. Pl.).

Was meinst Du mit analysieren?

LG Thorax, bitte dazu eben melden

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Quo modo servari possumus?

Ich sehe hier zwei Möglichkeiten:

  1. quo als Fragewort alleine und modo als Adverb. Dann erhält man deine Übersetzung (Durch wen können wir bald gerettet werden?). Leider ist possumus jedoch Präsenz und widerspricht damit etwas dem Blick in die Zukunft.
  2. Quo in KNG mit modo von modus übersetzen: (Auf welche Weise können wir gerettet werden?)

Du kommst damit auf etwas wichtiges zu sprechen, wie genauso ob ein PPP vielleicht ein Adjektiv ist, weil die Form genauso aussieht. In der Tat kann ardens tatsächlich Adjektiv und PPA sein - und das passt auch, weil beide attributiv sind. Was Du wählst ist Dir überlassen und eher eine Stilfrage.

LG Thorax, bei Fragen gerne melden :)

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Im Deutschen sagt man auch:

jmdn. nach etw. zu fragen / bitten

Da hast Du deine zwei Objekte. Eines ist der Adressat und das andere der Inhalt. In dem Sinne:

Die Bürger (Civitates = Nom. und damit Subj.) fragen (rogant) Dich (te) über [deinen] Schutzherren / Anwalt.

LG Thorax

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Latein Grammatik Perfekt und Imperfekt?

Kann mir jemand sagen ob ich die richtigen Wörter gefunden habe?

Führe folgende Wörter auf ihre lexikalische Form zurück (Nom. Sg. Oder 1. Per. Sg. Präs.) Promisimus = promiitere / promitto Credidistis = credere/ credo Vicit= vincere/ vinco Placuit= placere/ placeo Mulieribus= mulier Capita= Nom.Pl. caput Sta= stare/ sto Prodebamus= prodere/ prodo Flete= Vokativ flere/ fleo Laedebatis= laedere/ laedo Terrorem= Akk. Sg. / terror Aberant= abesse / absum Capiebam= capere/ capio Spebus= Dat./ Abl. Pl./ spes Plebi= Dat. Sg./ plebs Age= agere/ ago Exierunt= exire/ exeo Ignorabamus= ignorare/ ignoro Convenerunt= convenire/ convenio Desiisti= desinere/ desino Robore= Nom.Sg. robor Interetam= interesse/ intersum Grege= grex Dolo= dolus Orbi= orbis Hospitem= hospes  

Und Teile einer Übersetzung habe ich versucht:

Prometheus, postquam caelum terraque create sunt, multas bestias in terra esse videt, deesse autem animal, in quo animus habitare poterat.

Nachdem Himmel und Erde erschaffen worden waren, sieht Prometheus, dass viele (wilde) Tiere auf der Erde sind, jedoch ein Lebewesen fehlt, in dem Gemüt vermögen zu wohnen.

Itaque terra aquaque formavit animal secundum deorum imaginem.

Deshalb hat er die Erde und das Wasser gemäß den Lebewesen nach dem Bild der Götter erschaffen.

Cui virtutes vitaque, quae ex allis bestiis sumpserat, dedit.

Er hat die Tapferkeit und die Laster, die er aus einer anderen Bestie genommen hat, gegeben.

Minerva ei addidit animum, animim deorum.

Minerva hat den Geist hinzugefügt, den Geit der Götter.

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Vokabeln

Da sind ziemlich viele Typos auffindbar. An sich sind die meisten jedoch korrekt zugeordnet. Beachte jedoch:

robore -> rubor (ist ein Sonderfall, der Gedankengang, der Dich zu "robor" geleitet hat, ist korrekt!)

Übersetzungen

Prometheus, postquam caelum terraque create sunt, multas bestias in terra esse videt, deesse autem animal, in quo animus habitare poterat.
Nachdem Himmel und Erde erschaffen worden waren, sieht Prometheus, dass viele (wilde) Tiere auf der Erde sind, jedoch ein Lebewesen fehlt, in dem Gemüt vermögen zu wohnen.

fast:

deesse autem animal, in quo animus habitare poterat.

jedoch ein Lebewesen fehlt, in dem eine Seele innewohnen kann - "in quo" und auch der restliche Sb wurde nicht akzeptabel gut ausgedrückt.

Itaque terra aquaque formavit animal secundum deorum imaginem.
Deshalb hat er die Erde und das Wasser gemäß den Lebewesen nach dem Bild der Götter erschaffen.

Sag mal... hast Du das richtig abgetippt - ne, ne? Lass Dir doch mal mehr Zeit!

"Itaque terram aquamque formavit [...]": Deshalb formte er die Erde und das Wasser zu einem Lebewesen nach dem günstigen Ebenbild der Götter.

Cui virtutes vitaque, quae ex allis bestiis sumpserat, dedit.
Er hat die Tapferkeit und die Laster, die er aus einer anderen Bestie genommen hat, gegeben.

Isoliere zuerst den HS: "Cui virtutes vitaque [...] dedit" - Diesem [besonderen Lebewesen] vertraute / gab er Tugenden / gute Eigenschaften und ein Leben, die [quae könnte sich sowohl auf "vita" als auch auf "virtutes" beziehen] er von allen anderen wilden Tieren auserwählt hatte.

