Ich persönlich ziehe auch sehr gerne Anzugshose, Hemd, Brogue-Schuhe und im Herbst/Winter einen Trenchcoat an.

Aber mit Weste, Hut, Sakko ist es dann vielleicht doch etwas zu viel. Ich glaube persönlich, dass man dann auch schnell von einigen Leuten in eine Schublade gesteckt wird. Wenn du damit leben kannst, eventuell zunächst einmal schief angeschaut zu werden, ist das doch völlig in Ordnung.

Mach doch einfach mal so, wie du es für richtig hältst!

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Vielleicht hilft es dir, wenn du versuchst, weniger zynisch zu sein.

Deine Schlussfolgerungen lassen darauf schließen, dass du Menschen schon nach kurzer Zeit einordnest. Gib den Leuten doch einmal eine realistische Chance, sich dir auf einer tiefergehenden Ebene vorzustellen - und belass es nicht immer bei ersten Eindrücken, um sie abzuhaken.

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Nietzsche würde sagen: JA, da besteht ein Zusammenhang!

Auch ich persönlich sehe es ähnlich wie du: Du hast ja schon selber die Antwort aus deiner Sicht formuliert.

Natürlich gibt es weiterhin Maßstäbe, an die man sich halten kann, aber ohne eine übergeordnete, strafende Instanz, die das eigene Verhalten auf moralischer Ebene bewertet (und von der man entsprechende Konsequenzen zu erwarten hat) sind diese ja nur bedingt bedeutsam.

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Das ganz extreme Zeug kann ich bei Arbeiten auch nicht hören, ich höre dann entweder die ruhigeren Ambient-Sachen von Burzum oder die von Ulver.

Auch Taake, als ganz normale Black-Metal-Band funktioniert bei mir erstaunlich gut.

Was Ulver angeht, höre ich dann aber auch gerne das "Bergtatt"-Album, auch wenn es kein Instrumentalalbum ist:

https://youtube.com/watch?v=XVcjf_p5pDY


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"Was heutzutage in den charts ist ist reiner Müll D:!"

- Ja, aber nach eigener Aussage hörst du ja auch selber gerne "Müll-Metal" ;-)

Aber Spaß beiseite, das ist ja gar nicht so, höchstens in deiner subjektiven Wahrnehmung. Schau dir doch an, wie Bands wie Slipknot, Five Finger Death Punch oder Bring Me The Horizon etc. die letzten Jahre durch die Decke gegangen sind; ganz egal, wie man jetzt die Qualität der Bands bewertet...

Oder schau dir an, wie extrem kommerzialisiert größere Metal-Festivals heutzutage sind und was da für Bands auftreten. Diese Festivals ziehen schon lange nicht mehr nur die "hardcore" Metalheads an.

Ich finde viel mehr, dass es ganz oft an Innovation fehlt und extrem langweile, belanglose Bands den ganzen Markt überschwappen, sodass es echt schwer ist, die innovativen Bands herauszufiltern. Es gibt doch ein regelrechtes Überangebot!

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Ich muss wohl vorher erwähnen, dass ich ein ganz großer Nietzsche-Bewunderer bin ;-)

Da ist oftmals diese ungeheuere Sprachgewalt, für die Nietzsche eben sehr bekannt ist. Die Sätze sind oftmals vielseitig deutbar und das mag ich. Vielleicht kann man diese Sätze auch nicht direkt verstehen, aber seit einer Facharbeit, die ich über Nietzsche schreiben musste, fühle ich mich seiner Philopsophie sehr verbunden und diese Sätze haben eine ganz persönliche Bedeutung.

Vieles lässt sich allerdings nur im Kontext anderer Aussagen verstehen, deshalb verzichte ich hier auf solche Beispiele und empfehle, selber einmal Nietzsche zu lesen.

Einige Zitate habe ich allerdings doch gefunden, die sich auch ohne Hintergrundwissen einigermaßen gut deuten lassen:

1.  "Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können" - Also Sprach Zarathustra

2. "Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten
wir uns, die Mörder aller Mörder? Das Heiligste und Mächtigste, was die
Welt bisher besaß, es ist unter unsern Messern verblutet – wer wischt
dies Blut von uns ab? Mit welchem Wasser könnten wir uns reinigen?
Welche Sühnefeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen?
Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns? Müssen wir nicht selber
zu Göttern werden, um nur ihrer würdig zu erscheinen?" - Die fröhliche Wissenschaft

3. "Was mich nicht umbringt, macht mich nur stärker" - Götzen-Dämmerung, Sprüche und Pfeile


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Black Metal ist eine vornehmlich aus Norwegen stammende Subkultur des Metal.


