Hund in Gefahr - an wen wenden?

In meiner direkten Nachbarschaft wohnt eine Familie mit einem 5 Jahre alten Mischlings Hund. Dieser ist zwar nicht gefährlich, aber überhaupt nicht erzogen. Es ist ein typischer Omahund. Kläfft bei jeder Bewegung den gesamten Hausflur zusammen und auf das Kommando komm hört er überhaupt nicht.

Sobald die Haustür mal offen ist, rennt er raus und in der gesamten Nachbarschaft rum. Ich würde auch sofort Reißaus nehmen, wenn ich nie richtig Gassi gehen würde. Einmal ums Haus ist das Maximum bei denen. Mal abgesehen davon, das Futter geben, Fellpflege, Arztbesuche, etc. (nach eigener Beobachtung und Hörensagen) nicht an vorderster Stelle steht (auch wenn er einen fitten Eindruck macht), ist so ein Freilauf unverantwortlich. Autos, Kinder, etc. Teilweise wird sogar bewusst die Tür aufgemacht, damit er selbstständig raus geht, bis er dann i-wann wieder allein zurück kommt. Das längste waren mal 45 Min. was ich mitbekommen habe. Wenn die Familie mal zum Einkaufen o.ä. fahren (was auch mal 1,5 Std dauern kann), der Hund vorher aber nicht zurück ist, lassen die ihn einfach draußen. Wenn der Hund dann mal wieder auftaucht werden die Nachbarn aufmerksam und nehmen ihn dann auch mal auf. Ich auch.

Ein Gespräch fand schon statt, doch die sehen das Problem nicht. Und die restlichen Nachbarn leben nach dem Motto: ich misch mich nicht ein, zumindest nicht ins Gesicht.

An wen kann ich mich wenden, um so einen Freilauf zu verhindern? Oder das sie sich besser um das Tier kümmern.

Tiere, Sicherheit, Recht, Gemeinde, Kinder und Erziehung
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Falsche Freundschaft - ja oder nein?

Obwohl ich die Person über 10 Jahe kenne, ich es schade fände die Freundschaft zu beenden und wir anfangs beste Freunde waren, mach ich mir in letzter Zeit viele Gedanken. Ich bin der Typ Mensch, der kein Problem damit hat zu geben. Ist sie traurig oder schlecht gelaunt hab ich immer ein offenes Ohr. Es sei denn ich bin in der Arbeit, dann lese ich Nachrichten gar nicht. Das weiß sie aber. Sie hingegen - wenn ich so drüber nach denke - hat immer eine Ausrede oder ist grad selber nicht in der Stimmung, wenn ich Hilfe brauche oder nur ein offenes Ohr. Dies trifft nur zu, solange es dabei nur um mich geht. Ist es ein Thema das uns beide betrifft besteht eine 50/50 Chance zum zuhören. Und selbst dann wird oft gar nicht richtig zugehört, sobald der Mann nach Hause kommt.

Heute z.B. habe ich eine negative Erfahrung gemacht. Ich hätte ihren Halt gebraucht oder ein paar aufmunternde oder ehrliche Worte, stattdessen: Nachricht gelesen und Antwort ein wow f..k. Fertig.

Daraufhin ließ ich ihr fast 3 Std Zeit, weil es evtl ja unpassend sein konnte. Danach schrieb ich ihr ehrlich meine Meinung..Enttäuschung und Zuspruch und so. Zurück kam, sie würde grade die Wohnung putzen und sie meldet sich morgen. Mein Gedankenweg: wenn du es lesen und schon antworten kannst, könntest du da nicht gleich ein bisschen Freundin sein und darauf eingehen, wenn du liest, das es mir schlecht geht? So läuft es aber immer ab.

Befinde ich mich grade in einer toxischen freundschaftlichen Beziehung?

Freundschaft, Menschen, Frauen, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Wieso macht man so einen Unterschied bei dem N-Wort?

Wurde heute Zeugin von etwas, das fast zu einer Schlägerei wurde, obwohl es komplett lächerlich war.

Im Zug waren eine Gruppe Jungs, gemischt weiß und dunkelhäutige. Menschen halt (in meinen Augen). Im Gespräch nannten sie sich untereinander andauernd Nigga. Teilweise als Beschimpfung und teilweise so als würde man eben nur Kumpel oder Alter sagen.

Mein Cousin (Downsyndrom) stellte mir dann eine im nachhinein völlig logische Frage. Wieso ist es für sie ok, wenn sie sich gegenseitig N... nennen, aber wenn jemand anderes das Wort benutzt, heißt es gleich Rassismus? Wenn man es gar nicht als Beleidigung, sondern einfach nur als Slang meint. Wie ich, wenn ich meine Schwerster Weißbrot nenne, weil sie eben sehr blass ist. Sie schreit auch nicht gleich wie kannst du nur, wenn jemand anders sie käsig nennt.

