Rechts ist nicht pauschal falsch, sondern lediglich anders als links.

Über die Medien wird lediglich suggeriert, dass "rechts" etwas ist, das sofort bekämpft werden müsse.

Alles was nach rechts von der Mitte abweicht, wird jedoch direkt zu einem extremen Gedankengut diskreditiert. Differenzierungen wie es bei "links" noch üblich ist, finden dort nicht statt.

Generell halte ich die Links-Rechts-Debatten für verwirrend und der vernünftigen Kommunikation für nicht dienlich. Es ist nichts weiter als ein Schubladensystem, womit Menschen mit ähnlichen Problemen, Ängsten und Sorgen gegeneinander ausgespielt werden.

Besser wäre es, Aussagen, Positionen und Meinungen nach dem Grad ihrer Sachlichkeit und Vernunft zu beurteilen, anstatt sie nur in links und rechts zu kategorisieren. Zumal es jede Menge Aspekte gibt, die sich gar nicht eindeutig einer Seite zuordnen lassen.

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Selbst wenn Politikdarsteller tatsächlich souverän wären oder Entscheidungskompetenzen besäßen...

Man schaue sich nur an, wie die SPD personell besetzt ist.

Wenn eine Andrea Langstrumpf Nahles schon die bestmögliche Besetzung für die Parteispitze ist, dann läßt sich schon erahnen, wie es um die restliche SPD-seitige Parlamentsfüllmasse bestellt ist.

Schon zwischen Länder- und Bundesebene kratzen sich die SPDler schon gegenseitig die Augen aus und legen sich gegenseitig Steine in den Weg.

Was Maas anbetrifft, hat er mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz quasi am Abbau der Meinungsfreiheit erheblich mitgewirkt, auch wenn Maas dies vielleicht nicht selbst ausgebrütet hat, aber er hat es praktisch mit seinem Namen verkauft.

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Nach Seehofers Aussage...

-Zitat- "Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden" -Zitat Ende-

...ist Nichtwählen ja die einzig logische Konsequenz, die sich daraus ziehen lässt, zumindest, wenn man sich die Bedeutung dieser Aussage einmal genauer bewusst macht.

Denn dies ist ja schon eine totale Bankrotterklärung für unser Wahlen.

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Der Umweltschutz ist für die Grünen lediglich ein Wahlkampfslogan. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich weiß ja nicht einmal, warum sich trotz eindeutiger Tatsachen, so viele Leute noch in irgendeiner Form eine Glaubwürdigkeit seitens der Parteien und Politikdarsteller erhoffen.

Joschka Fischer bspw. war während und vor seiner Zeit als Grünen-Politikdarsteller ein vehementer Gegner der Kohle- und Atomkraft gewesen. Heute hingegen ist u.a. Interessenvertreter für den Energiekonzern RWE.

Also nichts als Schall und Rauch.

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Nein

Nein. Auf gar keinen Fall.

Die Abkehr von der Todesstrafe war eine Errungenschaft für die Gesellschaft und Justiz.

Kein Staat und keine Gesellschaft sollte sich das Recht vorbehalten dürfen, über Leben oder Tod eines Einzelnen zu entscheiden.

Ein Gericht sollte bei Verurteilungen lediglich den Schutz der Gesellschaft vor Straftätern gewährleisten und nicht dem Prinzip der Rache nachgehen.

Und die Todesstrafe ist nichts anderes als ein staatlich organisierter Racheakt.

Schon weil immer auch die Gefahr von Justizirrtümern im Spiel ist, ist allein aus diesem Grund die Todesstrafe abzulehnen.

Es sind schon zu viele Unschuldige hingerichtet worden. Ein solcher Fehler lässt sich nicht mehr nachträglich korrigieren.

In vielen Ländern, wo die Todesstrafe angewendet wird, werden oft Todesstrafen ausgesprochen, ohne das ein Wille seitens der Justiz erkennbar ist, die Schuld wirklich auch zweifelsfrei zu beweisen.

Hier gilt zumindest noch das Prinzip der Unschuldsvermutung bis dem Angeklagten die Schuld nachgewiesen werden konnte.

