Ich bin zwar keine nichtbinäre stillende Person, aber vielleicht werde ich das irgenwann sein, deshalb versuche ich es Mal:

Die Geschichte mit der Muttermilch hat Adomox ja schon ganz gut erklärt und da auch deutlich mehr Expertise als ich.

Die Benennungen Geburtselternteil und Co-Elternteil würden ja nicht nur nichtbinären Personen zu gute kommen, sondern auch lesbischen Paaren, weil in Deutschland keine zwei Mütter in die Geburtsurkunde eingetragen werden (können). Ich persönlich fände es wahrscheinlich am schönsten, einfach Elternteil 1 und 2 zu schreiben, aber wie gesagt, die Begriffe sind für die offizielle Kommunikation gedacht, nicht für das Kind. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Ahnung, wie mich das Kind im Ernstfall nennen sollte, da müsste ich mir was überlegen, sobald es soweit ist.

Und dann finde ich bei den Thema auch wichtig, dass es nicht nur um nichtbinäre Personen oder trans* Männer geht, sondern eben auch um intergeschlechtliche Personen. Auch die können (teilweise) Kinder bekommen.

Und das ist dann nicht nur für alle Beteiligten seltsam, wenn auf die Aufforderung "die Mutter dann bitte hier unterschreiben" ein Mann mit Bart und tiefer Stimme seine Unterschrift setzt, es wäre für mich persönlich sich ziemlich anstrengend, immer als Mutter und damit fälschlicherweise als Frau bezeichnet zu werden. Und ich kann mir vorstellen, dass eine Schwangerschaft schon aufregend genug ist, ohne sich ständig mit sowas auseinandersetzen zu müssen.

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Bei einer psychologischen Beratungsstelle anrufen. Depressionen sind eine Krankheit und brauchen ärztliche Behandlung.

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Kannst du eine Triggerwarnung in die Frage schreiben?

Ansonsten: Such dir bitte, bitte psychologische Hilfe.

Es gibt den Trick, den Drang auf ungefährlichere Sachen umzulenken (kaltes Wasser zum Beispiel), aber das ist keine Dauerlösung.

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Ich bin kein Arzt, deshalb kann ich das natürlich nicht abschließend klären, aber:

Dass die Periode erstmal sehr unregelmäßig kommt, ist normal. Wenn du nicht stark untergewichtig bist, ist das grundsätzlich kein Grund zur Sorge.

Auch dunkle Haare über der Oberlippe sind relativ normal, wenn es nicht wirklich ein Bart wird.

Und dass die Stimme manchmal anders klingt, kann auch verschiedene Gründe haben.

Vollständig klären kann das aber nur ein*e Ärzte*in, wenn du dir Sorgen machst, dann lass das doch Mal abklären.

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Im englischen gibt es they/them als neutrales Pronomen, außerdem gibt es für viele Berufsbezeichnungen nur eine Variante sowie eine geschlechterneutrale Anrede: Mx.

Im finnischen/schwedischen gibt es auf jeden Fall jeweils ein neutrales Pronomen.

Im französischen gibt es Diskussionen, die beziehen sich aber hauptsächlich auf die Benennung von gemischten Gruppen (in Moment sind die sprachlich männlich).

In spanischen gibt es Diskussionen, wie neutrale Formen aussehen können.

Also ja, die Diskussion gibt es auf die Reihe oder andere Art öfter. Das wird jetzt auch nur die Sachen, die mir spontan einfallen, und auch bist wirklich verifiziert.

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Hey,

Ich könnte mir vorstellen, dass er irgendwo im nichtbinären Spektrum unterwegs ist. Nichtbinär bedeutet, dass du nicht immer/nur/ausschließlich/dauerhaft/männlich oder weiblich bist.

In dem speziellen Fall würde ich auf irgendwas in Richtung genderfluid tippen, aber nachdem ich ihn nicht kenne, kann ich auch keine Ferndiagnose stellen (könnte ich auch nicht, wenn ich ihn kennen würde, fürchte ich. Sich labeln kann nur er). Kennt ihr die Seite www.queer-lexikon.net schon? Die haben die ziemlich gute Liste mit sehr vielen verschütteten Identitäten.

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Was genau ist Non-binary?

Hallo,

ich habe in letzter Zeit mehr über Nicht-binäre Geschlechtsidentitäten gelesen. Die Frage richtet sich hauptsächlich an Leute, die sich als Non-binary identifizieren und im Vorhinein möchte ich erstmal sagen, dass ich niemandem seine Identität absprechen will, sondern einfach daran interessiert bin.

Soweit ich weiß, ist das gender einer Person komplett vom biologischen Geschlecht unabhängig. Aber gibt es etwas anderes als das biologische Geschlecht? Ich verstehe, dass das biologische Geschlecht nicht nur binär ist und auch Transsexualität verstehe ich. Aber wenn man sich in seinem Körper mit dem eigenen biologischen Geschlecht wohlfühlt, kann man dann non-binary sein? Ist nicht alles andere „männliche“ und „weibliche“ nur ein Stereotyp?
Was ich denke ist eher, dass „Geschlecht“ viel zu sehr kategorisiert. Ist es nicht möglich, dass man einfach eine Person, ein Mensch ist. Wenn man sein biologisches Geschlecht mag, reicht es doch.