Minerva ei addidit animum, animim deorum.
Minerva hat den Geist hinzugefügt, den Geit der Götter.

Minerva ei addidit animum, animum deorum.

wo ist "ei"?: Minerva gab diesem [bez. auf "animal"] eine Seele hinzu, die Seele der Götter.

--

Also: Fokussiere Dich bei den Übersetzungen, die auf gut-herausgesuchten Vokabeln basieren und an sich nicht schlecht sind, erst auf Subjekt + Prädikat, dann Objekte und danach Konjunktionen, Attribute und Adverbiale.

LG Thorax

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Die allgemeine Form, wenn ich mich richtig entsinne ist:

  1. Einleitung (Formaspekte wie Autor, usw.) und Inhalt
  2. Hauptteil (hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine davon wäre, Stilmittel, die zusammen eine Wirkung erzielen, in einen Paragraphen zusammenzupacken und in der Reihenfolge sie 1. bennen, 2. erklären, warum es das Stilmittel ist und 3. die funktionale Anbindung schaffen (=Deuten)
  3. Fazit - widme Dich (spätestens) hier der Frage wozu diese Stilmittel verwendet wurden, was sie für den Text oder darüber hinaus "sollen"

Zu deiner Frage konkret: ohne Übersetzen geht es nicht. Wenn Du wirklich (annähernd) nichts kannst, dann schaue die einzelnen Wörter im Nachschlagewerk nach und leite Dir dann die grobe Übersetzung ab.

Damit bist Du auf eine bestimmte Sorte von Stilmitteln begrenzt: den Figuren (z.B. Positionen von Wörtern im Satz, Wiederholung usw.) die man meistens "sehen" kann; dazu gehören Anaphern, Epiphern, Parallelismen, Chiasmen, Asyndeta, Polysyndeta, Trikola, Hexakla, oder sogar die Alliteration oder Exklammationen.

LG Thorax

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Damit hast Du eine gute Basis, Du musst sie nur noch verwenden, dadurch gewinnst Du einerseits Schnelligkeit, und auch - viel wichtiger für Dich - Genauigkeit.

Nimm Dir dafür Texte, zu denen Du gute, verlässliche Übersetzungen hast, versuche sie zu übersetzen und korrigiere anschließend. Wenn Du darin Fehler erkennst, schaue Dir dazu die entsprechenden Grammatik Seiten nochmal an und suche im Internet nach verlässlichen Aufgaben + Lösungen.

LG Thorax

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Laelia sagt: "Vor vielen Jahren flüchteten einige Stämme der Germanen vor ihren Feinden. Wir Römer führten viele Kriege mit diesen Geschlechtern. Viele Römer und viele Germanen verloren die unsrigen und die ihrigen. Daraufhin wünschten sie sich ein Leben (wtl.: in Frieden zu leben). Wie leben die Menschen heute in Germanien?"

Publius antwortet: "Nun leben fast alle in Frieden. Deshalb ist es heutzutage ohne große Gefahr möglich, zu den Grenzen mit den Germanen zu gehen und mit den Händlern zu tauschen oder an sie zu verkaufen. Dort habe ich Dir das Geschenk hingebracht: es ist aus Bernstein.

LG Thorax

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Ja, eigentlich sollten es die lateinischen Versionen von "Harry Potter" sein. Die sind, meiner Meinung nach aber nicht besonders gut übersetzt.

Ich habe mich aber (nach den deutschen) nun auch in die lateinischen Versionen von "Asterix und Obelix" verliebt. Hier kannst Du den ersten Comic finden.

LG Thorax

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Ein Kumpel und Ich haben Latein LK und wir sagen zu uns witzelnd, dass wir für Latein LK weniger lernen als Deutsch Abdecker ^^

Also, wenn Du am Ende der Mittelstufe die Grammatik durch hast, kommt in Latein nichts neues mehr dran, und die historischen Teile sind viel geringer dominant als in Geschichte, daher eine einfache Kombination der einfachen Teile von Englisch und Geschichte.

Französisch kann ich nicht einschätzen, manchmal wünschte ich, dass ich das nicht nur sprechen könnte, sondern auch würde (in Frankreich oder sonst was). Das zu lernen wir mir mit dem Vorwissen aber leichter fallen.

Die Frage wurde schon häufiger gestellt, kannst sonst mal auf meinem PB schauen.

LG Thorax

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Ja: achte für PPAs in dem OT auf Verben, die -nt- enthalten, auf welche die Endungen der Konsonantischen Deklination folgen und suche für die jeweilige KNG-Kombination Wörter im selben Satz raus.

Wenn Du weitere (Nach-)Fragen hast, antworte ruhig!

LG Thorax

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Dafür gibt es keine einfache Erklärung ohne Wissen einer Etymologie Dissertation.

Die Einteilung in Perfektbildungsschemata soll es Schülern erleichtern, sie zu lernen, indem sie in Schubladen eingeordnet werden. Das genauso wie die Stammformen kann man nur auswendig lernen.

LG Thorax

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