In Ländern mit Todesstrafe steht hingegen der Verurteilte in der Beweispflicht, seine Unschuld nachzuweisen, was aus dem Gefängnis heraus fast unmöglich ist.

In solch einem Land möchte ich nicht leben.

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Kartenzahlungspflicht würde die Bargeldabschaffung nur noch weiter vorantreiben und wäre ein massiver Eingriff in unsere Freiheit und unsere Privatsphäre.

Fast nirgendwo sonst auf der Welt werden insbesondere Arbeitnehmer so heftig vom Staat geschröpft und gemolken, wie in Deutschland.

Bist Du denn generell damit einverstanden, unverhältnismäßig hohe Steuern zu zahlen ohne Transparenz, wofür diese Gelder verwendet werden?

Ich wäre damit zurückhaltend, gleiches (Un-)Recht für alle zu fordern.

Immerhin werden mit den Steuergeldern u.a. auch Kriege geführt oder unterstützt, Länder bombadiert, Menschen getötet.

Da muss man sich natürlich auch die Frage stellen, inwieweit man sich eigentlich schon schuldig macht, indem man überhaupt Steuern bezahlt.

Wenn man's unschön ausdrücken will, handelt es sich bei den Steuern um staatlich erpresste Schutzgelder, die wir Erwerbstätigen als Tribut zu entrichten haben, damit wir überhaupt ein Leben außerhalb von Gefängnismauern führen DÜRFEN.

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Die Akzeptanz anderer Meinungen und Sichtweisen sind Grundsäulen einer freien Gesellschaft, wenn man Meinungsfreiheit und Toleranz im allgemeinen als wichtig erachtet.

Unter Freunden kann man diskutieren und begründen, WARUM man gerade diese und jene Ansicht vertritt. Eine solide Freundschaft sollte sowas aushalten.

Im Allgemeinen ist es ja so, dass die meisten, die zu den Wahlen gehen, gar keinen Schimmer davon haben, WEN sie da wählen oder was sie da überhaupt tun.

Das gilt nicht nur für AfD-Wähler, sondern auch für die Wähler jener Traditionsparteien, von denen sie schon die ganzen letzten Jahre und Dekaden über den Tisch gezogen wurden.

Wer es mit dem freiheitlichen Prinzip ernst meint, für den gehört es auch dazu, damit klarzukommen, wenn andere etwas tun, was man selbst nicht so richtig nachvollziehen kann.

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Wähle am besten GAR KEINE Partei!

Schaue lieber, was Du in Deinem eigenen Lebensbereich ändern, optimieren und verbessern kannst.

Sind Inhalte und Fakten nicht wichtiger als dass sich eine Partei die Begriffe "links" oder "rechts" auf die Fahnen schreibt.

Der Begriff "links" oder "link" kann u.a. genauso gut auch synonym für 'dreist', 'listig' oder 'tückisch' verstanden werden.

Beantworte Dir selbst erst einmal einige Fragen und einen Plan dazu:

1) Unser Bildungssystem ist tatsächlich stark reformbedürftig. Doch wie würde ein besseres Bildungssystem aus Deiner Sicht aussehen?

2) Haben wir in Deutschland nicht eine Vertragsfreiheit? - Warum soll man ausgerechnet dort Arbeitgeber per Gesetz dazu zwingen, Arbeitnehmer bis zum Rentenalter einstellen zu müssen? - Damit sich tendenziell bequeme Gesellen sich auf ihre Lorbeeren ausruhen können und nur noch das Nötigste zu tun brauchen? - Für eine Festeinstellung muss man sich schon aufdrängen. Das kann einem der Staat nicht abnehmen. Wer qualifikations- und bildungstechnisch stets am Ball bleibt und sich fortlaufend weiterentwickelt, muss sich weit weniger Sorgen vor Arbeitslosigkeit und Hartz IV machen. ICH habe NIE die Verantwortung für meine Erwerbssituation auf den Staat und die Politik geschoben. Diese muss noch jeder selber tragen. Arbeitsplätze werden in der Wirtschaft geschaffen und nicht in der Politik. Punkt.

3) Lohnerhöhungen finde ich vernünftig. Nur wer sich nicht auf Tarifverträge verlassen kann, der muss eben selber um seine Kröten pokern.

