Stark emotionales Kind - wie umgehen?

Ich weiß, wenn Kinder weinen, dann hat das immer irgendeinen Grund. Vor allem dann, wenn es nach keinen Grund aussieht. Mein Neffe (8) ist sehr nah am Wasser gebaut. Er fängt oft zum weinen an, wenn seine Geschwister ihn ärgern. Er teilt gerne aus, einstecken kann er auch. Aber eben mit starken Tränenfluss.

Wo ich nicht weiß wie ich reagieren soll:

Heut hat er z. B. mit seinem Bruder gerungen. Dabei hat er ihn ordentlich in die Leiste getroffen. Eigentlich eine Tabuzone bei uns. Als ich ihn fragte, was das soll, fing er an - statt sich zu entschuldigen - mit weinender Stimme und Träneneinschuss davon zu erzählen, dass er heute Vormittag von seinem Bruder gewürgt wurde. Dafür gab es schon Ärger. Was mich irritiert ist, dass sobald er Ärger bekommt irgendein Erlebnis aufzählt dass schon länger zurück liegt.

Er verschwand dann aufs Klo und setzte sich auf den Boden um sich zu beruhigen. Später sprach ich in Ruhe mit ihm allein und er sagte, dass er oft von seinen Brüder geärgert wird. Nach Kuscheln und ausheulen ging es dann wieder. Ich sagte ihm, dass er sobald sowas schlimmes passiert er es SOFORT jemandem sagen soll und nicht erst Stunden später. Und das mir das leid tut,, ich ihn aber lieb hab und er mir alles erzählen kann.

Wie reagiere ich beim nächsten mal, wenn er was vergangenes weinend aufzählt, kurz nachdem er selber Mist gebaut hat?

Kinder, Psychologie, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung
Was bedeutet es "wach zu sein / aufgewacht"?

In der New Age Zeit / Trend - was auch immer, sprechen viele vom aufwachen. Ich hab auf YT dazu ein Video von Christina von Dreien gefunden und darunter diesen Kommentar. Der so ziemlich alles beschreibt und erklärt wie ich es auch sehe. Aber was genau bedeutet es für euch?

Hier der Kommentar. Vielleicht hilft er euch.

Was bedeutet „aufwachen“? Was genau ist damit gemeint?

Die Schwingung und das Bewusstsein ändert sich, sagt sie. Das klingt immer so schön. Was schön klingt, findet schnell leicht empfängliche Zuhörer. Das selbe Phänomen gibt es auch bei Angst. Schöne Worte und Angst finden sehr schnell sehr viele Follower.

Schwingungen und Bewusstsein erhöhen:

Aber genau das passiert ja bei jedem neuen Gedanken. Bei allem was wir neu erlernen, jetzt denken, erleben. Impulse im Hirn und Herz. Sowas passiert jeden Tag zu jeder Sekunde. Oft unbewusst. Aber es fließt in unserem Leben mit. Wir merken uns erlerntes. Wir merken uns Momente die sich gut oder sehr schlecht angefüllt haben. Immer eine Art Dejavu. Intensive Erinnerung.

Das Wort AUFWACHEN klingt für mich immer so Larifari. Als müssten wir auf ein Ziel in einem Spiel hinarbeiten, um genau diesen Punkt zu erreichen wo es dann heißt „jetzt bist du wach“! ️

„Wir wissen, dass wir eigentlich nicht vieles wissen!“ Wir vermuten viel. Vermutungen werden aber schnell als Wissen interpretiert und weitergegeben. Was dann ins Glauben übergeht.

Ich bewege mich schon sehr lange in der spirituellen und mystischen Welt. Und wenn ich eins aus ihr gelernt habe, dann dass die Leute sich viel zu sehr auf das positive oder auf das Negative konzentrieren. Was wir aber brauchen sind beide Seiten. Wir brauchen das Auge für die Realität (was passiert gerade wirklich, was lässt sich wirklich machen) und die Verbindung zurück zur Mutter Natur und Erde. Respekt vor sich selbst, vor der Natur und all ihren Geschöpfen.

Die meisten Sachen die in solchen spirituell angehauchten Videos gesagt werden, sind immer eine Mischung aus Wunschdenken oder Vermutungen und logischen Schlussfolgerungen.

