Das was AirBNB angekreidet wird gilt in erster Linie für Deutschland bzw. Europa und hier für die Angebote aus dem privaten Bereich. Es gibt sehr vielen Menschen die Ihre Wohnung, ein Zimmer oder ein Haus anbieten zu sehr günstigen Konditionen und dies dann zur Aufbesserung der eigenen Haushaltskasse ständig machen. Dies bedeutet diese Menschen betreiben ein Beherbergungsgewerbe, welches nicht angemeldet ist. Dann wahrscheinlich auch noch schwarz kassiert wird, also nicht versteuert. Also keine Umsatzsteuer, keine Einkommenssteuer. Und in Städten mit Kurtaxe oder Bettensteuer auch das nicht.

Ich finde das sind Gründe genug, um sich über AirBNB aufzuregen. Denn jeder Hotelier, Pensionsbetreiber oder Ferienwohnungsbesitzer muss all diese Steuern und Abgaben zahlen und hat dann womöglich in direkter Nachbarschaft einen solchen Privatanbieter sitzen.

Als Nutzer/Gast von AirBNB bei solchen Privatanbietern sollte man sich noch zusätzlich überlegen, ob man sich nicht auch strafbar macht:

Förderung der Steuerhinterziehung!

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Unter www.nettolohn.de kannst Du Dir ohne jegliche Anmeldung online alles ausrechnen lassen. Ist ein sehr einfaches und aufschlußreiches Tool. Die einzigen Differenzen (meist unter 5,- Euro) entstehend bei des unterschiedlichen Krankenkassen. 

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Das hat überhaupt NIX mit der Sterneklassifizierung des Betriebes zu tun!!!

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Pauschal kann man das nicht beantworten, jedoch verssuche ich Dir ein paar HInweise zu geben:

1. Es ist wichtig zu wissen, ob sich das jeweilige Hotel an den Tarifvertrag hält - ja oder nein.

2. Die einzelnen Bundesländer sind sehr unterschiedlich in Ihren Tarifverträgen, Bsp.: Bayer + Baden-Württemberg relativ hoch, Saaland + Sachsen-Anhalt relativ niedrig.

3. Die Tätigkeiten am Empfang sind je nach Größe des Hotels sehr unterschiedlich:

Kleines Hotel: Empfang, Reservierungen, Telefon, Check In, Check out, Kundenkarteien anlegen, Gästeabrechnungen, Kellernabrechnungen prüfen, Tagesabschlüsse fahren und nebenbei noch den Getränkeausschank an der angerenzenden Theke erledigen und somit auch die Getränke auffüllen, die regelmäßige Inventur und Bestellungen hierfür machen. 

Mittleres Hotel: Empfang, Check In, Check out, Gästeabrechnungen, je nach Schicht Kundenkarteien anlegen und Tagesabschluss, Telefon.

Großes Hotel: (immer mehrere Mitarbeiter pro Schicht) Check In, Check out, Gästeabrechnungen

Somit gibt es in kleinen und mittleren Hotels zwar einen Empfangschef, der/die arbeitet aber selbst in Schicht mit. In großen Hotels hingegen gibt es Schichtleiter und einen Empfangschef. Dieser arbeitet meist Schichtübergreifend und nur in Engpässen selbst in der Schicht mit. 

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Also um 50% von 3 auf 1,5 zu verkürzen das wird nicht ganz hinhauen, zumindest nicht von vornherein. Folgendes könnte funktionieren:

1.

von 3 auf 2,5 verkürzter Ausbildungsvertrag aufgrund von Abitur, d.h. der Arbeitgeber entscheidet bei Ausstellung des Vertrages, dass er dies so anerkennt und stellt daher den IHK-Vertrag von vornherein so aus. Achtung: Der Arbeitgeber muss das nicht tun, er kann.

2.

von 2,5 auf 2 verkürzten unter Vorlage des Berufschulzeugnisses welches nach 1 Jahr ausgestellt wird. Hier muss der Notenschnitt unter 2,5 liegen,dann kann man mit diesem Zeugnis zur IHK und eine Verkürzung beantragen. Bezüglich des Zeugnisses kann man sagen, je besser der Notenschnitt (beispielsweise 1,6) umso einfacher die Verkürzung. Stimmt nach der Schule (mit dem Notenschnitt dokumentiert) die IHK dem Antrag zu, sollte der Arbeitgeber informiert werden. D.h. Bei dieser Verkürzung, hat der Arbeitgeber kein Stimmrecht. Um ein mögliches gutes Verhältnis zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht zu gefährden, ist es auf jeden Fall besser, diesen von vornherein miteinzubeziehen. 

3.

Wenn Du bereits seit 4 Jahren dort tätig bist, stellt sich die Frage, ob Dein Arbeitgeber nicht dazu bereit wäre, den IHK Ausbildungsvertrag nachträglich auszustellen. Also jetzt mit dem Beginn schon seit 01.08.2017. 