4) Steuersenkung und die Abschaffung bestimmter Steuern sind absolut vernünftig und überfällig. Vor allem solange es keinen Einblick darüber gibt, wofür diese Gelder verwendet werden.

5) Wer erneuerbare Energien unterstützen möchte, der sollte am besten zu einen Stromlieferanten wechseln, der ausschließlich Naturstrom anbietet.

6) In welcher Art und Weise sollen die Beauftragten sich für die Umwelt einsetzen?

7) Wirtschaft vorantreiben? Inwiefern? Der Wirtschaftswachstumswahn und der Mythos vom ewigen Wachstum ist in allen großen Konzernen und größeren Unternehmen schon seit Jahrzehnten Religion. Koste es was es wolle! Meist auf Kosten der Umwelt und der Arbeiter. Unendliches Wachstum ist nicht möglich bei endlichen Ressourcen. Das beißt sich bspw. mit Deinen übrigen Idealen. - Die Wirtschaft läuft auf Hochtouren. Das ist nicht unser Problem. Unser Problem ist, dass beim schuftenden Volk vom wirtschaflichen Mehrerfolg meist nichts ankommt.

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KEINE der von Dir genannten Parteien vertritt Deine Interessen. ALLE sind letztlich nur Erfüllungsgehilfen der Lobbyverbände, Geldverleiher und Superreichen.

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Die AfD ist nicht mehr Gefahr für die Demokratie, wie die anderen Blockparteien auch.

Die Frage stellt sich so nicht.

Die größte Gefahr geht immer von der amtierenden Regierung aus, da darüber eben die Beschlüsse abgewickelt werden, in der Regel gegen die Interessen der Bevölkerung.

Da spielt es keine Rolle, welche Farben die Regierungsdarsteller tragen.

Einige AfD-Prominente reden zwar viel Blödsinn, doch sie schon mit der damaligen NSDAP gleichzusetzen grenzt schon an Wahnvorstellungen.

Ich kann viele der AfDler zwar nicht ernst nehmen, aber sie sind auch nicht gefährlicher wie die anderen Parteien, die von vielen noch irrtümlicherweise als lupenreine Demokraten gehandelt werden.

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Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich sehr hoch, dass man im Falle einer AfD-Mehrheit das Finanzsystem crashen lässt, damit die eigentlichen Sünder mahnend mit dem Finger auf sie zeigen können mit den Worten "Haben wir's Euch nicht von Anfang an gesagt?!".

Auch wenn viele der AfD-Köpfe kaum eine Gelegenheit auslassen, sich in Fettnäpfchen zu baden, wird man sie nicht für den Crash verantwortlich machen können, auch wenn man sie dazu machen wird. Diese Zeitbombe tickt schon seit einigen Dekaden. Aber so funktioniert nunmal Politik.

Der Crash ist ja rein chronologisch betrachtet eigentlich schon längst überfällig.

Die Täuschungen in Wirtschaft und Politik sind so latent und raffiniert, dass sie vom Durchschnittswahlberechtigten kaum oder gar nicht wahrgenommen werden. Wenn man vom typischen Wähler spricht, so ist es ja nicht nur so, dass er politische und wirtschaftliche Zusammenhänge nicht richtig versteht, sondern auch, dass er kaum etwas hinzuzulernen scheint und sehr schnell auch wieder vergisst.

So hofft er auch noch nach 5 enttäuschenden Regierungsperioden noch darauf, dass sich doch noch einer findet, der ihm seine Ängste und Sorgen nimmt und ihn vor der großen Krise schützt, auch wenn bereits 10 oder 20 Jahre zuvor daraus nix wurde und er eines Besseren belehrt worden sein sollte.

Der Crash kommt. Man ist sich nur noch nicht über den genauen Zeitpunkt einig.

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Welche Gedanken und Emotionen verbindest Du mit dem Begriff "Verschwörungstheorie"? - Skepsis? Argwohn? Ablehnung? Unverständnis?

Siehst Du "Verschwörungstheorie" als einen neutralen Begriff oder als einen Kampfbegriff, bzw. WIE nutzt Du selber diesen Begriff? Wie denkst Du allgemein über Verschwörungstheoretiker?