Ich selbst bin biologisch weiblich und mag meinen Körper. Ich mag es manchmal nicht „Mädchen“ oder „Frau“ genannt zu werden, weil das für mich zu sehr an Stereotype und Klischees geknüpft ist. Ich bin halt ein weiblicher Mensch. Aber das liegt für mich nur an diesem gesellschaftlichen Bild, gäbe es das Klischee und diese Kategorisierung nicht, hätte ich kein Problem damit „Frau“ genannt zu werden. Und ich verstehe nicht genau ob, und wenn ja was da zu Non-binary unterschiedlich ist...

Mich interessiert echt was ihr denkt, besonders wenn ihr selbst Non-binary seid!

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Hey,

Ich weiß nicht, ob dir das jetzt hilft, aber ich bin selber agender und damit ja nichtbinär. Nachdem ich nicht weiß, wie sich Geschlecht anfühlt, kann ich dir auch keine anderen nichtbinären Identitäten beschreiben, aber mein agender-Sein hat sehr wenig mit Stereotypen zu tun. Ich mache noch genau die selben Dinge wie vor meinem Coming-Out, egal, ob sie stereotyp männlich oder weiblich gelesen werden. Meine Garderobe und meine Haare haben sich verändert, damit ich noch wohler fühle, aber das war's dann auch. Es ist einfach so, dass ich das Gefühl habe, die Kategorie Geschlecht trifft auf mich nicht zu. Ich bin kein Mann. Ich bin keine Frau. Ich bin ein Mensch. Ein Geschlecht zugeschrieben zu bekommen, ist nichts, was sich für mich richtig anfühlt. Ich habe einfach keins. Die Menschen schauen meinen Körper an und stecken mich in eine Schublade, und für mich gibt es noch nicht Mal den Schrank. Anscheinend (aber da müsstest du jetzt jemanden mit einem Gender fragen) gibt es etwas wie eine innere Gewissheit von Geschlecht. Irgendwas, das sich dann richtig anfühlt, wenn du "Frau" oder "Herr" genannt wirst oder als "er" oder "sie" angesprochen wirst. Das fehlt bei mir einfach und ich habe das Gefühl, eine Rolle zu spielen, wenn ich gegendert gelesen werde. Ich spiele allen die cis-Person vor, die ich gar nicht bin.

So, ich hoffe, dieser lange Text hilft dir ein bisschen...

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Bei deinem ersten Beispiel bin ich mir auch unsicher und würde wahrscheinlich einem*einer Jugendlichen schreiben.

Bei deinem zweiten Beispiel des*der Autor*in.

Ich habe mich aber nie wissenschaftlich mit dem Thema auseinandergesetzt, sondern bin nur im Umgebungen unterwegs, in denen der Stern viel benutzt wird.

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Ich wohne in einer WG und bewahre sie immer in meinem Zimmer auf, zusammen mit den anderen Sachen, die ich manchmal im Bad brauche, aber nicht immer (Föhn, Ersatz-Haargummis, ...). Und Essig ist Essig, das ist egal, du musst die Tasse nur danach gut abspülen.

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Vielleicht hatte er einfach das Gefühl, das tun zu müssen und nicht mehr in den Spiegel schauen zu können,vwenn er es nicht tut. Aber das müsstest du ihn fragen.

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Du musst Gleichungen Aufstellen:

Zahl 1: x

Zahl 2: y

"Das Produkt aus einer Zahl und 2,5"

2,5*x

"Ist um acht größer"

= 8+

"Als das doppelte einer zweiten Zahl"

2y.

Also zusammen: 2,5x=8+2y.

Und für die andere Gleichung: 5y+2=4x.

Und die Gleichungen löst du dann.

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Hey,

Ich kenne das Problem nicht, könnte mir aber vorstellen, dass es daran liegt, dass es eine Trockenübungen war. Gerade drehen usw. geht einfacher, wenn ein bisschen Blut da ist, das als Schmiere funktioniert. (Ich habe nie Trockenübungen gemacht, deshalb ist das nur geraten).

Eigentlich solltest du merken, wenn die Tasse richtig sitzt. Wenn du sie noch spürst, liegt sie eventuell zu weit unten, ich bemerke von meiner nämlich nie was. Im Vergleich zu Tampons muss sie meiner Erfahrung nach ein bisschen tiefer rein als gewohnt.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Tasse einfach zu groß für dich ist. Ferndiagnosen sind bei dem Thema aber ziemlich schwierig, deshalb bleibt dir wenig anders übrig als probieren.

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Hey,

Du musst meistens vom Unterbrustumfang ein bisschen was anziehen, weil die meisten Frauen den zu weit messen. Viele Tabellen stammen noch aus dem Zeiten, in denen die Materialien nicht dehnbar waren, deshalb passt das alles nicht immer so ganz. Lange Rede, kurzer Sinn, ein Unterbrustumfang von 70cm kommt bei dir durchaus hin.