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Das wechselt ständig. Momentan aber Morrissey. Ich mag seine zynische, ironische Art total gerne. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er auch sehr dramatische, herzzerreißende Songs schreiben kann. Wie zum Beispiel diesen hier:

https://youtube.com/watch?v=n-cD4oLk_D0

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Und darüber hat er sich schon mehrmals geäußert, ja. Aber du kennst das ja: lülülü... 

Mal hat er schon eine Wohnung in Aussicht, mal will er dann doch lieber sein Haus renovieren und aktuell plant er im Dezember eingezogen zu sein. 

Ein Typ hat letztens, nachdem er mal mit Drache gesprochen hatte, im Stream impliziert, dass Rainer eventuell sehr bald umziehen will. Ob das stimmt? Keine Ahnung.

Letzten Endes weiß es also höchstens der Drache -  und so wie ich ihn kenne, weiß er es eben selber noch nicht einmal. Und das ist doch eigentlich auch gut so. Rainers Privatleben hat uns doch gar nicht zu jucken. Der macht doch auch öffentlich schon genug, worüber man diskutieren könnte.

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Ja, einige ;-)

Die Frage ist nur, ob die auch auf Englisch sein dürfen. Deshalb zuerst einmal die deutschen Podcasts, die ich dir empfehlen kann:

Sanft und Sorgfältig bzw. Fest und Flauschig: Ein wöchentlich erscheinender Podcast von Olli Schulz und Jan Böhmermann. Die beiden erzählen hier, von Folge zu Folge unterschiedlich, mal über aktuelle politische Ereignisse, mal über Musik, mal über die Medienbranche und ganz oft auch über Geschichten aus ihrem Privatleben. Sehr interessant und witzig!

SWR 2 Wissen: Wie bereits im Titel zu entnehmen, eine sehr spannende Reihe, die über unterschiedlichste Gebiete aufklärt. Hör' ich persönlich immer wieder gerne rein.

WDR 2 Kabarett Podcast: Zwar immer sehr kurze "Kolumnen" bzw. Vorträge, dafür aber hochspannend und täglich erscheinend. Mag ich sehr gerne, weil man sich hier immer Denkanstöße für den Tag holen kann!

Ich weiß ja nicht, ob du Interesse an harter Musik hast, aber wenn ja, dann solltest du dir diesen Beitrag von WDR3 anschauen. Mag ich sehr, sehr gerne! :-)

https://youtube.com/watch?v=3mis_2jGi5c

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Ich würde sagen, dass du dir auch mal - statt nur schulspezifisches Zeug zu lernen - Biografien wichtiger politischer Persönlichkeiten durchlesen solltest.

Das mache ich auch schon länger, da mich Fiktion leider seit einiger Zeit nicht so viel reizt. Von Joachim Fest, Brigitte Hamann, Rüdiger Safranksi gibt es sehr viele Werke, die dir auch extrem helfen können dein Allgemeinwissen zu steigern.

Des Weiteren könnte ich mir vorstellen, dass ein Abonnement einer Zeitschrift wie P.M History, GeoEpoche, GeoWissen etwas für dich sein könnte. Das kann dann dein Interesse für eine bestimmte Sache wecken, sodass du dir darauf weitere Lektüre bezüglich dieses Themengebietes besorgen kannst!

Ich treibe mich sonst auch auf diversen Doku-Kanälen auf YouTube rum und finde dort dann neue Themen, mit denen ich mich dann einige Zeit wie ein Wahnsinniger beschäftige, indem ich mir eben Bücher über das Thema anschaffe.

Ich hoffe ich konnte dir helfen und du suchst nicht nur nach "Wissen" für die Schule! :-)

LG


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Nein, das ist überhaupt nicht komisch. Es gibt aktuell in der Popmusik den Trend, sich wieder wieder auf die 60er/70er/80er zu besinnen. Das gibt es dann in sehr vielen Ausführungen und unterschiedlichen Genres.