Sieh mal, eine Verschwörungstheorie muss nicht automatisch falsch sein, nur weil man sie eine Verschwörungstheorie nennt. Man muss immer die Einzelne für sich alleine Betrachten und sie auf Sinn, Unsinn, Indizien, Fakten überprüfen und daraus einen Wahrscheinlichkeitsgrad ableiten.

Verschwörungstheorien sind immer nur Wahrscheinlichkeitstheorien. Denn man bekommt NIE ALLE Beweise und Puzzleteile zusammen, dasss man sie mit einer 100%igen Sicherheit als wahr festlegen kann.

Dennoch sind Verschwörungstheorien für viele verpönt, denn fast niemand möchte einer sein.

Nach dem Denkmuster der Verschwörungstheorie-Gegnern müssten ja in deren Augen auch alle Kripo-Mitarbeiter als Spinner gelten, da sie ja auch anhand von Indizien und Analysen einen Tathergang ableiten und rekonstruieren versuchen und Theorien über die Identität des Täters aufstellen, anstatt einfach unkritisch die erstbeste Zeugenaussage als unumstößliche Wahrheit anzuerkennen.

Die "flache Erde"-Theorie halte ich ebenfalls für Quatsch, denn allein der Blick in den Nachthimmel genügt, um zu erkennen, dass so ziemlich alle Himmelskörper dazu neigen, eine Kugelform anzunehmen. Und unsere Erde ist nicht so einzigartig im Universum, wie manche glauben.

Ebensowenig halte ich es für wahrscheinlich, dass wir von Reptiloiden-Wesen unterwandert sind oder das Außerirdische uns vom All aus mit Nano-Strahlen beschießen, wovor uns der klischeemäßige Aluhut schützen soll.

Beim "offiziellen" 9/11-Bericht sieht es hingegen anders aus, da dieser derart viele Pannen und Ungereimtheiten aufweist, dass die Echtheit und Richtigkeit dieser Berichte von vielen wohl ZURECHT angezweifelt wird. Die heftigste Panne war der Bericht von Einsturz des WTC 7, von dem BBC berichtete, 20 Minuten BEVOR das Gebäude tatsächlich einstürzte. Irgendwie mussten die ja mit involviert gewesen sein. Das kann schon kein Zufall mehr gewesen sein.

Doch in der 9/11-Debatte sind schon so einige studierte und erfahrene Architekten, Baustatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler angeprangert worden, NUR weil sie sich auf bestehende und erwiesene Erkenntnisse über Naturgesetze, die man nunmal nicht an einem Tag auf den Kopf stellen kann, beriefen.

Den offiziellen 9/11-Bericht braucht man schon nicht mehr widerlegen, er tat es sogar selbst.

Ebenso blieb auch das Kennedy-Attentat bis heute ein ungelöstes Rätsel.

Bei jedem Ereignis und jeder Berichterstattung dazu, sollte man immer auch mit kritischem Blick zwischen den Zeilen zu lesen versuchen.

Immer mit den Fragen "Wem nützt dieses Ereignis?", "Wer profitiert davon?", "Welche Konsequenzen und Nachfolgeereignisse resultieren daraus?" und genauso umgekehrt "Wäre das Vorgehen aus Sicht des öffentlich Verdächtigen/Beschuldigten strategisch sinnvoll noch sonstwie von Vorteil gewesen?".

Wer allein sich diese Fragen jedes Mal stellt, der lernt auch, Zusammenhänge besser zu verstehen und die typischen Fehler zu erkennen.

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Um mich mal kurz zu fassen, wird genau das mit den Umfrage in Medien im angefügten Video etwa ab der Stelle 02:15 einmal erläutert.

https://www.youtube.com/watch?v=J4rHWM8rEqI

Man sagt ja auch nicht umsonst "Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!".

Schätze, da ist was dran.

Man muss gar nicht mal an den Statistiken, Ergebnissen und Umfragewerten selbst herummanipulieren.

Es reicht ja schon, zu wissen, WELCHE Probanden und WELCHE Gruppen man befragen muss, wenn man zu einem bestimmten Ergebnis gelangen möchte.