Du könntest also zur Sommerprüfung 2019 antreten und es wären fast die angefragten 1,5 Jahre.

Noch ein Tipp in Sachen Berufschule:

Wenn Dir dies wie oben beschrieben gelingt, dann versuche auf jeden Fall in den Unterricht ab dem 2. Lehrjahr zu gelangen. Für Abiturienten und Menschen mit schon 4 Jahren Berufs- und somit Lebenserfahrung mehr als all diejenigen direkt von der Schule, ist der Inhalt des ersten Jahres der Berufsschule extrem langweilig.

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Wie immer auch bei dieser Frage "Gibt es viele Wege die nach Rom" führen!

Also erstmal eine (meine) grundsätzliche Feststellung:

In den letzten Jahrzehnten hat sich immer wieder bewiesen, dass gerade in der Hotellerie und in der Touristik (verwandte Branchen) ein hohes Maß an eigener praktischer Erfahrung besser ist als "nur" eine gute oder teuere Schule oder Akademie oder Universität in seinen Grundlagen zu haben. 

Aus Deiner Frage glaube ich zu ersehen, dass Du keinen familiären Hintergrund/Herkunft in Sachen Hotellerie hast, somit also nicht damit aufgewachsen bist. Davon ausgehend empfehle ich Dir:

Beginne mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann oder einem dualen Studium "Hotel- und Tourismusmanagement" (IBA). Beides vereint Theorie und Praxis und gibt Dir ein breites Fundament. Jedoch beachte die Besonderheiten (bei jedem) Studium: Man muss selbstbestimmt lernen und organisieren. Die fällt gerade im ersten Semester vielen sehr schwer, sind die ehemaligen Schüler doch gewohnt, dass die Lehrer täglich predigen was man zu tun und zu lassen hat. Im Studium kontrolliert Dich einzig eine Anwesenheitsliste und die Ergebnisse der Arbeiten/Tests/Beurteilungen.Das klingt zwar sehr befreiend ist aber Eigenverantwortung und Selbstbestimmung pur. 

Da man zum Ende der Ausbildung oder des Studiums noch nicht an einen guten Verdienst bzw. an einen eigenen hohen Lebensstandard gewohnt ist, empfehle ich dann: Erfahrungen sammeln = d.h.:

saisonale Jobs je nach Sprachkenntnissen: Schweiz, Österreich,  Großbrittanien, USA, Canada, ........ oder auch auf Kreuzfahrtschiffen.

Hier ist es durchaus üblich immer nach 6-8 Monaten zu wechseln. Man lernt andere Länder und Sitten kennen und eine deutsche Ausbildung ist grundsätzlich sehr gut angesehen.  Natürlich sollte man immer darauf achten wo man arbeitet: 3 oder 4 oder 5 Sterne, Ketten- oder Individualbetriebe und auch in den sogenannten Metrolopolen (Zürich, Wien, Paris, London, Chicago, etc.) ob es sich um Mixbetriebe (Touristik und Business) oder nur Business (Geschäftsreisende, Tagungen, Messen) oder nur um Touristik (Urlauber, Städtereisen) handelt. So dass man irgendwann alles abdecken kann und einen breiten Erfahrungsschatz bei gleichzeitiger "Besteigung" der Karriereleiter vorweisen kann. 

Irgendwann so nach 3-5 Jahren kann man dann auch auf einer Hotelfachschule noch einen Hotelmeister oder andere angebotene Weiterbildungen wahrnehmen um das Ganze abzurunden. 

Die besten (und leider auch teuersten) Hotelfachschulen der West sind übrigens:

SHMS School of Swiss Hotel Management (Leysin) SA
Ecole Hoteliere de Lausanne
Emirates Academy of Hotel Management Dubai
So nun hoffe ich Dir eine mögliche Zukunftsplanung aufgezeigt zu haben. Viel Erfolg!!!
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Die meisten Hotels aktualisieren fast täglich ihren Verkaufspreis, d.h. je höher die Nachfrage für ein Datum desto mehr steigt der Preis. Also völlig normal entsprechend den Regeln einer freien Marktwirtschaft. Natürlich hat dies auch Grenzen (nach oben und nach unten), denn freiwillig möchte niemand unglaubwürdig erscheinen. So wirst Du wohl kaum ein Zimmer im Adlon für 50,- € erhalten und im Gegenzug wohl kaum ein Zimmer in einem IBIS für 1.000,- €

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Hotelfachmann: ist eine Basisausbildung in allen Bereichen eines Hotels. Küche, Service/Restaurant, Empfang/Reservierung, Housekeeping, Verkauf/Verwaltung/Management.

