Wäre es besser, sich neben einen Minijob nur einen Teilzeitjob anstatt Vollzeitjob zu suchen, wenn das Gehalt eine bestimmte Grenze nicht überschreiten soll?

Es geht dabei um die Pfändungsschutzgrenze eines P-Kontos. Derzeit liegt die Freigrenze bei etwa 1175 Euro. Alles darunter darf nicht gepfändet werden. Wenn man die Schulden sowieso nicht in absehbarer Zeit zahlen könnte und nur 200 oder 400€ mehr als die Freigrenze verdienen würde, so würde man bei einem Stundenlohn von 10€ etwa eine Woche also 40 Stunden umsonst arbeiten gehen.

Eine Bekannte von mir möchte nicht umsonst arbeiten gehen und ihr Geld quasi 'Verschenken'. Sie strebt eine Privatinsolvenz an und möchte nicht mehr als diese 1175 Euro verdienen. Sie ist auch gesundheitlich angeschlagen und könnte nicht in Vollzeit arbeiten.

Derzeit hat sie nur einen Minijob und verdient zwischen 300 und 400 Euro. Da sie auch mal mehr arbeitet, sollten schon 450€ eingeplant sein. Das heißt sie sollte mit diesen 450€, einen weiteren Job machen, wo sie dann insgesamt beim Gehalt nicht über 1175€ kommt.

1175 - 450€ = 725€.

Im Grunde heißt das, dass ein Vollzeitjob ihrer Ansicht nach unnötig ist. Sie möchte eher einen Teilzeitjob wo sie zusätzlich nicht mehr als 725€ Netto verdient. Ihr geht es geundheitlich sehr schlecht und sie möchte sich nicht unnötig abrackern, wenn sie ohnehin nichts davon hätte.

Die eigentlich Frage ist, viel viel sie Brutto verdienen müsste, um alles zahlen zu können. Beiträge für die Krankenversicherung und andere Abzüge müssen gezahlt werden.

Bei Miete würden ihr 400€ reichen und auch sonst kann sie sparsam sein. Das heißt, sie muss nicht zwingend 1175€ verdienen, es können auch nur 800, 900 oder 1000€ sein.

Wie viel sollte sie neben dem 450€-Job noch zusätzlich (Brutto) verdienen, damit sie mit dem Geld auskommt?

Geld, Minijob, Pfändung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Wie viel sollte man verdienen, wenn man 600 Euro für Lebensmittel ausgibt?

Es gibt einige Menschen, die etwa 600 Euro für Lebensmittel ausgeben. Zumindest habe ich das schon mal öfters gelesen oder gehört. Einmal habe ich gelesen, dass jemand nur in Bioläden einkaufen geht und sich größtenteils vegetarisch ernährt und pro Tag öfters mal einfach so 20 Euro für Lebensmittel ausgibt.

Ich konnte es eigentlich kaum glauben, dass man als Einzelperson so viel nur für Lebensmittel ausgibt. Jemand der nur durchschnittlich verdient, kann sich das wahrscheinlich nicht leisten.

Es gibt ja den Grundsatz, dass die Miete nicht teurer als 1/3 des Gehalts sein soll.

Würde man zum Beispiel in einer Stadt leben wo die Mieten teuer sind und würde man 1500 Euro Netto verdienen (das ist übrigens schon selbst für die Stadt ein gutes Gehalt), so sollte man nach dem Grundsatz nicht mehr als 500 Euro für Miete ausgeben.

Abzüglich der Miete würden dann noch 1000 Euro über bleiben. Würde man 600 Euro für Lebensmittel ausgeben, wären nur noch 400 Euro übrig. Mit diesen 400 Euro wird es schon kapp, sich ein Auto zu finanzieren. Man könnte keine großen Sprünge machen.

Was würdet ihr schätzen, wie hoch das Nettogehalt sein müsste, um es sich leisten zu können monatlich 500 bis 600 Euro nur für Lebensmittel auszugeben?

Arbeit, Ernährung, Miete, wohnen, Geld, Gehalt, Lebensmittel, Stadt, Essen und Trinken, Gesundheit und Medizin, Wirtschaft und Finanzen
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Was meint ihr in philosophischer Hinsicht zu der These zu Narzissmus meines Bekannten?

Ein Bekannter erzählte mir, dass einige Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung denken, dass sich die ganze Welt um sie dreht.

Allerdings soll Narzissmus ja in der Kindheit entstehen. Viele Kinder wissen ja nicht mal, dass es die ganze Welt gibt. Sie nehmen praktisch die Welt nur bis zum Horiziont wahr. Also dann kann sich ja nicht die ganze Welt um sie drehen.

Wenn man z.B. isoliert ist, denkt man dass man der einzige Mensch im Universum ist.

Es gibt dann auch die 3 gewissen Stufen. Die erste Stufe wäre, dass man denkt dass sich die Welt nur bis zum Horizont um sie dreht. Die zweite Stufe wäre, dass sich die ganze Welt um sie dreht, und die dritte Stufe wäre, dass sich das ganze Universum um sie dreht.

Mein Bekannter meinte, dass das evtl. halluzinogene Drogen nötig wären. Wenn man z.B. in der Kindheit isoliert wurde, denkt man, man ist der einzige Mensch auf der Welt. Wenn man diese Stufe bereits erreicht hat und dann z.B. noch was halluzinogenes bekommt: Man würde dann z.B. das ganze Universum um sich herumfliegen sehen und deshalb wäre man dann plötzlich bei Stufe 3.

Dann würde sich plötzlich nicht mehr die ganze Welt, sondern das ganze Universum um einen drehen. Mein Bekannter war zu dem Zeitpunkt als er das erzählte etwas angetrunken, aber ich finde dass es trotzdem irgendwie logischen Sinn ergibt. Was meint ihr dazu?

Studium, Schule, Freundschaft, Universum, Psychologie, Welt, Liebe und Beziehung, Narzissmus, Persönlichkeitsstörung, These, Philosophie und Gesellschaft
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