Im elekronischen Bereich (nicht umbedingt dein Bereich) sind Künstler/Gruppen wie Kavinsky oder Daft Punk in den letzten Jahren extrem erfolgreich gewesen. Die haben auch einen ganz klaren 80er-Stil.

https://youtube.com/watch?v=MV_3Dpw-BRY

Im Bereich Rock würde ich zunächst einmal die Band The War On Drugs an's Herz legen. Die Gitarren erinnern mich aufgrund des besonders klaren Klanges immer ein wenig an die Dire Straits. Sollte dir also eigentlich gefallen, auch wenn der Gesang meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig ist.

https://youtube.com/watch?v=TZ9IXScip68

Und zuletzt würde ich dir Ghost empfehlen. Geht zwar in die härtere Richtung (Heavy Metal ), aber der Sound erinnert mich aber ganz stark an das Album "Fire Of Unknown Origin" von Blue Öytser Cult, was in den 80ern erschien. Aber auch Anlehnungen an Bands aus den frühen 70ern sind zu erkennen. Ist übrigens sehr eingängig und ein super Einstieg in den Metal ;-)

https://youtube.com/watch?v=peS7xRqcHuQ

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Ich finde Feindschaft zu anderen setzt eine militante Haltung voraus. Und die muss nicht jeder haben.

Man kann auch einfach nicht übereinstimmen; ganz ohne Feindschaft. Also ist meiner Meinung nach nix dran ;-)

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Ich beziehe das mal auf Musik... Weiß nicht, ob du das meinst.

Das einzige Problem ist, dass es mittlerweile, wenn man davon gut leben will, am einfachsten ist, wenn man einen Vertrag bei einem Major-Label unterschreibt und sich dann, falls alles gut läuft, promoten lässt und Auftritte organisiert bekommt. Ich kenn mich zwar nicht direkt damit aus, aber denke, dass es so bei vielen aktuellen Musikern ist. Da ist dann die eigene Unabhängigkeit weniger wichtig, als von seiner Musik leben zu können.

So ein Musiker ist dann auch einfach darauf angewiesen Auftritte organisiert zu bekommen. Von dem CD-Verkauf alleine kann man wohl nicht reich werden. Und ich denke, dass dies mit der professioneller Unterstützung, die man dann bekommt, viel einfacher ist. 

Allerdings muss man dann seine künstlerischen Ansprüche zurückschrauben, da das Label vor allem kommerzielle Interessen hat und mit dem Künstler möglichst viel Profit machen will. Der künstlerische Anspruch rückt dann in den Hintergrund. So entstehen dann diese absolut schrecklichen Marionetten der Industrie. Beispiele kennst du da sicherlich genug.

Deshalb glaube ich nichtmal, dass es diesen Menschen an Talent mangelt, sondern an künstlerischer Freiheit.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Einschätzung helfen! :-)

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Es gibt viele Gründe dafür. Für einige ist es eben Metal, eine Richtung mit der sie nicht viel anfangen können und gegen die sie Vorurteile haben, andere können mit dem Image der Band nichts anfangen, bei vielen Metalheads ist das Genre der Band nicht unbedingt beliebt... usw.

Ich belächel die Band mittlerweile auch, um ehrlich zu sein. Aus einem ganz einfachen Grund eigentlich:

Als ich Slipknot vor 5-6 Jahren das erste Mal gehört habe, da war es für mich das Härteste, was ich jemals gehört habe. Das fand ich ganz faszinierend und hab mich immer weiter mit der Musik auseinandergesetzt. Slipknot hat also zum Teil auch mein Interesse an dieser Musik geprägt.

Wenn ich es heute anhöre, nachdem ich mich jetzt mit Genres wie Thrash-, Black- oder Death-Metal intensiv vertraut gemacht habe, da ist die Band für mich einfach "poppig" und spiegelt das, was ich als Metal betrachte, nicht mehr wirklich wider. Wenn ich jetzt ein Video der Band sehe, muss ich einfach schmunzeln, dass ich das einmal als "hart" empfand.

Ich könnte mir vorstellen, dass es vielen so geht. Das durch längere Auseinandersetzung mit Metal diese Band einfach als zu "poppig" und "mainstream" rüberkommt und man sich von dieser Band als Metalfan nicht repräsentiert fühlt.


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