Dies kann man dann ja immer als "repräsentativ" ausweisen, auch wenn das in keinster Weise zutrifft.

Mit irgendwelchen telefonischen Umfragen werden hauptsächlich jene befragt, die gedankenlos überall ihre Daten eintragen und alle möglichen Zettel ausfüllen und unterschreiben. Und das sind wahrscheinlich auch nicht die allerklügsten.

Und zur Titel-Frage:

Nein. Regierungen konnte man noch nie trauen und das hat sich bis heute nie geändert.

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Ich wähle nicht!

Ich bin überzeugter Nichtwähler.

Seehofer sagte einmal:

-ZITAT- "Diejenigen die entscheiden, sind nicht gewählt und die, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden." -ZITAT ENDE-

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Noch deutlicher lässt sich eine Bankrotterklärung nicht mehr formulieren.

Wer dennoch wählen geht, darf sich nicht über die darauffolgende Politik beschweren! Denn er erteilt diesem Schwindel noch seine Zustimmung durch seine Stimmenabgabe. Er bestärkt noch den Lobbyismus innerhalb der Politik, der sich eindeutig gegen die Lebensinteressen der Bürger richtet.

Und so lange Wahlversprechen für die Politikdarsteller nicht bindend oder verpflichtend sind, sind Wahlen einfach nichts wert.

Da kann jemand noch so mit gehobenen Zeigefinger mahnend darauf hinweisen, wie sehr unsere Vorfahren um das Wahlrecht gekämpft haben. Folglich gibt man sich dann auch mit einer Mogelpackung zufrieden. Denn die wenigsten haben das Wahlsystem an sich mal hinterfragt.

Würde uns jemand einen Korb voller verschimmelter und verdorbener Nahrung auf den Tisch stellen, könnte man demnach ja genauso argumentieren: "Naja, wenigstens habe ich ja was zum Essen."

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Die Frage ist erst einmal: "Was ist die neue Rechte per Definition?"

Immer dann, wenn es immer schwieriger wird, kritische Stimmen gegen die Politik und das System als rechtsextremes Gedankengut zu pauschalisieren, da mittlerweile auch öffentlich angesehene und offenkundig intellektuelle Personen sich gegen die politische Entwicklung stemmen, braucht es wieder einen neuen Begriff.

Daher kommen dann solche Begriffe wie "Neu-Rechte" zum Vorschein, denen man zwar auch eine Nähe zum rechten Rand zuschreibt, aber bei weitem nicht mehr so direkt und diskreditierend klingt wie "Neonazi" oder "Reichsbürger", obwohl die Medien eigentlich dasselbe damit meinen.

So hat man eben auch den Begriff "Rechtspopulisten" als Vorstufe von "Rechtsextremisten" dazwischengeschaltet.

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Die Massenmedien neigen dazu, bestimmte Ereignisse noch künstlich dramatisch aufzuwerten, um den Konsumenten den Eindruck zu vermitteln, die Nationalsozialisten stünden schon wieder kurz vor der Machtübernahme.

Beispiel Chemnitz:

Dort gab es einen traurigen Mordfall, der wohl von Personen mit Migrationshintergrund begangen wurde und daraufhin ein rechtsextremer Mob Jagd auf Personen nichtdeutschen Aussehens gemacht habe.

Gegenstimmen berichten von einer Trauerversammlung, um dem getöteten Mordopfer zu gedenken, an der sich VEREINZELTE Rechtsextreme als Trittbrettfahrer angehängt haben, um ihre Parolen rauszuschreien und ihre Gewaltbereitschaft gegen zufällig vorbeikommende Personen auszuleben. Das Verhalten jener auffällig gewordenen Personen ist selbstverständlich ebenfalls scharf zu verurteilen.

Andererseits sagte ein junger, intelligenter Mann mit Migrationshintergrund in einem Video in die Kamera, dass er in Chemnitz gewesen sei, an dem besagten Ort des Geschehens entlang gegangen ist und er sich zu keiner Zeit dort bedroht gefühlt habe.

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So. Jetzt haben wir schon 3 Versionen über ein und dasselbe Ereignis.

