Die kath. Kirche hat das Gebot zum Erwerb von Wein aus gesegneten Rebgärten gekippt. Jeder Priester darf den Wein nehmen, den er möchte. Aus Praktischen Gründen (der Kelch wird mit einem weißen Tuch getrocknet), wird aber fast immer Weißwein verwendet. Einige Priester mögen ihn trocken, andere lieblich oder süß. Solange alles in einem vernünftigen finanziellen Rahmen bleibt, kann sich der Priester den Wein selbst aussuchen.

...zur Antwort

Hallo.
Alle diese Weine sind trocken ausgebaut, heißt 0 - 9 Gramm Restzucker pro Liter Wein. Und auch wenn einer dieser Weine 9g hätte würdest du ihn noch als sehr trocken empfinden. Liebliche Weine oder gar süße wirst du in Italien kaum finden. Einzig und allein der Orvieto wird manchmal lieblich produziert. Danneben gibt es natürlich noch lieblich bis süße Schaumweine und Trockenbeerenauslesen (Passito).

Wenn wir von "trocken", " lieblich" oder "süß" sprechen, spricht man immer von Zucker (Glucose und Fructose) im Wein. Danneben gibt es noch langkettige Zuckermoleküle welche aber nicht vergoren werden können. Diese gepaart mit einer hohen Aromendichte, zum Beispiel bei Gewürztraminer, Negroamaro, Primitivo, Moscato giallo (Goldmuskateller), Ripasso di Valpolicella und einigen weiteren, bewirken dass ein Wein besonders rund, angenehm und bisweilen etwas lieblich wirkt. Da er aber trocken durchvergoren wurde, spricht man nicht von der Zuckersüße (lieblich), sondern von der Extraktsüße welche dem sog. Körper des Weines angerechnet werden.

...zur Antwort

Fragt bei einem Verein in eurer Nähe an ob die euch mal zu einem Spiel mitnehmen. Dabei kriegt ihr auch gleich noch gute Infos zum Sport.

...zur Antwort

Kopfweh und der Kater können mehrere Ursachen haben. Natürlich ist da zum einen der Methylalkohol, der aber bei Wein nur in unwesentlichen Mengen anfällt. Auch wenn ein Wein "selbstgemacht" ist fallen mit der Verwendung von Reinzuchthefen kaum Gärungsnebenprodukte an. Bei Spontanvergärung durch die Traubeneigenen Hefen sieht das etwas anders aus.

Die beiden Hauptursachen sind aber eine hohe Schwefelzugabe und Dehydration. Ersteres ist vor allem bei schlechter Traubenqualität und/oder Verarbeitung unter zu viel Sauerstoffkontakt der Fall (Was bei Hobbywinzern durch oft wenig professionelles Kellergerät bedingt ist). Letzteres hängt vom der Wasserversorgung des Körpers, der getrunkenen Menge und des individuellen Stoffwechsels ab.

Ich meine auch irgendwo gelesen zu haben, das Abbauprodukte des Alkohols im Körper Kopfschmerzen verursachen, aber dazu sollte ein Mediziner was sagen.

...zur Antwort

Mich wundern hier die vielen Antworten in "ich glaube" oder "ich meine" Manier.

Ich habe berufsbedingt jeden Tag mit Wein zu tun. Und bei mir hat das genauso angefangen. Ich habe tagtäglich 2-3 Gläser getrunken, weil ich auf den Geschmack gekommen bin. Das ist ganz natürlich, man will ja das Neue ausreizen. Mittlerweile ist das nicht mehr so. Ich geniese immer noch gerne guten Wein, aber jeden Tag beeinflusst das die geistige Leistungskapazität. Ich bin mittlerweile Diplomsommelier und nichts bereitet mir mehr Kopfweh als der Arbeitstag auf einer Weinmesse.

Mein Tipp: Wenn du dich wirklich brennend für Wein interessiert, dann mach doch mal ein Weinseminar mit und teste auch deine eigenen Grenzen aus. Wenn du aber merkst, der abendliche Wein schränkt dich in irgend einer Weise ein, dann solltest du zumindest unter der Woche das sein lassen, oder zumindest nach einem Glas die Flasche wieder verkorken. Es hilft auch mit Freunden zu verkosten (Blindprobe) um den fachlichen Diskurs anzuregen und nicht nur dem eigenen Genuss zu frönen. Falls du Fragen zum Thema Wein hast, scheue dich nicht zu fragen.

...zur Antwort

Also der "Grand Cru" oder ein "Réserve" ist es nicht. Ich schätze im schlimmsten Fall wirst du hier 10€ verkocht haben. Aber eher weniger. Da er auf den gängigsten Internetseiten nicht zu finden ist, lässt das darauf schließen.

...zur Antwort