Einer der Jungs hat das gehört und kam gleich auf uns zu: Wie hast du mich genannt? fragte er meinen 13 Jahre alten Cousin. Regte sich so drüber auf, wie er es wagen konnte dieses Wort in den Mund zu nehmen. Was wiederum seine Frage an mich, ja nur bestätigte.

Ich kann ihn da verstehen. In Songs, Gruppen etc. wird das Wort ständig benutzt, obwohl es ja so böse ist. Aber wenn ein weißer es benutzt, wird es wie ein Kapitalverbrechen gehandelt. Wieso kann man sich nicht einfach einigen, das es ein nicht akzeptiertes Wort FÜR ALLE ist? Ja ja, die Geschichte bla bla bla...aber es ist eben Geschichte. Die Generation von heute, kann doch auch nichts für die Verbrechen von früher. Nazi, Sklavenhandel usw.

Seien wir mal ehrlich. Hellhäutige werden auch als Weiße beschimpft, aber da die weißen in der HAUPTgeschichte (in anderen waren sie es auch) nicht die Sklaven waren, gilt das nicht als Beleidigung. Weiß, Albino, Nigga, Negro, Ginger...wer zwischen den Wörtern Unterschiede zieht, hat sich in meinen Augen nicht weiterentwickelt und hat selbst ein Identitätsproblem. Denn es ist doch alles das selbe. Es sind Wörter, die nicht als Beleidigung benutzt werden sollte - Anstandshalber. Aber dann sollte sie auch niemand nennen, egal ob er der jeweiligen Hautfarbe angehört oder nicht. Jeder entscheidet doch selbst, wieviel Macht er einem Wort gibt.

Schule, Sprache, Menschen, Gesellschaft, Soziologie
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Wäre ein Elternführerschein sinnvoll?

In meinem Freundeskreis wird gerade heftig darüber diskutiert.

Wie sich Eltern und ihr Erziehungsstil in den letzten 70 Jahren geändert hat. Wie sich Kinder in den Bereichen Respekt, Empathie und richtig/falsch entwickelt haben, auf Grund mancher Erziehungsansätze. Man beachte, das in der jetzigen Zeit, zur Zeit der Kuschelpädagogik, ein NEIN schon als Autoritär bezeichnet wird. Was völliger Schwachsinn ist, wenn man sich näher damit auseinandersetzt.

Aus psychologischer Sicht, an alle Eltern: wer sich jetzt sofort angegriffen fühlt, evtl. ausfallend wird, statt sachlich mit dem Thema umzugehen, bestätigt nur seine eigene Angst, evtl. vorhandene Fehler eingestehen zu müssen.

Wäre ein solcher Führerschein heut zu Tage nötig?

In Zeiten, in denen es normal ist, das Kinder ihre Eltern mit Wörtern beschimpfen, für die manch einer damals enterbt wurde. Kinder und Eltern, die sich gegenseitig schlagen, weil sie bereits in der Erziehung versagt haben. In Zeiten der Respektlosigkeit vor anderen und deren Eigentum, des extremen Mobbens, der vermehrten Gewalt, der Konsumgeilheit. In Zeiten, in denen Kinder ihre Eltern erziehen, weil Eltern der Meinung sind Grenzen, Regeln und ein Nein wären Beraubung der freien Persönlichkeit und das direkte Gegenteil: Eltern, die sich selbst, statt ihre Kinder auf Platz 1 stellen. In Zeiten in denen man denkt, ein Kind schütze einen vor Armut, da man staatlich abgesichert wäre. #hirnbatsch

Ich habe Mütter erlebt, die nur dann die Mutterrolle übernahmen, wenn der Partner anwesend war. Wir kennen Eltern, die nur das kochen was ihnen schmeckt, auch wenn die Kinder es nicht essen würden, weil es z.B. zu scharf ist. Kinder, die trotz einer starken Erkältung ohne genügend Schutz vor den herbstlichen Temperaturen raus geschickt werden, weil der Mutter ein mir ist nicht kalt genügt. Dann aber 3 Wochen husten, als würden sie krepieren. Eltern die wegen Überforderung nichts anderes als den Brüllton kennen. Usw.

Die Rede ist von grundlegenden Sachen. Richtig und falsch. Es geht nicht um religiöses oder ob man danach Kinder kriegen darf. Sondern nur um Bedürfnisse, die so logisch erscheinen, das man sich wundert, wie manch einer anders handeln kann. Nennen wir es Grundwissensschulung. Z.B. fiebrige Kinder werden nicht zu Übernachtungen geschickt, Kleinkinder dürfen keine Peperoni essen (Todesgefahr) und wenn draußen -10 Grad sind, dürfen sie nicht im TShirt raus gehen, auch wenn sie es wollen.

Liebe, Kinder, Schule, Familie, Erziehung, Pädagogik, Politik, Beziehung, Eltern, Psychologie, Ethik, Gesellschaft, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Soziologie, Abstimmung, Umfrage
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