Der Unbeteiligte, der NICHT vor Ort war, der muss jetzt selbst weiter recherchieren und nach Bauchgefühl beurteilen, was er für glaubwürdig hält und was nicht und selbst entscheiden, zu welcher Wahrheitsüberzeugung er gelangt.

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Und das genau ist ein immer wiederkehrendes Muster, wie über die Medien eine Hysterie gegen Rechts praktiziert wird, wo selbst normale, betroffene Bürger, die gegen Gewalt und gegen Hass aber voller Angst sind, dämonisiert und verächtlich gemacht werden, indem man sie mit den schlimmsten Extremisten auf eine Stufe stellt.

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Selbst einst als seriös geltende Informationsmedien müssen mit sehr wachem, kritischem Blick konsumiert werden, da Ereignisse längst so tendenziös dargestellt werden, dass gutgläubige Konsumenten anschließend nur zu einer einzigen Meinung gelangen können, wenn sie nicht als unmenschlich, unmoralisch und unvernünftig gelten wollen.

Der Teufel steckt im Detail. Immer dann, wenn in einer Berichterstattung wesentliche Einzelheiten verschwiegen, ausgelassen oder banalisiert werden, entsteht unterm Strich dann immer eine Berichterstattung, bei denen die Empfänger zu einer ganz anderen Auffassung gelangen, als es der Fall gewesen wäre, hätten sie von den fehlenden Details gewusst.

Unsere Sprache ist interessanterweise ja sehr exakt.

Nachrichten heißen eben wirklich deswegen Nachrichten, weil etwas nach-gerichtet wird.

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Wenn Ihr durch London spaziert seid, dann werdet Ihr sicherlich auch festgestellt haben, dass Ihr dort auch deutsche, amerikanische und sonstige internationale Unternehmen wiedergefunden habt, die es hier in Deutschland auch gibt.

Globalisierung kann vieles bedeuten aber auch nichts.

Wenn über Globalisierung gesprochen wird, wird meistens nur der gedeihende Handel auf der ganzen Welt sowie die multikulturelle Vielfalt in den Großstädten erwähnt, damit wir Globalisierung als etwas ausschließlich Positives wahrnehmen lernen.

Doch die schwerer wiegende Schattenseite des Globalismus ist, dass Globalismus in erster Linie für die Freiheit von Banken und Konzernen steht, zu investieren und intervenieren, wo und wann sie wollen und ihre Interessen gegen die im jeweiligen Land geltenden Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzgesetze durchzusetzen.

Globalisierung bedeutet, länderübergreifende Arbeitserlaubnisse zu erteilen, damit Unternehmen auch in wirtschaftsstarken Ländern Arbeitskräfte aus dem Ausland anwerben können, wenn sich innerhalb des jeweiligen Landes keine qualifizierten Kräfte finden lassen, die bereit wären, unter dem landesüblichen Lohnniveau zu arbeiten.

In Bezug auf Deine Klassenfahrt kann man sagen, dass es heute eine Selbstverständlichkeit ist, jederzeit andere Länder besuchen und bereisen zu können, was noch vor 100 Jahren nicht so ohne Weiteres möglich war. Ich wüsste auch nicht, dass es damals schon so etwas wie Schüleraustauschs gab.

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Das ist schon lange gängige Praxis, dass unerwünschte Kommentare gelöscht, bzw. unerwünschte Meinungen abgeschaltet werden.

Oder die Kommentarfunktion wird schon von vorn herein unterbunden, wenn Gefahr droht, dass der Artikel von mehreren Stimmen kritisiert werden könnte.

Jene, die die verbreiteten Meinungen und Darstellungen der Massenmedien teilen, mögen es vielleicht richtig finden, dass Gegenargumente wegoptimiert werden, da sie davon ausgehen, dass es sich nur um extremistische Äußerungen gehandelt haben werde.

Es sind bestimmt manches mal tatsächlich Kommentare dabei, die extremistische Tendenzen beinhalten.

Aber längst nicht alle Kommentare, die entfernt werden, sind per Definition als extremistisch zu bewerten. Sie passen nur nicht in das Meinungsmuster, das die Massenmedien unters Volk zu bringen versuchen.

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