Hotelkaufmann: ist eigentlich auch eine Basisausbildung. Man sollte lt. Ausbildungsplan, in verkürzter Form, auch alle Abteilungen kurz durchlaufen um dann den Schwerpunkt auf den kaufmännischen Bereich zu lenken: Empfang (Abrechnungen, Check Outs), Bankett (Veranstaltungskalkulation und Abrechnung), Buchhaltung, Verwaltung/Management.

Beide Berufe bergen einiges an Nachteilen in sich: d.h. Viele Hotels verfügen nicht über alle "eigentlich" notwendigen Abteilungen oder aber die Abteilungen/Arbeitsbereiche sind nicht mit ausbilderfähigen Mitarbeitern besetzt bzw. werden nicht so betrieben, dass diese genügend Qualität aufweisen um ausbilden zu können. 

Beispiele: Ein Garni-Hotel hat keine vollbetriebene Küche und auch keinen wirklichen Service. In vielen kleinen Hotels wird die Reservierung vom Empfang mit abgearbeitet, somit ist das erlernen einer strukturierten und organisierten Reservierungstätigkeit kaum möglich. Housekeeping ist überwiegend an Fremdfirmen (Reinigungsfirmen) vergeben. Verkauf/Verwaltung/Management: Auch dies ist als "Arbeitsabteilung" in kleineren Betrieben (ca. weniger als 50 Zimmer) meist nicht zu finden. Buchhaltung: Wird häufig vom Steuerberatungsbüro übernommen und somit ebenfalls im Hotel nicht vorhanden. 

Trotzdem bilden solche Betriebe aus.

Ich kann Dir also nur raten, suche Dir einen möglichst großen (ca. über 150 Zimmer+ ca. über 5 Veranstaltungsräume) Betrieb = je mehr Zimmer und Veranstaltungsräume umso mehr ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass alle notwendigen Abteilungen auch vorhanden sein müssen. 

Versuche von Beginn an, in 4 oder 5 Sterne Hotellerie zu gelangen und nach Möglichkeit in eine internationale Marke. Dies kann man derzeit als einigermaßen sichere und solide Basis bezeichnen. 

Doch Garantien gibt es nicht! Schwarze Schafe gibt es überall!

Betriebe bei welchen Du Dich bewirbst, sollte Du vorher ausgiebig durch das Internet überprüfen und Dir Deine eigene Meinung bilden.

Letztlich ist mir ein Hotelfachmann mit Ausbildungsabschluß 2 wesentlich lieber als ein Hotelkaufmann mit 3. 

Sollte der Ausbildungsplan eingehalten werden und der AZUBI mit Interesse dabei sein, sind beide Berufe eine sehr gute Grundlage für eine mögliche Karriere.

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Nun ja, hier gibt es mehrere Varianten warum dies tatsächlich so ist:

1. Leider - muss man sagen ist das Wissen und Können des "Revenue- bzw. Yield-Managementes" (das ist der Arbeitsbereich der die Verkaufspreise verantworten sollte) häufig nicht sehr ausgeprägt ist. Da aber weder der/die Mitarbeiter noch der/die Vorgesetzten es jeweils besser wissen, fällt dies über sehr lange Zeiträume nicht wirklich auf.

2. Bei Hotelgruppen/Hotelketten/Hotel-Managementgesellschaften trifft manchmal auch "1" zu aber hier findet man häufig die Auswirkungen sogenannter Zentralisierungen. D.h. in diesen Firmenkonstellationen wechselnde Organisationsarten. Also Erst wird über Jahre hin alles Zentralisiert - also auch der Verkauf/Marketing und das Yield- oder Revenuemanagement. Hier sitzt dann z.B. in der Firmenzentrale der Verantwortliche der von den Gegebenheiten am regionalen/örtlichen Markt des Hotels nicht wirklich kennt und so Fehlentscheidungen trifft. Meist wird dann nach einiger Zeit, alles oder vieles welche zuvor mühsam und kostenintensiv zentralisiert wurde, wieder dezentralisiert.

3. Unterschiedliche Preise trotz sehr guter Kenntnisse.

Ja, da geht dann auch. Und zwar: Viele Portale mit vielen unterschiedlichen Bedingungen. Es gibt Portale die verlangen von dem jeweiligen Hotel eine bestimmte Anzahl an differenten Zimmerkategorien um sich von anderen Ausschreibungen/Angeboten abheben zu können. Ob die angebotenen Kategorien dann tatsächlich different sind, ist die Frage. 

Oder

Aus Wettbewerbsgründen unter den Portalen, subventioniert das ein oder andere Portal den Hotelpreis mit Anteilen aus der Provision.

Oder

Es wird mit dem Inkludieren von Leistungen gespielt: Frühstück, Sauna, Minibar, etc.

4. Und Last but not Least: Ãœberall arbeiten Menschen und Menschen machen auch mal Fehler.

Es gibt also viele Gründe, die man in der Folge nur im einzelnen und im jeweiligen Hotel genauer definieren kann, sofern man an Hintergrundinformationen dran kommt.

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