also: klar kannst du die sporen zum treiben nehmen. sie werden dir auch die treibende hilfe erleichtern. du solltest dir aber darüber bewusst sein, dass wenn du die sporen zum treiben benutzt, du sehr schnell dauerhaft mit den sporen im pferd hängst, wordurch 1. das pferd abstumpft, 2. sich dein sitz verschlechtert, da du dann hauptsächlich mit der Ferse treibst und nicht mehr richtig bis zum absatz durchfederst, vermutlich sogar zum Treiben die Absätze hochziehst und 3. keine feinen Hilfen mit den Sporen mehr geben kannst. Spreche da aus eigener Erfahrung und solche Fehler wieder abzugewöhnen ist echt schwierig. Also nur zum Treiben bitte keine Sporen nehmen. Wenn du dich zur Verfeinerung deiner Hilfen doch für Sporen entscheidest und du damit auch deine treibende Hilfe unterstützen möchtest, sollte es so ablaufen, dass du dein Pferd einmal antickst und es darauf SOFORT! anspringt und anzieht. Das kann man z.B. dadurch erreichen, indem man es mit dem Sporn antickt. Wenn es gar nicht oder zu wenig reagiert, die Gerte einsetzen bis es reagiert wie es gewünscht ist. Wenn man das immer wieder wiederholt, lernt das Pferd irgendwann sofort auf den Sporn zu reagieren, da es weiß, dass sonst die Gerte kommt. Beim Springen würde ich grundsätzlich erst mit Sporen reiten, wenn du damit vertraut bist und sie in der Dressur unabhängig von deinem Sitz einsetzen kannst. Sonst passiert es schnell, dass du sie beim Springen unbewusst bzw. ausversehen einsetzt und das Pferd dadurch anders reagiert als erwartet. An deiner Stelle würde ich aber mal deinen Reitlehrer fragen, ob er denkt, dass du weit genug für die Benutzung von Sporen bist. Liebe Grüße :-)

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Wie wäre es als Frosch? Hat nicht jeder und passt zum Springen ;-)

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Bei der Reithose solltest du allerdings beachten, dass sie keine Falten wirft (vor allem nicht innen am Knie, das kann nämlich ganz unangenehm scheuern). Genau dasselbe gilt bei Stiefeln, sie dürfen nicht zu hoch sein, da sie sonst in der Kniekehle scheuern. Deshalb unbedingt im Geschäft vermessen lassen. Zum Thema Schutzweste: Die ersten Stunden ist es sicherlich nicht verkehrt eine Weste anzuziehen (besser Vorsicht als Nachsicht). Wenn du dann später sicher im Sattel sitzt, du dein Pferd kennst und ihm vertraust, kannst du auch ohne Weste reiten. Ich finde, man fühlt sich ohne Weste einfach freier in der Bewegung. Aber zu anfangs würde ich immer eine Weste tragen. Handschuhe würde ich auf jeden Fall tragen, man bekommt ganz schnell Blasen, was sehr unangenehm ist. Es müssen ja nicht gleich teure Roeckl-Handschuhe sein ;-)

Lg, viel Spaß und nicht verzweifeln, der Muskelkater lässt auch irgendwann nach :-)

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Also aus einer Volte angaloppieren ist auf jeden fall schon mal hilfreich, da das pferd stark zu einer seite gebogen ist. was ich aber glaube, ist, dass es wahrscheinlich an dir liegt und dein pferd diesen fehler ausnutzt, um auf seiner lieblingshand zu galoppieren (hatte ich auch mal). versuch, dass äußere bein deutlich zurückzulegen und das innere vorne zu lassen (darf nicht nach hinten rutschen - passiert auch mal ohne dass man es bemerkt). dann nimm die innere schulter etwas vor, bleib aber aufrecht sitzen (du musst dich in becken minimal drehen). dadurch verlagerst du das gewicht. viel glück!

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guck mal hier: www.hof-schulze-niehues.de der hof ist echt top! vor allem springen!!! man lernt da so mega viel, ich hab da auch mit springen angefangen, das ist da echt klasse. da gibt es auch super ausgebildete schulpferde (alle mind. L niveau), aber wenn du mit deinem pferd gut springen kannst, um so besser. normalerweise sind die lehrgänge immmer so, dass einmal am tag dressur und einmal springen ist. es gibt aber manchmal auch springlehrgänge (meistens winter), wo 2x am tag gesprungen wird, bzw. springdressur geritten wird, um den sitz zu verbessern. lg

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Wie lange sollte man am Tag Reiten?

Hallo,

ich habe zwar schon lange Reiterfahrung trotzdem hat mich gestern etwas ziemlich stutzig gemacht.

Ich bin erst 30 Minuten auf dem Platz geritten, als ich merkte das das Pferdchen total nervös war und immer nur rennen rennen rennen wollte habe ich gesagt gut wir gehen schritt ausritt vielleicht kommt sie den etwas runter aber nein sie wollte immer noch rennen so musste ich die meiste zeit führen. Als wir wieder im stall ankamen nach etwas mehr als ner stunde wollte ich mit ihr noch mal kurz auf den platz weil sie voll am schwitzen war und total hibbelig. Dort wollte ich sie am langen Zügel noch mal versuchen etwas ruhig zu bekommen nicht das sie in diesem zustand in die box kommt den sie hat gepumpt wie nix gutes. Auf einmal ist sie den aber wieder los gerannt wie ne bekloppte. Nun war ich fast 2 1/2 am "reiten" da kam die Besitzerin vom stall an und meinte das ich doch nicht mehr reiten soll das sie voll extrem pumpt und so was sie hat sich den voll aufgeregt den bin ich abgestiegen und habe versucht sie trocken zu führen was auch nicht wirklich was gebracht hat. Habe sie den in die box gestellt decke rauf und bin nachhause.

Hier bekam ich ne Sms von der besitzerin. So nach dem motto das es total scheiße war was ich gemacht habe und das ich sie jetzt erst mal nicht mehr galoppieren darf.

Nun frage ich mich war es falsch was ich gemacht habe?

Oder soll ich das son noch mal der besitzerin sagen vielleicht hat die stall beistzerin ja auch was falsch verstanden und das so weiter erzählt?

Danke im voraus...

fals ich die war die was falsch gemacht hat bitte nicht beleidigend werden :)

LG

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also ein pferd braucht nach neusten studien mind. 4 stunden täglich bewegung. das kann weide/paddock, führanlage, longieren, reiten oder sonstiges sein. in der wildnis sind die pferde die ganze zeit in bewegung. wahrscheinlich sah es für die besitzerin so aus, als wärst du über 2 stunden richtig geritten, also viel galoppiert und getrabt, weil das pferd so fertig aussah. ich würde einfach nochmal mit ihr reden. nur reden menschen kann geholfen werden ;)

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