Und will deie Körbchengrösse die sieht zusammen in und Brustumfang ist, kommt dann auch das 70B hin. Du hast also nichts falsch gemacht.

Melde dich gerne, wenn du noch Fragen hast!

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Hey,

Das kann dir niemand von uns sagen. Die Geschichte damals könnte zeigen, dass du bi/heteroromantisch bist. Oder auch, dass du es nicht bist.

Viel wichtiger ist ja, womit du dich wohlfühlst. Brauchst du ein Label? Würde es bisexuell als provisorisches Label tun? Das schöne ist ja, dass du das Ganze auf dich zukommen lassen kannst. Du kannst dich bi nennen. Oder warten. Und dann feststellen, dass du doch schwul bist. Oder hetero.

Und rausfinden kannst du das Alles nur durch ausprobieren: wer läuft dir über den Weg? Wo hast du Schmetterlinge im Bauch? Mit wem könntest du dir eine Zukunft vorstellen?

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Hat Drehen auch nicht funktioniert?

Es könnte sein, dass es einfacher wird, wenn du deine Periode hast. Genauso könnte es sein, dass es an deinem Beckenboden liegt. Falls du Gleitgel im Haus hast (und es sich mit deiner Tasse verträgt) könntest du es auch kdl damit versuchen, das hilft manchmal. Ansonsten fällt mir noch die Möglichkeit ein, eine andere Faltung zu verwenden, oder die Tasse nochmal mit kaltem Wasser abzuspülen, das macht sie ein bisschen härter.

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Hey,

Ich weiß nicht, ob ich das richtig erklären kann, aber ich vereuche es Mal. Irgendwo in sie sein ist wahrscheinlich ein Gefühl, dass dir sagt, dass du ein Mann bist (ich gehe zumindest Mal aufgrund deines Nutzernamens davon aus). Völlig unabhängig von allen Äußerlichkeiten uns Stereotypen weißt du, welches Geschlecht du hast. Was du dann aus feinem Geschlecht machst, welche Rollen du einnimmst, welche Körperteile du damit assoziierst, welches Flirtverhalten du hast, das ist der zweite Schritt.

Und ungefähr so war es bei mir auch. Ich hatte ein Gefühl von Geschlecht, dass nicht zu meinen Körper gepasst hat. Das hat weder mit Klischees zu tun (die meiste Zeit meines Lebens habe ich damit verbracht, mich über sie lustig zu machen), noch mit Stereotypen, noch mit Rollenmustern (die ich auch so nicht erfüllen musste). Das körperliche ist für mich eine ein bisschen andere Kiste, weil das ja direkt mit der Geschlechtsidentität zusammen hängt, zum Beispiel: "Ich bin eine Frau, habe aber keine Brüste -> ich brauche welche." Weil Brüste nunmal von unserer Gesellschaft mit Frau-Seij verbunden werden. (Dass das so nicht stimmt, sondern relativ gesellschaftlich konstruiert ist, weiß ich aber auch).

Für mich geht es auch viel darum, dass die Leute mich richtig sehen, so, wie ich noch selbst sehe, und das ist einfach nach einer Transition deutlich einfacher. Sonst müsste ich ja jedes Mal, wenn ich einen Raum betrete, die Tür aufmachen, "ich bin trans*, nennt mich Robin" brüllen und das ganze erklären. Vielleicht ist das auch für dich fassbar, wenn du die vorstellst, dass überall, wo du hinkommst, Leute weibliche Pronomen, Anreden und Namen verwenden und von dir als Frau sprechen. Das kannst du ertragen, oder du erklärst gefühlt jedem einzelnen Menschen auf dieser Welt, dass er*sie dich bitte anders ansprechen soll. Oder du transitionierst (Kleidung, OPs, keine Ahnung was), dann hast du den Teufelskreis verlassen.

Ich hoffe, die Antwort hilft dir ein bisschen weiter.

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Sie Pflanzen sich nicht fort, deshalb bezahlt niemand meine Rente. (Hat zumindest Mal jemand versucht, mir zu erklären).

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Es gibt die so genannte Zwei-Quellen-Theorie, demnach basieren Lukas und Matthäus auf Markus und einer weiteren Quelle, die uns nicht mehr bekannt ist.

Und Johannes hat einfach auch andere Akzente in seiner Erzählung gesetzt.

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Ich fürchte, mehr als akzeptieren kannst du nicht machen. Und mach deutlich, dass du immer die Gespräche über queere Themen offen bist, damit er weiß, dass er mit den ganzen Seltsamkeiten, die ihm gerade durch den Kopf gehen kann, zu dir kommen kann. (Seltsamkeiten ist nicht negativ gemeint, sondern mein Begriff für die ganzen queeren Themen, mit denen ich mein Umfeld geflutet habe). Und biete ihm an, dass du ihn unterstützt, wenn er irgendwo Hilfe braucht (Coming-out in der Schule, Frisörtermin, ...)

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Wenn lesbisch sich gut für dich anfühlt, nimm lesbisch. Du definierst dein Label und nicht dein Label dich.

Ausnahme: die Person, mit der du zusammen bist, fühlt sich nicht wohl, wenn du dich lesbisch nennst. Dann sucht zusammen was anderes.

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