ich bin egoistisch geworden weil ich für meine Mutter alles aufgeben musste?

Hallo

meine Mutter ist schwer krank und mein Vater behindert und ich konnte darum nie eine wirklich Kindheit haben.. ich musste so viel „aufgeben“ um mehr für sie da zu sein. Ich liebe meine Mutter wirklich und ich würde nie zögern ihr zu helfen.. aber ich kann nicht mehr. Ich bin so wütend, so verbittert wegen ihr. Warum musste mein Leben so laufen? Ich bin erst 20, also kann noch viel passieren, aber bis jetzt musste ich auf zu viel verzichten im meine Mutter und teilweise auch meinen Papa zu pflegen. Ich bin am Ende. So eine riesige Last lastet auf meinen Schultern, ich kann das nicht alleine und ich weiß dass meine Mutter nicht daran schuld ist, dass sie Hilfe braucht. Ich kann ihr das nicht sagen, dass es mich alles ankotzt und ich nicht mehr will. Ich will nur noch weg!! Es ist so böse aber manchmal wünschte ich mir, sie müsste für längere Zeit ins Keankenhaus, damit die sich um sie kümmern und nicht mehr ich.

Ich hasse es so, ich bin so verbittert aber ich liebe meine Mutter so! Ich kann es ihr nicht sagen..

ich will die Situation nicht als Ausrede dafür nehmen, dass ich wahnsinnig egoistisch geworden bin. Aber weil ich nie was für mich alleine tun konnte, sondern immer für meine Mama, nehme ich jetzt alles NUR FÜR MICH!

Mich Ekel mich selbst vor diesem egoismus und ich will es auch ändern, aber ich weiß nicht wie. Wie kann ich es ändern ohne diesen Hass in mir ?

Liebe, Familie, Freundschaft, Psychologie, Egoismus, Liebe und Beziehung, Tochter
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Ist man mit „normal“ weniger wert?

Hallo

seit ich denken kann, muss ich was Besonderes sein. Egal ob es um schulische Leistungen geht, um Hobbys und vor allem was das Aussehen angeht.

Meine Mama hat mich seit Kindheit auf an so erzogen, dass „normal sein“ falsch und langweilig ist und dass „ein Kind mit solchen Talenten und das so schön aussieht, das alles verschwenden würde wenn es sich mit normal-sein zufrieden gibt“.

ich musste immer noch mehr machen, meine Klamotten konnte ich mir sogut wie nie selbst aussuchen, das hat meine Mutter gemacht, weil ich mich ja sonst zu normal anziehe. Dabei wollte ich nur nicht mehr so krass auffallen. Ich habe nie dazu gehört und war immer „die andere“..

und jetzt bin ich 19 und habe immer noch das Problem. Meine Mama redet mir all meine Klamotten, die ich mir kaufe und anziehen will madig, sie macht alles schlecht. In ihren Augen bin ich eine Enttäuschung, wenn ich mich nur normal anziehe. Ich streite mich fast jeden Tag mit ihr!! Egal wie oft ich ihr sage, dass wir das Thema Mode nie mehr ansprechen sollten, sie tut es dennoch!!

Ich fühle mich hässlich, wie eine Enttäuschung, als wäre ich schuld! Dabei sind es doch meine Klamotten!! Mein Aussehen!! Und wenn ich ihr das so sage, dann sagt sie solche Dinge wie „schade.. ich hatte in dir immer mehr gesehen, du warst immer so besonders!! Und das liegt nun mal daran, wie du dich kleidest. Aber du willst es nicht?! Ja dann sie zu wie du mir „normal“ klar kommst!!“ und dann hat sie mir letztens mit einem Rauswurf gedroht, obwohl ich jetzt gerade alles so geplant habe, dass ich noch 3 Jahre hier wohne!!

Es geht immer nur ums aussehen!! es kotzt mich so an!! Ich stehe schon morgens auf und weiß dass wir uns gleich wieder streiten oder sie einen bösen Spruch reißt!! Ich hasse es so sehr!!

Wie kann ich das Problem mit meiner Mama lösen??

Und vor allem: ist „normal“ angezogen sein schlimm? Ist man dann langweilig? Ist man dann wirklich weniger wert? Sind die Menschen wirklich so oberflächlich wie meine Mama sagt ?