Ich mag Christina. Sie scheint ein sehr sympathischer Mensch zu sein. Ich kann natürlich niemanden zu irgendetwas zwingen. Aber ich hoffe, dass die Menschen anfangen mit beiden Realitäten zu arbeiten. Der jetzigen Gesellschaft in der sie leben oder überleben müssen und der Ich-will-was-ändern-Welt. Denn von Liebe alleine kann der Mensch nicht leben. So schön sich das auch anhören würde.

Philosophie und Gesellschaft
Böses raus lassen oder weiterhin natürliche Höflichkeit?

Ich wohne in einer Gegend, in der meine "Ex"- Familie toxisch ist.

Ich zähle nicht zu deren Familie. Nicht Blutsverwand mit der Mutter und dem Partner. Sie haben nur Kontakt zu meinen Eltern, wenn sie etwas brauchen. Nichten/Neffen darf ich aber betreuen. Anfangs war das anders. Als es diesen Partner noch nicht gab, saßen wir aufeinander. Hatten sowas wie ein Familienleben. Dann kam er. Ich ließ mir vieles nicht gefallen, weil seine Respektlosigkeiten gegenüber den Nichten/Neffen, mir, der restlichen Family waren oft unter der Gürtellinie. Sie distanzierte sich, wurde wie er und ich war nicht mehr Familie. Zugegeben das tat extrem weh!

Heuchelei, falsches Lächeln, einschleimen. Täter denken sie wären Opfer, Opfer werden durch den Dreck gezogen. Man hilft sich nur im familiären Kreis, ist aber davon überzeugt allen gegenüber hilfreich zu sein. Reden soll möglich sein, aber jede andere Meinung wird in der Luft zerrissen, nur um danach Gaslighting in der Nachbarschaft zu machen. Die "verschleimten" Nachbarn glauben es auch noch. Selbstwahrnehmung fehl am Platz. Ein Hausmeister der sich beschwert das man ihm Aufträge gibt und gleichzeitig denkt, man könne ja mit ihm reden. Ich schein die einzige in unserer Nachbarschaft zu sein, die es stört für etwas Miete zu zahlen, das kaputt ist und dringend repariert werden sollte. Worauf ich ein Recht hab.

Ich hab mich gestern dabei erwischt, wie ich das Kind NICHT für seine Respektlosigkeit der Mutter gegenüber gemaßregelt hab. Auch wenn ich es nicht schön finde, wenn man so über seine Mutter herzieht, hab ich sie nicht mal verteidigt, als er über sie herzog. Denn ehrlich gesagt, hatte er recht.

Ich versuche dem ganzen aus dem Weg zu gehen. Bin schon auf Wohnungssuche. Aber diese täglich spürbare Abweisung zerfi...t den Kopf stark. Ich denke mir, wenn sie mich eh schon für die Böse halten, dann sollte ich diese auch sein. Kein Lächeln mehr, kein Smalltalk. Leider krieg ich das nicht immer hin. Weil meine natürliche Höflichkeit eben durchkommt. Obwohl diese sie auch ganz schön reizt.

Was denkt ihr? Sollte ich weiterhin "ich" sein und meine Nettigkeit eben zulassen oder sollte ich doch strenger sein und ein Bi...face aufsetzen?

Familie, Beziehung, Psychologie, Gesellschaft
Wieso klammern sich so viele an toxische Beziehungen?

Im Freundeskreis fällt mir das immer mehr auf.

  • Der Partner einer Freundin ist ständig im Brüllton und respektlosem Verhalten.
  • Die andere "witzelt" über ihren Partner, dass es schon in die Kategorie Mobbing fällt.
  • Dann gibt es noch jene, die zusammen sind, trotz Fremdgeherei nur um einen ewigen Kinderwunsch zu erfüllen - zusammen ziehen kommt aber nicht in Frage, weil man sich nicht auf engstem Raum erträgt.
  • Die Freundin, die denkt schubsten und ständiges auf die Schulter schlagen wenn er ihr auf die Nerven geht, würde ein Mann schon aushalten. Andersherum wäre es aber Gewalt gegenüber einer Frau.
  • Und die zwei, wo sie einfach alles trotz Depression und körperlichen Einschränkungen macht (Kinder, Haushalt, etc.) und dann wertschätzen soll, dass er sich nach 8 Std Arbeit die Spülmaschine ausräumt.

Auf einzelne Anfragen bekam ich fast immer die gleiche Antwort: "Beziehung heißt daran arbeiten." Das mag so stimmen. Aber sollte es nicht wegen dieser Arbeit auch irgendwann mal zur Besserung kommen? Anstatt Jahr ein Jahr aus weiter mit dem gleichen Verhalten weiter zu machen?

