Schutztinstinkt beim hund wirklich nicht therapierbar?

Wir haben seit knapp 4 Monaten einen 4 Jährigen Mischling aus dem Tierschutz er ist ein Ex-Strassenhund der aber schon mit 6 Monaten nach Deutschland kam.

Seine alte Familie hat ihn abgegeben weil er nicht alleine bleiben könne, so wirklich glaubt das aber niemand.

In den ersten Wochen hatte er noch keinen Beschützerinstinkt, danach fing es aber so langsam aber schleichend an, gerade bei meinem kleinen Bruder (11) ist es extrem, da wird echt jeder der zu nahe tritt, und nicht zum Rudel gehört "verjault"

Bei mir (15) bellt er nur manchmal, nach dem ich ihn dann angeguckt habe hört er auf und kommt wieder runter.

Bei meiner Mutter verhält es sich ähnlich wie bei meinem Bruder, nur das er da nicht ganz so hart jault, sondern eher winselt.

Bei der 2. Einzelstunde bei einem Trainer haben wir solche Situationen provoziert.

Als mein Bruder dann mit dem Hund da stand und der Trainer etwas zügiger mit einem "dominanten" Gang auf ihn zu ging hat er den Trainer ins Hosenbein gebissen, wir waren zwar darauf vorbereitet und er hatte auch eine "Schutzhose" an, trotzdem hat es uns schockiert.

In der selben Situation hat er bei mir gebellt und bei meiner Mum hat er den Trainer angesprungen.

Das Fazit des Trainers kann man in etwa so zusammenfassen. Er sagte, dass es eine Sozialmotivierte Aggression sei, er schätzt Situationen die eigentlich harmlos sind falsch ein, und reagiert dann über.

Er meinte aber auch, das es nix besitz ergreifendes sei, und er schon weiß wer über ihn stünde und es lediglich aus seiner Verlusangst her rühren würde.

Er sagte, das man solchen Situationen aus dem Weg gehen solle, vielleicht dämmt es leicht ab aber verschwinden würde es nie.

Sollen wir vielleicht noch eine 2. Trainer zu rate ziehen? Uns liegt wirklich viel an diesem Tier.

Können wir noch irgendwas machen?

Tiere, Familie, Hund, Erziehung, Kinder und Erziehung
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