Ich habe hier mein Anschreiben für mein duales Studium, ist das ok so?

Hier mein Anschreiben. Wäre nett wenn ihr mal drüber lesen könntet und eventuell korrigiert! :)

Bewerbung um einen Praxisplatz für das duale Studium "Soziale Dienste in der Justiz"

Sehr geehrte Frau XXX,

„In jeder Krise, steckt eine Chance“, so sagt man. Auch ich sehe das nicht anders. Ich möchte einer der Menschen sein, der diese Chancen für Menschen verwirklicht und Ihnen bei wichtigen Schritten auf dem Weg dahin unter die Arme greift. Deshalb habe ich mich für die Arbeit in einer Justizvollzugsanstalt entschieden, denn nirgends kann ein Mensch aus einer Krise besser eine neue Chance ziehen, als dort.

Die Herausforderung, die mir die Stelle dort bietet, ist für mich äußerst reizvoll und ich möchte meine bisher erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten mit dieser Arbeit festigen und erweitern. Außerdem sagt mir die Kombination zwischen menschennaher Arbeit und rechtlichen Vorgängen besonders zu, da das einen spannenden und abwechslungsreichen Alltag verspricht.

Während meinen bisherigen Erfahrungen im sozialen Bereich, wie z.B bei der Arbeit in einem Pflegeheim und meinen Praktika habe ich unter Beweis gestellt, dass ich mit psychischer sowie physischer Belastung sehr gut zurecht komme. Daneben habe ich selbstverständlich auch Einfühlungsvermögen und Geduld bewiesen, was mich für die Arbeit in einer Justizvollzugsanstalt geeignet macht. Dass ich streßresistent bin habe ich durch meine Arbeit als Nachtbereitschaft in einer Wohngruppe für Menschen mit Einschränkung, welche ich neben der Schule mache, gezeigt. Außerdem habe ich mir durch die Sterbebegleitung meines Vaters eine hohe emotionale Stabilität angeeignet.

Ich bin mir sicher, Sie bei einem persönlichen Kennenlernen von mir überzeugen zu können, also laden Sie mich doch ein!

Mit freundlichen Grüßen,

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Ich lebe nur noch in den Tag hinein - komm nicht mehr aus dem Alltagstrott raus!

Hallo Community!

Ich hab momentan ein mehr oder weniger großes Problem. Zumindest fühl ich mich einfach nicht mehr gut.

Es ist so, ich hab meine Ausbildung abgebrochen (aus mehreren Gründen) und bin deshalb momentan daheim. Ab September gehe ich wieder zur Schule. Ich hab mich auch schon durch Stellenanzeigen gelesen, damit ich irgendwas zu tun habe, aber das meiste ist einfach zu weit weg und mit dem Bus kaum bis gar nicht zu erreichen. Hier in meiner Nähe gibt es eigentlich nichts vernünftiges. Ich hab schon eine Announce online gestellt in der ich mich als "Mädchen für alles" anbiete (Putzen, einkaufen, Betreuung usw) und da haben sich nur alte Männer gemeldet, für Aktfotos, Webcamgirl oder Escort-Service. Also nein danke.

Also sitze ich eben momentan zuhause fest, ich hab seit Wochen nichtmehr außerhalb meine Zuhauses unternommen, ich sehe meinen Freund zwar fast täglich, aber da er grad Geldprobleme hat sitzen wir im Prinzip JEDES Wochenende bei ihm zuhause rum und beschäftigen uns mit uns selber. Weder ich noch er haben Geld, nichtmal fürs Kino.

Ab und zu besuche ich natürlich auch Freundinnen aber im Großen und Ganzen hab ich einfach GAR NICHTS zu tun. Ich fühl mich so nutzlos und irgendwie leb ich nur noch in den Tag hinein. Das einzige worauf ich mich momentan freue ist dass ich mein Zimmer renovieren kann. Das wars aber auch.

Ich hab schon überlegt einfach wieder ein Pflegepferd zu suchen, aber ich hab ja kein Geld dafür und außerdem müsste es unmittelbar in der Nähe sein, so dass da genug Busse fahren oder man am besten noch mit dem Fahrrad hinkommt. Aber ohne Geld bringt mir das ja auch nichts.

Ich weiß einfach nichts mehr mit mir anzufangen, die ganze Nacht bin ich wach, morgens geh ich schlafen, mittags steh ich auf und hab wieder nichts zu tun. Das ist echt frustrierend.

Deshalb möchte ich wissen, was ratet ihr mir, solange ich noch keinen Job gefunden hab, irgendwas muss ich doch machen als nur zuhause vor der Glotze zu hocken oder so. Ich glaub wenn man so einen Zustand wirklich lange Zeit beibehält bekommt man bestimmt Depressionen und gesund ist es auch nicht. Hat wer einen Rat?

Und bitte keine Vorwürfe, von wegen ich bin selber Schuld. Das mit der Ausbildung war der richtige Weg für mich.

Langeweile, Job, Alltag