Ich hab das Gefühl, dass sie so eine Angst davor haben, ohne Partner zu sein. Oder evtl. gar nicht die Respektlosigkeit erkennen - aus Gewohnheit, Verdrängung, Liebe.

Würdet ihr um eine Partnerschaft kämpfen, obwohl sich trotz des Kampfes nichts ändert? Vorausgesetzt ihr erkennt die Probleme, meine ich.

Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
Bin ich zu weit gegangen oder übertreibt sie?

Drecks Gewissensbisse. Kann nicht schlafen.

Eine Freundin (36) hat sich heut eine Creme zusammen gemischt. Ich sagte ihr wie toll ich das finde. Das mach ich bei jedem ihrer Projekte. Und wenn sie mir nicht gefallen, dann sag ich lieber nichts. Daher hab ich am Anfang wo ich hörte das sie diese mischen will, auch nichts gesagt. Hatte es im Gefühl das sie es überdramatisiert. Und tadaaa...genau das ist jetzt passiert.

Aber die Wirkung bei der Creme die sie sich erhofft wird nicht eintreffen. Grund hab ich auch genannt. Und zwar einen wissenschaftlichen bewiesenen Fakt. Und sie solle doch lieber weiterhin auf ihre Gesundheit nebenbei achten. Ich sagte aber nicht, dass sie das Produkt gar nicht verwenden soll. Sondern nur, dass es nicht funktionieren wird. Ich sagte ihr, dass ich das nur sage, weil sie mir wichtig ist und ich nicht will, dass sie sich aus Unwissenheit einer Gefahr aussetzt.

Jedenfalls ist sie gleich aufgegangen wie ein Hefeteig. Sie würde sich von einer Freundin wünschen, dass sie dahintersteht und es ihr nicht schlecht redet. Diese negative Resonanz braucht sie nicht.

Für mich hört sich das an als könnte sie mit Kritik die negativ für sie ist, nicht umgehen. Quasi: Ich brauche nur Lob. Alles andere kannst du dir sparen.

"Dann sag ich dir in Zukunft einfach nichts mehr, wenn ich was neues mache, denn so ne negative Resonanz brauch ich nicht." - Ich weiß nicht ob es an ihrem Esotrip liegt oder ob das ein Trotzanfall war. Finde es traurig, dass wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir plötzlich nicht mehr ehrlich sein können und uns mit Samthandschuhen anfassen müssen. Das ist doch bescheuert!

Freundschaft, Gespräch, Liebe und Beziehung
Freund*in wird immer stärker Verschwörungstheoretiker*in?

Wie geht ihr damit um, wenn Freunde sich immer mehr in immer mehr Themen der VST reinziehen lassen?

Versteht mich nicht falsch. Wer heut zu tage nicht weiß, dass Regierungen und die Mächtigen lügen und vieles verschweigen, muss schon sehr naiv sein.. Aber es gibt Grenzen. Der Mensch ist zu vielem fähig und ja, man traut ihm auch einiges zu. Wenn du zur oberen Schicht gehörst, kannst du auch wesentlich besser die Taten verschleiern.

Viele VST haben sich bewahrheitet. Aber einige von ihnen sind einfach so extrem das man sich schon fragt WTH.

Bei einer Freundin fing es leicht an. Sie verfiel dem Glauben sie wäre ein Lichtwesen, weil sie Armin Resi las. Dann schimpfte sie über das Monopol. "Sie lügen uns alle an....ich habs satt..". Konnte aber nichts dagegen tun - Realität! Jammern hörte dennoch nicht auf.

Dann ging es weiter mit Babyblut, Leichen von Obdachlosen aus L.A. werden in Mekki verarbeitet, Kult Hollywood und ihr Menschenhandel (was ich zugeben muss nach einiger Recherchen schon zum nachdenken anregt), usw. Neuerdings weil sie schlecht schläft geht sie jetzt extrem gegen Handystrahlung vor. Ist aber nicht bereit in der Arbeit darauf zu verzichten. Wo sie es die meisten Zeit an hat. Verwickelt sich immer mehr in Heuchelei. Dem einen wird gepredigt, die eigenen Taten werden aber nicht erkannt.

Ich akzeptiere normalerweise jede Meinung. Aber sie wird echt anstrengend, weil es schon ins "ich hab recht, du nicht" geht.

Freunde, Politik, Psychologie, Liebe und Beziehung, verschwörungstheorie, Philosophie und Gesellschaft