Familie, Freundschaft, Angst, Mode, Frauen, Liebe und Beziehung, Sommerreifen, Streit
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Wahnsinnig unglücklich mit der Ausbildung - abbrechen oder ist es eine Phase?

Hallo...

ich bin jetzt seit 9 Monaten in meiner Ausbildung und die ersten 4-5 Monate machten mich total glücklich. In der Schule habe ich nur ausgezeichnete Leistungen, aber sobald es in die Praxis geht werde ich nervös, mir wird schlecht, ich bin völlig überfordert und raffe nichts! Man muss mir alles doppelt erklären und dann vergesse ich es vor lauter Nervosität wieder 10min später..

die letzten 3-4 Monate bin ich nur noch heimlich am weinen und weiß nicht weiter. Die Theorie macht mir wahnsinnig Spaß und ich gehe total auf dabei, aber denke ich daran, dass der Beruf später fast nur Praxis ist.. da verliere ich die Hoffnung und Freude. Mir macht es keinen Spaß, ich bin teilweise total unfreundlich, zicke meine Familie und Freunde fast nur noch an und sobald ich alleine bin, weine ich..

Ich weiß nicht, ob es nur eine Phase ist, da ich momentan im Praktikum nur negative Erlebnisse habe- ich werde zwar auch oft gelobt, aber ich merke, dass ich alles halbherzig mache, keine Lust habe und jede halbe Stunde auf die Uhr gucke, wann wohl endlich die 8h um sind...

Es macht mir keinen Spaß und ich sehe keinen Sinn mehr darin.

Wie finde ich am besten heraus, ob es nur eine Phase ist oder ob es ernst ist? Ich will keine voreiligen Entscheidungen treffen.. wie kann ich sicher gehen, ob ich es später nicht bereue ? Bitte helft mir! Ich kann auch mit niemandem drüber reden :( was soll ich nur tun :(

Medizin, Arbeit, Beruf, Schule, Familie, Freundschaft, Freunde, Ausbildung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Praktikum
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Jüngerer „Lauch“ oder Medizinstudent?

Hallo...

ich (w/19) habe momentan ein kleines „Problem“ in Sachen Gefühle.

Es gibt momentan in meinem Leben zwei junge Männer, für beide interessiere ich mich mehr oder weniger gleich.. allerdings habe ich so Schwierigkeiten, mir meiner Gefühle klar zu werden.

Der eine ist 1 Jahr jünger als ich, macht eine Ausbildung und ich wahnsinnig intellektuell, witzig, zwar noch etwas Jüngling, aber für sein Alter sehr reif. Er ist wirklich charmant, belesen, dichtet, hört gute Musik und hat gute Vorstellung und wünsche für die Zukunft, die auch in meinen „Plan“ passen.

Der andere ist 4 Jahre älter, studiert Medizin, ist etwas arrogant, aber dennoch witzig, etwas „schüchtern“ und sehr liebevoll. Seine Vorstellungen für die Zukunft sind nicht ganz so meine, aber ich könnte mich seinen „anpassen“.

Jetzt ist das Problem, dass ich nicht weiß, wie ich mich gesellschaftlich verhalten soll.. wen von beiden soll ich ernster nehmen? Für beide empfinde ich momentan sehr ähnlich. Wie würdet ihr entscheiden, für wen es sich lohnt „die Gefühle zu behalten“ (schrecklich ausgedrückt.. ich weiß)

Mein Papa rät mir, darüber nachzudenken, wie „sicher“ die Zukunft ist. Da wäre der Medizinstudent natürlich sicherer. Aber persönliche Interessen würden etwas kürzer kommen. Meine Mama sagt, ich soll eher auf das achten, was mich glücklicher macht, denn selbst das sicherste und reichste leben macht einen letztendlich nicht glücklich. Allerdings meinte sie, dass zumindest jetzt noch, der Altersunterschied vielleicht schwer werden könnte- es allerdings davon abhängt, wie reif er denn jetzt schon ist.

Habt ihr Tipps? Wisst ihr, wie ich mir eine Entscheidung leichter machen könnte? An was soll ich mich orientieren? Worauf den Fokus legen?

Liebe, Männer, Hobby, Glück, Freundschaft, Frauen, Beziehung, Interesse, Liebe und Beziehung
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